Frage an die Wippsägenfraktion

mindcrime

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24. Aug. 2005
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Hallo Mogler,

ich möchte mir in absehbarer Zeit eine Wippsäge zulegen. Mein U406 ist mit frontzapfwelle ausgerüstet, einen Frontkraftheber habe ich nachgerüstet. Nun stellen sich mir verschiedene Fragen und ich hoffe, dass die Jungs mit Erfahrung in dieser Richtung mir weiter helfen können.

- macht es Sinn ein Wendegetriebe vorne anzubauen, wenn ja wie ist die Montage am Sinnvollsten?
- gibt es Hersteller, die Wippsägen für den Front alsauch Heckanbau anbieten?
- Sollte ich mir evtl. eine Heckzapfwelle zulegen statt Wendegetetriebe, Anschaffungskosten sind annähernd die gleichen und die Säge Vorne transportieren und zum Sägen an die Heckzapfwelle anschiessen, da man dann das Holz direkt auf die Pritsche werfen kann?
- hat Jemand Erfahrung mit dem Hersteller Oehler, das bietet unser Landmaschinenhändler an. er konnter mir aber keine Antwort auf das Betreiben Vorne/Hinten geben,

Würde mich über Antworten sehr freuen,
Stefan
 
Hallo Stefan,

warum willst Du die Säge überhaupt an den Unimog machen?

Der Antrieb einer Wippsäge mit einem 406er rechnet sich nicht, da Du viel zu viel Diesel verbrauchst.

Hat der Diesel, den Dein 406er in einer Stunde säuft, nicht mehr Brennwert, als das Holz, das Du damit in einer Stunde erzeugst? :roll:

gruesse
hueroth
 
Hallo hueroth,

eine Frage beantwortet man nicht mit einer Gegenfrage.
um deinem Beipiel zu folgen:

Warum hast Du einen Unimog?

Willst Du Geld verdienen, verkauf deinen Mog, denn er ist unwirtschaftlich.

Hast Du keine Antworten auf meine Fragen, dann lass es, mit Beiträgen sammeln ist mir nicht geholfen.

Mit dem Erlös aus deinem Unimogverkauf kannst Du lange heizen.

Gruss,
Stefan
 
Hallo,


--> Stefan:
eine Frage beantwortet man nicht mit einer Gegenfrage.
[...]

So was ähnliches lag mir auch auf der Zunge :-)

Er mag ja recht haben, aber es hilft Dir als Fragesteller nicht weiter ...

Mit dem Erlös aus deinem Unimogverkauf kannst Du lange heizen

Der is gut ! Den muß ich mir merken !


Aber zurück zum Thema:

Ich betreibe auch eine Wippsäge am Mog (allerdings 421, der braucht weniger Sprit im Standgas ;-) ). Der Betrieb der Säge ergibt sich bei mir aus der vorhandenen Ausrüstung: ZW nur hinten, also steht die Säge hinten, das Holz landet entweder auf der Pritsche oder auf dem danebenstehenden Anhänger - das ist sehr praktisch und zeitsparend. Mangels Kraftheber und damit die AHK für den Hänger frei wird transportiere ich die Säge mit dem Frontlader.

Ich finde die Anordnung so ganz praktisch zum Arbeiten, allerdings muß ich den Mog immer wenden, um die Säge an- oder abzuhängen. Trotzdem war es für mich natürlich die kostengünstigste Lösung, auch wenn es mehr Umrüsterei erfordert.

Letztendlich ist das in Deinem Fall schwer zu entscheiden, da Du so oder so ein Teil zukaufen mußt. Ich würde aber zur Heckzapfwelle tendieren, da man die auch für andere Geräte verwenden kann. Mit Wendegetrieb habe ich wiederum keine Erfahrung - such mal im Forum, da ist schon öfter drüber diskutiert worden.

Wenn Du mit Anhänger fahren willst, muß die Säge sowieso nach vorne. Dann wäre es wiederum praktisch, die Säge gleich dranzulassen, nur den Hänger abstellen, Mog mit Säge umdrehen und neben den Hänger stellen und arbeiten - also Wendegetriebe.

Wenn Du hingegen eher mit dem Mog alleine unterwegs bist, dann wäre die Säge hinten praktischer - wie Du schon selber gesagt hast - also Heckzapfwelle.

Letztendlich wäre es praktisch, beides zu haben :-)


Ob es Sägen mit integriertem Wendegetriebe gibt, weiß ich nicht.
Ich würde mir das Getriebe aber eher separat anschaffen, denn was ist, wenn Du mal z.B. einen Spalter betreiben willst ?

Na ja, und wenn dein Händler Dir diese Info zur Säge nicht beschaffen kann, dann tut er mir leid ...

mfg,
Andreas
 
Hallo Stefan, hallo Andreas,

m. E. macht in der Tat nur der Heckanbau der Säge Sinn - sonst mußt Du das ganze Holz über's Auto werfen (da triffst Du über kurz oder lang auch mal das Fahrerhaus, schlimmstenfalls die Frontscheibe) oder erst zur Seite und dann mühsam wieder vom Boden auflesen.

Ich betreibe mit meinem U 406 an der HZW eine Posch WZ-700: Super-Säge, würde ich mir sofort wieder kaufen. Die ist kein Schnäppchen, bietet aber ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Sie ist stabil gebaut und auch beim ständigen Hin- und Herbewegen im Kraftheber auf Feld- und Waldwegen reißen nicht gleich die Schweißnähte.

Zum Verbrauch: ich schalte die Zapfwelle in den 1.000er-Gang, dann reichen ca. 1.200 Motor-U/min, um an der HZW die zugelassenen 540 U/min für die Säge zu erzeugen - und für die Säge reicht auch die im 1.000er-Gang bei dieser Drehzahl verfügbare Leistung völlig aus. Der Verbrauch liegt dann bei ca. 8 l Diesel/h, hält sich also durchaus im Rahmen.

Äußerst praktisch finde ich dann noch die pneumatisch-lastschaltbare Kupplung (Sonderausstattung, nicht in allen lw. Mogs) im Zapfwellenstrang, die erspart das ständige Klettern ins Fahrerhaus zum Treten der Fußkupplung, wenn die Säge mal kurzzeitig ausgesetzt werden soll.

Gruß
Thomas
 
Hallo,
betreibe meine Eigenbausäge auch nur hinten. Der Grund: Holzlagerplatz ist ca.2 km entfernt. Die Säge steht Quer zum Fahrzeug. Von links Holz heranholen, sägen und nach rechts auf die Pritsche mit Aufsatzwände schmeißen. Evtl.mal mit Förderband. Zapfwelle ab und das Holz nach Hause fahren.
Läuft bei 1000er Zapfwelle mit ca. 1500 Motorumdrehungen. Spritverbrauch - mir doch egal -
Gruss
Bernd Thomes
 
Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für die Antworten. Ich denke die Säge hinten zu betreiben ist wirklich die Beste Lösung wie ihr alle bestätigt. Wenn man ein Schlepperdreieck verwendet wird die An - und Abhängerei auch erleichtert.

Kleine Erläuterung zu meinen "Holzgegebenheiten": Das Holz mache ich im Wald, ca. 50Km Entfernung, dort in Meterscheite zu mir auf ein Stück Acker zum Lagern, der wiederum ca. 2Km von mir zu Hause entfernt ist. Den relativ weiten Weg nahme ich auf mich, da es bei uns nur Weinberge und keinen Wald gibt. Der nächste ist 20Km weit weg und dort will der Förster 26¤/rm zum selbst aufarbeiten, dort wo ich hinfahre weit weniger als die Hälfte.

Was mir noch eingefallen ist:
- was passiert, wenn das Sägeblatt klemmt, mit Keilriemenantrieb rutscht es durch kann ich mir vorstellen, aber mit Welle/Getriebe?
- ist es richtig, dass ich mit dem Anbaugerät vorne dan Maximal 40Km fahren darf?

@Andreas: hast Du dir eine Halterung für den Frontlader gebaut um die Säge aufzunehmen, oder hängst Du die Säge mit Seilen dran? Wie weit musst Du die Säge transportieren?

@Thomas: pneumatisch geschaltete ZW hat main unimog nicht, ich werde wohl klettern müssen ;-). Du schreibst auf Feld-Wald und Wiesenwegen, schneidest Du dein Holz immer in kleine Scheite dort wo Du es machst und wie weit sind die Wege die zurück gelegt werden müssen?

@Bernd: ich habe in einem anderen Beitrag gelesen, dass Du noch ein Bild des Eigenbaues einstellen wolltes, habe es aber leider nicht gefunden, holst Du das nach?

Grüsse,
Stefan
 
Hallo Stefan !

50km ist natürlich heftig ... wie kutschierst Du das Holz ? Mit Mog und Anhänger ? Bei der Entfernung kann man natürlich nicht mal eben abends hingehen und einen Mog voll rausholen... auf jeden Fall bist Du mit dem 406 für die Fahrerei ganz gut gerüstet,

Bei uns gibt's zum Glück Wald in der Nähe, und auch der Preis war bisher akzeptabel, sicher auch deshalb, weil ich meistens die schlechtesten Lose nehme - da, wo jeder mit Golf und Anhängerchen drankommt, ist es natürlich teurer, und ich nehme quasi alles mit, was brennbar ist.

Beim letzten Los meinte der Förster: "Da kommen'se dann aber schlecht dran, der Wald ist da ziemlich unwegsam". Meine Anmerkung dazu: "Ich hab' 'nen Unimog ...", meinte er: "Ach so, na dann ist das ja überhaupt kein Problem" :-)

Aber zurück zu den Fragen:
Ich mache das mit dem Holz genauso:
- Im Wald mit Winde auf den nächsten Weg ziehen
- Ungefär auf Meter sägen (Gewichtsabhängig, Knüppelholz bleibt so lange, wie quer auf den Hänger geht)
- Manchmal spalte ich die dickeren Teile auf, so daß ich sie von Hand verladen kann.
- Aufladen, entweder auf den Mog oder auf einen zweiachser Hänger und auf den Holzplatz (Acker) fahren, aufstapeln, trocknen lassen.
- Irgendwann und nach Bedarf in Ruhe kleinsägen, spalten und mit dem Mog (und/oder PKW-Hänger) direkt in den Holzschuppen am Haus befördern.

So bekomme ich das Holz schnell aus dem Wald und kann es zu Hause in Ruhe aufarbeiten. Ich spalte auch nur soviel, wie ich im Holzschuppen lagern kann (ca. 1 Winterbedarf). Der Rest bleibt auf dem Acker.

Meine Entferungen sind zum Glück relativ kurz, maximal ca. 4-5km zum Wald, und ca. 1km zum Holzplatz, das meiste davon Feldwege oder Seitenstraßen.

Die Säge/Spalter stehen am Holzplatz, ich muß die also nur gelegentlich transportieren. Aufgrund der kurzen Wege hänge ich Säge und Spalter nur mit Gurten an den FL. Eine Aufnahme zu bauen lohnt sich eigentlich nicht, zumal die Geräte dann noch weiter nach vorne ausladen. Ich habe mir allerdings schon überlegt, die vordere ZW nachzurüsten und die Säge mit einer langen ZW mit der Aufnahme am FL zu betreiben - aber es lohnt sich nicht wirklich.

Außerdem werden Säge und Spalter auch mit dem FL umgesetzt oder auf den Anhänger geladen, um mal eine weitere Strecke zu fahren - das ist der Vorteil am FL, damit kommt man auch auf den Hänger (im Gegensatz zum Kraftheber). Außerdem lade ich auch Holz damit.


Soweit ich weiß, muß eine Säge immer eine Rutschkupplung haben - entweder über den Riemen, oder als Kupplung. Bei meiner Säge geht das über die Riemen, und so subjektiv gesehen habe ich den Eindruck, die Säge klemmt relativ häufg - vor allem, wenn man meint, man müsse es beim Sägen eilig haben :-)

Meistens schaffe ich es, das klemmende Holz einfach wieder herauszureißen. Gelegentlich bleibt aber dann nur der Spurt zur Kupplung.
Was ich beim nächsten mal Sägen vorhabe, ist eine Reißleine ans Handgas zu binden, mit der ich dann von hinten einfach den Motor ausmachen kann.

Pneumatische ZW wäre da natürlich super, aber was das kostet ... ist die überhaupt unter Last schaltbar ??

Es gibt übrigens auch ZW mit eingebauter Rutschkupplung, meistens für Heuwender o.ä. eingesetzt (ich habe eine, aber die ist sauschwer, und der Sägenriemen rutscht vorher).


Wenn Du die Säge mit in den Wald nehmen willst, dann brauchst Du natürlich eine bessere Transportmöglichkeit., also FKH oder HKH.

Na ja, und mit angebauten Geräten, vor allem vorne, würde ich mir schon überlegen, nicht gerade 80 zu fahren ... für weitere Strecken wäre es eher sinnvoll, die Maschinen auf der Ladefläche oder dem Hänger zu verstauen. Es fährt sich auch angenehmer und ist materialschonender, weil das Gerät nicht immer in der Aufnahme rumspringt. Ist halt eine Frage des Aufladens.

mfg,
Andreas
 
Hallo Stefan,

zumindest meine Posch WZ 700 hat zwischen dem Getriebe am Zapfwelleneingang und der Sägeblattwelle eine Übersetzung per Keilriemen, der bei klemmendem Sägeblatt durchrutscht (ich kann aber nicht für andere Sägen sprechen).

Ich schlage mein Holz im eigenen Wald, der 6 bzw. 11 km (davon ca. die Hälfte Wald-/Feldwege) entfernt liegt, reiße es dort auf Meterstücke und lasse es dort aufgestapelt trocknen. Wenn ich mir anderswo Holz "organisiere", transportiere ich es ebenfalls in meinen Wald.
Im Spätsommer/Herbst fahre ich mit Mog und Säge dorthin, säge es auf 25cm-Ofenscheite und fahre es ladungsweise nach Hause, um meinen Wintervorrat im Garten aufzustapeln (Bedarf: ca. 12 RM/Jahr). Mit Aufsetzbracken passen lose aufgeworfen ca. 2,5 RM auf meinen Mog.
Hin- und wieder bekommenauch mal Bekannteein paar RM Holz, die werden dann ebenfalls bedarfsweise gesägt und gleich dorthin transportiert.
Die Meterstücke will ich nicht im Garten lagern, da im Wald mehr Platz ist, und zuhause sägen will ich ebenfalls nicht, da es sich um ein Wohngebiet handelt. Im Wald stört der Lärm halt nur die Hasen und Rehe...

@ Andreas: die pneumatische Kupplung ist lastschaltbar. Sinn und Zweck dieser Sonderausstattung ist ja eigentlich, bei fahrendem Fahrzeug ein Anbaugerät aus- und einschalten zu können, ohne den Vortrieb über die Räder zu unterbrechen. Ich hatte kürzlich mal Gelegenheit, das auszuprobieren, als ich mit meinem Mog bei einem bekannten Bauern Heu wenden durfte. Klappte mit einem Claas-Wender mit 6,40 m Arbeitsbreite ausgezeichnet :D

Gruß
Thomas
 
Hallo, ich arbeite auch mit 406 Heckzapfwelle und die Säge hinten am Kraftheber. Arbeite allerdings mit einer Tischkreissäge, da ich meine es geht besser als eine Wippsäge. Wie ein kollege vor mir schrieb wird die Säge mit der 1000er Welle betrieben und der Mog läuft im Standgas daher relativ wenig Verbrauch.
Sägen mit Wendegetriebe kenn ich auch nicht. Wenn das Sägeblatt klemmt rutscht der Keilriemen durch, kann man aber meistens rausreisen.
Arbeite seit ca. 5 Jahren so, möchte eben nicht zuhause schneiden- Vorteil keine Sägespäne und Staub im Hof und die Nachbarn werden auch nicht über gebühr belastet.mfg Franz
 
Hallo zusammen.

ich finde es toll mit euch über dieses Thema Erfahrungen auszutauschen, macht richtig Spass, vielen Dank.

@Andreas: mit der Kutschiererei ist das unterschiedlich, je nach Arbeit was wir vorhaben. Wenn wir fällen, entasten und rücken, dann nehme ich nicht den Anhänger mit, da wir nach dem eine Hand wäscht die Andere Prinzip arbeiten und es bei diesen Aktionen von der Arbeitsleistung an einem Tag nicht reicht den Unimog und den Anhänger mit Holz zu füllen (Stücke schneiden und spalten). Haben wir "nur" rücken usw. klappt das auch mit Anhänger. Auf die Pritsche bekomme ich mit Meterstücken ca 3,5rm und auf den Anhänger ca. 2rm. Der mit dem ich die Holzaktionen mache hat sich vor Kurzm einen Poschspalter zugelegt, was die Arbeit zum Teil erheblich erleichtert. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man genug Kondition hat und das Holz nicht übermässig verwunden ist, man mit dem von Hand reissen schneller voran kommt. Hat man einen Zentralen Holzplatz im Wald, wo die Bäume lagern ist man mit dem Spalter scheller, ausserdem gehen die verdrehten Stücke viel einfacher ;-). Ich habe nicht vor die Säge mit in den Wald zu nehmen, es geht darum nicht Daheim ofenfertig zu sägen, wegen der Nachbarn und der Späne.....

@Thomas: wenn man vom Posch Spalter auf die Säge schliessen kann, dann ist das wohl hochwertiges Werkzeug. Die von mir benötigte Holzmenge liegt auch bei 10-12rm/Heizsaison. Ich habe diesesmal etwas mehr gemacht um ein wenig zu verkaufen (Hobbyfinanzierung).

@Schwarzer: das mit den Spänen im Hof und der Lärmbelästigung hat mich auch gestört, auf dem Acker hört es (fast) Niemand und man muß die Späne nicht wegkehren :-). Welche Säge betreibst Du?

Grüsse,
Stefan
 
Hallo,

darum geht's doch hier - Erfahrungsaustausch, oder ? Das ist der Sinn des Forums, wenn ich das richtig verstanden habe :-)
Und ein bischen Stolz auf die Sache ist man ja auch, oder ?

Hast Du einen 80km/h Hänger ? Ansonsten bist Du ja ewig am Eiern bei 50km.

Zum Arbeitstempo: Meine Erfahrung ist, daß man mit 2-3 Leuten von Hand fast immer schneller ist als mit Maschinen. Ofenfertiges Holz spalten geht mit der Axt deutlich schneller als mit dem Spalter, und beim zu zweit Meterholz laden ist der Hänger voll, bevor man überhaupt einen Lader aufgestellt hat oder mit dem FL rumkurvt.

Nachteil: Es macht a) weniger Spaß (und darum geht's ja schließlich auch, sonst könnte man das Holz ofenfertig anliefern lassen oder Öl kaufen), und b) macht man sich mit der Zeit kaputt. Na ja, und c) man braucht Leute, die mitmachen ...


Trotz geringer Entfernung lief das bei mir genauso: Manchmal bin ich nur mit Mog und Winde los und habe nur gerückt und/oder Meterholz gemacht und gestapelt. Dann bin ich gelegentlich nur zum Abfahren mit dem Hänger hin, oder auch mal mit dem Spalter, um Meterholz aufzuspalten. Gesägt habe ich im Wald auch noch nie - passiert alles auf dem Acker.
Das mit dem Zwischenstapeln ist zwas zusätzliche Arbeit, aber Rücken, Kleinmachen, Aufladen, heimfahren und abladen reicht eben nicht an einem Tag. Dafür habe ich z.B. mal einen Samstag lang Meterholz vorbereitet und dann die Woche über abends immer einen Mog voll abgefahren.

Dieses Jahr ist leider Pause mit Holzmachen - seufz - ich hab' genug für die nächsten paar Jahre.

Hier noch ein paar Bilder:

index.php

Keine Lust zum Schleppen, und mit dem Hänger war auf dem Weg kein Durchkommen - wofür hat man den FL ?

IM005187.jpg

Eine Fuhre zu Hause. Der Anhänger wurde mit dem FL beladen, die Klötzchen waren mit doch etwas zu schwer zum Heben ...

IM005183.jpg

Rücken des Stamms auf dem Weg. Der wurde dann am Stück mit dem FL auf den Hänger befördert.

IM004564s.jpg

Hier haben wir auf einer anderen Wiese Holz zwischengelagert und dann kleingemacht. Die Säge ist eine Güde (etwas klapprig, dafür war sie billig - und sägen tut sie auch). Mitten in dem Holzhaufen kann man den kleinen Güde-Spalter erkennen.


IM004576s.JPG

Der große Spalter für die "Härtefälle" :-)


Bei Interesse: Ich hab' noch mehr Fotos, allerdings noch nicht hochgeladen.

Ach ja, Späne: Die müssen bei uns unbedingt gesammelt werden ! Die werden getrockent und meine Mädels verwenden sie ale Einstreu für die Meerschweinchen :-)

mfg,
Andreas
 
Hallo, meine Säge ist eine Roselli von Farm und Forst, geht ganz gut. Wenn ich Zeit hab stell ich mal Fotos ein.
Schöne Grüsse aus Ö! Franz
 
Hallo Stefan!

Ich würde Dir vom Frontanbau einer Wippsäge abraten!
Die Sägen machen beim Schneiden sehr viel Staub, welcher sich beim Fronteinbau in den Kühler und den Luftfilter zieht!
Ich hoffe du kannst diesen Tipp verwenden!

sonnige Grüße aus dem Saarland

Markus
 
Hallo Mogler,

@Andreas:
zum Transport habe ich mir eine Kugelkopf AHK montiert und eintragen lassen, damit kann ich zumindest einen PKW Anhänger ziehen, da ich keinen 80Km/h Anhänger habe. Ich habe noch die Möglichkeit den 8Tonner Welger Zweiachser von meinem Bruder zu benutzen, aber mit 25Km/h nehme ich die nur im nahen Umkreis.
Schöne Bilder die Du eingestellt hast, ist der grüne Spalter ein Eigenbau?

Nun mal auch ein paar Bilder von mir:
 

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Hallo,

konnte leider unterhalb der Bilder nicht mehr weiterschreiben. Ich habe auch noch mehr Bilder, muss mich nur mal aufrappeln um sie ins Netz zu stellen.

@Markus: Danke für den Tipp, das habe ich garnicht bedacht.

Grüsse,
Stefan
 
Hallo,

hey, nette Gegend ! Aber es sieht da schon ziemlich nach Weinbergen aus - klar, daß da Ebbe ist mit Brennholz :-)
Obwohl, Du könntest ja die alten Weinstöcke verheizen :twisted:

Das Mog-Bild mit Dame kann ich auch bieten: :-)
IM004560s.jpg

"Papi, ich hab' dir schon mal das Holz auf den Spalter gestellt, wann hörst du endlich mit der Knipserei auf und arbeitest weiter ? Ich möchte hier mal fertig werden !"


Ja, der grüne Spalter ist ein Eigenbau, allerings nicht von mir - den habe ich schon so erworben. Das Teil ist reichlich stabil und läuft mit der Mog-Hydraulik, die Konstruktion hat nur den Nachteil: Der Erbauer hat es ziemlich gut gemeint und eine Spalthöhe von ca. 1.20 vorgesehen - bei einem Zylinderhub von nur 60cm. Man hat also bei Meterholz nur noch 40cm zum Spalten, das reicht meistens nicht mehr um das Holz zu trennen, es ist also etwas fummelig und der Keil bleibt oft stecken.
Da ich dicke Stücke eher kürzer säge, bringt der Spalter meist nicht mehr so viel. Wenn ich mal wieder viiiel Zait habe, werde ich die oberen Halterungen abtrennen und weiter unten wieder anschweißen.
Na ja, und ich bekommen den Steuerblock nicht dicht ... keine Ahnung, woran das liegt, die Experten sind auch schon ratlos.

Der blaue Spalter auf dem Foto oben ist da praktischer, aber mit dem Nachteil, daß er unten ca. 20cm Podest hat, auf das man das Holz hochwuchten muß. Und natürlich weniger Druck.

Ach ja, und noch was: Wenn Du längere Zeit stationär mit der Säge arbeiten willst, stell' Dich in die richtige Windrichtung oder sorge dafür, daß das Abgas irgendwohin wegkommt (Stichwort "Auspuff hochlegen"),
Ein Stück Dachrinne mit Bogen wirkt Wunder ... !

mfg,
A.Bucher
 
Hallo,

mit den alten Rebstöcken das funktioniert auch, ist aber sehr mühseelig, erhebliche Mehrarbeit, wenn man es mit der gleichen Menge Holz vergleichen will. Ausserdem gibt es die nicht immer. Auspufftechnisch habe ich mich schon beschäftigt, es hat mich auch immer gestört, wenn man beim Aufladen mehr mals ein kleines Stück vorfahren muss und nicht immer den Motor ausmachen will, dass man die Abgase abbekommt. Daher habe ich diesen noch oben verlegt.

Ist doch immer schön, wenn man vom Nachwuchs Hilfe bekommt ;-).


Grüsse,
Stefan
 

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Um nochmals auf den Sägenanbau zurückzukommen...
Mir geht folgende Idee nicht aus dem Kopf: Könnte man nicht die Säge mit einem Hydraulikmotor antreiben? Die Säge könnte vorne oder hinten am Mog transportiert und am Sägeplatz neben die Pritsche oder auch neben den Anhänger gestellt werden und mittels Schläuchen mit der Bordhydraulik -sofern die leistungsfähig genug ist- oder mit einer separat angetriebenen Hydraulik (Aufsteckpumpe,....etc) angeschlossen und betrieben werden. Über ein vorgeschaltetes, einstellbares Druckregelventil könnte man die Abschaltkraft zur Sicherheit bei Verklemmung einstellen. Es ließe sich so auch noch ein Förderband zum bequemen Beladen mitbetreiben. hat irgendjemand im Forum schon mal so eine Lösung gesehen oder sogar selbst realisiert? Gibt es pos. oder neg. Erfahrungen?

Gruß Markus
 
Warum sollte man eine Säge nicht Hydraulisch antreiben können? Nur muss man auf eine Umdrehung von ca. 1450 an der Welle kommen. Alle moderenen (oder zumindest viele) Schniedspalter treiben hydraulisch an.

Gruß