Holder am 3-Punkt hinter dem Unimog

krahola

Active member
23. Feb. 2010
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Hallo Kollegen,
bei Ebay ist ein Unimog abgelichtet, der einen Holder am 3-Punkt hängen hat.
http://www.ebay.de/itm/Kraftheber-Heckkraftheber-Unimog-406-HKH-neu-/231515269089?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item35e762a7e1

Dazu hab ich einige Fragen.
a) Halten die Anschlagpunke beim Holder eine Dauerbelastung aus?
b) Hält das Knickgelenk diese Belastung aus?

Gruss
Torsten
 
Hallo Torsten,
ich ziehe meinen Beitrag zurück.

Grüße, Manfred
 
Hallo Manfred,
vielen dank für deine Hilf.
Jedoch zielte meine Frage nicht nach Recht und Ordnung, sondern nach der Technik bzw. der Physik!

Hier nochmal
a) Halten die Anschlagpunke beim Holder eine solche Dauerbelastung aus?
b) Hält das Knickgelenk diese Belastung aus?

Gruss
Torsten
 
Hallo Torsten,

schwächstes Glied in der Kette ist mit Sicherheit die 3-Punkt-Aufhängung. Wenn dann noch Spiel vorhanden ist, wirken sich die Bewegungen während der Fahrt zerstörerisch aus und bald ist Schluss mit der gemeinsamen Fahrt.
 
Hallo Zusammen,

ich sehe hier nur ein schön inzeniertes Werbefoto eines Händlers der sein Ware feil bietet. Die Rechnung ist auch aufgegangen, Torsten und wir betrachten das Bild und machen uns darüber Gedanken.

Ob er tatsächlich so auch herum fährt ist nicht zu entnehmen.

Dies beantwortet allerdings auch nicht die Eingangsfragen von Torsten :oops:
 
Hallo
am Holder scheint eine spezielle Aufnahme vorhanden zu sein, er hängt nicht an der Unterlenkeraufnahme. Auch das Knickgelenk wird bei Frontlader mit angebautem Heckbalast relativ hoch belastet. Wie das sich allerdings sich bei dynamischer Belastung verhält ist damit nicht bekannt. Klar, ein hinten angebautes Fahrzeug geht nicht als Anbaugerät durch und ist im öffentlichen Verkehr nicht zulässig.
1-oldtimer schrieb:
Ich ziehe meinen Güldner AX 8 11Ps mit einer Deiexdeichsel hinten nach,so wie Militär Fahrzeuge und Panzer
abschleppt,ohne Fahrer.
wenn du schon von verboten sprichst, das ist erst recht nicht zulässig (Schleppen von Fahrzeugen)
 
Statisch hält das wohl wie das Bild zeigt, aber dynamisch insbesondere wenn hier Schwingungen,noch schlimmer b Resonanzen auftreten glaube ich nicht, dass das dafür die Aufnahmen und Gelenke ausgelegt sind. Entscheidend sind die Stoßfaktoren.

Markus
 
Hllo Kollegen,
Danke für Eure Tipp`s,
Ihr teilt meine Meinung. Den Genankeansatz mit dem Frontlader wie Helmut hatte ich auch. Jedoch war ich mir nicht sicher, wie sich die Unebenheiten der Strasse über die Federn auf die Verschraubungen am Traktor übertragen.
Sicher ist, dass die Stösse hinter dem Unimog nicht ganz so schlimm sind wie bei einem ungefederten Traktor.
Gruss
Torsten
 
Moin,

diese Konstruktion dient nur Präsentationszwecken und als Blickfang.

Obwohl ich eine sehr stabile Konstruktion mit acht M12 Schrauben am Holder montiert habe,
würde ich so nie am Straßenverkehr teilnehmen und auch das Knickgelenk nicht den Belastungen aussetzen wollen.

Gruß Stefan
 
Hallo Stefan,
vielen Dank für deine Info.
Es ist jedoch sicherlich ein Blickfang beim Treffen.
Also Transport auf dem Anhänger und dann dran hängen.

Gruss
Torsten
 
Liebe UNimog-Freunde,

... andererseits sollte man nicht unterschätzen wie fest selbst kleine Schraubverbindungen sein können.

Auf einer Messe hatte ich mal eine 1000er BMW (350 kG?) an einem MÄRKLIN Lochstreifen mit nur einer M4-Schraube (Lochleibung) aufgehängt gesehen. Aber natürlich nur statisch.
 
Hallo,
Christoph, du hast recht! Ohne eine Berechnung kommen wir nicht weiter.
Nun mal die Frage an unsere Statiker in der Runde,
Wie kann man hier die Formel zur Berechnung der Kräfte aufstellen?
Gruss
Torsten
 
Erstens ist hier eine dynamische Berechnung gefragt, denn statisch hält es ja, wie auf dem Bild zu sehen ist. Zweitens müssen vielke Parameter wie u.a. die Stoßfaktoren bekannt sein.

Kraft = Masse x Beschleunigung. Hier ist es eine negative Beschleunigung, nämlich eine Verzögerung.
Die Masse ist die Masse des Holders. Jetzt bewegt sich die Masse, dabei erreicht sie eine Geschwindigkeit. Wenn die Masse jetzt in die Auflager fällt, wird sie abrupt abgebremst. Hier entscheidet die Zeit, wie groß der Wert der Verzögereung ist. Ein Stoßfaktor gibt an, um wieviel die Kraft oder Masse durch den Abprall vergrößert wird.
Auch wenn die Konstruktion den einmaligen Stoß ertragen kann, ist sie noch lange nicht dauerfest.


Wird eine Kette OHNE Last z.B. aufgewickelt und knallt ohne Puffer gegen den Anschlag, so treten je nach Geschwindigkeit Faktoren größer 2 auf. Macht man das öfter, bricht die Kette. Schon ein einfacher Puffer gibt den Weg ähnlich einer Knautschzone frei und reduziert die Stöße, Kräfte bzw. den Stoßfaktor.

Was kennen wir denn für die Berechnung? Masse, Geschwindigkeiten, Verzögerungen, Elastizitäten? Ggf. muss man einige Faktoren im Versuch ermitteln.

Da ist nicht mal eben gemacht, daher sitzen in den Unternehmen auch Ingenieure, die sich damit befassen.

Gruß,
Markus
 
Einfach fantastisch , wie diese Werbung wirkt! :wink:

Das ist jetzt nicht negativ, ich habe nur mal darüber nachgedacht, wie viele User aufgrund der interessanten Diskussion sich den Link angesehen haben.

Gruß
Jochen
 
Moin Jochen,

sowas "ähnliches" ist hier zu sehen.

Aber wie gesagt, lediglich "ähnlich" :roll:

[youtube]-jZk6iq8nB4[/youtube]
 
Hallo Reiner,
ein super Video! Danke.
Mein Entschluss steht, ich werde versuchen für den 1. Mai meinen Holder an den Unimog zu hängen. Zur Not am Kran...
Gruss
Torsten
 
Genau von diesen MF-Gespann, selber damals in Nordhorn gesehen, hatte ich die Idee meinen Holder A12 auch mal in die Unimog Hydraulik zu hängen.

Gruß Stefan