Heckanbaukran, Forstkran für Unimog 421

cheekto

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11. Dez. 2012
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Hallo zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken, das Brennholzmachen etwas zu erleichtern und mir für meinen 421er einen Heckanbaukran anzuschaffen.
Habe schon viel im Internet gesehen, aber so das wirklich passende, nämlich einen Kran mit Abstützung, den man ganz einfach an die Rahmenböcke hinten an-/abbaut, habe ich noch nicht gesehen.
Gibt´s sowas überhaupt ? Wenn ja, hat evtl. jemand mehr Infos oder vielleicht sogar ein paar Fotos oder - noch besser - gleich einen zu verkaufen ?

Habe mal einen Heckansicht meines 421er drangehängt - die Seilwinde belegt ja schon zwei der Aufnahmen hinten ...
K800_IMG_0527.JPG

Rudi
 
Hallo Rudi,

ja einen solch einen Kran zum Heckanbau gab es z.B. von der Fa. Tirre aus Oldenburg. Ich habe einen solchen an meinem Unimog 421, dieses Anbaugerät ist mit eines der Besten was ich habe, eine absolute Arbeitserleichterung. Damit macht das Arbeiten richtig Spaß!
Der Typ nennt sich Tirre THK 2000 lässt sich auf ca. 5m ausfahren und hebt dann noch ca. 450Kg.

Anbei ein Bild des Krans, bitte entschuldigt die Qualität. (alte Handyaufnahme)

Viele Grüße,
Thomas
 

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Hallo,
die günstigere Variante: Atlas Bagger .
Ich würde ihn aber nicht im dreipunkt anbauen- das ist sehr instabil - sondern fest an den Anbauböcken.
MFG Wolfgang
 
Hallo Rudi,was genau willst Du mit dem Kran machen? Was soll er können? Hat der 421er einen KHK?
VG ULI
 
Hi Uli,

möchte Brennholz damit aufladen - also so 1-4m-Stücke (keine Riesenstämme natürlich).
Was meinst Du mit KHK ? Habe eine Heckseilwinde 4000H dran (sieht man auf dem Bild, hat eine feste Ackerschiene), die mit der Heckzapfwelle angetrieben wird - die ZW kann man mit einer Verlängerung auch doppelt nutzen ...
Desweiteren hab´ ich einen Anschluss + Leitung (noch nicht montiert) für die Heckhydraulik ...

Hast Du wohl einen Kran o.ä. ?
Wenn ja, schick´ doch mal bitte Bilder - evtl. auch per email (rudolf_ehrmann@freenet.de).

Im Internet habe ich den folgenden Kran gefunden - das käme meiner Vorstellung schon ziemlich nahe:

hinten%20rechts%203.jpg

Danke und Gruß !

Rudi
 
Hallo Rudi, hallo Mogler,

hier mal einige Bilder von Kränen bzw. Baggern am U 421 oder U 407. Ich bin auch auf der Suche nach einem kleinen, leichten Heckbagger für meinen U 421. Das ist aber nicht so einfach, vor allem, wenn man nur ein kleines Budget zur Verfügung hat. Von den angebotenen Atlas-Bauernbaggern habe ich Abstand genommen. Zu schwer, zu langsam!Moglergruß
Joachim
 

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Hallo Rudi,ich habe mir ein kleines Rückekränchen selber gebaut.Er ist zur Zeit noch an meinem JDL310 soll später an meinen kleinen 411er. Die Zange hat 900mm Öffnungsweite,da ich eine Außermittige lagerung der Zange gewählt habe benötige ich keinen teuren Rotator!Der Kran ist ,und da lege ich sehr großen Wert drauf aus Teilen vom Schrottplatz gebaut worden! Wieviel ster Holz machst Du im Jahr?
[album]909[/album] [album]908[/album] [album]907[/album] [album]906[/album] [album]905[/album]
VG ULI
 
Hallo Uli,
Hallo Joachim,

Danke für Eure Antworten !

Der grüne Anbau(1. Bild) von Joachim´s Beitrag wäre meine absolute Wunschvorstellung, wenn man ihn auch an meine zwei übrigen Anbaubohrungen anbauen kann.
Weisst Du, welche Marke das ist ?

Auf der anderen Seite ist Uli´s Selbstbau auch eine coole Alternative, für meine Zwecke würde es auch reichen und wäre nicht so schwer (der 421er hat ja nicht grade die Mega-Leistung wie wir alle wissen) ...
Trau mich ja gar nicht, Dich zu fragen, ob Du nochmal einen vom Schrott aufbauen würdest ... ? ;-)

Bin gespannt auf Eure Rückmeldung !

Rudi

P.S.: mache so ca. 15Ster/Jahr allerdings kpl. vom Fällen bis zum Scheit (und werde ja auch nicht jünger) - außerdem steht die nächsten Jahre eine größere Aufräumaktion in meinem Wald an ...
 
Hallo Rudi, Nein!! Ich habe noch so viele Projekte vor,ich glaube mir reicht meine Lebenszeit nicht aus!
So ein Teil hat man schnell fertig gestellt.Mir geht es immer um, Leicht und Bezahlbar.
VG ULI
 
Hallo,
Der 421 mit Demag A551 Heckbagger auf (2. Bild) von Joachim´s Beitrag interessiert mich.

Ich möchte meinen Demag A551 rstaurieren und suche nach Infromationen.

Kennt jemand den Besitzer?
Gruss
Torsten
 
Hallo Rudi,ich habe gelesen 155 Ster und dachte mir (Rudi muß ein Sportler sein der auch Marathon läuft) wegen der Handhebelwinde! Das ist ein Kinderspiel die auf Funk umzubauen!! VG ULI
 
Hallo Rudi,

mit dem Gedanken an die Anbauböcke einen Kran anzubringen gehe ich auch schon längere Zeit schwanger. Aber so einfach ist das nicht. Ich habe schon einige Gespräche mit Fachleuten gehabt, die alle die Stirn gerunzelt haben. Die Anbauböcke vertragen schon einiges, aber ein Kran hat so seine Eigenheiten. Es ist grundsätzlich - lt. Experten - zu unterscheiden, ob ich den Kran auf Dauer anbringen will, oder nur ab und zu. Ob man mit dem Kran ins Gelände will, oder nur im Straßenverkehr. Kran auf Dauer und Gelände nur mit speziellem Hilfsrahmen. Kran nur "ab und zu" als Dreipunkt mit Stützen (!!). Ohne Stützen wird das nichts. Ohne Stützen ruinierst du dir ruck-zuck den Rahmen. Bedingt durch die Federung ist ein Kranen ohne Stützen nicht möglich, sonder lebensgefährlich, für dich und den Mog!
Kran an Dreipunkt evtl. auch möglich, wobei du hier sicherlich keinen "großen" Kran anbringen kannst. Übrigens... ich wurde darauf hin gewiesen, dass ein Bagger eigentich nichts heben darf, sonder "nur" Baggern. Zum Heben ist nur ein Kran zugelassen (offiziell). Wobei...dann dürfte in Deutschland kein Kanal existieren, da die Kanalrohre alle mit dem Bagger verlegt werden - zumindest kenne ich das so.
Wichtig wäre sicherlich zu klären, mit welchen Gewichten du die Anbauböcke belasten kannst. Nachdem du allerdings nur noch Platz für jeweils einen Bolzen pro Seite zum Sichern hast, glaube ich nicht, dass du überhaupt eine Chance hast eine Kran anzubringen, zumindest nicht so, dass man halbwegs sicher damit arbeiten kann. Ich würde so nicht arbeiten wollen. Durch die Hebelkräfte entstehen doch erhebliche Kräfte, welche auf die Anauböcke wirken.
Ich würde es sein lassen und mich nach etwas alternativen umsehen. Es gibt im Netz Hoflader mit Fahrgestell für wenig Geld zu kaufen, die evtl. auch ihren Dienst tun. Da brauchst du nur die Zapfwelle zum Antrieb der Pumpe und eine Anhängerkupplung.
Viele Grüße
Axel
 
Übrigens... ich wurde darauf hin gewiesen, dass ein Bagger eigentich nichts heben darf, sonder "nur" Baggern. Zum Heben ist nur ein Kran zugelassen (offiziell). Wobei...dann dürfte in Deutschland kein Kanal existieren, da die Kanalrohre alle mit dem Bagger verlegt werden - zumindest kenne ich das so.

Hier spricht Axel einen sehr ernsten Punkt mit zahlreichen Facetten an.

Ganz grob:

Der einfachste Fall: Jeder normale Bagger darf zum Heben von Lasten benutzt werden, wenn er die dafür vorgeschriebene Sicherheitsventiltechnik eingebaut und abgenommen bekommen hat (Stichwort Rohrbruchsicherung).

Da Forstkrane (aus wirtschaftlichen Gründen!) keine solchen Sicherheitsventile haben, werden sie oft vom Kran zum Manipulator umdeklariert und unterliegen damit anderen milderen Vorschriften (Graubereich).

Jeder Kran benötigt eine Betriebserlaubnis ( ... Prüfbuch ...) um ihn benutzen zu dürfen. Ausnahmen kann ich mir kaum vorstellen, jedenfalls nicht bei Neubauten, höchstens im Rahmen des Bestandsschutzes bei historischen Konstellationen, aber eigentlich auch da nicht. Schließlich geht es hier um Leben und Tod.

Im weiteren Detail habe ich mich mit dieser Thematik noch nicht befasst. Vielleicht kann uns jemand gerade in Bezug auf Anbau-, Aufbau-, Ladekrane, Krane auf Rückewagen ... genauer Auskunft zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen geben?
 
Nach nur kurzer Recherche sind plausible Angaben z. B. hier von 2001 zu finden, die inzwischen bestimmt noch verschärft wurden:

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=9&ved=0CFAQFjAIahUKEwiWpd_h9fzIAhUDdXIKHfJ1BV0&url=https%3A%2F%2Fwww.baumaschine.de%2Ffachzeitschriften%2Fbaumaschinen%2Fbauportal_dateien%2F2001%2Fheft3%2Fa178_182.pdf%2Fat_download%2Ffile&usg=AFQjCNEcZap6NdXD647cw66MZjnYlrOLeQ&cad=rja

... Der Gesetzgeber hat deshalb festgelegt, dass bei Ladekranen
nicht nur das Arbeitsschutzrecht greift, sondern zusätzlich auch
das Verkehrsrecht. Für die Zulassung des Fahrzeuges mit montiertem
Ladekran ist eine Betriebserlaubnis notwendig, die eine
Überprüfung durch einen „amtlich anerkannten Sachverständigen
für den Kraftfahrzeugverkehr“ voraussetzt.
Dieser hat zu prüfen, ob die Bestimmungen der Straßenverkehrs-
Zulassungs-Ordnung eingehalten sind. Ist dies der Fall, ist
der Lkw-Ladekran verkehrssicher. Diese Prüfung sagt aber nicht
aus, ob der Kran auch arbeitssicher ist. ...

In aktuellen Unterlagen für Fahrzeuge mit Kran heißt es regelmäßig: UVV Abnahme des ... mit Kranbuch, Betriebserlaubnis ...

Da gibt es also für den Selbstbauer etliche Hürden zu überwinden!
 

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Moin Christoph,

nachdem was ich weiß, gilt das aber nur für Kräne, die fest mit dem Fahrzeug verbunden sind. Fest verbunden heißt u.a. "verschraubt", d.h. fester An-, bzw. Aufbau. Das Gleiche gilt auch für Hänger. Kran fest verschraubt bedeutet TÜV Abnahme, Kran mit Bolzen gesichert, bzw. fixiert bedeutet Zuladung.
Wenn der Kran nur mit Bolzen gesichert ist, ist der Kran kein fester Bestandteil des Fahrzeugs, sondern "nur" ein Anbaugerät d.h. eigentlich "Zuladung" (wurde mir mal so vom TÜV erklärt). In dem Moment wo ich den Kran mit Schrauben z.B. an die Anbauböcke schraube, ist er fest mit dem Fahrzeug verbunden und ich brauche eine Abnahme und eine Änderung des Briefes mit Änderung des Scheins.
Weiterhin muss man unterscheiden, ob man den Kran gewerblich nutzen will, oder nur für den Hobbybereich. Das gilt auch für den Mog (z.B. brauchst du beim privaten Gebrauch beim Mog keinen Fahrtenschreiber) und auch für alle anderen benutzten Gerätschaften rund um Mog.
Im gewerblichen Bereich muss z.B. ein Stopp-Not-Ausschaltvorrichtung beim Kran vorhanden sein, im Hobbybereich angeblich nicht. Ich wolllte mir vor einiger Zeit schon mal einen Kran für den Dreipunkt, bzw. für die Anbauböcke kaufen, der diese Notausschaltung nicht hatte. Mir wurde vom Verkäufer erklärt, dass das für den privaten Bereich nicht notwendig ist (war eine Fachfirma).
Egal wie, es treten enorme Kräfte auf, die auf das Fahrzeug einwirken und irgendwie aufgefangen werden müssen. Da kann, darf und sollte man nicht vergessen. Es soll Spaß machen, eine Arbeitshilfe darstellen und keine Gefährdung.
Viele Grüße
Axel
 
Hallo zusammen,

schön, daß ich mit meinem Beitrag eine doch wohl notwendige Diskussion angestossen habe.
Natürlich ist das Thema Sicherheit absolute Nr. 1.

Ich für meinen Fall (bin übrigens Masch.bau-Ing) sehe das so: die Anbauböcke (AB) werden beim Transport logischerweise max. mit dem Gesamtgewicht des Krans / Laders belastet. Beim Arbeiten muss NATÜRLICH eine Doppel-Abstützung her. Somit wäre bei ebenem Gelände eine (fast) reine Zug-/Druckbelastung auf den ABs (je nach Höhe des Krafteinleitungspunkts). Das ist logischerweise reine Theorie.
Natürlich kann man alles mit reiner Gewalt zerstören, aber wenn man weiß , daß man an eine M8-Schraube (8.8) einen VW-Käfer hängen kann, trau´ ich den ABs doch einiges zu (wenn richtig angeschweißt) und natürlich wie gesagt: Alles mit Gefühl !

Der Rahmen des Unimogs ist bewusst auf Verwindung ausgelegt (das ist ja grade DIE Idee an dem Fahrzeug !). Somit müsstet Ihr mit dem Forstkran mehr Torsion einbringen, als wenn Ihr mit dem MOG einseitig über ein Hinderniss fahrt ... (?).

UND ÜBRIGENS: hat jetzt nicht jemand einen Anbaulader o.ä. zu verkaufen (das war ja meine urspr. Intension) ?
(vielleicht hat die ganze Schreiberei dem einen oder anderen Angst eingejagt und er verkauf t jetzt ! :lol: :D ;-) )


Rudi
 
Hallo Christoph,
wie funktioniert eine Schlauchbruchsicherung?
wie hydraulischer Oberlenker / Sperrblock hydraulisch entsperrbares Rückschlagventil ?
http://www.ebay.de/itm/Sperrventil-Sperrblock-hydraulisch-entsperrbares-Ruckschlagventil-Anbausatz-/111812518077?hash=item1a088ba0bd:g:M-IAAOSwwbdWNkm8

MFG Wolfgang