Hallo Rolf,
hier bist du nicht ganz richtig unterwegs. Wenn es nur und alleine auf den hinteren Böschungswinkel ankommt hast du in Teilen recht. Aber das ist nur ein sehr kleiner Teil der K80 Untenanhänung.
Diese setzt in der Landwirtschaft mehr und mehr durch. Weil sie einige ganz entscheidende Vorteile neben der Einschränkung hinten hat. Und diese K 80 ist nicht mit der K50 für PKW zu vergleichen.
Das Zugkugelsysthem K80 ist für Stützlasten bis 3t zugelassen. Dadurch wird bewusst Last des Anhängers auf die Hinterachse des Zugfahrzeuges übertragen um die Traktion zu vergrößern.
Durch die tiefe und nahe Einbaulage an der Hinterachse ergeben sich weitere Vorteile im schweren Zugverband. Da Zugpunkt und Achsmittelpunkt auf gleicher oder annähert gleicher Höhe liegen
ergibt sich keine oder ein wesentlich kleineres Moment beim Anfahren und Lastwechsel. Durch die Kugelform der Verbindung ist die Kupplung nahe zu spielfrei was auch deutliche Vorteile bringt.
Hinzu kann die Zapfwelle so für das angehängte Gefährt benötigt "oben" verlaufen, dies ergibt in aller Regel deutlich kleinere Winkel für die Wellengelenke. Durch diese Kuppelsystem verringert sich
der Gesamtschlupf des Systems. Dies wurde auch von der Landwirtschaftlichen Hochschule in Hohenheim und diversen Test durch die Industrie glaubhaft nachgewiesen.
Ich fahre auch eine solche Kupplung am Unimog im Schlitten. Da durch kann sogar die für mache landwirtschaftliche Arbeiten nachteilige Hinterachsfederung in Teilen kompensiert werden. Dies geschieht durch eine
schwere Koppelstange vom Schlitten der Anhängerkupplung direkt an das Hinterachsdifferenzial. Somit werden die Zugkräfte zum Teil direkt eingeleitet und müssen nicht den Umweg über Schubrohr, Rahmen und Federn nehmen.
Natürlich kommt es auch vor das ich im Wald beim Rücken mit der Dreipunktwinde und ausgehobenem Schild schon mal eine Nut mit dem Anbaubock in den Boden ziehe. Dieser kleine Nachteil wiegt jedoch bei weitem nicht so schwer das ich dafür auf die Vorteile der K80 verzichten wollte.
Gruß Oliver
hier bist du nicht ganz richtig unterwegs. Wenn es nur und alleine auf den hinteren Böschungswinkel ankommt hast du in Teilen recht. Aber das ist nur ein sehr kleiner Teil der K80 Untenanhänung.
Diese setzt in der Landwirtschaft mehr und mehr durch. Weil sie einige ganz entscheidende Vorteile neben der Einschränkung hinten hat. Und diese K 80 ist nicht mit der K50 für PKW zu vergleichen.
Das Zugkugelsysthem K80 ist für Stützlasten bis 3t zugelassen. Dadurch wird bewusst Last des Anhängers auf die Hinterachse des Zugfahrzeuges übertragen um die Traktion zu vergrößern.
Durch die tiefe und nahe Einbaulage an der Hinterachse ergeben sich weitere Vorteile im schweren Zugverband. Da Zugpunkt und Achsmittelpunkt auf gleicher oder annähert gleicher Höhe liegen
ergibt sich keine oder ein wesentlich kleineres Moment beim Anfahren und Lastwechsel. Durch die Kugelform der Verbindung ist die Kupplung nahe zu spielfrei was auch deutliche Vorteile bringt.
Hinzu kann die Zapfwelle so für das angehängte Gefährt benötigt "oben" verlaufen, dies ergibt in aller Regel deutlich kleinere Winkel für die Wellengelenke. Durch diese Kuppelsystem verringert sich
der Gesamtschlupf des Systems. Dies wurde auch von der Landwirtschaftlichen Hochschule in Hohenheim und diversen Test durch die Industrie glaubhaft nachgewiesen.
Ich fahre auch eine solche Kupplung am Unimog im Schlitten. Da durch kann sogar die für mache landwirtschaftliche Arbeiten nachteilige Hinterachsfederung in Teilen kompensiert werden. Dies geschieht durch eine
schwere Koppelstange vom Schlitten der Anhängerkupplung direkt an das Hinterachsdifferenzial. Somit werden die Zugkräfte zum Teil direkt eingeleitet und müssen nicht den Umweg über Schubrohr, Rahmen und Federn nehmen.
Natürlich kommt es auch vor das ich im Wald beim Rücken mit der Dreipunktwinde und ausgehobenem Schild schon mal eine Nut mit dem Anbaubock in den Boden ziehe. Dieser kleine Nachteil wiegt jedoch bei weitem nicht so schwer das ich dafür auf die Vorteile der K80 verzichten wollte.
Gruß Oliver
