HIAB kran und der 404

maggmog

New member
16. Jan. 2007
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rheinbach
..... hab da mal ne frage an alle 404 er.....

hat einer von euch shconmal nen ladekran an nem 404 er gesehn....
oder schließt sich das aus????


auch wenn der kran ca.800kg schwer ist... so könnte es doch die ladevorgänge um einiges erleichtern...


magnus
 
Hallo zusammen,

was meinst denn du für ein kran? ich habe im nachbarort eines bekannten einen 404 zivil gesehen mit kran hinten drauf, aber eher zum abschleppen von fahrzeugen...


m.f.g. Jan
 
Hallo Magnus,

diese Idee ist mein Projekt für Winter 07/08 8) 8) 8) .

Allerdings werde ich meinen vorhandenen Kran verstärken und mit Hydraulik aufrüsten.

Zum Betrieb sollte schon eine Hydraulik-Anlage nachgerüstet sein, sofern der Kran keine eigene Anlage besitzt.

Gruß Hermann
 
Hallo,

vor zwei drei monaten war ein solcher mog mal bei ebääääää drin.
Ein roter 404 mit hiab kran hinter der kabine und dann noch ne kleine kipp pritsche hinten drauf, hab mal gekuckt leider kein bild mehr von vorhanden.
aber der sah so in seiner vorm doch recht original aus.
Könnte aber auch ein feuermog gewesen sein der so umgebaut worden ist.

Gruß
 
......naja, es gibt da zwei "problemchen"....
zum einen die befstigung hinter der hütte.... so das der kran die 3,5 to auch heben kann... zu den seiten hat er ja stützen aber nicht nach hinten...

und das eigengewicht.. ca.800kg schlagen da zu buche...
und das bei ca. 1,5 to zuladung... da wird es mit holzladen knapp.....

bzw. die rennleitung dürfte dann shcon was genauer hinsehn... kran und volle pritsche...
denke das ich das lasse....

magnus
 
Moin!
Ein Kran ist beim Mog eine recht aufwändige Sache.
Durch das geringe Gewicht und den kurzen Radstand ist meist eine 4-fach Abstützung erforderlich. Bei den kürzeren Modellen müssen auch alle 4 Füße zum ausziehen sein.
Zudem ist am 404 ja keine Hydraulik vorhanden, hier darf also auch einiges gebastelt werden.
Gruß Inge
 
Hallo,

ich habe dies zwar noch nicht ausprobiet aber bei www.unimogreunde.de bin ich unter technik-tips auf eine Bauanleitung für einen einfachen Ladekran für einen U403 gestoßen, was sich mit einigen Änderungen auch auf den 404 übertragen läßt. Dabei sehe ich abgesehen von den beiden genannten Varianten noch eine weitere mit Spindelantrieb, wozu sich ein M20 Gewindestab eignet (gibt es alles im Baumarkt), der dann wie die Seilzugvariante auf Zug arbeiten muß. Die Kräfte können dann von der Oberseite von einer eingefaßten M20 Mutter und von der anderen Seite von einem konischen Kugellager aufgenommen werden. Das ganze wird dann von einem Getriebemotor angetrieben. Alles funktioniert dann ohne Hydraulik. Der Kran kann dann auf der Pritsche montiert werden und mit Bolzen durch den Pritschenboden mit den Längsträgern des Rahmens verbunden werden. Dabei muß der Fuß des Krans großflächig dimmensioniert werden und auch die Querträger der Pritsche abdecken, damit die Bretter nicht federn.

Alles ist dann noch demontierbar, der Originalzustand ist leicht wiederherstellbar und der Kran muß sich nicht beim TÜV präsentieren.

Ein leicher Ladekran scheint wiklich die einzig praktikable Variante zu sein.
Der 404 eignet sich nun einmal nicht gut als Geräteträger aber wegen der großen Pritsche gut für sperrige Ladung.
Beim Beladen wird der Mog allerding ohne Stützen in Schieflage geraten.

Eine derartige Bastelei halte ich selbst als Original - Freak für vertretbar, da darurch keine irreversiblen Änderungen nötig sind, außer vieleicht Bohrungen in den Pritschenbrettern und ggf. ein bischen zusätzliche Elektrik beim Spindelantrieb.

bis dann......Ralf
 
Hallo Chris !

Das ist der Mog ausm Spessart, gell ?

Wollte mir den damals holen aber hatte leider nicht so viel Kohle .... :cry:

Stell mal bitte mehr Bilder dazu ein,
es interessiert sicherlich viele wie das mit dem Kran und der
Kipperpritsche gelöst wurde.

MfG
Hardy
 
Ralf zum Kran kann ich zwar nichts sagen, aber zu deinem Material, hab da gerade was gelesen eieiei, M 20 gewindestange und baumarkt, ähmm,
da wird ich die finger lieber weg lassen von "baumarktware", die 20er welle soll ja dann en antriebswelle sein, oder? solche bauteile müssen mindestes ne 12. oder 14. haben, bzw waage ich zu bezweifel ob das genügt. "normalerweise" sind solche antriebsspindeln "spezialgehärtet", also sehr harte oberfläche mit weichem kern.
von "Baumarkt" Artiklen würde ich die finger lassen!
bsp: bei mir (auf arbeit) haben wir "innenlader", u.a. einen prototypen der ein waagerechtes glasfixierungssystem hat (ein scheerenantrieb) der über hydraulisch betriebene spindeln läuft. da hab ich heute extra mal nachgeblättert und diese gewindestange ist basismaterial 14. und wurde dann oberflächengehärtet. kaufpreis der spindel im ET beriech liegt bei 420 euro! ok, die kraft die hier anliegt weiß ich jetzt nicht, aber der "hydraulische anlegedruck" des sytems liegt bei 150 Bar. und Krananwendungen sind ja davon nicht weit entfernt.
 
Hallo,

das mit der Festigkeit ist ein Punkt, aber man könnte auch weniger zugfestes Material stärker dimensionieren.

Wovon ich aber in jedem Falle abraten würde ist die Gewindegeometrie von "normalen" Gewinden. Die sind ganz sicher nicht geeignet, als Antriebsspindeln zu dienen und werden in relativ kurzer Zeit fressen.

Außerdem muß man bei solchen Antrieben das Drehmoment begrenzen, entweder durch passenden Motor oder Rutschkupplungen etc.

Außerdem ist Hydraulik noch etwas "weicher", z.B. durch elastische Schläuche. Bei Gewindespindeln gehen alle Schläge beim Kranen ins Material. Man müßte das dann auch noch in Gummis lagern.

Wenn man das alles zusammennimmt, was man an Aufwand treiben muß, dann kommt man genauso günstig mit Hydraulik hin, wenn man mal auf dem Schrottplatz schaut!


Grüße

Sascha
 
Hallo Hardy, bin am 15.09. wenns klappt in Weidhausen zum Treffen.
Ich versuch noch Bilder von der Hydraulik und dem Kipper zu machen, kann aber noch 3-4 Tage dauern.

Gruß Chris
 
Hallo,

den Selbstbau mit dem Spindelantrieb habe ich nach einigen Nachforschungen verworfen. Getriebemotoren mit über 10 Nm sind doch recht teuer und das Ganze muß dann auch noch wetterfest verpackt werden.

Wer tonnenschwere Palletten zu heben hat, braucht diesen Beitrag nicht weiter zu lesen.

Ich wollte einen einfachen Kran, der ca. 200 kG auf die Ladefläche heben kann, sich einfach demontieren läßt und keine permanenten Änderungen am Mog erforderlich macht.

In unserem geliebten " Online Flohmarkt" werden kleine Kräne für unter 200 Euro angeboten, worauf ich mich einließ.

Ich baute noch enen Rahmen, der die Kräfte gleichmäßig auf die Pritsche verteilt und sich mit 6 Bolzen M10 auf den Pritschenrahmen klammern läßt.

Der Kran wirkt recht solide, hat aber keine Prüfzeichen ( TÜV GS CE ),keine Warnhinweise und keine Bedienungsanleitung. Der Hydraulikzylinder ist mit 3 T gegenüber dem anderen Komponenten überdimmensioniert, also macht es bei Überlast : KNACK - BUMM - AUTSCH . Daher ist dies nur mit äußerster Vorsicht zu verwenden.

Der Kran erreicht die angegebenen Spezifikationen. Sorry für das popelige Mopped, aber unter dem Mogvirus habe ich andere Hobbies vernachlässigt.

bis dann.........Ralf
 

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Hi Ralf,

eine Frage zu dem Pickup Kran: wie oft mußt du pumpen bis der Kran ganz oben ist?
Hab auch schonmal mit den dingern geliebäugelt für seltene aber hilfreiche Einsätze.

Gruß Rainer
 
Das mit der Gewindestange ist nicht ratsam

Wenn man mal eine Gewindespindel und eine einfachen Gewindestange mit M-Gewinde vergleicht sieht man ziemlich schnell den unterschied.

Hydraulisch währe doch die beste lösung.

Wenn noch keine Hydraulik in deinem Mog verbaut ist, würde ich spontan zu einer 12 v / 24 V Hydraulikpumpe raten.
Gibt es oft komplett mit Behälter gebraucht schon für unter 100 Euro. Muss ja keine grosse fördermenge leisten bei einem Kran.


So etwas wie dass hier. z.b.


http://cgi.ebay.de/Hydraulikagregat...ryZ65445QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

oder

http://cgi.ebay.de/Hydraulikagregat...ryZ65445QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

Kenne den Verkäufer nicht! Soll nur ein Beispiel sein.

Gibt es in 12 und 24 Volt auch mit grösseren Tanks. Must halt mal etwas stöbern.

Gruss
Jürgen