Kontakt zu 406 Besitzer gesucht, bzgl. Kauftipps

noeck

New member
05. Dez. 2002
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Marburg
Hallo,
ich suche Kontakt zu einem 406 Besitzer, der auch Erfahrung mit Zapfwellen und Hydraulik hat und mir vielleicht kurzfristig telefonisch ein paar Ratschläge geben kann, worauf beim Kauf eines solchen Fahrzeuges zu achten ist.
Oder noch besser, ist hier im Forum vielleicht jemand aus dem Raum Bottrop der mir bei der Besichtigung und Beurteilung des zum Verkauf stehenden Fahrzeugs behilflich sein könnte?

Mit freundlichen Grüßen
Michael
 
Hallo,

ich habe zwar Erfahrungen mit beidem, Hydraulik und Zapfwellen am 406. Hatte aber nie Probleme. Daher halten sich meine Tips auch in Grenzen. Ich würde halt schauen ob die Hydraulik dicht ist, ob das elektische Ventil für den Kipper schaltet und ob sich die Schnellkupplungen noch schieben lassen. Der Steuerblock ist im Motorraum links wenn du von vorne drauf schaust. Krabbel mal unter die Karre und schau dir den Hydraulikblock von unten an ob nicht an den Leitungen gefummelt wurde. Das war bei meinem nämlich.
Die Zapfwelle sollte sich leicht drehen lassen und sauber schalten lassen. Tuts das nicht dann sind die Kreuzgelenke fest. Auch bei Volldrehzahl dürfen die Wellen nicht schlagen oder die Lager pfeiffen. Wenn die Zapfwellen nicht benutzt werden, werden auch die Lagerböcke vorne und hinten nicht gepflegt, sprich geschmiert. Gleiches golt für die Schiebelager der Kardanwellen.
Direkt helfen kann ich dir leider nicht weil ich aus Bayern bin.
 
hallo

ich würde sogar noch nen schritt weitergehen und vorne und hinten die ölstande in den lagern kontrollieren, indem du die schrauben von den kleinen behältern aufmachst und mit nem draht schaust ob da überhaupt noch öl drinnen ist

falls hinten ein umlenkgetriebe für die welle montiert ist, dann rüttel mal an dem ganzen getriebe - des kann nach einiger zeit ganzschön lose werden - dann weisst du wieviel die welle gelaufen ist :)

kugg auch ob bei laufendem motor die wellen mitlaufen, obwohl sie nicht eingeschaltet sind. wenn sie sich durch vorsichtiges ansfassen des wellenstummels bremsen lassen ists ok (falls sie überhaup drehen)

wackel auch mal an dem kreuzgelenken ob die recht ausgeschlagen sind

kannst auch mal schauen ob die schiebe stelle (also der zammschiebare vielzahn gleich hinter dem getiebe) rostig oder gefettet ist. das sind so die stellen wo man sieht wie der vorbesitzer seinen mog gepflegt hat.
probier die welle sowohl mit 540 rpm also auch mit 1000 rpm. auch unter vollgas

schau dir bei der hydraulik auch das steuergerät an. vorne im motorraum gleich rechts wenn du draufschaust (da laufen die hebel unterm lenkrad hin) da läuft auch gerne dass öl raus)

wenn du mehr zeit mitbringst dann lass mal vorne den bock und hinten die ackerschiene hoch und kugg wielange die hält. wenn die nach ner halben stunde schon utnen sind dann wirste wohl auch noch probleme mit den dichtungen in den zylindern oder mit den dichtungen vom steuergerät probleme haben. ( kannst du auch nachvollziehen wo das problem liegt indem du beim 2ten versuch mal die zylinder durch den sperrhahn sperrst. kommen die zyllinder dann nichgt mehr runter liegt dass problem im steuergerät, was ziemilch hässlich ist, weil du da probleme haben wirst die manchetten zu bekommen und ein neues steuergerät ist schweineteuer

schau auch nach evtl vorhanden macken in den zylindern - da wirst du dann bei häufigem gebrauch viel öl verlieren

hoffe ich kann dir damit etwas helfen :)

gruss

alex

Ps: bin leider auch aus bayern ... sry



[Editiert am 22/9/2004 von 406_rulez]
 
Hallo,
ich komme aus Iserlohn ca. 30 Km vom Bottrop und habe einen 416. Bei deiner Entscheidung bin ich dir gerne behilflich. Da ich meinen schon teilweise restauriert habe, kenne ich die Ecken an denen man schauen muss.
Ruf mich einfach mal an und wir machen kurzfristig einen Termin. 0163-6039215.
 
Danke für die Tipps,
einige davon habe ich heute morgen gleich umgesetzt.
Leider sind mir dabei keine größeren Defekte aufgefallen, so daß ich mich gezwungen sah den 406 zukaufen.
Nächste Woche steht die Überführungsfahrt von 250km in meinen Heimatort an. Der Mog sollte dies eigentlich ohne Zicken hinbekommen.
Ich habe aber jetzt das Problem, daß ich nicht so richtig weiß, wie ich den Frontlader samt Schaufel mitbekomme.
Deswegen hier ein paar Fragen:
Würde dem Frontlader eine 250km Tour schaden?
Dürfte ich mit dem montierten Frontlader auf die Autobahn?
Wie sieht das ganze aus wenn ich die Schaufel abbaue und auf der Ladefläche transportieren würde?

Danke
Michael
 
Mit angebauter Schaufel gibt das wohl ne schöne Schaukeltour. Da der Mog von hause aus vorne schwer ist, würde ich soviel wie möglich hinten drauf packen, wenn du die Möglichkeit zum Umladen hast.
 
wenn man im abgesenkten Zustand die Bolzen der Schaufel löst und den Frontlader mit Schmackes anhebt, müsste doch die Schaufel direkt auf die Pritsche fallen :D :D :D

***schnellwegduck***
 
Bei Hamsterkäfigen kann man das ruhig mal versuchen wenn´s nicht geklappt hat, Loch buddeln, Hamsterkäfig vergraben und man holt sich einfach nen neuen. die will ja sonst eh keiner haben, oder :cool:
 
Umladen ist nicht das Problem.
Da der Frontlader aber ziemlich wuchtig ist (habe das Modell vorher noch nie gesehen), passt er definitiv nicht auf die kleine Pritsche.
Hmm, werde ich also doch versuchen einen passenden PKW Anhänger zu organisieren.

Grüße
Michael