Getriebeöltemperatur

Hallo
Vor einiger Zeit hatte ich dem bewärten Aralöl 1/3 der Menge castrol syntrans wegen besserer Synchronisation beigemischt
welches bewährte ARAL-Öl meinst du damit, ARAL und Castrol gehören zum BP-Konzern, BP-SHX30, Castrol Syntrans und ARAL SNS-A ist das gleiche nur in der jeweiligen Marken-spezifischen Aufmachung.
 
Hallo Helmut

Ich fahre seit über 25 Jahren ohne Probleme das Aral synt sae 75w90 ep gl 4/5 im 404 im gesammten Antriebsstrang, welches bei allen Temperaturen sehr gut schaltbar ist:

Aral Getriebeöl EP Synth 75W-90 20L

"Hochleistungs-Getriebeöl in Aral Synthese-Technologie mit Leichtlaufeigenschaften.
Mehrbereichscharakter SAE 75W-90 für Pkw-Schaltgetriebe, Zweiradgetriebe und Transaxles sowie für Nutzfahrzeug-Aggregate (z. B. Lkw, Baumaschinen, landwirtschaftliche Aggregate)
Spezifikationen:
- API GL-4+
- VW 501 50 "

Ich hatte mir das Öl damals ohne Hinterfragung beim örtlichen Ölhändler besorgt und bin viele 1000 km erfolgreich, unteranderem in den nordafrikanischen Wüsten, herumgefahren.

Nach der Motorüberholung vor 20 Jahren fahre ich aus besagten Gründen nur noch hochwertige syntetische sae 0w40 Motoröle
Für mich ist wichtig, das das Öl auch bei Minustemperaturen sehr dünnflüssig ist, damit der Mog kalt flott fährt.
Morgens kalt über die hohe Düne oder nach kalter Übernachtung auf die Autobahn.
Und ich brauche auf Fernreisen nur eine Sorte Reservegetriebeöl mitnehmen.
Auch ist das Öl recht günstig - Castrol ist sauteuer

Bei der Ölkühlerumrüstung halte ich eine Abdichtung mit Wärmeleitpaste sehr wirkungsvoll um die Temperatur vom Gussgehäuse auf den besser leitenden Alukühler zu bringen.
Ich bin gespannt wie die Sache dichthält, bei den unterschiedlichen Ausdehnungsverhalten.
Nur mit Flüssigdichtung müßten 4 Schrauben reichen.
Ich werde wohl alle Schrauben verwenden, auch um eventuell die originale Dichtung zu verwenden.
Interessant wäre auch den seitlichen Nebenabtriebsdeckel mit einem flachen Alukühlkörper zu versehen.

Hätte mir jemand die Zusatzölwanne vom MB-Trac zu verkaufen - irgendwie lässt sich die falsche Bohrung dichten.

Gruß Wolfram
 
Hallo Wolf,
das klingt alles sehr vernünftig. Ich sehe Du bist in Lahr/Baden zuhause, liegt bei mir (Annweiler) quasi um die Ecke. Fährst Du zum Weltenbummler-Treffen am 26-28.07. in Gaggenau. Vielleicht könnte man sich da mal austauschen?
Mit Mog Grüßen
Roland
 
Hallo Roland

Die letzten Jahre war ich auf dem Weltenbummlertreffen.
Erfahrungen von weitgereisten 404 Fahrern würden mich sehr interessieren.
Ich hoffe mein Mog fährt da wieder, oder ich komme mit PKW.
Ich finde die Reisetreffen sehr nett, aber ich bekomme da immer heftiges Fernweh und wir kommen in nächster Zeit nicht weg.
Du Glücklicher kannst ja 3 Monate unterwegs sein, einfach toll - reisen ohne Eile...

Du schreibst von Transistorkühlblechen, welche du verbauen willst - sind das diese großen Rippenkühlkörper welche auch der Murr verwendet?
Wenn ja bitte Händler mitteilen oder mir auch einen Kühler bauen.

Gruß Wolfram
 
404wolf schrieb:
Hallo Roland

Die letzten Jahre war ich auf dem Weltenbummlertreffen.
Erfahrungen von weitgereisten 404 Fahrern würden mich sehr interessieren.
Ich hoffe mein Mog fährt da wieder, oder ich komme mit PKW.
Ich finde die Reisetreffen sehr nett, aber ich bekomme da immer heftiges Fernweh und wir kommen in nächster Zeit nicht weg.
Du Glücklicher kannst ja 3 Monate unterwegs sein, einfach toll - reisen ohne Eile...

Du schreibst von Transistorkühlblechen, welche du verbauen willst - sind das diese großen Rippenkühlkörper welche auch der Murr verwendet?
Wenn ja bitte Händler mitteilen oder mir auch einen Kühler bauen.

Gruß Wolfram

Grüss Dich Wofram,

Wir kennen Uns ja auch schon Persönlich vom Treffen am Museeum unter anderem und durch den Ex 404ler Schorch ...
Dein Getriebeöl das Du im Kompletten Antriebsstrang fährst ist Interessant ...htte ich bis Dato noch nicht auf der Liste der Öle, glaube wurde auch in dem Öltread nicht erwähnt oder ?

Es ist doch das hier ?

https://www.motoroeldirekt.at/Aral-Getriebeoel-EP-SYNTH-75W-90-20l-Kanister

https://eshop.diermeier-energie.de/WebRoot/Store/Shops/diermeier/59E4/9199/DDBC/8908/7B1F/4DEB/AEBC/B707/1508018.pdf

LG Ralf
 
Hallo Ralf
Genau dieses Öl fahre ich schon lange - habe diesen Typ hier im Forum auch noch nie gesehen.
Über die Buntmetallverträglichkeit habe ich objektiv keine Ahnung.
Aber jahrelanger harter Betrieb ohne nennenswerten Verschleiß ist doch toll.
Ist ja GL4+ also wenig legiert und weniger agresiv.
Ob jetzt mein Temperaturproblem möglicherweise mit dem Öl-Typ, verstopften Schmierkanälen oder anderem zu tun hat, wird sich hoffentlich herausstellen.
sehen wir uns im Juli in Gaggenau?

Gruß Wolf
 
Hallo Wolf,

Okay dann werd ich das hier mal mit im Auge behalten .....

Jup wenn nix dazwischen kommt dann sehen Wir Uns im Juli am Museeum

Gruss Ralf
 
Hallo zusammen.

Bin mal wieder mit dem Thema "Getriebeöltemperatur" beschäftigt. Wie im Laufe dieses Beitrags bereits berichtet, kämpfe ich bei längerer Autobahnfahrt mit sehr hohen Getriebeöltemperaturen (bis 150 Grad) und bin auf der Suche nach der Ursache und Lösungen. Habe nun mal das Öl abgelassen (Menge ausreichend wie vorgeschreiben, keinerlei Abrieb oder Teile darin enthalten) und habe den unteren Getriebedeckel abgeschraubt. Das Ergebnis seht ihr in den beiden anhängenden Bildern. Mir ist dabei der "ROT" umrandete Teil an einem Zahnrad aufgefallen. Muss dies so sein? Die Ränder sehen aus als ob mit der Maschine bewußt ausgefräßt, nämlich völlig sauber und eben.

Sind im Getriebe Gleitlager enthalten? Defekte bei diesen Lagern kündigen sich in der Regel nicht an, könnten aber Ursache für die hohe Öltemperatur sein.

Bin gespannt auf eure Antworten.

Mit Mog Grüßen
Roland
 

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Hallo Roland

in den Ausfräsungen sitzen die Federnäpfe die dafür sorgen daß der jeweils eingelegte Gang drin bleibt. Ist also normal.

Gruß Georg
 
Hallo Roland

Ich habe mir im Rahmen meiner Unimoggroßbaustelle, auch die Vorgelegewelle im Getriebe mit den Gleitlagern vorgenommen.
Unter der Kupplungsglocke sorgt der Deckel mit dem Tachoabtrieb für die Schmierung der hohlgebohrten Vorgelegewelle.
Das Spritzöl wird in einer Rinne gesammelt und über ein Rohr in den Deckel geleitet, über einen Rohrstutzen läuft es durch das Tachoritzel in die Vorgelegewelle und über Querbohrungen zu den drei Gleitlagern.
Leider sammelt sich in der hohlen Welle auch aller Dreck und Abrieb und verstopft die Zugänge zu den Gleitlagern.
Ich habe erst mit Draht und dann mit Bremsenreiniger und Teekannenbürste einen Teil davon heraus gebracht.
Die Gangräder laufen im Leerlauf immer mit, da will ich versuchen mit Standläufen, mit verschiedenen Stellungen der Vorgelegewelle, und Ausnutzung der Drehschwingungen , das sich der Pfropf aus den Schmierbohrungen löst.
Und dann den Deckel nochmal wegbauen und wieder reinigen....
Ich hatte auch das Gefühl, das nach einem längeren Lauf im Stand , sich schon eine Schmierbohrung befreit hatte.
Ich will meinen Mog diese Woche durch den TÜV bringen und anschließend richtung Gardasee in Urlaub fahren und vieleicht noch beim UCG-Jahrestreffen in Norditalien vorbei schauen.
Da bin ich sehr gespannt auf die Getriebetemperaturen.

Gruß Wolfram
 
Hallo Georg,
danke für den Hinweis. Da bin ich froh, dass hier kein Bruch vorliegt.

Hallo Wolfram,
was muß ich abbbauen/öffnen um an die von Dir genannten Schmierbohrungen bei diesen Gleitlagern zu gelangen? Ist dies auch von unten möglich, da ich den Getriebdeckel ja bereits weg habe?

Mit Mog Grüßen
Roland
 
Hallo Roland

Wie schon beschrieben, etwas umständlich zu erreichen:
Tachowelle weg und alles um diesen Deckel herum sauber machen, Tachowinkeltrieb weg, mit viel Geschick und Gummifinger Schrauben lösen (Getriebeöl ist ja schon abgelassen), etwas Restöl kommt dir entgegen und das lose im Deckel sitzende Tachozahnrad.
Jetzt siehst du das Lager der Vorgelegewelle und besagte Öffnung im Tachoritzel welches auf der Welle verpresst ist.
Leider ist die Bohrung durch die Kupplungsglocke etwas verdeckt, weswegen man nur mit biegsamen Sachen in die Welle kommt.
eine Saugpumpe mit langem Schlauch hat sich auch bewährt um den Schmodder ( angelöst und verdünnt mit Bremsenreiniger) abzusaugen.
Ne richtig starke Saugpumpe könnte vielleicht sogar die Schmutzstopfen lösen...
Wenn die Dichtung vom Deckel kaputt ist - dann ohne Dichtung mit guter Dichtmasse wieder einbauen.
Meine Haasglocke hat da viel Freiraum, wie es bei der original Glocke aussieht weiß ich nicht...
viel Erfolg

Wolf
 
Hallo Roland

Mein Mog fährt wieder.
Unitreff in Somaglia/Italien hat nicht keklappt, war noch ne Woche am schrauben.
Sind dann über schweizer Autobahnen und über viele Pässen richtung Gardasee gefahren.
Auf Camping mit Sauna for free am Ledro See ausgeruht.
Die Getriebeöltemperatur hat sich wieder auf 90 - 110°C eingependelt, somit war die Reinigung des Ölkanals erfolgreich :party
- will aber demnächst noch mal reinigen, um vielleicht nochmehr gelöste Partikel zu entfernen.
Warst du auch schon an deinem Mog tätig?

Gruß Wolfram
 
Hallo Wolfram,
vielen Dank für die Info. Die Temperatur ist ja nicht übel, aber bei welchen Außentemperaturen erreicht?
Wie gesagt, der Mog hat neues Getrieböl von Ravenol bekommen, außerdem habe ich auf den Getriebedeckel Stahlrippen aufschweißen lassen (nur Punkten, dann mit Wärmeleitpaste verfugt). Ein in der Höhe verstellbares Luftleitblech für schnelle Autobahnfahrten liegt bereit und wird nächsten Samstag eingebaut. Werde mal ein paar Bilder machen.
An den von Dir beschriebenen Deckel zur Reinigung der von Dir erwähnten Bohrungen komme ich aus Platzgründen nur bedingt ran.Die Kupplungsglocke läßt da sehr wenig Spielraum. Werde ich eventuell später mal angehen.
Probefahrt ist leider erst im Februar auf einer Tour nach Sardinien. Da werde ich dann berichten.
Mit Mog Grüßen
Roland
 
Hallo Roland

Die Außentemperaturen waren so zwischen 15° - 25°C.
Ich hatte die Vorderachse ausgebaut - da hatte ich guten Zugang zu besagtem Deckel...
Interessant ist auch: stundenlanges Passfahren im 3. und 4. Gang zwischen 2500 und 3500 Upm bei 80° - 90°C Getriebeöltemperatur.
Ich fahre jetzt wieder pures Aral Getriebeöl, weil ich das Gefühl habe, das die Gleitlager besser geschmiert werden als mit dem Castrol-Mix.
Dafür kratzt es jetzt beim Schalten wieder etwas öfter.

Gruß Wolfram
 
Hallo zusammen,

wie bereits im Thread oben erwähnt, ein paar Bilder meiner verrippten Getriebeplatte und vom Luftleitblech, letzeres hier in der Position für die "schnelle" Autobahnfahrt. Fürs Gelände (da hatte ich nie Temperaturprobleme) läßt sich das Leitblech um 5 cm nach oben setzen, so dass es knapp über der Unterkante der Vorderachse liegt.
Leider kann ich es erst im Februar testen.

Mit Mog Grüßen
Roland
 
Getriebekühler, Schweißkontr..jpgLuftleitblech Getriebe 1.jpgsorry, hatte aus Versehen auf Schnellantwort eingestellt. Damit sind wohl keine Anhänge möglich,
deshalb hier nochmals. :oops: :party
 

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Hallo zusammen,
nach nahezu 2 Jahren kann ich endlich Vollzug melden.
Habe den Mog nun für 5 Tage wieder bewegt auf einer Tour über die Mosel nach Luxemburg zum Volltanken (ca. 250km).
Ein großer Teile der Strecke war Autobahn, bei 28 Grad Außentemperatur und 85km/h Geschwindigkeit.
Fazit: Öltemperatur im Getriebe ging nicht über 75 Grad.
Das sieht doch recht gut aus - oder?
Tat richtig gut mal wieder "auszureiten", nach dem langen Stillstand.
Vielen Dank für die zahlreichen Tips :danke

Mit Mog Grüßen
Roland
 
Hallo Roland,

die 75°C sind sicher noch kein Extrem. An meinem 411.119 mit Kriechganggetriebe hatte ich bei mehrstündiger Vollgasfahrt und 30°C im Schatten auch schon mal 90°C Getriebeöltemperatur gemessen.
 
Hallo Christioph,

wenn Du meine Einträge zum gleichen Thema weiter oben liest, da ist von 150 Grad Öltemperatur bei 35 Grad Außentemperatur die Rede. Deswegen war hier eine Aktion zur Abhilfe (geschweißte Rippen am Getriebeboden, Luftleitblech) angesagt. Da hatte ich richtig Sorge, dass ein Lagerschaden vorliegen könnte. Aber wie Du siehst - Entwarnung und dies mit relativ geringen Hilfsmitteln. :party
Mit Mog Grüßen
Roland