Hallo Maurice,
Deinen Erfindergeist in Ehren!
Ich denke aber daß Du die Entscheidung dieses Gerät zu bauen und auch zu betreiben nicht mit dir selbst ausmachen mußt (darfst), sondern mit den Personen, die davon in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.
In dem von mogverrückter (Wie heißt Du eigentlich richtig??) zitierten Fall haben bestimmt Vater und Großvater mit sich selbst abgemacht, daß dieses Gerät zu betreiben wäre wenn man nur genug aufpaßt.
Daß das nicht reicht hat man gesehen. Und wenn Du selber Kinder hast, dann weißt Du wie die achtgeben oder auf Verbote achten.
Unfallverhütungsvorschriften, oder wie sie heute genannt werden BG-Vorschriften sind mit Blut geschrieben! Denk dran. Hinter jeder Auflage oder jedem Verbot steht mindestens ein schwerer oder gar tödlicher Unfall.
Aber versteh mich nicht falsch. Es gibt ja Möglichkeiten. Überleg Dir was passieren kann, oder besser gesagt nicht passieren darf. Und wie man das verhindern kann.
z.B.
- beim Antrieb mit Elektromotor einen Notaustaster in Reichweite
- einen Käfig, der bei Nichtbenutzung verhindert, daß man selbst und andere erfaßt werden.
- eine Totmannschaltung, die das Gerät nur inbetrieb gehen läßt wenn Schutzeinrichtungen geschlossen sind bzw. beide (!) Hände außerhalb des Gefahrenbereichs sind
und und und.
Edit: Denk mal an die Brennholzkreissägen, wie die früher aussahen und heute. Die Kapselung des Sägeblattes ist darauf zurückzuführen, daß sich zuviele ihre Finger abgesägt haben.
Thorsten hat ja schon angedeutet, daß es Maschinen mit dem Prinzip gibt, die den Segen der BG haben.
@ Thorsten
Evtl. achtest Du beim Fotografieren mal besonders auf die Schutzeinrichtungen.
Also nochmal Maurice: nix für ungut, ich will nur daß Du dich selbst nicht unglücklich machst, sondern möglichst lange Spaß an Deiner Erfindung hast und Deine Umgebung an Deiner Erfindungsgabe.
Grüße aus dem Sauerland
Euer Theo,
Fachkraft für Arbeitsicherheit
[Editiert am 19/11/2003 von TheoKoch]