Hallo Rouven,
vielen Dank für die guten Wünsche, Dir und den anderen MOGlern!!!
Hier noch ein paar Infos:
Das Basisfahrzeug ist ein 435er vom Bund, der eine mechanische Wernerwinde mit 6,4t hatte. (War u.A. Teil meiner Kaufentscheidung) Da ich schon bei der Überführung merkte, dass die Gesamtübersetzung eigentlich viel zu kurz ist, wurde bei Helgeth ein Splitgetriebe eingebaut. Dadurch war die mechanische Winde allerdings passe, da das Zapfwellengetriebe dem Splitgetriebe weichen mußte (da hätte ich von vornherein einen 435er ohne Winde kaufen können...- aber solche Dinge muß man erfahren..! > Lehrgeld!). Bei Helgeth wurden auch die 14,5er Reifen montiert und beim dortigen TÜV eingetragen.
Ich konnte zum Glück bei Helgeth die Winde gegen eine neuwertige hydraulische Wernerwinde eintauschen (4t) - zusätzlich 1 Woche Freizeitarbeit (Urlaub) zwecks nachträglichem Einbau der Hydraulik!!! Vorteil der Winde: Ich kann per Fernsteuerung das Seil auch zurück laufen lassen, was bei der mechanischen Winde unter Last nicht geht.
Der Gfk-Aufbau ist von Woelcke in Heimsheim (Stuttgart). Er wurde nach meinen Zeichnungen angefertig. Woelke baute auch die Schränke nebst Trennwand Dusche ein und setzte den Gfk-Koffer auf die Pritsche. Ich hatte vorher die vordere Bordwand entfernt und einen Durchstieg zum Fahrerhaus ausgesägt (verstärkt mit Vierkantrohr).
Die Heizung erfolgt durch einen Kreislauf vom Motor aus (incl. 8kW-Standheizung) und besteht aus 2 liegende und 2 stehende Konvektoren (Alde) zuzüglich einem Wärmetauscher mit Gebläse zum schnellen Aufheizen. Der Wasserkreis wird mit einem 2/3-Wege Motorventil geregelt. Das Warmwasser wird durch einen 10 ltr.Boiler (ELGENA-München) ebenfalls durch das Kühlwasser erwärmt. Mittels Ventile arbeitet die Standheizung zur Motorerwärmung und/oder für die Heizung.
Gekocht wird mit einem 2-flammigen Gasherd. Gasflasche 5kg mit Serviceklappe an der Außenwand. Die Bordspannung beträgt 24V, so dass die Zusatzbatterien (Gel 120Ah) mit einem Batterieseparator (Victron-Cyrix) parallel geschaltet sind. Der Batteriekreis der geladen wird, lädt aber einer gewissen Spannung die andere Batterie (egal welche Richtung) mit auf. Zum externen laden und erzeugen einer 230V-Spannung ist ein Ladewandler von Xantrex (2kW) mit Batteriemonitor eingebaut. Auf das Dach kommen noch 2 Solarpanell mit 140W für die Grundversorgung (24V-Kühlschrank), wenn die Fuhre mal steht.
Nachteil des 24V-Systems ist die Lieferbarkeit von Lampen und Geräten etc. Im Wohnmobilbereich ist eben alles für 12V ausgelegt. So mußte ich
z.B. für die Toilettenspülung (Thetford) mit einem Spannungswandler 24/12V einen 12V-Stromkreis zusätzlich verlegen.
Wenn Detailfragen anstehen (oder Fotos), bitte melden.
Gruß
Fred