Gasflaschen

Tony_Fuss

New member
16. Aug. 2002
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Hallo,
welche Erfahrungen habt ihr mit Gasflaschen außerhalb von Europa oder auch innerhalb Europa ?
Wieder Befüllung / Beschaffung ?
Hohe Temperaturen z.B. über 40° - 50° im Schatten usw. ?

Grüße Tony.
 
Hi,

in Australien wurde die Flasche hinten auf dem Dach des anhängers geschnallt und war der Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Ich habe den Guide darauf mal angesprochen, und meinte das es so geht und ideal wäre. Besser als im Hänger drin, weil wenn die dann mal platzen sollte, der ganze Hänger dann weg wäre.
Ich würde trotzdem einen Sonnenschutz anbringen, kann ja nicht schaden.
Wenn draußen gekocht wird, wäre vielleicht ein Dieselkocher besser, da Diesel garantiert überall zu bekommen ist. Auch gibt es bei Gaskochern das Problem, das bei sehr tiefen Temepraturen da nichts merh aus der Flasche raus kommt, weil der Siedepunkt unterschirtten wurde. ein Dieselbrenner verringert auch die Anzahl an mitzuführenden Verbrauchsstoffen. Kann im Notfall nützlich sein.

Gruß

Neil
 
Hy Neil,
ich habe schon sehr viel von die Wallas Ceramic Dieselkocher gehört und gelesen aber die sind halt noch recht teuer mit ca. 850,00 Euro aber dafür glaube ich optimal.
Mir persönlich ist Gas nicht so sicher mit der offene Flamme beim kochen in so einem engen Raum und die Flaschen nehmen auch noch viel platz weg. Anstatt Flaschen hätte ich lieber ein großer Dieseltank für alles, Motor, Zusatzheizung, Kochfeld usw.

Grüße Tony.
 
Hallo Frank,
was ich hier so aus dem Prospekt lesen kann verbraucht ein Wallas Ceramic Kocher so um die 0,15 Amp. bei 12 V (also fast nichts !!) Dieselverbrauch zwischen 0,09 – 0,18 l/h Heizleistung zwischen 900 – 1800 W.

Grüße Tony.
 
....ich glaube das nicht. punkt. meine praktischen erfahrungen sind: jedes ah, das ich gar nicht brauche ärgert später auch nicht durch funktionsfehler. ok ok da kann man mit der solaranlage rechnen (meine anlage liefert bei optim. beding. in x h soundsoviel... blablöabla) ich campe seit über 20 jahren mit div. fz (krad, kanu, us luxusmobil, 404, motorboot....) und ich will NIE auf strom angewiesen sein und in stiller natur vom rattern der e-motore genervt werden. (wir haben ddden power des gebläsemotors der warmluftverteilung vergessen!!!) ich habe eine große solaranlage etc pp und zz eine trumaheizung. zukünftig werde ich mir einen dieselölofen aus va selberbauen und sch... auf den tüv.
lg frank
 
Hi,

es gibt doch sicherlich Kocher mit ohne Gebläse und so. Für Trekking Freunde z.B. gibt es welche zum Pumpen mit der Hand.
Es ging ja darum evtl. Gas zu sparen, um durch den Energieträger mehr Kompabilität zu bekommen. Wenn dann zusätzlich noch Strom benötigt wird, treten wir damit auf der Stelle. Soviel wie ich weiß kann man auch in einer Gasanlage schön viel Elektrik einbauen.

Gruß

Neil

[Editiert am 16/1/2003 von Neil]
 
hallo
ein freund von mir hat ein diesel cerankochfeld in seine wohnkabine gebaut. von der idee her ist das teil absolut super. nur diesel; keine abgase innen und man braucht keine heizung, da man den kocher dafür auch benutzen kann.
aber man sollte bedenken: die kocher sind eigentlich für boote gebaut, sollen probleme bekommen wenn man über 700 m kommt (rußen zu). bei meinem freund tropft bei längerem benutzen gerade diesel in den wohnraum. was für ein geruch:-). der kocher hat tonnen von elektronik für die steuerung.
Ich halte den guten alten gaskocher für das beste. angeblich gibt es auch adapterstücke, um gasflaschen anderer länder anzuschliesen. als reserve nehme ich immer einen benzinkocher mit. ist außerdem bei schönem wetter angenehmer im freien zu kochen als im auto.
bye rouven
 
hai ...
ich bin dafür eine kleine serie von (diesel)ölöfen aus v4a in eigenregie herzustellen. in der größe etwa max wie ein feuerlöscher. leise-wirkungsvoll-störunanfällig.
lg frank
 
Hi,
für mich ist der Coleman 2-Flamm-Kocher die Ideallösung. Benzin gibts (fast) überall, das Ding kann auch Innen betrieben werden; (rußt minimal beim Anheizen, aber wozu gibts im WoMo Fenster) und ist ruckzuck draußen wo sichs eh besser kocht.
Preislich liegt die Kiste glaub ich so um die 100 - 150 €, kriegt man aber auch öfters gebraucht. Ach ja, guckst du bei www.lauche-maas.de.
Grüße aus`m Frankenwald
 
Hi,

das mit dem Zeranfeld scheint eine saubere Lösung zu sein, da ja dann die FLamme komplett vom Innenraum getrennt ist und es nur draußen rust und stinkt :-).
Das mit dem draußen kochen ist auch meine Einstellung, nur manchmal will man einfach mal drinen stehen, wenn draußen Das Unwetter losgebrochen ist.

Gruß

Neil
 
Also da hät ich auch Interesse dran, und die Funktionsweise ist mir schon klar.
Wie willst du es aber einrichten das wir unsere Koffer nicht zu mobilen Gaskammern umrüsten.

Tschau Torsten
 
Hallo,
ich habe seit zwei Jahren einen Wallas Ceran Kocher in meinem U1300 in Betrieb. Der Stromverbrauch ist tatsächlich unbedeutend. Die kurzfristig hohe Stromaufnahme beim Aufheizen erfordert dicke Kabelquerschnitte, wirkt sich jedoch nicht spürbar auf die Ah aus. Von dem Problem mit der Höhenluft ab 500m habe ich mit großem Schrecken erst nach dem Einbau gehört. Nachdem ich die Förderleistung der Dieselpumpe im Kocher leicht zurückgenommen habe, ist zu meiner Erleichterung bisher keine Verrußung feststellbar, obgleich der Kocher auch über 2000m eingesetzt wurde. Demnächst werde ich die Verrußung mit einer Rußpumpe selbst kontrollieren.
Jakob
 
Hallo Jakob,
bist du also zufrieden ?
ist ein Ceran Kocher doch zum empfehlen ?

Grüße Tony


Hier ein Schreiben von Wallas:
Dear Mr Fuss,

2000 meter is such high that it may cause problem, but on the other hand it
may work OK although it burns unclean. The fact is that we cannot guarantee
the operation at that high. The adjustment could be made with a
potentiometer outside, but at the moment we do not have the tested value
limits etc. and it is not our product feature.

Best regards,

Wallas-Marin Oy

Samuli Hellemaa

-----Alkuperäinen viesti-----
Lähettäjä: tony fuss [mailto:Fuss.Enterprises@t-online.de]
Lähetetty: 20. tammikuuta 2003 14:39
Vastaanottaja: Samuli Hellemaa
Aihe: Re: VS: stoves and ovens


Dear Samuli Hellemaa,

Thank you for your mail.
Is it possible to use them upto about 2000 meters ?
Is it not possible to trimm / adjust the fuel feed with an potentiometer
placed of the circuit board ?

Best regards
Tony Fuss.

\"Samuli Hellemaa\" <samuli.hellemaa@wallas.fi> schrieb:

-----Alkuperäinen viesti-----
Lähettäjä: Maija Hellemaa [mailto:maija.hellemaa@wallas.fi]
Lähetetty: 20. tammikuuta 2003 8:23
Vastaanottaja: Samuli Hellemaa
Aihe: VL: stoves and ovens


Dear Mr Fuss,

Thank you for your e-mail. You are right, the products have been planned
for the boats which will be used at the sea level. If you go over
1000-2000
meter the amount of oxygen come smaller and affects to the combustion. So
at the moment they cannot be used at high altitudes without adjustment of
fuel feed. This adjustment has to be done in a trimmer in the electronic
circuit board and is not plesant operation to be done. However maybe in the future
we will get models that have been planned to be used also in high
altitudes.

Best regards,

Wallas-Marin Oy
Samuli Hellemaa
 
Hallo Tony,
der Briefwechsel mit Wallas ist für mich sehr aufschlussreich. Meine Mail hatte Wallas nämlich seinerzeit nicht beantwortet. Vielen Dank dafür.
Das Ganze scheint mal wieder ein Gewährleistungsproblem zu sein: Die Methode mit der ich mein Kochfeld benutze, kann weder vom Hersteller noch vom Serviceunternehmen offiziell empfohlen werden, für mich scheint sie jedoch zu funktionieren
Die Zugänglichkeit des besagten Potentiometers für die Dieselfördermenge ist nicht besonders problematisch: Nicht zuletzt wegen der Belüftung habe ich mein Kochfeld von unten erreichbar eingebaut. Somit komme ich auch an das Poti mit einem kleinen Schraubenzieher heran. Es liegt direkt neben der Dieselpumpe.
Mit Hilfe des Technikers des Deutschen Generalvertreters von Wallas, Bukh, Kornstr. 243, 28201 Bremen, Tel. 0421-53507-0, Fax 0421-556051, habe ich jedoch inzwischen eine Einstellung gefunden, bei der Brenner unter normalen Bedingung etwas schwächer arbeitet, jedoch offensichtlich in der Höhe nicht rußt. So dass ich in Zukunft eigentlich gar nicht mehr an das Poti herankommen muss. Ob der Brenner rußt (was er übrigens auch tut, wenn er zuwenig Diesel bekommt) kann man nur mit Hilfe eines Russmessers (werco-Russmesser, Nr. 90271090, Werner GmbH, Fax: 07121-901755) überprüfen und den habe ich ja nun.
Übrigens: Der Brenner verrußt auch nicht von jetzt auf gleich, wenn Du mal auf 2000m kochst.
Zur Illustration: Auf Island fing der Kocher plötzlich an, aus allen Ritzen gewaltig zu qualmen und zu stinken. Wir haben ihn sofort ausgeschaltet. Erklärung: Der stürmischen Wind hatte direkt auf den Auspuff geblasen und die Tür des Wohnkoffers war offen. Der so entstandene Unterdruck überstieg die Leistung des Lüfters, der die Abgase in Freie befördern sollte, so dass sich der Abgasstrom umkehrte und uns im Koffer zuqualmte.
Ich nahm an, das wars dann wohl mit der Verrußung, den Rest des Urlaubs essen wir kalt. Interessanterweise lief der Kocher jedoch anschließend einwandfrei und Bukh konnte keine Verrußung feststellen...

Kann ich den Kocher nun empfehlen?
Bedingt, man muss sich eben im klaren darüber sein, dass man kein narrensicheres Gerät eingebaut hat. Man betreibt den Kocher außerhalb des eigentlichen Einsatzzweckes, nach Auskunft von Bukh sollen die Probleme sogar schon bei 500m beginnen. Die sich hieraus ergebenen Konsequenzen sind mit etwas technischem Verständnis m. E. jedoch beherrschbar. Sehr zufrieden sind wir ansonsten mit der täglichen Bedienung, der Heizleistung und der Tatsache, dass wir kein Gas an Bord haben.
Tipp: Ich habe seinerzeit bei Bukh ein Vorführgerät für 1075,- DM bekommen.
Jakob


[Editiert am 5/2/2003 von Jakob]
 
Hallo Jakob,
dein antwort und bespiele helfen mir jetzt auch weiter wie ich mich mal entscheiden soll.

Grüße Tony.