Frage an die elektik Spezialisten

404ler

New member
16. Sep. 2002
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Hallo zusammen.
Ich bin auf der Suche nach einer 12 V Stromquelle am 404.Kann ich direkt an eine Batterie gehen oder komme ich um einen Spannungswandler nicht herum.
Es geht um den evtl. Einbau eines Radios und diverser Anzeigen die allerdings 12Volt haben.Liegen irgendwo 12Volt an??Wer weiß Rat?

Danke
und Gruß

Harald
 
Hallo Harald,

ich würde einen Spannungswandler empfehlen. Je nach Leistung sind die auch recht günstig und für ein Radio brauchts nicht viel (Ausser natürlich Du willst eine 500W Anlage einbauen, damit man noch was hört wenn der Mog fährt :) ).
Die Spannung direkt an einer Batterie abzugreifen funktioniert natürlich, fürht aber zu unterschiedlichen Ladungsständen in den Batterien, was sich nicht positiv auf deren Haltbarkeit auswirkt.
Andere 12V Quellen kenne ich am 404 keine.

Grüße

Erik
 
Hallo Harald
es ist auch möglich mit einem \"Zweitakkulader 6-24V\" dazugeschaltet nur von einem Akku 12V anzuzapfen. Dieses kleine zündholzschachtel grosse Bauteil ist eine Akkuweiche und lädt die Akkus getrennt voneinander. Also ein leerer Akku wird stärker geladen. Belastung 8Amp. (kurzzeitig 20 Amp). Weiteres unter www.kemo-electronic.de
Ich habe das Problem mit 2x 12Volt Alternatoren gelöst, was noch mehr Freiheiten und Sicherheit unterwegs bietet.
Grüsse
Guido
 
Moin,

meine Meinung dazu ist, dass zwischen Lichtmaschine und Batterien möglichst kein Gebastel hängen soll. Da unseren Spielzeugen leider Kickstarter oder ähnliches fehlen, ist für mich das Trio LiMa, Starterbatterien und Anlasser irgendwie \"heilig\". Da zapft man nicht eben mal 12V aus einer Batterie für andere Sachen ab. Auch wenn renommierte Hersteller wie Hella ein \"Batterieausgleichsgerät\" für sowas anbieten, es bringt ein weiteres Stück Fehler- und Ausfallursache ins Spiel. Selbst serienmäßige \"Schutzrelais\" können für massiven Verdruß sorgen.
Wenn 12V-Verbraucher im 24V-Bordnetz unumgänglich sind, dann sollten die über separate 24V-nach-12V-Wandler versorgt werden, sauber abgesichert natürlich.
Dabei ist zu beachten, dass die meisten Spannungswandler auch dann Strom \"ziehen\", wenn der dahinter befindliche 12V-Verbraucher gar nicht eingeschaltet ist. Es empfiehlt sich also, die Spannungswandler in Nähe der Verbraucher zu installieren und mit einem (beleuchteten) Schalter nur bei Bedarf einzuschalten.

Unser 435er mit Wohnkoffer hat eine simple, aber seit Jahren bewährte Bordelektrik, kommt ohne Solarzellenhokuspokus oder \"uiuiui\"-Ladecomputer für ein Heidengeld aus, die \"Kofferbatterien\" halten im Hochsommer 5-6 Tage ohne Nachladen aus, eine Kompressorkühlbox hängt permanent dran, dazu die üblichen Verbraucher (Licht, Radio, Pumpe, Lüfter, 230V-Wandler) bei normaler Nutzung.

Fahrerhaus:
- 24V-Bordnetz über Starterbatterien (2x 125Ah \"Natowürfel\")
- 12V-Radio und CB-Funk über separat schaltbaren 24/12-Wandler
- Hauptschalter trennt Starterbatterien bei Standzeiten über Nacht oder länger vom Bordnetz

Wohnkoffer:
- 24V-Netz, 2x100 Ah Autobatterien (Deta, Allerweltsausführung)
- 12V-Radio über geschalteten Wandler
- 230V über Wechselrichter
- Licht, Pumpe, Kühlbox etc. in 24V
- Verteilerkasten: 1 analoges Voltmeter 0-30V, 1 Hauptschalter, 1 LED für Ladekontrolle (Trennrelais ein), 1 LED für \"Kofferbordnetz ein\", Sicherungen für alle abgehenden Stromkreise zu den Verbrauchern im Koffer.
- beidseitige Sicherung (50A) der Verbindungsleitung Starterbatterien-Trennrelais-Kofferbatterien

Batterieladung:
- ausschliesslich über serienmässige Lichtmaschine
- Kofferbatterien werden bei laufendem Motor über Trennrelais parallel mit den Starterbatterien geladen (d.h. bei abgestelltem Motor sind Koffer- und Starterbatterien voneinander getrennt)


Die Kofferbatterien sind Bj. 2001, die Starterbatterien sind 1x Bj. 1994 und 1x Bj. 1989(!) - noch die BW-Originalbestückung vom Kauf des Unimogs in 2000.

Man sieht also, die berühmten Natoblöcke sind durchaus haltbar - auch ohne aufwendige Lade-Mimik und son Kram. Wichtig ist m.E. vor allem das KONSEQUENTE verwenden des Hauptschalters, der beim Stillstand die Starterbatterien vom Bordnetz trennt und somit auch die bei alten Fahrzeugen fast unvermeidlichen Kriechströme unterbindet.


;) Grüsse


Tom
 
Auf Nachfrage bei ettlichen Kfz- und anderen Elektrikern und auch richtig alten Hasen aus der Kfz-Elektrik ist es absolut unproblematisch an der Brücke zwischen den Batterien 12V abzugreifen, das wurde nähmlich auch schon gemacht als die Pkw von 6V auf 12V umgestellt wurden und manch einer sein Radio in's neue Auto mitnahm wie es damals üblich war.Zur Sicherheit trenne ich den 12V-Strang mit einem Relais von seinen Verbrauchern, dessen Spule an der Sicherung 15, Hupe, hängt, d.h. wenn die Zündung aus ist ist auch 12V aus. Da ist nirgenwo ein Heiligenschein, die Batterien gleichen sich aus, und bei einen Strombedarf von zig Amper muß man ehe andere Wege gehn.
Frage: Warum bauen Manche ihre Anlage komplett auf 12V zurück? 24V Birnen sind kein Problem, die Stromstärke ist bei 24V nur halb so groß, die Belastung von Schaltern und Kabeln eben so und wer z.b. 2 Nebelscheiwerfer montieren will k
ann sie in Serie schalten, dann gehen auch die 12V Birnen an 24V.
 
kann mich nur der aussage ( kein basteln an lima-batt verbindung ) anschließen .

natürlich kann man an der brücke 12 volt abgreifen , das ist kein problem .
frage ist nur , ob die batterien auf dauer dann ein problem haben .
ich ziehe den spannungswandler vor .
als alternative , kann man die batterien von der lima trennen und parralell schalten .
habe ich bei mir so gemacht , da die kofferbatterien nur im stand benutzt werden .

andre

ps : brauchst du sapnnungswandler schicke ne pn , habe noch welche .