Funkfernsteuerung im Unimog 421

manfredm schrieb:
Herbelix hat ja glaub ich zwei Zylinder verbaut, das geht ja auch, aber wenns mit einem ginge wärs mir schon lieber und auch billiger:-)

Lg
Fred
Hallo Fred!
Ich habe aber den Vorteil, dass ich nichts umstellen muss und das Abstellen mittels Taster im Armaturenbrett immer verwenden kann, ausserdem bleibt das Standgas eingestellt. Und ich habe ich die erhöhte Drehzahl nur, wenn die Winde einzieht.
Die einzige Schwierigkeit (für mich kein Problem) ist, dass ich den Zylinder im Gasseil zum Abstellen selber anfertigen musste, sowas gibt es leider nicht zu kaufen :wink:
 
Hallo Fred,
ich hab das mit der Standgaserkennung mit einem separaten Relais gelöst.
Microschalter im Stellmotor offen - > Gas+ parallel zum Relaisausgang des Empfängers.
Standgasposition erreicht -> Microschalter geschlossen -> Anlasser wird betätigt.
Ich hab zusätzlich im Empfänger noch mehrere Relais eingebaut um die Funktionen wie,
Starten verhindern bei eingelegtem Gang und Motorabschaltung und blockieren aller Funktionen bei Betätigung des Notaus.
Den Schaltplan, den ich eigentlich mal angefertigt hatte, finde ich im Moment leider nicht. (Ordnung es eben nur die eine Hälfte des Lebens:-)

Gruß
Volker
 

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Hallo Herbert,
das mit zwei Zylinder ist schon gut und hat auch seine Vorteile, aber ich will es eigentlich ohne Pneumatik machen und zwei Stellmotore will ich nicht einbauen bzw ist schwierig weil man ja da wie du schon schreibst mit dem Hub nicht so flexibel ist.

Hallo Volker,
danke für die Erklärung.
Die Notaus Funktion und die Leergang Überwachung werde ich auch machen.
Die Leergangüberwachung finde ich ist ein Muss wenn man über Funk starten will und auch noch gleich das Standgas einstellt,
sonst kann es schon passieren das man irgendwann hinterherlaufen muss :-)
Habt ihr eigentlich noch nie eine Funkstörung gehabt, ich mein so das eine andere Funktion auch gegangen ist obwohl man nicht gedrückt hat? Wenn mal eine Funktion nicht geht ist ja nicht so schlimm, aber wenn plötzlich die Winde nicht mehr ziehen aufhört ist schon gefährlich.

Lg
Fred
 
Hallo Fred,
für Sörungen ist die Steuerung aufgrund der Kodierung von Sender und Empfänger unemfindlich.
Da kann es höchstens passieren, dass durch einen anderen störenden Sender im 400MHz-Bereich der Befehl nicht ausgeführt wird.
Problematisch ist eben, wie oben schon geschrieben das gleichzeitige Betätigen mehrerer Taster am Sender, was zu undefinierten Befehlen führen kann.
Bei mir sind die Kombinationen nicht gefährlich aber lästig, weshalb ich das mal noch verbessern will.

Gruß
Volker
 
Hallo Volker,
die Aussage, dass eine solche Steuerung auf Grund der Kodierung störunempfindlich ist wage ich zu bezweifeln.
Schon alleine die geringe Sendeleistung in Verbindung mit dem Terrain stellt ein hohes Ausfallrisiko dar.
Es ist richtig, dass die Kodierung es mehreren Sendern erlaubt im gleichen Band zu arbeiten ohne eine schmalbandige Trennung / Filterung der Signale durchzuführen. Mehr aber auch nicht.
Diesen Systemen ist aber gemein, dass sie alle mit realtiv wenig Leistung und eben alle auf den gleichen Frequenzen arbeiten. Wenn nun dieses Frequenzband überlastet oder gar als ganzes gestört wird, was bei den verwendeten Frequenzen und Sendeleistungen relativ einfach ist, kann auch die beste Kodierung keine Signal mehr übertragen.
Für diesen Fall muss der Empfänger unbedingt einen Schutzmechanismus haben, sonst riskiert Ihr Leib und Leben. Wenn der Empfänger nichts oder nichts Vernünftiges empfängt muss die Winde ausgeschaltet werden.
 
Hallo Jürgen,
ich damit auch nicht gemeint, dass das System nicht gestört werden kann. Ich denke jedoch, daß durch die Kodierung recht zuverlässig ausgeschlossen ist, dass ein Störsender eine Funktion ungewollt aktiviert.
Das wahrscheinlichste Szenario ist doch, dass ein von mir gesendeter Befehl, durch eine Störsender oder schlechte Übertragung nicht ausgeführt wird. Hier muß natürlich gewährleistet sein, daß eben nichts geht - heißt; Winde hat die Bremse zu und gut!
Mehr Sicherheit hab ich mit der original Kabelbedienung auch nicht und mit den häufig verwendeten Hebel- und Seilzugbedienungen schon gar nicht . Mit dem Funk kann ich aus der Schußlinie des Seils und beim Arbeiten die Position wählen wo ich Stamm und Maschine am besten im Blick hab.
Sicherheit ist mir in diesem Bereich sehr wichtig, meine getroffenen Maßnahmen und geplanten Verbesserungen hab ich ja oben schon beschrieben.
Das Wichtigste ist natürlich Hirn einschalten :-)

Gruß
Volker
 
Hallo Funker und die es noch werden wollen,

habe heute den Pneumatikzylinder für den Rückwärtsgang der Seilwinde montiert und angeschlossen. Nun währe der Unimog mit Seilwinde bereit für den nächsten Waldeinsatz, doch steht in der Rückegasse zu meinem Los immer noch soviel Wasser, dass kaum ein durchkommen ist. Also muss ich mich noch etwas gedulden. Habe dann noch mal meine Fernsteuerung getestet, besonders was passiert, wenn ich zwei Funktionen gleichzeitig betätige. Doch siehe da, bei mir gibt es keinerlei Probleme, da immer nur eine Funktion ausgeführt wird und die Zweite gesperrt ist. Also funktioniert alles wie es soll.

Gruß Peter
 
Hallo,
da habe ich noch zwei Bilder der Seilwinde dazu.
Gruß Peter
 

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Hallo Mogler

vor vier Jahren hab ich mir eine elektrische 5.5 t Winde von Tajfun gekauft. Vor zwei Jahren, hab ich beschlossen dass ich mehr Komfort brauche :-)Nach kurzem Hin und Her, hab ich beschlossen trotz mahnender Sicherheitfanatiker, selbst eine zu bauen. Da ich früher Modell geflogen bin, war es klar, dass ich eine Fernsteuerung aus der Modellbauabteilung nehme, und zwar eine MX 10 2.4 Ghz von Graupner 68 Euronen die zerlegte ich, nahm die Platine raus, lötete drei wasserdichte Druckknöpfe hin und baute ein Carbon Gehäuse drum rum. Bis jetzt kann ich die Bremse lösen und Seil einziehen auf dem äußeren starte ich den Mog. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Lösung. Die Reichweite ist nun ca 1000m im Wald, (hatte keine Lust weiter zu laufen:-) für die Sicherheit ist auch gesorgt! der Empfänger hat einen sogenannten Failsave, damit kann ich den Empfänger so programmieren, daß wenn keine Verbindung mehr zur Fernsteuerung besteht er eigenständig macht was ich programmiert habe.Das Ganze hat mich am Ende ca 160 Euronen gekostet und inzwischen hab ich schon zwei weitere für gute Freunde gebaut, die auch sehr zufrieden sind. Das nächste ist dann ein Gasstellmotor :-)

Gruß Fabi
 

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Hallo Unimogler,

es gibt wieder was zu berichten. Also ich war mittlerweile nach langem warten :party wieder mal im Wald und zwar einmal mit der Seilwinde um Holz aus dem Wald zuziehen und einmal mit dem Spalter um es dann zu holen. Also die Bedingungen waren alles andere als prima, trotzdem möchte ich euch berichten, welche Erfahrungen ich dabei gemacht habe.
Als ich mit der Seilwinde gearbeitet habe, war ich wirklich überrascht wie sehr es die Arbeit erleichtert, wenn man eine Funksteuerung verwendet. Doch nun zu meinen Erfahrungen.
Der Funk hat wirklich super funktioniert und keinerlei Mucken gemacht. Was mir negativ aufgefallen ist, war das bei einer Entfernung von ca.45m der Empfang ausfiel, war aber nicht so schlimm da ich nur ein 30m Seil auf der Winde haben. Ich nehme aber an, dass ich selbst Schuld daran habe, weil ich den Sender über längere Zeit im Unimog liegen gelassen habe und in der Woche als ich in den Wald ging, hatte es immer zwischen minus 3 bis minus 10 °C.
Was ich noch ändern möchte ist, dass ich optisch aus der Entfernung erkennen kann, ob der Motor am Unimog läuft oder nicht, weil ich aus der Entfernung nicht hören konnte ob der Motor schon läuft. Meine Idee währe, dass die Rundumleuchte nur dann leuchtet, wenn der Motor läuft, also wenn die Lichtmaschine lädt. Was ich auch noch optimieren möchte ist, dass ich die Höchstdrehzahl des Motors variabel entweder mechanisch oder elektrisch einstellen kann. Habe aber noch keine Idee wie.
Als ich mit meinem Spalter (siehe meinen Bericht „Liegendspalter ist für den Umbau bereit“www.unimog-community.de/phpBB3/viewtopic.php?f=20&t=72108) im Wald war, hatte ich die Funkfernsteuerung auch im Einsatz. Beim Spaltereinsatz konnte ich dann die Motordrehzahl bei gebrauch anheben und absenken oder beim Beladen des Unimogs den Motor abschalten und später wieder starten. War auch eine super Erleichterung bei der Arbeit und bestimmt auch eine Kraftstoffersparnis. Auch hier wäre es super, wenn man die Höchstdrehzahl des Motors einstellen könnte.
Für dieses Jahr sind meine Seilwindenarbeiten abgeschlossen ich muss nur noch den Rest des Holzes spalten und nachhause bringen. Die Änderungen werden also erst im nächsten Winter zum Einsatz kommen. Viel Spass beim nachmachen oder nur beim lesen.

Gruß Peter
 
Hallo Mogler,

nach vielen Überlegung ist mir nun endlich eine gute Idee eingefallen, um das Starten bei laufendem Motor mit dem Funk zu verhindern und die Möglichkeit die Rundumleuchte zu nutzen, um den Motorlauf anzuzeigen. Ich werde einen Öldruckschalter an den Motor anbauen. Dieser öffnet einen Kontakt sobald der Motor angelaufen ist. Damit habe ich das Problem gelöst, dass ich hatte, als ich die Startsperre über die Lichtmaschine geschaltet hatte. Weil die Lichtmaschine erst läd, wenn die Motordrehzahl kurz erhöht wurde. (Drehstromlichtmaschine)
Doch seht selbst . Habe im Anhang den geänderten Schaltplan angehängt.

Gruß Peter
 

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Hallo zusammen, ich habe den Funk in meinem 421er auch selbst eingebaut. Da ich aus dem Modellfluglager komme habe ich eine Spectrum DX 6i mit Programierbarem Failsafe verwendet.Wenn ich den Sender ausschalte oder wenn der Empfänger nicht empfängt stellt der Motor ab.Die Seilwinde (Adler Doppeltrommel) habe ich auf Pneumatische Steuerung umgebaut. Das Gas betätige ich mit einem 20 Kg Servo.Meine Funktionen sind Anlassen,Gas(Drehpoti) Ziehen und Bremse. Der Funk arbeite seit Jahren einwandfrei.
Hallo Fabi ich habe zur Gas verstellung ein Großes Hitec-Servo eingebaut! Grüße aus Freiburg ULI
 
Hallo Gemeinde,

Habe wieder etwas an meiner Funksteuerung optimiert. Habe jetzt für die Drehzahlverstellung 4 Fixpunkte, der Stellmotor läuft dann durch antippen der Taste Drehzahl + oder Drehzahl - am Sender, über eine Selbsthalteschaltung, selbstständig bis zum nächsten Fixpunkt.
1.Fixpunkt ist Motor aus
2. Fixpunkt ist Leerlaufdrehzahl
3. Fixpunkt ist Motordrehzahl ca. 1500 U/min, dann hat die Vordere Zapfwelle 540 U/min (habe vorne ein Umkehrgetriebe mit 1:2)
4. Fixpunkt ca. 3000 U/min.
Jetzt brauche ich die gewünscht Motordrehzahl nicht mehr suchen, sondern brauch am Sender nur noch den Taster für die Drehzahlverstellung antippen und Drehzahl passt.
Ich habe für die Positionen (Fixpunkte) Induktive Näherunsschalter Festo SIEN-M5B-NO-K-L verwendet.
Für jeden Näherunsschalter habe ich im Halter Langlöcher gemacht, damit man die Fixpunkte anpassen kann.
Auf dem Bild sieht man am linken Schalter, dass da noch die Muttern fehlen, muss mir erst noch welche besorgen, weil es Feingewinde M5x0,5 ist. Und die Kabel muss ich auch noch sorgfältig verlegen. Nächstes Wochenende geht es dann in den Wald um alles zu testen.
Einen neuen Schaltplan habe ich auch angehängt, falls es jemand nachbauen möchte.

Gruß Peter
 

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