Frontlader FL4 am 424 mit hochgestzter Kabine möglich?

barry1

New member
18. Dez. 2012
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Hallo Unimog Freunde ,
ich will mir einen Frontlader für meinen 424 anschaffen obwohl ich davon eigentlich nichts halte. Alle Ladearbeiten
habe ich in den letzten 6 Jahren mit unserem 814 Kipper mit Ladekran erledigt, der jetzt seit 2 Monaten verkauft ist.
Nun habe ich schmerzlich erfahren was es heißt vor Ort ( Holz, Stückgut, Maschinen wie Dumper Aufsitzmäher etc. )
nicht selber ab und aufladen zu können. Den Kran habe ich vor Verkauf vom LKW abgebaut und auf 3 Punkt umgebaut
da ich das Problem schon kommen sah. Nach der ersten Holzaktion dieses Jahr( Stämme auf Müller Mitteltal aufladen)
muß ich sagen das der 3 Punktkran keine gute Lösung ist. Kipper in Wald bringen- abhängen- nach Hause gefahren Kran holen und in Wald fahren- Kipper laden- Kran an Abladeort bringen- abhängen zu Kipper zurück- anhängen, zum Abladeplatz fahren- abhängen- Kran anhängen usw. usw. Das ist kein Arbeiten sondern Beschäftigungstherpie!! Eine Lösung muß her das Lademittel mit Anhängerverbringung in einem zu bewältigen. Lösung: Frontlaaaader!! So weit so gut. EIn FL4 sollte es werden was aber durch die hochgesetzte Kabine wahrscheinlich scheitert. Laut BA von Schmidt ist
eine hochgestzte Kabine so wie ein vorgesetzter Maisgrill ein Ausschlußkritzerium. Jetzt gehen die wohl von den 100 mm
von Werk hochgestzte Kabine aus, meine ist jedoch nur 60 mm hochgesetzt. Jetzt hoffe ich das die 60mm so geade noch gehen. Darum würde ich Euch mal bitten , wer einen FL4 am 424 oder 427 hat, mal zu messsen ob die 60 mm höher sitzende Haube noch unter den Frontlader passt.
Ich sag schon mal Danke .
Beste Grüße Lorenz
 
hatte das Geraffel mal hintereinander gehangen, allerdings nur zum rangieren. Fahren auf öffentlichen Straßen so niemals.
Hatte schon bei kurzer Strecke im Wald bergab gemerkt das der Hänger den Mog hinten seitlich verschieben will.
IMG_3978 (Copy).jpg
 
Hallo Lorenz
wegen dem Kippmoment hat man den FL soweit wie nur irgendwie möglich nach hinten gezogen. Da ist kaum eine Handbreit Platz, nur das nötigste.
Unimog-Kirchberger
hat gerade einen im Angebot, da kannst du sehen wie eng das ist
img1324.jpg

Unimog-1000-1600-Frontlader-Schmidt-FL4-Schnellwechsler.jpg

img3232.jpg

Auch beim Hauer sieht es genau so aus.
Ob es für dafür geänderte Konsolen für das hochgesetzte Fahrerhaus gab, kannst du bei Schmidt nachfragen. Ich habe seinerzeits die Zeichnung für die Konsolen zum 406/417 von denen bekommen.
Zur Not musst du die entsprechend abändern, für den kleinen Hobby-Schlosser ist auftrennen und ein Stückchen zwischenbraten kein unlösbares Problem, (wenn du jemanden kennst, der ein Schweißgerät hat :mrgreen: )
 
Servus,

meines Wissens gab es da auch entsprechend geändert Konsolen. Wird man aber kaum finden..

Auch Zwischenadapter habe ich mal an einem FL4 gesehen, damit kommt der Lader entsprechend weiter nach vorn und nach oben.

Aber auch hier wird man kaum jemals darüber stolpern. Ich denke daher man muss dieses Thema selbst angehen.

Viele Grüße

Andreas
 
Hallo,
wenn der Kran eh schon zum Anbaugerät umgebaut ist, könnte er nicht vorne angebaut werden? In Fahrstellung nach hinten übers Fhs auf der Pritsche / Gestell auf Pritsche abgelegt. Es ist die Vorderachslast zu beachten! Die Sichtbehinderung kann nicht schlimmer sein als bei Frontlader, Staplermast, Schneefräse .... Abbaubar ist grundsätzlich ideal, weil nicht bei jeder Fahrt die Masse mitgeschleppt werden muß. Wenn es damit konkret werden sollte unbedingt vorher mit dem TÜVler sprechen. Andere Möglichkeit wäre den Kran am Anhänger auf der Deichsel montieren. Stützlast der AHK beachten! Der Frontlader würde bedeuten ständig viel Gewicht mitzuschleppen. Ladearbeiten gehen auch nur dann "gut" bzw. akzeptabel, wenn auf der Pritsche auch noch Ballast mitfährt (nochmals tote Masse) die auch noch Ladefläche raubt. Wenn der Ballast ein flache Stahlplatte wäre, wäre Abkippen nur möglich, wenn die Platte fix wäre usw etc.........
Christoph
 
Hallo Helmut,
Danke für die aussagefähigen Bilder. Da geht nix ohne Überarbeitung, aber zum Glück kenne ich jemanden der so la la schweißen kann und wenn der Werkstattschlüssel morgen noch passt komm ich auch an die Schweißgeräte ran. :mrgreen:
Hallo Andreas,
jepp mit plug und play wird das wohl nichts, puh wieder individuelle Arbeiten :roll:

Hallo Jürgen,
alle Kranspinnen die ich kenne blockieren den Aktionsradius der Hubarme vom HKH. Entweder sind die Auszugsschächte der hinteren Stützen 90 Grad zur Fahrtrichtung , dann geht gar nix oder Du nimmst eine Kranspinne mit Winkelig angeordneten
Auszugsschächten dann kann der HKH stark eingeschränkt verwendet werden. Der Kran soll in Zukunft auch auf dem Mog, was aber eine Eigenkonstruktion bedeutet. Das vordere rechte Schwert das an die Rahmenaufnahme geht muß um die Hydraulikleitungen herumgeführt werden. Die hintnteren Stützenschächte mussen so ausgeführt werden das die Hubarme vom HKH volle Bewegungsfreiheit haben. Alles in allem ca 150 bis 200 Stunden vom ersten Zeichnungsentwurf(CAD) bis zum Decklack. Dann bleibt der Gang zur Abnahme /Eintragung des Ladekrans mit Kranspinne. Das kann zum Spießrutenlauf werden obwohl gültiuger Schweißerbrief vorliegt. Festigkeitsnachweis usw. usw. . Du siehst so einfach ist es dann doch nicht.
Beste Grüße Lorenz
 
Hallo Christoph,

den Gedankengang mit dem Kran auf der Deichsel hatte ich auch schon was ich aber auch wieder verworfen habe. Das Problem ist das ich kein grünes Kennzeichen am Mog habe und so mit mit meinem Müller Mitteltal jährlich zur HU muß.
( nix 25 km/h) Der Kipper hat 400 kg Stützlast laut Papiere. Der Kran wiegt ca. 750 kg welche ca. zu 2/3 als Stützlast
zusätzlich zu Buche schlagen. Dann hätte ich eine Stützlast von ca. 900 kg an der Deichsel. Das segnet kein AAS ab ohne
Freigabe vom Hersteller. Müller Mitteltal wird seinen da schön raushalten wenn ich mehr als eine Verdoppelung der Stützlast möchte, außerdem würde dann die Statik der Deichsel bzw. der Deiselführung wahrscheinlich nicht mehr ausreichen.
Der Kran am HKH ist eigentlich nicht schlecht weil man sehr gut an die zu hebende Last herankommt.( besser wie hinter der LKW Kabine) Nachteil ist alledings das man offiziell keine Anhänger mitführen kann. Den Kran im FKH betreiben heiß andere Pumpe montieren was mich dann zwingt ihn immer vorne zu verwenden- Nicht so schön. Aber alles geschmeidig
weil ich den Kram ja nur als Hobby habe und kein Geld damit verdienen muß. Über die Beste Lösung kann man sich ja trotzdem Gedanken machen.
Beste Grüße Lorenz
 
Hallo Mog Freunde,
nächste Woche hol ich den Lader incl Konsolen ran. Ich bräuchte am besten mal ein Bild von der oberen Verschraubung
der Anbauplatte. Die obere Verschraubung geht wolhl nicht direkt in die Rahmenenden sondern in Böcke die wiederum
von oben auf den Rahmenenden verschraubt sind. Wenn mir jemand mal ein Bild von den Böcken senden könnte wäre ich sehr dankbar dafür. Bilder im Netz zeigen leider immer nur den angebauten Lader der das was ich sehen will verdeckt.
Danke Euch.
Beste Grüße Lorenz
 
Hallo Helmut,
ja die ET Listen und die Anbau BA hab ich mir schon runtergeladen und ausgedruckt. Die Böcke für die oberste Befestigung scheinen Originalteile von Daimler zu sein.Ich hab mir schon mal
20mm Material auf Fixmaße geschnitten um die Böcke zu fertigen.
Um den Lader weit genug von der Haubenkante weg zu bekommrn reicht bestimmt die Konsolen um 3 bis4 Grad nach vorne zu kippen. Ich werde mal mit Bildmaterial berichten. :cam
Beste Grüße Lorenz
 
Hallo Lorenz
beim Kippen nach vorne verlierst du an Hubhöhe, wenn das nicht stört ist das ok. Frag doch einach bei Schmidt nach den Konsolen für das hochgesetzte Fahrerhaus z.B. vom U1600, dann bekommst du die Originalzeichnung, was zu ändern ist.
 
Hallo Mog Freunde,

erstmal frohe Weihnachten für alle. Der gekaufte Frontlader hat sich mittlerweile von Bayern nach Nordhessen verlagert.
Der Zustand ist eigentlich ganz ok bis auf die Hydraulikschläuche und die Schaufel braucht etwas zuwendung.
Die Unterzüge sind größtenteils noch alle an einem Stück weil der Vorbesitzer die Bolzen nicht rausbekommen hat.
Ich sag nur sauschwer die Dinger weil mächtig massiv. Die Anschlußleitungen liegen alle links am Montagerahmen , weil Daimler damals wahrscheinlich alle Hydr. Anschlüsse links auf der Stoßstange montiert hat. Meiner hat die Anschlüsse allerdings li. und re. verteilt. Deshalb werde ich die ganze Leitungsführung etwas ändern und den Verteiler an anderer Stelle
montieren. Nach Auspressen der Bolzen mit der Werkstattpresse wird der ganze Schlamassel erstmal gesandstrahlt , grundiert und neu lackeirt ( wahrscheinlich Tiefschwarz seidenglänzend oder in Mogfarbe hellgelbgrün- hmm weiß noch nicht so genau. ) Die selbst gefertigten Konsolen vorne sind auch schon zu 3/4 fertig. Jetzt wird erstmal der Rahmen von der Laderschwinge getrennt und am Mog positioniert um die genaue Position für die hohe Kabine zu bestimmen . Danach weiß ich auf welcher Position die Augenplatte am Grundhalter anzuschweißen ist. Na ja viel Mühe für ein Ding was 3 mal im Jahr im Einsatz sein wird. Aber an den vollrestaurierten Mog kann ich doch keinen abgerotteten Lader hängen -- oder?
Beste Grüße Lorenz
 

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Moin Lorenz
ich würde mich beim Christkind beschweren, wenn das so verrottete Geschenke bringt.
barry1 schrieb:
Na ja viel Mühe für ein Ding was 3 mal im Jahr im Einsatz sein wird. Aber an den vollrestaurierten Mog kann ich doch keinen abgerotteten Lader hängen -- oder?
sag doch einfach, der wäre vom Nachbar :mrgreen:
 
Hallo Helmut,

ja ja so ist das mit dem Christkind heutztage, füher hätte es dir noch die SA Liste hingelegt zun ankreuzen, aber heute muß man nehmen was man bekommt. :cry:

Das Ding mit dem Nachbar geht klar, der FL ist für seinen Meriva und wenn ich ein Heckgewicht mit Opel Zeichen gieße nimmt mir das auch der größte Skeptiker ab. :mrgreen:
Beste Grüße Lorenz
 
Hallo Unimog Freunde,
zwischenzeitlich habe ich ein bischen an den Frontladermontageböcken weitergebastelt. Als erstes wurde der Lader weiter zerlegt weil ich nur den Montagerahmen für die Anpassung an den Mog brauchte. Vorher sind noch 2 Buchsen mit" 85" Grad :mauer ( oh mann Fa. Schmidt wären 90 Grad zu simpel gewesen oder was) Innenkonus gefertigt worden für die oberen Anschlüsse. Ich bin ein bischen enttäuscht wie gut das bisher geklappt hat, aber vielleicht kommt die Herausforderung ja noch in Hinsicht auf den Freigang der Reifen ( 425/75/20) mit den Unterzügen. Der Laderrahmen hat jetzt 35 mm Luft von der Haubenkante zum Rahmen, das sollte eigentlich genügen. Kann mir jemand das Maß von der Originalposition ohne geänderte Böcke sagen? Nächste Woche wird dann der ganze angepasste Schlamasssel geschweißt und die Anbauänderung
sollte so funktionieren.
Beste Grüße Lorenz
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Hallo an alle Unimogliebhaber,

am WE habe ich die Anbauböcke für die Anbaukonsolen bis auf´s lackieren fertig gestellt. Nun kommt der Neuaufbau der Hydraulikverrohrung mit Überdruckventilen usw. Der alte Kram sieht nicht mehr so takko aus und wird wohl in der Schrotttonne seinen Platz finden. ( gequetschte / krumme Leitungen , Flickbastelei etc.)
Beste Grüße Lorenz


 

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Hallo Unimogbastler,
mittlerweile ist der Schmidt Frontlader kurz vor der Fertigstellung. Die Hydraulikzuführung ist von oben links nach unten in die Mitte verlegt worden. Die Schaufel wurde kurzerhand vom original nachgebaut und auf Schnellwechsler umgerüstet.
Jetzt fehlt nur noch die Farbe die nach dem Strahlen am kommenden Wochenende auch fertig sein wird. Ein Transportgestell
soll auch noch geschweißt werden in das der Lader dann abgesetzt werden kann und Optional per 3 Punktanhängung ohne
Anbau verbracht werden kann. Die Konsolen und Unterzüge sind natürlich auch gestrahlt lackiert und montiert worden.
Leider geht da jede Menge Bodenfreiheit verloren, und bei dem Gewicht von den Dingern spart man fast ein Frontgewicht
Wie immer noch ein paar Bildchen.

Beste Grüße Lorenz


 

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