Frage nach Jahres-und Anschaffungskosten für 404.0 Doka

404-fan

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03. Dez. 2009
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Hallo,

ich bin ein großer Fan von Unimogs und auch sämtlichen anderen wirklich geländegängigen Sachen und nun am überlegen mir ein solches Gerät anzuschaffen. Ich habe mich bereits etwas in die diversen Modelle etc. hineingelesen.

Da ich nur den elendigen neuen B-Führerschein habe und auch nicht gleich soviel Geld für den ersten Mog raushauen möchte, hatte ich eher an eines der älteren Modelle gedacht.

Da ich weiterhin vom gelegentlichen Hängerziehen und oder mal Baumaterialien für's renovieren transportieren keine wirklichen Arbeiten mit dem Mog durchführen muss und auch nicht vor habe mehr als 3-4000km im Jahr damit zu fahren, dachte ich dass der 404er eine ganz gute Wahl sein könnte.

Zudem möchte ich auch ab und an mal so 80km Autobahn damit fahren und da sind die angeblich ja reellen 100km/h natürlich verlockender als die ca. 65km/h des U21 etc.

Nun sollen dummerweise manchmal aber mehr als ein Person mitfahren können, was so gesehen nur den Doka, also einen 2.8Liter 404.0 zulässt richtig? Ich nehme an mit diesem Motor ist er genauso zäh wie der 404.1 der 60er Jahre? Das Fahrerhaus scheint sich beim 406 ja zu bewähren...

Nun jetzt jedenfalls meine Frage: Wieviel muss man für einen 404.0 Doka hinlegen der zumindest auf den ersten 3000km bzw. 12 Monaten keinen größeren Ärger machen soll? Ich bin durchaus bereit handwerklich in das Hobby reinzuwachsen, aber gleich zu Beginn muss das eben nicht sein. Die 3000km bzw. 12 Monate währen natürlich ohne Hardcore-Einsatz im Fehrnurlaub und wie gesagt ohne schweres Arbeiten nur ab und an mal Autobahn und Landstraße, sowie Feldwege, keine kupplungfeindliche Innenstadt :)

Auf Mobile sind derzeit 2 Exemplare zu finden, die liegen so bei 8-9000Euro, was mir noch ein bisschen zuviel ist, wären 7000Euro realisierbar für ein Exemplar wie oben beschrieben?

2. Frage wie hoch sind in etwa die Jahreskosten? Bzw. was muss ich nachweisen um diese Oldtimerversicherung+Steuer zu bekommen wo man angeblich ja nur so 3-400Euro im Jahr zahlen muss?

Beim Durchschnittsverbrauch rechne ich bei diesem Modell mit ca. 30 Liter (da der Großteil Landstraße sein wird) ist das realistisch? Verbraucht der 2.2 mehr oder weniger? (Er ist zwar älter aber eben auch kleiner)

Wieviel Reparaturkosten haben denn eure 404er (also die, die ihr NICHT im Bastlerzustand gekauft habt ;)) so pro Jahr im Schnitt verbraucht, bei welchem Grad an handwerklichen Fähigkeiten und eigener Reparaturausrüstung?


Mit freundlichen Grüßen
euer
404-fan!
 
Hallo,

gestatte mir ein paar Anmerkungen:

Da ich weiterhin vom gelegentlichen Hängerziehen und oder mal Baumaterialien für's renovieren transportieren keine wirklichen Arbeiten mit dem Mog durchführen muss und auch nicht vor habe mehr als 3-4000km im Jahr damit zu fahren, dachte ich dass der 404er eine ganz gute Wahl sein könnte.

Viel Nutzlast bleibt dir aber bei Ablastung auf 3,5t zul. GG nicht mehr, d.h. Pritsche voll Baumaterial kannst du dann vergessen. Ist aber bei den anderen Modellen nicht anders. Lediglich 411er und kleiner bzw. älter musst du nicht ablasten, um sie mit Klasse B fahren zu dürfen, beim 406er bleibt dir im Prinzip keine Nutzlast mehr übrig, falls die Ablastung überhaupt möglich ist (je nach Ausstattung und Baujahr ist der schon leer bei 3,5t).

Nun sollen dummerweise manchmal aber mehr als ein Person mitfahren können, was so gesehen nur den Doka, also einen 2.8Liter 404.0 zulässt richtig? Ich nehme an mit diesem Motor ist er genauso zäh wie der 404.1 der 60er Jahre? Das Fahrerhaus scheint sich beim 406 ja zu bewähren...

Auch vom 404.1 gab es Doppelkabiner, sowohl offen als auch geschlossen. Sind aber recht selten, die 404.0 sind aber auch nicht viel öfter als Doppelkabiner gebaut worden. Im 404.0 kann aber auch der gleiche Motor wie im 404.1 verbaut sein, muss nicht unbedingt der M130 mit 110PS und 2,8l sein.

Auf Mobile sind derzeit 2 Exemplare zu finden, die liegen so bei 8-9000Euro, was mir noch ein bisschen zuviel ist, wären 7000Euro realisierbar für ein Exemplar wie oben beschrieben?

Für 8-9000¤ bekommst du schon einen annehmbaren 416er als DoKa (passt aber nicht bei deinem Führerschein). Das wäre mir für einen 404er zu viel, da spielt der Seltenheitsfaktor eine Rolle und treibt den Preis in die Höhe.

Gruß,
Michael
 
guude,

vergiss den 404.0 doka mit B-schein. schon das leergewicht lässt eine ablastung auf 3,5 T nicht zu. (oder ein prüfer kennt die gesetzl. grundlagen nicht.)

gut mog! justus.

an sonsten:

mit dem M 130 schwimmst Du gut im verkehr mit, das schaft schon mein 404.1 pritsche mit dem M 180 mil.

einige versicherungen wollen nur dass das fahrzeug älter als 30 jahre ist, ich zahle 139,-¤/jahr haftpflicht, 219,-¤ steuer bei 3,5 t zulgesgew. ohne H.

verbrauch auf strecke cool gefahern 22 bis 26 ltr/100km

zu reparaturen müsste ich meine glaskugel befragen :-)) . auf alle fälle sind fast alle e-teile verfügbar, zu günstigen preisen.
 
Moin!

Als frisch gebackener Unimogbesitzer kann ich dir jetzt Teil 1 der Fixkosten vorrechnen:

1.Steuer als Oldtimer :191,- ¤
2.Versicherung :200,-¤.

Verbrauch über 1400km verschiedenste Fahrtstrecken zwischen 22 - 25l.

So, kommen wir zu den Reparaturen:

Solltest du das Pech haben wie ich und dir bricht auch ein Druckhebel von der Kupplung, dann rechne schon mal so grob mit 3 - 4000¤. Danach sollte in dem Bereich hoffentlich Ruhe drin sein.

Ansonsten....tja, kann man echt schwer einschätzen. Es gibt LEute, die kaufen einen Mog irgendwo, tanken ihn und fahren, fahren, fahren.....

Also rate ich dir: Schaff dir ein entsprechendes Finanzpolster an um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein so du keine entsprechenden Schrauber /Möglichkeiten um dich rum hast...

Gruß Tim!
 
N'Abend,

also Steuer und Versicherung klingen nicht verkehrt, Verbrauch hatte ich dann wohlsogar zu schlimm geschätzt.

Leider ist der 404 Doka mit 110 Pferden wohl das Einziges was mir an Tempo&Platz so richtig zusagt, leider merkt man das am Preis.

Aber für 7000 sollte man dann schon ein anständiges Exemplar bekommen oder?

Ist das Leergewicht denn wirklich so hoch? Ich mein nen 406er hab ich schon mit 3.5er Einstufung gesehen, der ist zwar kleiner als ein 404.0 Doka, aber hat ja nen dickeren Rahmen, dickere Achsen und schwereren Motor ...

Dachte der 404.0 Doka läge so bei 3.0 leer, wenn nicht gerade wie bei dem von Philipp aus dem Hanfbachtalnoch viel Kram dran ist.

Die öffentliche Zuladung spieltkeine Rolle, da wenn dann nur auf Privatgrund geschleppt wird ;)

Grüße
 
Nachdem Du in Modell und Ausstattung schon komplett festgelegt bist - was ist denn Deine Frage? Also was genau möchtest Du hören? Ein aufmunterndes: "klar, 404.0 Doka mit 110PS findest Du ganz sicher für 7000Euro"!

Die Aussage, dass die Dinger halt recht selten sind, ist ja schon gefallen, ob und zu welchem Preis Du so ein Modell findest, ist ein anderes Thema...ab Du kannst ja mal die Kleinanzeigen durchgehen, da ist ne Doka drin...hat halt nur 82 PS - dann musst den Motor halt selbst umstricken. Dafür soll das Ding dann auch "nur" 11.000 kosten, ist doch ein guter Kompromiss, oder?
 
Moins,

das Leergewicht des 404.0 in der Pritschenausführung liegt bei etwa 2900kg, das dürfte auch für die Doka mit Pritsche in etwa zutreffen. Somit würde einer Ablastung auf 3,5to nichts im Wege stehen, wenn die Zulassung als Zugmaschine erfolgt. Für Zugmaschinen gibt es trotz Hilfsladefläche keine Mindest-Nutzlast wie bei Zulassung LKW.

AAAAber....

vom 404.0xx sind nur etwas über 1300 Stück gebaut worden, davon ca. 300 mit Motor M130 (2,8l).
Ich schätze, dass mit M130 in der Doka-Variante nur wenige Stück (im niedrigen 2stelligen Bereich) produziert wurden.

Viel Erfolg bei der Suche nach den noch vorhandenen Exemplaren. Sofern überhaupt noch welche zum Verkauf stehen, dürfte sich der Preis, sofern es sich nicht um Kernschrott handelt, im 5stelleigen Bereich bewegen...

Gruß Ulli
 
ei guude Ulli,

das mit dem gewicht sehe ich schwieriger an als Du.
die 404.0 doka ist mir nur als ganzstahlhütte bekannt, und da 404fan auch noch transportiern möchte, dürfte er leer mit pritsche auf 3500 kg +- ein paar kilo kommen.

gut mog! justus.
 
Moin Justus,

lass das Fahrerhaus ca. 300kg wiegen (gegenüber 200kg für die normale Kabine), dafür ist die Pritsche 1/3 kürzer und vermutlich 1/4 leichter, sodaß das Gewicht nur unwesentlich steigen wird.
Die oben angegebenen 2.900kg gelten für die 404.0 Pritsche inkl. Spriegel und Plane (lt. WHB 2.850kg).
Wie unser (Vor-)Namenloser schreibt, will er ja nicht auf öffentlichen Straßen transportieren, somit sehe ich wegen der Ablastung keine Schwierigkeiten - allein, er wird zu seinen Preisvorstellungen keine finden, denn die Besitzer der wenigen noch vorhandenen Dokas mit M130 werden sich des Wertes ihres Fahrzeugs schon bewußt sein...

Gruß Ulli
 
Hallo

Ich wollte mich hier ja eigentlich raushalten, vor allem nachdem hier Preise fuer Kupplungsreparaturen in Hoehe von 4000 Euro genannt wurden (dafuer kauft man einen guten zweiten Mog!!!). Doch auch das mit den .0er Dokas kann ich so nicht unterstreichen. In Belgien und Holland sind sie gar nicht so selten, wenn man nur richtig sucht tauchen eigentlich alle paar Wochen mal welche auf (ex Belgier Pulverloescher). Die werden dort sogar teilweise geschlachtet!!! Stand letztens noch daneben wie zwei wegen der Teile zerrupft wurden...

Wer bereit ist 7000-9000 Euro in die Hand zu nehmen, der sollte mit etwas geduld auch ein gutes Fahrzeug finden - wir sprechen hier schliesslich nach wie vor nur von einem 404!!!!
 
Moin Moritz,

Dokas sind sicher noch einige auf dem Markt, allerdings dürften die mit M130-Motor relativ selten sein. Immerhin sind von Mercedes nur gut 300 404.0 mit M130 gebaut worden und die sind zu einem Großteil mit kurzer Kabine an die Feuerwehren gegangen und ein paar (auch mit kurzer Kabine) an das holländische und dänische Militär.

Ich mutmaße mal, dass nicht mehr als 20 - 30 404.0 Dokas mit M130 gebaut wurden.

Gruß Ulli
 
Morgen,

ja also wie gesagt, bei Philipp ist gerade einer, wie gut der noch ist kann ich freilich nicht sagen!

4000Euro mal eben für ne Reparatur würden mich schon aus dem Rennen werfen, aber wenn man wirklich mit dem absolut schlimmsten rechnet kann man sich wohl nur als Großverdiener einen Mog bzw. ein Auto überhaupt leisten.

Der 404 zählt doch so mit zum technisch verlässlichsten und am einfachsten in Schuss zu haltendem was man kriegen kann oder macht der m130 da eine Ausnahme? Naja es ist freilich immer schwer Reparaturkosten abzuschätzen aber so einen groben Hinweis was als Jahrespolster eingeplant werden sollte würd' mich freuen.

Achso nur mal als Info, wie schwer ist denn der 406 Doka im Vergleich? Der kostet zwar eh das Doppelte und fällt damit raus, aber wissen würd ich's schon gerne. Ich nehme an vom Tempo her fährt der 406 Doka so um die echte 75km/h? Und die vermutlich auch nicht gerne für länger?
Oder gab's den auchmal in der ganz starken Motorvariante?

Grüße
Marcus
 
Hallo Marcus,

bei den Rep-Kosten kommt es eben immer darauf an, wie weit Du in der Lage bist selbst zu schrauben.

Also, wie ist Dein Können, hast Du Platz und Unterstellmöglichkeiten und wie ist die Ausrüstung um z.B die Kabine abzunehmen.

Von den reinen Kosten für die Ersatzteilen wirst Du nichts günstigeres als den 404 finden. Neu- und Gebrautteile sind sehr gut zu meist moderaten Preisen verfügbar.

Gruß Andi
 
Also, ein Kupplungswechsel,

bei ner Vertragswerkstatt, kostet schon 2000¤. Allerdings, iss bei dem genannten Fahrzeug ein teil, der Kupplung ja durch die Getriebeglocke geschlagen.
und, es war eigentlich kein 404, der herkömmlichen fünftbesitzer, sondern ein "TOP-404", in nem Neuwagenzustand.

Die Böcke sind eben 40 Jahre und mehr alt, da kann eigentlich alles passieren.
Wer natürlich meint, den unzerstörbaren robusten Allweltslaster zu kennen, sollte mich informieren, ich such sowas ! :lol:

Spass beiseite, bei nem alten LKW, oder PKW, muss man mit deffeckten jeder grössenordnung rechnen. Wer das nicht akzeptiert, sollte die Finger, von der Oldtimerei lassen, besonders, aus dem LKW-berreich.

Da die LKw-Unimogteile, definitiv teurer sind, als bei nem standart Golf, von 1976.
Klar, beim 404 iss alles verfügbar, aber dennoch iss die Preisklasse höher wie bei nem Golf.
Im vergleich, zu nem richtigen LAster, iss das Zeug selbstverständlich noch günstig.

@Markus

Wenn Du selber schrauben kannst, iss der MOg kein zu groses Hinderniss.
Natürlich, soltest Du nicht als Laie, ein Getriebe zerlegen, sowas lass ich auch fachmänisch machen.
Aber ausbauen solltest Du es schon können.
Natürlich kannst Du an ein Auto kommen, dass top iss, und die nächsten Jahre ausser den normalen Wartungsarbeiten keine probleme macht, aber wie oben schon geschrieben, es kann auch anders ausgehen.

Ich fahr meinen 404 zum Hobby, und wenn (wie mir geschehen) die Maschine hops geht, dann dauert es eben ein 3/4 JAhr, bevor alles wieder läuft.
Und wenn ich grad "klamm" bin, muss Er eben stehen bleiben!

mfg Sven aus dem Saarland
 
Hallo,

4000Euro mal eben für ne Reparatur würden mich schon aus dem Rennen werfen, aber wenn man wirklich mit dem absolut schlimmsten rechnet kann man sich wohl nur als Großverdiener einen Mog bzw. ein Auto überhaupt leisten.

Das ist wie schon geschrieben hauptsächlich davon abhängig, ob du nahezu alles selbst machen kannst oder für die meisten Dinge in eine Werkstatt musst. Die Teile sind meist billig zu bekommen, da aber der 404 nicht an jeder Stelle reparaturfreundliche aufgebaut ist (zumindest der 404.1, beim 404.0 kann man ja immerhin das Fahrerhaus kippen), ist manchmal der Arbeitsaufwand recht hoch und damit bei Reparaturen in der Werkstatt relativ teuer.

Der 404 zählt doch so mit zum technisch verlässlichsten

Sprechen wir da vom gleichen Unimog-Typ oder hab ich was verpasst? Insbesondere die Zuverlässigkeit der Motoren sind keinesfalls mit den Dieselvarianten zu vergleichen, an denen, mal abgesehen von Verschleiß durch hohe Laufleistungen und üblichen Wartungen, kaum was auftritt. An den Benzinern hast du immer mehr Arbeit (Vergaser, Zündung usw.).

Achso nur mal als Info, wie schwer ist denn der 406 Doka im Vergleich?

Ein "normaler" 406 kommt schon ohne viel Sonderausstattung je nach Baujahr an die 3,5t leer (inkl. Pritsche). Den 406 als DoKa (also kurzer Radstand) gab's nur für die BW als Flugzeugschlepper, die sind relativ teuer und man muss zur alltagstauglichkeit einiges umbauen (größere Bereifung, Gewichte weg, normale Stoßstange, Pritsche "basteln" usw.) Damit dürften die aber auch dann noch gute 3,5t wiegen, also eher nicht ablastbar.

Ich nehme an vom Tempo her fährt der 406 Doka so um die echte 75km/h? Und die vermutlich auch nicht gerne für länger?
Oder gab's den auchmal in der ganz starken Motorvariante?

Bei jedem 406 kannst du mit wenig Aufwand die Motoreinstellung der 110PS-Variante des 416 realisieren. In Verbindung mit Standardübersetzung und 14,5er Bereifung sind dann problemlos 85-90km/h Spitze drin, bei Umbau zur langen Achsübersetzung (teuer, gab's nur beim 416 als Sonderausstattung ab Werk, Serie bei der 125PS-Variante des 416) sind auch über 100km/h drin.

Gruß,
Michael
 
guude,

nun wollte ich es mal genau wissen. am beispiel 416 U 1100 L/29:
Ausführung zugmaschine mit doka pritsche 1.950 X 1.890 mm, leergewicht 3.610 kg
Ausührung LKW, einzelganzstahlhütte, pritsche 3.000 X 2.000 mm, leergewicht 3.340 kg
macht beim 404.0: 2.850 kg leer cabrio, + 100 kg geschlossene hütte + differenz einzel-doka = 270 kg
ergibt leer 3.220 kg nach alter norm. nach neuer norm kommt noch der fahrer + 68 kg, 7 Kilogramm Gepäck und ein zu 90% voller tank hinzu.
da dürfte die doka bei min. 3.350 bis 3.400 kg liegen.

umgekehrt gerechnet wird es noch schlimmer: der 416 cabrio/pritsche 2.900 mm radstand wiegt 2.950 kg leer, also gerade 100 kg mehr als der entsprechende 404.1.
bedeutet für den 404.0 doka ebenfalls 100 kg weniger als der entsprechende 416, also 3.610 kg minus 100 kg.

das "Baumaterialien für's renovieren transportieren" wird unser neuer unbekannter freund wohl auch nicht auschließlich auf nicht öffentlichen strassen stattfinden lassen können.

doka und FS B gehen m.e. einfach nicht zusammen.

gut mog. justus, der gerne mehr viel mehr 404 auf der strasse sehe würde
 
Hallo,

nun wollte ich es mal genau wissen. am beispiel 416 U 1100 L/29:
Ausführung zugmaschine mit doka pritsche 1.950 X 1.890 mm, leergewicht 3.610 kg
Ausührung LKW, einzelganzstahlhütte, pritsche 3.000 X 2.000 mm, leergewicht 3.340 kg

Die Leergewichte unterscheiden sich ganz erheblich je nach Baujahr und Ausstattung. Auch gibt es keine bestimmte Ausstattungsvariante "Zugmaschine" bzw. "LKW" (außer dem i.A. langen Rahmen beim LKW und dem kurzen bei der Zugmaschine), die exakten Gewichte hängen viel mehr von einigen anderen Ausstattungsdetails ab. Im Normalfall hilft da nur wiegen, um das tatsächlich vorhandene Leergewicht zu ermitteln.

macht beim 404.0: 2.850 kg leer cabrio, + 100 kg geschlossene hütte + differenz einzel-doka = 270 kg
ergibt leer 3.220 kg nach alter norm. nach neuer norm kommt noch der fahrer + 68 kg, 7 Kilogramm Gepäck und ein zu 90% voller tank hinzu.

Ob alte oder neue Norm spielt dabei auch keine Rolle, in beiden Fällen muss man das Gewicht für den Fahrer und natürlich auch für den gefüllten Tank berücksichtigen, denn ohne Sprit im Tank und ohne Fahrer fährt das Fahrzeug nicht. Da sowieso nur wiegen hilft, um das tatsächliche Gewicht festzustellen, muss man eben dies noch mit einrechnen.
Sollen bei einer Doka aber auch die restlichen Sitze noch eingetragen und benutzbar sein, so wird man wohl auch dafür entsprechende Nutzlastreserve haben müssen. Einen 404 Doka mit 3400kg Leermasse inkl. Fahrer und Tankfüllung bei weiteren 5 Sitzplätzen wird eher kein TÜVler mit 3,5t zul. Gesamtgewicht eintragen wollen.

Wo liegt eigentlich das Problem, den passenden Führerschein zu machen? Klasse C1 ist doch nicht so teuer im Vergleich zu den Anschaffungs- und Unterhaltungskosten eines Mogs.

Gruß,
Michael
 
Hi,

Naja 1000Euro kostet auch der allemal, dafür kann man ne Menge Sprit und Ersatzteile kaufen ;) Zumal ich mich dann immernoch ärgern würde für den ganzen Aufwand wieder limitiert zu sein, also wenn dann gleich C und feierabend.

Aber ich denke erstmal werd' ich mir was "zivileres" suchen müssen, in Richtung Defender oÄ und dafür später dann vielleicht einen größeren Mog.

Vielleicht hat ja noch Jemand einen Alternativvorschlag der in meine Richtung passen könnte? Hanomag AL-28? Volvo 303? Naja mal sehen.

vielen Dank jedenfalls für die Antworten!

Grüße
 
404-fan schrieb:
Hi,



Vielleicht hat ja noch Jemand einen Alternativvorschlag der in meine Richtung passen könnte? Hanomag AL-28? Volvo 303? Naja mal sehen.


Grüße

Hano und Co sind halt keine Unimogs auc hwen der Hano ein schönes Fahrzeug ist. und wenn schon denn schon.....
da würd ich mir lieber Zeit lassen und alles nachweinander machen.

Zuerst Fürhrerschein, dann einen passenden Mog

Alles andere dazwischen ist nur verlorene Zeit und der Kostenfaktor ist auch nicht zu verachten.......

....sagt schon ein altes Sprichwort...
Gut Unimog will Weile haben

Michael
 
Hallo,

Naja 1000Euro kostet auch der allemal, dafür kann man ne Menge Sprit und Ersatzteile kaufen Zumal ich mich dann immernoch ärgern würde für den ganzen Aufwand wieder limitiert zu sein, also wenn dann gleich C und feierabend.

Sicherlich, kannst dann am besten auch gleich CE machen, dann bist du auch anhängermäßig nicht mehr limitiert, kostet aber dann bestimmt locker zwischen 2.000 und 3.000,-¤. Ist halt immer eine Frage, was man braucht. Beim C1 bist du natürlich wieder auf 7,5t limitiert, dafür hast du bis du 50 Jahre alt wirst, erstmal Ruhe vor Folgekosten. Beim C-Führerschein musst du alle 5 Jahre verlängern lassen und brauchst dazu die ärztliche/augenärztliche bzw. arbeitsmedizinische Untersuchung. Mit allen Gebühren für den Führerschein sind da auch schnell alle 5 Jahre wieder 100-200,-¤ einzukalkulieren. Und gewerblich kannst du den Führerschein auch nicht mehr ohne zusätzliche teure Weiterbildung nutzen.

Gruß,
Michael