Kipperpritsche Hülsen passen nicht exakt auf die Kugeln ?

stromsky12

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02. März 2011
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Esslingen
Werter Braintrust !

Würde gern seitlich kippen.
Tut nicht, weil beide vorderen (in Fahrtrichtung gesehen)
Hülsen der Kipperspinne um wenige Millimeter nicht
exakt auf die Kugelköpfe der Rahmenaufnahme passen.

Nach hinten kippen funktioniert, zur Seite klappt nicht,
weil ich die Sicherungsbolzen nicht durch die Löcher der
Hülse durchstecken kann, weil hier die Kugel im Weg ist.
(siehe Bilder).

Frage an die Gemeinde: Wo muß angesetzt werden, um
die Kipperspinne k o m p l e t t auf die Köpfe zu setzen ?
Kann ich mit der Flex die Führung der Hülse etwas weiten ???

406.121,
Bj 84
"nachträglich" (vom Vorgänger) aufgesetzte Pritsche.

Für Hinweise in jedweder Richtung dankbar !!!
 

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Fortsetzung ... noch ein Bild zum Zusammenspiel
Kipperpritsche Hülse - Kugelkopf Aufnahme des Rahmens...

Hier Blick von hinten nach vorn ... irgendwas sperrt ?
 

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Hallo Stefan,

die Kugeln passen doch in die Hülsen. Vielleicht ist das geladene Gestrüpp nur zu leicht? Hüpf mal auf die Pritsche :wink:
 
Hallo,

auf dem Bild "Kipp-4" sieht man die Plastik Kugelpfanne innerhalb des Rohrstückes an der Pritsche.
Ich denke erkennen zu können, dass diese Kugelpfanne nicht tief genug im Rohr sitzt.
Am besten vergleichst du den Sitz mal mit den 3 anderen Rohrstücken.
Ggf. kannst du mal versuchen die Kugelpfanne auszubauen.
Vielleicht sitz Rost oder Dreck dahinter.
Seitlich ist in das Rohr ein kleiner Nagel geschlagen um die Kugelpfanne zu fixieren.
Diesen musst du entfernen, sonst bekommst du die Pfanne nicht heil raus.
Oftmals sieht man den Nagel nicht mehr wegen Rost und Dreck.

Gruß
Andreas
 
Meine Güte, seid Ihr fix !!!

Vielen Dank an alle Mitlesenden, -denkenden und
vor allen Dingen: -Schreibenden !

Lieber Opti-Mog !
Wenn die Hülsen Deiner Meinung nach passen, ist das ein wichtiger Hinweis:
vielleicht jage ich hier nur einem Epi-Phänomen nach...und das Problem liegt
an gänzlich anderer Stelle... aber dann wird ja alles noch undurchschaubarer?!
Allerdings: auch nach Hüpfen und ca. 2 Ster Buchenholz (ca. 1.6 to ?)
liegen die Hülsen nicht tiefer.

@ret - "durchgebogene Pritsche" - hmmm... zumindest nicht offensichtlich,
aber ob ich 2 cm auf 195cm sehen würde ?

@effand - ist ein interessanter Ansatz. Allerdings sind meine Photos zu schlecht, um zeigen zu können, dass die Kugeln die Plastikeinsätze
(es gibt, wie in einem andern Thread zu lesen war, verschiedenen Größen)
noch nicht einmal berühren.
Ich habe eher den Eindruck, dass der Hals der Kugel an der seitlichen Führung
der Hülse aufsetzt, ohne je von ihr zentriert und in die Plastikpfanne geführt zu werden.

Habe noch zwei Photos direkt von unten nach oben angehängt, um die Lage der Köpfe in Beziehung zur Mitte der Hülse zu zeigen.

Jedenfalls vielen Dank so weit !
Es hilft !
Abendlichen Gruß in die Runde
 

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Hallo,

ggf. mal die Pritsche auf der gegenüberliegenden Seite zur nicht passenden Kugel leicht anheben. Dann mit einem Sprung auf der Pritsche die nicht passende Hülse herunterdrücken.

Sollte mal ein neuer Boden auf die Pritsche geschweißt worden sein, Passen die Hülsen durch den Schweißverzug meistens nicht mehr genau auf die Kugeln.

Alles am besten nochmals genau kontrollieren,
Auch die Kipperspinne mal vermessen

dann ggf. richten
oder einfach die nicht passenden Hülsen, passgenau neu am Pritschenrahmen anschweißen


mfg
Andreas
 
@ret - "durchgebogene Pritsche" - hmmm... zumindest nicht offensichtlich,
aber ob ich 2 cm auf 195cm sehen würde ?

Stefan, ich kann doch nicht wissen, wie "gut" Du kucken kannst. :lol:

Aber, ob die Pritsche an irgendeiner Stelle auf der Spinne aufliegt sollte man feststellen können. :)
 
Andreas, vielen Dank für Deine Überlegungen!

"einfach ... passgenau neu am P-Rahmen anschweißen"
Huiii...
ist für mich ein wenig so, als wenn der Herr J. auf die
Frage seiner Zuhörer, wie sie ohne Steg denn zu
ihren Booten kommen sollten, sagen würde: "dann laufts
halt rüber ..." :wink:

Aber: Du hast mich damit auf ein paar Ideen gebracht, die
ich noch vor dem Schweißen ausprobieren werde: z.B.
die Bolzen der Konter-Seite lösen, mal ein wenig rütteln
und schütteln, den Stempel leicht auf und ab-bewegen...
Und wenn alles nix bringt, zum Profi gehen ! :flex:


@ret Verzeihung ! Habe noch Schwierigkeiten mit der Nomenklatur:
Pritsche ist für mich der Behälter aus Boden und Seitenwänden.
Dieser liegt der Spinne auf. Fest.
Die Spinne ist über die Hülsen und den Kipperstempel mit dem Rahmen
verbunden. Mehr oder weniger.
Dein Hinweis jedoch ("aufliegt") hat mich nochmals in Nacht und Kälte
zum Mog hinausgetrieben: Mit Taschenlampe kontrolliert:
Die Pritsche liegt allseits bündig der Spinne auf.
Die Spinne hat ausser mit Hülsen und Stempel keinen Kontakt zum Rahmen.

Ich kann nicht sagen, ob der Stempel selber komplett eingefahren ist.

Herzlichen Dank an alle Kompetenten
 
Noch eine blöde Frage:

"Zieht" die Hydraulik den Kipperstempel aktiv runter ?
(Wenn der Hebel nicht auf Schwimmerstellung steht.)

Dann müßte die Spinne vom Stempel selbst bei kleiner
Ungenauigkeit der Hülsenführungen auf die Kugelköpfe
gezogen werden. Und mein Rumgehopse auf der Pritsche
so lächerlich in der Wirkung sein, wie bildhaft vorgestellt, oder ?

Nächtlichen Gruß
 
Hallo Stefan
Pritsche ist für mich der Behälter aus Boden und Seitenwänden.
Dieser liegt der Spinne auf. Fest.
die Pritsche sitzt nur auf den Kugel auf der Spinne (offiziell Unterbau)und auf der Kugel des Stempels (offiziell Kippzylinder), alles andere müßte frei sein.
Die Spinne ist über die Hülsen und den Kipperstempel mit dem Rahmen
verbunden. Mehr oder weniger.
Die Spinne ist vorne mit je 1 Bolzen rechts und links an einem Lagerbock und hinten mittig über einen Bolzen im Querträger mit dem Rahmen verbunden.
Der Kippzylinder ist in der Spinne gelagert.
Ich habe eher den Eindruck, dass der Hals der Kugel an der seitlichen Führung
der Hülse aufsetzt, ohne je von ihr zentriert und in die Plastikpfanne geführt zu werden.
Dem Bild nachwürde ich deine Einschätzung teilen.
Hierzu hätte ich zwei mögliche Ursachen anzubieten
Die Spinne wurde beim Abkippen verbogen, weil entweder einseitig zu schwer oder ein Bolzen verkehrt (diagonal) gesteckt war, dann könnte sich die Kugel respektive der Hals oder das Spinnenprofil leicht verdreht haben.
Andere Möglichkeit, mit der Pritsche wurde irgenwo angefahren und die hintere Kugelposition leicht verschoben.
Da es sich nur um einige Millimeter handelt, ist das optisch schlecht einzuschätzen. Da hilft nur Pritsche runter und nachmessen.
"nachträglich" (vom Vorgänger) aufgesetzte Pritsche.
was war denn vorher montiert? Bestände etwa die Möglichkeiut, dass mit den freistehenden Kugeln irgenwo angefahren wurde?
 
Servus Helmut !

Deine exakten Klarstellungen bringen mich um Lichtjahre weiter !
Im Werkstatthandbuch gibt es zwar was zu Rahmen, Anbauten und
Kipperhydraulik, aber eine Zeichnung zur Beziehung Pritsche - Rahmen
fand ich nicht.
(Off-topic: Grosser Dank für die mühevoll erstellte Code-Liste, anhand derer
ich rausfand, warum meine Schneckengänge so schwer zu schalten waren -
ich habe keine ! - Hat mich davor bewahrt, den Gang-Hebel abzubrechen.)

Ursprünglich war der Mog mit einem Atlas 15 huckepack ausgestattet.
Über einen Hilfsrahmen, der mittlerweile entfernt wurde.

"Unfall"-Schaden ? Symmetrisch ? jeweils um ca. 5mm ?
Vielleicht hinten mittig... :?:

Werde den Vorbesitzer anschreiben, ob er jemals seitlich kippen
konnte.
Wär schon schick.

Mitternächtliche Grüsse
und herzlichen Dank fürs Mitlesen, -Denken, -Schreiben !
 
Hallo Stefan
aber eine Zeichnung zur Beziehung Pritsche - Rahmen
fand ich nicht.
stimmt, aber es gibt EPC :wink:

Woher stammt die vom Vorgänger montierte Pritsche/Spinnenkombination, evtl wurden sie aus Schlachtfahrzeugen entnommen und waren dort schon nicht mehr ok. Oder die Pritsche wurde restauriert und hat Schweißverzug.
Wozu ich ad hoc keine Erklärung habe, weshalb die Kugelschale nicht tief genug in der Pritschaufnahme sitzt, da ist schon etwas faul. Vielleicht wurde das schon vom Vorgänger aus den genannten Gründe durch Unterlegen mit Scheiben o.ä. kaschiert.
 
Servus Nacht-Eule !

stimmt, aber es gibt EPC
... erwischt :oops:

(Als Apple-Benutzer immer wieder ein kleines Abenteuer in der simulierten
Windows-Welt ... aber machbar)
Woher stammt die vom Vorgänger montierte Pritsche/Spinnenkombination, evtl wurden sie aus Schlachtfahrzeugen entnommen und waren dort schon nicht mehr ok
Muß ich den Vorgänger fragen! Werd ich machen.

Darf ich denn jetzt die :flex: holen ?


Vielen Dank für die Antworten !
Komme der Sache schon näher,
Guten Start in den Tag,
 
Guten Morgen Stefan,

die Erst- oder auch Neubenutzer der Unimogs nutzen diese nicht nur artgerecht, sondern oft auch darüber hinaus...zum Radladerfahrer...ach komm, kipp den Rest auch noch drauf, sonst muss ich nochmal fahren....oder so ähnlich.
Da kann es sehr schnell zum Verzug der Pritsche bzw. des Rahmens darunter kommen und somit zu deinem "Problem". Hatte ich bei älteren Mog bzw. deren Pritschen schon öfter.
Wenn das Fahrzeug wirklich eben steht, würde ich mal eine lange Wasserwaage diagonal über die Kugeln legen, sollte bei ganz nach hinten gekippter Pritsche zumindest zur optischen Prüfung gehen.
Dann diese auch auf der Pritsche verwenden, wenn die Pritsche selbst verdreht ist oder durchhängt, sollte diese nicht komplett eben aufliegen.

Grüße

Ralf
 
Hallo Stefan,


die Pritsche ist krumm, d.h. verzogen.

So etwas passiert, wenn man z.B. die Bolzen vor dem Kippen nicht ordnungsgemäss zieht und beispielsweise versucht, die Pritsche über Kreuz zu heben oder nur einen Bolzen zieht an Stelle von zwei!

Das kannst Du in gewissem Umfang rückgängig machen, wenn Du feststellst, wo die vollständig abgesenkte Pritsche auf ihrer Kugel aufliegt und wo sie hochsteht.

Dort wo sie aufliegt muss sie hoch!, denn dort war sie beim Anheben von ihrem Bolzen fesgehalten worden obwohl sie hätte frei sein müssen.

Also:

Such Dir eine Kranbahn, einen Torsturz oder irgendetwas anderes, von wo Du Druck auf die Pritsche von oben ausüben kannst. Dann klemm eine Baustütze von oben auf die Pritsche genau dort, wo der Zylinder ansetzt und drück die Pritsche nach unten so weit wie möglich.

Im Idealfall ist der Zylinder dann vollkommen eingefahren.

Als nächstes muss dann die Pritsche an der Ecke angehoben werden, wo sie auf der Kugel sitzt. Hierzu brauchst Du Hydraulik. Ohne Hydraulik gehtg es nicht. (Stockwinde evtl. gerade eben noch).

Beim Anheben muss sich die Pritsche soweit plastisch (!) verformen, d.h. nach oben biegen und dort bleiben, dass sie beim Ablassen der Hydraulik insgesamt tiefer kommt als vorher.

Das muss evtl. einige Mal wiederholt werden aber anders geht es nicht, denn im Grunde ist die Pritsche durch fehlerhaft gesteckte Bolzen nach unten gezogen worden und das muss jetzt rückgängig gemacht werden.


Gruss aus dem Bergischen, Michael
 
Auch wenns die Ursache nicht behebt ist man hierbei wesentlich flotter, wenn man die Hülsen Abtrennt und ensprechend wieder anschweißt.
Dieses Ausrichten is ja wohl ok- nur zwei Schnitte und es passt wieder würd ich hier vorziehen.
 
Hallo, Ihr Lieben !

Kennt Ihr das Gefühl, "nur kurz zum Zahnarzt, bischen Zahnstein
wegputzen" und dann... nunja.

Kommt dem meinigen nahe.

Im Ernst: vielen Dank !
Kann die Pritsche nun viel besser einschätzen und die Schritte
bis zum Wieder-Seitenkippen auch.

Habt alle herzlichen Dank für den ungehinderten Wissensfluß.
Werde -in einiger Zeit- den Thread wiederbeleben,
wenn ich weitergekommen bin.

Klasse Forum das !

Gute Woche und allzeit Pritsche "im Wasser" :-)
 
Hallo,

bei meiner Pritsche hat mal folgendes geholfen:

In alle vier Hülsen einen Bolzen gesteckt (zum Teil mit Gewalt) und dann den Kipperstempel ganz leicht 2 - 4 cm angehoben.

Ich weiß natürlich nicht, ob das eine Problemlösung für alle Fälle ist, aber bei meiner Pritsche hat es funktioniert.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf
 
Guten Abend Rolf,

Vielen Dank für Deine Idee -
allein ich fürchte, ich verstehe nicht ganz:
Mein Problem ist ja gerade, dass die zwei vorderen Pritschen-Hülsen
nicht weit genug auf den Kugelkopf gleiten, und so die Bolzen
am sperrenden Kugelkopf anstoßen - sich also nicht durch die
dafür vorgesehenen Bohrungen der Hülse durchstecken lassen.
Eine Arretierung des vorderen Anteils der Pritsche (links und rechts vorne)
ist somit nicht möglich ->
Kippen nur nach hinten, aber nicht zur Seite, weil hierzu die Bolzen
einer Seite gesteckt sein müssten.

Im Bild "Kipp-2" meine ich zu zeigen, wie die Flucht der Hülsenbohrungen
durch den Kugelkopf versperrt wird.

Oder habe ich Dich jetzt komplett missverstanden ?

Nächtliche Gruesse
und Hut ab vor allen Mitwirkenden !