Hallo,
ich bin neu hier und habe bereits seit Monaten heimlich hier im Forum mitgelesen.
Ich möchte mir nun auch einen Mog für meine privaten Aktionen zulegen. Jetzt habe ich ein interessantes Fahrzeug gefunden, jedoch ist mir bei der Probefahrt etwas aufgefallen. Bevor ich den kaufe, brauche ich Gewissheit.
Es ist ein 403 Bj 67 mit Kran und Kipper, normales Getriebe mit Zapfwelle V/H, bei der die Hintere die Kranpumpe antreibt.
Das Problem ist, dass der Mog nur mit der Allradhebelstellung Mitte für 4WD und Oben für 4WD mit Sperren fährt.
Die untere Stellung für Hinterradantrieb ist wie Leerlauf.
Wenn wir die Kupplung schnell rauslassen, drehen nur die Vorderräder durch bei den Stellungen Mitte und Oben.
Wie kann ich von außen sehen, ob die hintere Antriebswelle dreht, denn die ist gekapselt (gibt es eine Abdeckung, die man leicht entfernen kann)?
Sollte die Welle drehen, ist die HA defekt, wenn nicht, das Verteilergetriebe?
Der Allradhebel rastet jedoch für alle 3 Stellungen sauber ein.
Wie ist das mit den Sperren, in der obersten Stellung werden die Sperren ja pneumatisch in den Achsen aktiviert, gibt es auch eine Sperre im Mitteldifferential des Verteilergetriebes, wird diese auch pneumatisch aktiviert, oder mechanisch über den Allradhebel am Getriebe gesehen dann die Stellung vorn, oder hat der Mog werksmäßig keine Sperre im Verteilergetriebe?
Welche Ursachen wären möglich, wie ist der Reparaturaufwand Getriebe, Hinterachse?
Weiterhin fiel mir auf, dass der Allradhebel (Flachstahlhebel) von oben vorn zur Motorabdeckung hin ältere Schlagspuren, die von einem Hammer herrühren können aufweist. Evtl. hat bereits einer der Vorbesitzer die Stellung unten für Hinterradantrieb gewaltsam einlegen müssen. Der jetzige Verkäufer weiß davon nichts, er hat keine Ahnung von der Technik, hat den Mog seit einem Jahr und brauchte nur den Kran zum Hausbau. Wenn er den mal gefahren ist, hat er das immer in der Hebelmittelstellung gemacht, ihm ist der ausschließliche Vorderradantrieb nie aufgefallen?
Bitte, welche Reparaturaufwände muss man schätzen, ich bin technisch versiert, habe eine Werkstatt, aber für die schweren Eisenteile wie das Getriebe keine geeignete Hebevorrichtung, kann man da ohne Ausbau von oben was am Getriebe machen (z.B. gebrochene Schaltklaue), oder wird´s teuer?
Ich brauche schnelle Antwort, damit ich entscheiden kann, ob ich den Mog kaufe oder nicht.
Danke schon mal für eure Antworten
MfG. Nieli
ich bin neu hier und habe bereits seit Monaten heimlich hier im Forum mitgelesen.
Ich möchte mir nun auch einen Mog für meine privaten Aktionen zulegen. Jetzt habe ich ein interessantes Fahrzeug gefunden, jedoch ist mir bei der Probefahrt etwas aufgefallen. Bevor ich den kaufe, brauche ich Gewissheit.
Es ist ein 403 Bj 67 mit Kran und Kipper, normales Getriebe mit Zapfwelle V/H, bei der die Hintere die Kranpumpe antreibt.
Das Problem ist, dass der Mog nur mit der Allradhebelstellung Mitte für 4WD und Oben für 4WD mit Sperren fährt.
Die untere Stellung für Hinterradantrieb ist wie Leerlauf.
Wenn wir die Kupplung schnell rauslassen, drehen nur die Vorderräder durch bei den Stellungen Mitte und Oben.
Wie kann ich von außen sehen, ob die hintere Antriebswelle dreht, denn die ist gekapselt (gibt es eine Abdeckung, die man leicht entfernen kann)?
Sollte die Welle drehen, ist die HA defekt, wenn nicht, das Verteilergetriebe?
Der Allradhebel rastet jedoch für alle 3 Stellungen sauber ein.
Wie ist das mit den Sperren, in der obersten Stellung werden die Sperren ja pneumatisch in den Achsen aktiviert, gibt es auch eine Sperre im Mitteldifferential des Verteilergetriebes, wird diese auch pneumatisch aktiviert, oder mechanisch über den Allradhebel am Getriebe gesehen dann die Stellung vorn, oder hat der Mog werksmäßig keine Sperre im Verteilergetriebe?
Welche Ursachen wären möglich, wie ist der Reparaturaufwand Getriebe, Hinterachse?
Weiterhin fiel mir auf, dass der Allradhebel (Flachstahlhebel) von oben vorn zur Motorabdeckung hin ältere Schlagspuren, die von einem Hammer herrühren können aufweist. Evtl. hat bereits einer der Vorbesitzer die Stellung unten für Hinterradantrieb gewaltsam einlegen müssen. Der jetzige Verkäufer weiß davon nichts, er hat keine Ahnung von der Technik, hat den Mog seit einem Jahr und brauchte nur den Kran zum Hausbau. Wenn er den mal gefahren ist, hat er das immer in der Hebelmittelstellung gemacht, ihm ist der ausschließliche Vorderradantrieb nie aufgefallen?
Bitte, welche Reparaturaufwände muss man schätzen, ich bin technisch versiert, habe eine Werkstatt, aber für die schweren Eisenteile wie das Getriebe keine geeignete Hebevorrichtung, kann man da ohne Ausbau von oben was am Getriebe machen (z.B. gebrochene Schaltklaue), oder wird´s teuer?
Ich brauche schnelle Antwort, damit ich entscheiden kann, ob ich den Mog kaufe oder nicht.
Danke schon mal für eure Antworten
MfG. Nieli