Kran am HKH

Steinbruchmog

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15. Dez. 2006
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Bad Steben
So, jetzt bin ich mit meinem Kran soweit das er funktioniert, Schläuche gewechselt, ein Stützzylinder abgedichtet, alles soweit prima.

Wenn ich das Teil jetzt am HKH hochhebe federt der Mog ziemlich extrem ein. Er sitzt noch nicht auf den Gummiblöcken auf, er hat bis dahin noch etwa 2 cm Luft.
Habe zu Verdeutlichung mal 2 Bilder, eins mit Last, eins ohne eingestellt.

Kann ich mit der Fuhre noch problemlos fahren? Hab ein wenig Angst, dass die Federn durchschlagen, vielleicht brechen, oder die Dämpfer kaputt gehen.
Eigentlich wollte ich auch noch 3 Rm Holz aufladen, das kann ich mir vermutlich abschminken.
Ich überlege jetzt, mir einen Hänger zu besorgen, auf den ich den Kran aufsetzen könnte, oder........das Ding wieder zu verkaufen und zu versuchen einen gebrauchten Rückehänger zu bekommen.
Gebt mir mal nen Rat :-)

Ohne Last:
50.jpg


Mit Last:
49.jpg

Gruß Jochen
 
Hey Du,
Was wiegt der Kran?
Krafteinleitung über Unterlenker an die Achsen. Hohe Gewichte werden hinter dem Unimog immer mit Stützachse transportiert. Vergleiche mal die
Traversen eines EAG mit den Anlenkpunkten an Deinem Unimog.Irgendwas geht bei der Konstruktion zu Bruch.Du fährst ja nicht nur auf einer Fluzeuglandebahn.Ich glaube das ist zu heftig für das Hinterteil.
Gruß Uwe
 
Hallo Jochen,

Daß sieht ziemlich ungesund aus.Ursache ist mit Sicherheit der enorme Hebelweg.Das ganze Gewicht stemmt der Ausleger voll auf den Oberlenker , daher auch der eingezogene Hintern.Den Kran mit geschätzten 500 kg an den den Dreipunkt zu hängen ist kühn , zumal der Hebel des Auslegers fast immer am Oberlenker zerrt oder drückt.
Den Kran auf einen Rückewagen zu montieren wäre genial,im Ernst - den Kran hast Du ja schon und somit ist der Rest erschwinglich bzw. aus einem alten Miststreuer leicht zu bauen. :thumbup: Dein Mog nimmt Dir dann aus Dankbarkeit auch noch 2 rm Holz mit. Aber Stützlast nicht verachten! Starre Rockinger 800kg max.Klappbare nur 150 Kg (geht nicht mit Rückewagen).

Gruß Bernd
 
Bernd-aus-Oberndorf schrieb:
Hallo Jochen,

Daß sieht ziemlich ungesund aus.Ursache ist mit Sicherheit der enorme Hebelweg.Das ganze Gewicht stemmt der Ausleger voll auf den Oberlenker , daher auch der eingezogene Hintern.Den Kran mit geschätzten 500 kg an den den Dreipunkt zu hängen ist kühn , zumal der Hebel des Auslegers fast immer am Oberlenker zerrt oder drückt.
Den Kran auf einen Rückewagen zu montieren wäre genial,im Ernst - den Kran hast Du ja schon und somit ist der Rest erschwinglich bzw. aus einem alten Miststreuer leicht zu bauen. :thumbup: Dein Mog nimmt Dir dann aus Dankbarkeit auch noch 2 rm Holz mit. Aber Stützlast nicht verachten! Starre Rockinger 800kg max.Klappbare nur 150 Kg (geht nicht mit Rückewagen).

Gruß Bernd


Hm, dann wirds wohl auf den Anhänger hinauslaufen, entweder selber bauen, oder nach was fertigem suchen.
Der Kran an sich ist eigentlich prima, und vor allem bärenstark.
Ich schätze, das er deutlich mehr als 500 Kilo wiegt.
Meine Farmi Winde hat 265 Kg, da geht der Mog grade mal 2cm in die Federn.


Gruß Jochen
 
Guten Abend,

ich hatte meinen Holzkran auch schon im Dreipunkt hängen, nach wenigen Stunden ist der Oberlenkerbock (der auch ums Zugmaul rumreicht) durchgebrochen. Passiert ist Gott Sei Dank nix, aber mir wurden seinerzeit wieder die Hebelgesetze ins Gedächtnis gerufen.

Ich habe dann erstmal einen Traktor gekauft, das hat funktioniert. Aber weil ein Traktor halt kein Unimog ist, habe ich den Kran auf einen Eigengebauten Wagen gesetzt und den Traktor wieder gegen einen Unimog getauscht.

Das System Kran mit Wagen funktioniert prima und will man auch nicht mehr hergeben, drum wurde als "Allzweckwaffe" nun ein Oehler-Kombikipper mit 7mtr.-Kran in Dienst gestellt.

Der große Vorteil von Kran auf Wagen finde ich, ist die praktische Anhängung, Rückwärts ran, angehängt, Schläuche dran, fertig.

Grüße

Flo
 

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Hallo

Also wenn du dir das mit dem Anhänger doch anders überlegst.....ich suche noch so einen Kran!

Baue gerade selbst einen Rückewagen, Kran habe ich aber noch keinen.
 
hallo,

ausserdem hebelst du mit dem kran am dreipunkt die vorderachse soweit aus, daß der wagen mit sicherheit unlenkbar wird.
ich hab mal meine alte e-klasse weggeschmissen :cry: hatte hinten das gegenteilige problem. anhänger hebelte die hinterachse aus. war gar nicht witzig. könnte mir vorstellen, daß das andersrum auch passieren kann.

grüßle
alex
 
Also ich weiß auch nicht,

aber bei den 3000 kg Hubkraft eines 406er Hubwerkes, sollte doch der Transport von so einem Kran kein Problem darstellen? Für sowas wurde der Mog doch gebaut! Die Belastung am Oberlenker beim Baggern ist wieder was anderes, aber der Transport? Dann dürfte ich ja kein Gerät in den Dreipunkt hängen! Es gab Zeiten, da hat man mit dem Mog auch gepflügt (das SIND Belastungen) und genau dafür war er auch ausgelegt. Hier wurde das Thema schon in ähnlicher Weise behandelt.

Ich fahr meinen Atlas Lader mit 550 kg auch mit dem 411er spazieren. Und das klappt wunderbar. Wie gesagt, das Baggern selbst geht eher auf die Koppelpunkte, weil die ständigen Schläge irgendwann die Buchsen ausnudeln.

Dass sich das Fahrverhalten mit Geräten im Dreipunkt ändert ist klar, dass sollte man auch nie aus den Augen verlieren, aber hier wird meiner Meinung nach der Mog etwas weichgespült. Fahr den Kran mal auf die Waage, dann kann man mehr dazu sagen!

Wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung!

Christian
 
Also ich bin so auch schon rumgefahren, auf der Straße, das ging ziemlich gut. 60 kmh problemlos.
Gekrant hab ich auch, riesige Ahorn Stücke.
Hatte eigentlich eher Angst, das es mir im Wald die Federn zerupft.
Die Argumente hier, von wegen den Kräften auf den Oberlenker find ich aber durchaus bedenkenswert.

Mal sehen wie ich mich endscheide :-)

Jochen
 
Hallo Zusammen

Wie Christian schon sagt, so extrem kann das garnicht sein.
An meinem 411er hängt ein 402 Atlaslader, zwar nicht am HKH sondern an einem Hilfsrahmen. Und der wurde zur genüge getestet :roll: das wurde mir hier des öfteren bestätigt :oops:
Auf den Anhänger würde ich den Lader nie bauen, so ist es flexibler.
Beide Varianten haben natürlich Vor- und Nachteile.


Gruß Lukas
 
Guten Abend,
ich finde es nicht fair,vom weichspülen zu sprechen,denn wenn der Mist auf der Straße liegt, sagt auch jeder ups.
Es gibt bestimmt Dinge,die gehen,weil es einfach sein muß,aber das macht man nicht dauernd.
Der Mog steckt ne menge weg,aber das tut er schon ab 30 Jahre aufwärts.
Wo sind denn die 3t Hubkraft errechnet ?Das Gebäume bei 50 km/h über nen Bodenschacht,da will ich nicht wissen welche Kräfte da entstehen.
Und Ackern war noch nie gut für den Unimog.
Bitte nicht falsch verstehen,aber wer sagt,daß das gut geht,sagt nur die halbe Wahrheit.

Gruß Uwe
 
Hm,
also ich habe in keinster Weise Probleme mit meinem 402 in der 3-Punkt des Unimog. Gut, der AL402 wiegt um die 500 kg.Dafür habe ich aber auch nur einen 421. Der federt zwar auch etwas ein, sieht mir aber überhaupt nicht nach Überlastung aus. Auf der Straße fährt sich der Unimog immer noch sehr neutral. Mag ja sein dass ich auch hinten verstärkte Federn verbaut habe, muss ich mal nachmessen.
Was extrem auf Oberlenker wirkt sind Planierschilder wenn diese auch noch mit der Front oder Heckhydraulik nach unten gedrückt werden und dann damit geschoben wird. Hier kann sich schon mal ein Oberlenker verabschieden.
Das Gewicht meines Krans ist nicht so weit nach hinten gelagert als z.B. bei einem Pflug. Der steht weit nach hinten aus. Der Kran, zumindest meiner, belastet den Oberlenker in Transportstellung dermaßen wenig, da könnte ich glatt den Bolzen herausziehen und abwarten ob er nach vorne oder nach hinten fallen möchte, soviel zur Krafteinwirkung auf "meinen" Oberlenker. Ein Pflug würde sehr stark daran ziehen, besonders an Schlaglöcher wo der Pflug einmal hochspringt und mit dem ganzen fallendem Gewicht daran zerrt.
Hast Du denn den Originalen Kraftheber oder einen der in die Anbauböcke befestigt ist? Was wiegt der große Altaslader, sind das nicht ca. 800 kg?
Ich hätte bedenken den Al402 im Frontkaftheber zu hängen, dann federt mein 421 auch tief ein. Da ist der Abstand zur Achse ja auch noch etwas größer wie hinten.
Ich habe mit meinem 421 und AL402 kein schlechtes Gefühl, auch nicht an der Teilnahme im Straßenverkehr. Und beim Arbeiten mit ausgefahrener Stütze entstehen ebenfalls keine besonderen Kräfte. Dabei habe ich Grundsätzlich ein schlechtes Gefühl die Unterlenker nach unten drücken zu lassen, egal was für ein Gerät angebaut ist. Das geht oft auf Oberlenker.
Gruss
Bernd Thomes
 
Hallo,

ich habe bei meinem 406 einen kompletten Hilfsrahmen für die kurze Pritsche und den Kran, der komplette Aufbau wiegt fast 2000 kg, ich denke daß verstärkte Federn eingebaut sind, müßte ich mal messen.

Das Fahrverhalten, auch bei schlechter Wegstrecke, ist noch gut. Schlägt auch bei Absätzen nicht auf den Rahmen auf. An´s Schwanken mußte ich mich gewöhnen, ist bei leichten Kurven schon enorm, wird dann aber bei schärferen kaum mehr. Es heißt ja immer...nicht angepasste Geschwindigkeit.... man muß nicht immer Vollgas fahren, hilft weiter!

Ich halte 800 kg im HKH für zumutbar, den grössten Teil der Lasten ist ja nicht hinten am langen Hebel, zerren nicht am Oberlenker, sehe ich genau so wie Bernd.
 

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HAllo André!

Wir sind grade auc han so einem Kran dran wie du drauf hast. Wäre es Dir möglich ein paar Detail Fotos des Hilfsrahmens und vor allem von dessen BEfestigung zu machen? Wäre Dir sehr dankbar!

Gruss Michael

mschwall(ät)freenet.de
 
Hallo zusammen,

Herrliche Diskussion!
Die Bilder sprechen aber doch eigentlich für sich.Die Federn sind wohl der Sache nicht gewachsen.Rein vom ausheben des Kranes ist der 406 HKH nicht überfordert,aber sowie sich der Kran nach vorne neigt ist es zuviel an Last die zwischen Rahmen und HKH-Achsaufnahmen gehalten werden muß.Ein Pflug hängt am Oberlenker und das Kräftedreieck ist bei sinnvoller Dimensionierung ausgewogen.Der Kran aber wird ausgehoben und stemmt sich in der Schräglage,plus Hebelarm des Auslegers,auf den Oberlenker.Also Last des Kranes auf den Unterarme plus Hebel auf den Oberlenker in Richtung Rahmen, "Respekt" :!: :!: :!:
Außerdem hat man solche Anbaugeräte entweder auf die Ladefläche oder Rahmen aufgebaut bzw. an den Rahmenköpfen/Hilfsrahmen befestigt. Atlas und Demag etc. am Dreipunkt betrachte ich als äußerst kritisch in punkto Fahr und Arbeitssicherheit.
Ein Rückewagen mit Kran, und sei er selbstgebaut ,leistet mehr als ein ruinierter Unimog.

Gruß Bernd
 
Hallo Bernd,

Du haßt absolut recht wenn Du meinst "das ist nichts halbes und nichts ganzes".
Ich hatte anfänglich meinen Atlas AK 852 mittels Hilfsrahmen am 406er HKH. Mich hat gestört das ich sobald ich den Kran montierte der HKH belegt war. Zudem war die Standfestigkeit im "groben" Gelände nicht wirklich die beste. Deinen Ausführungen bezüglich Last auf Rahmen sind vollkommen richtig und das war für mich mit ein Grund eine andere Alternative zu suchen
Ich habe mich entschieden den Kran hinter dem Führerhaus aufzubauen und bin super zufrieden damit.
Nun kann ich mit Frontwinde, Ladekran (Forstzange) und Rückewagen bewaffnet, rausfahren. D.h. 6-8 Steer Holz bei jeder Fuhre und das alleine ohne Mithelfer.

Auch hat es sich sehr bewährt die großen Stämme mit dem Kran in den Liegendspalter einzulegen. Geht aber nur wenn wie gesagt der HKH frei für ein Gerät (Spalter) ist.

Die Fahreigenschaften im Gelände sind nun auch um weiten besser als mit der alten Lösung am HKH.

Der gesamte Umbau dauerte 2 Tage (20 Stunden). Habe Ihn so aufgebaut das er in 10 Minuten mittels Stapler montiert und demontiert werden kann - aber abgebaut habe ich Ihn die letzten 2 Jahren eh nicht....

Ich für meinen Teil würde keinen Kran mehr an einen HKH anbauen.
 
Hallo,
dem Druck auf dem Oberlenker muss ich beim AL402 energisch widersprechen. Nun weiß ich ja nicht wo Ihr eure Koppelpunkte am Kran hattet. Wie schon gesagt, in Transportstellung könnte ich ohne Probleme den Bolzen des Oberlenkers herausziehen da das Gewicht in den Unterlenkern liegt. Den Ausleger lasse ich beim Transport auf die Pritsche in Schwimmstellung, natürlich auf befestigter Unterlage.
Komisch ist die Aussage, dass der Unimog mehr einfedert wenn das Gewicht vom Kran nach vorne verlagert wird. Bei meinem ist es genau umgekehrt. Wenn ich den Arm nach hinten schwenke, womöglich noch mit Greifer, was ich möglichst ohne Abstützung vermeide, dann geht der 421 jedenfalls hinten richtig in die Federn und vorne heraus.
Sicherlich ist ein Fester Krananbau von Vorteil, hätte ich auch gerne. Beim 421 hätte ich dann aber keine Pritsche mehr frei. Und einen Gabelstapler besitze ich auch noch nicht, ebensowenig einen eigenen Anhänger. Somit ist der Heckkraftheber auch noch nicht belegt für einen Spalter, der auch irgendwann mal in liegender Bauform her soll. Der kann dann ja im Frontkraftheber. Dann ist das Gewicht wieder ausgeglichen.
Ach ja,
in den Anbauböcken wäre der Kran hinten auch nicht leichter. Zwar fester verschraubt und unbeweglicher, womit ich aber wenig Probleme habe, aber bestimmt würde der Unimog eher noch mehr einfedern als am Heckkraftheber.
Ich würde mal die Hinterachsfedern des 406 nachsehen ob da etwas nicht passt. Evtl. sind die wirklich zu leicht. Sind denn da auch Zusatzfedern verbaut? Ganz am Anfang wurde nur von Gummiblöcke geredet.
Gruss
Bernd Thomes
 
Bernd-Thomes schrieb:
Hallo,

Ich würde mal die Hinterachsfedern des 406 nachsehen ob da etwas nicht passt. Evtl. sind die wirklich zu leicht. Sind denn da auch Zusatzfedern verbaut? Ganz am Anfang wurde nur von Gummiblöcke geredet.
Gruss
Bernd Thomes

Verstärkte Federn sind verbaut, das ist alles soweit in Ordnung.
Nur mit dem Unimog und Kran hätte ich auch eigentlich weniger Bedenken.
Wollte halt nur die Ladefläche benutzen, und der würde ich weitere anderdhalb Tonnen einfach nicht zumuten wollen.
Ich suche jetzt auf jeden Fall nach einem brauchbaren Hänger auf den ich das Ding aufsetzen möchte.

Jochen