Kreiselmäher ohne Doppelkupplung?

411albi

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01. Jan. 2004
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Reutlingen
Hallo zusammen,

leider habe ich mit Landtechnik überhaupt keine Erfahrung, deshalb die Frage:
Kann man am 411er einen Kreiselmäher betreiben?
Was passiert, wenn man die Zapfwelle einschaltet?
Geht da was kaputt, weil der Keiselmäher ja steht oder kommt der gleich auf Touren?
Wie ist das mit dem Leistungbedarf?

Falls es geht, mit welchem Gang und mit welcher Drehzahl fährt man da?

ahnunglose Grüße
ALbi
 
Hallo Albi,
ich betreibe an meinem 421 ein Fahr KM22 Mähwerk im Heckaubau, allerdings hat der Mog eine Doppelkupplung. Die Erfahrungen damit lassen sich sicher weitgehend auf den 411 übertragen.
Ich gehe mal davon aus, dass du einen Kraftheber hast, an den du das Mähwerk anbauen kannst.
Wenn du an deinem Mog die Kupplung betätigst, so bleibt dieser Stehen, du kannst Gänge einlegen und die ZW einschalten. Wenn du nun die Kupplung kommen lässt, setzt sich der Mog in Bewegung und das Mähwerk läuft gleichzeitig an. Dieser Vorgang stellt auf jeden Fall eine Leistungsspitze dar. Kaputt gehen kann da aber nichts. Ohne die Doppelkupplung würde ich erst in die Wiese fahren, wenn das Mähwerk seine Betriebsdrehzahl erreicht hat und mit einer Geschwindigkeit von 4-8 km/h mähen. Außerdem solltest du versuchen so zu fahren, dass du Anzahl der Wendemanöver auf ein Minimum reduzierst.
Hoffe, ich konnte einigermaßen rüberbringen, was ich meine!! Viel Erfolg!!

Außerdem: das KM22 hat eine AB von 1,65m, hatte an meinem Mog aber auch schon das KM 24 mit 1,85m dran. Ging beides. Je nach Motorleistung deines 411 würde ich dir ein Mähwerk in der Größe des KM 20 (1,35m AB) oder KM 22 empfehlen. Am besten mal einem Bekannten probieren.

Grüße
Markus
 
HAllo Markus,

vielen Dank für die Antwort.
Nochmal nachgefragt:
Wenn man die Kupplung tritt, dann bleibt auch die Zapfwelle stehen?

Gruß Albi
 
Geht ganz ordentlich, aber nur mit Freilauf im Mähwerk oder der Antriebswelle, so dass das Mähwerk beim Auskuppeln ungehindert auslaufen kann. Ich habe am meinem 411 vor Jahren ein Fahr KM 20 problemlos betrieben. Ging im 2. Gang ganz gut, solange man kein starken Steigungen hatte.
Gruss
e.a.
 
Hallo,

ja, die Kuppplung trennt das komplette Getriebe vom Motor, wenn du also anhälts läuft die Zapfwelle nicht mehr.
Wie schon beschrieben, schalte die Zapfwelle ein, wähle einen gang, fahr mit schleifender Kupplung an, gib etwas gas dazu. wenn du ganz von der Kupplung weg bist, dann gib gas bis die Zapfwelle mit 540 Upm läuft, und dann ab ins Gras!
Möglichst wenig anhalten, das schont die Kupplung!
Nach ein paar runden haste die den Dreh raus!

Wie freuen uns auf Bilder!

Grüsse Thorsten
 
An alle:
Nochmal vielen Dank für die hilfreichen Antworten.
falls es wirklich so weit kommt mache ich auch Bilder.
Das dauert aber sicher noch eine Weile.

Grüße
albi
 
Hallo Albi,

...Kreiselmäher haben eine erhebliche rotierende Masse und arbeiten mit hoher Drehzahl (Schwungmasse).

Bei Betrieb mit Getriebezapfwelle musst Du bedenken, dass bei laufendem Mähwerk und eingelegtem Gang der Schlepper (die Räder des Schleppers) von der Schwungmasse des Mähers "angetrieben" wird, wenn Du die Kupplung trittst. Der Schlepper bleibt also nicht einfach stehen, wie man erwarten würde, sondern rollt so lange weiter, wie die in der Schwungmasse "gespeicherte" Energie reicht. Im Einzelfall kann es auch zu Schäden am Antriebsstrang kommen.

Um das zu verhindern, sollte (eigentlich: muss) die Gelenkwelle unbedingt einen Freilauf haben, damit Fahrantrieb und ZW-Antrieb entkoppelt sind.

Getriebe- oder einfachkupplungsgesteuerte Zapfwellen werden beim Einkuppeln starr mit der Vorgelegewelle im Getriebe verbunden, die ihrerseits - solange ein Gang eingelegt ist - fest mit dem zu den Antriebsrädern verlaufenden Antriebsstrang verbunden ist.

Für die Leistung eines OM 636 am 411 mit den sytembedingten Verlusten, empfehle ich einen Kreiselmäher mit AB 1,35m. Er schafft sicher auch noch 1,65m, ich würde es ihm aber nicht zumuten.

Diese kleineren Mäher gibt es noch neu und relativ preisgünstig als osteuropäische Nachbauten namhafter westeuropäischer Hersteller (Deutz-Fahr Nachbau, etc.)

Grüße

Holger
 
HAllo Holger,

also ich werde auf eine Gelenkwelle mit Freilauf achten.
Eine Arbeitsbreite von weniger als Fahrzeugbreite ist aber doch nicht so toll oder?
In ein neues Mähwerk möchte ich nicht investieren, werde mich also mal nach gebrauchten bis 1,65 m umsehen.


Grüße Albi
 
Hallo Albi,

wenn der Freilauf von guter Qualität ist, (Walterscheid, Bondioli), dann dreht er so leicht über, dass Du bei laufendem Mähwerk sogar die Gänge schalten kannst (z.B. vorwärts/rückwärts). Das geht nur, wenn es gelingt, dass die schlepperseitige Gelenkwelle tatsächlich steht. Sobald die schlepperseitige Welle nur ein wenig mitgerissen wird, kannst Du das Getriebe nicht schalten, weil es unter Spannung steht.

Man kann Freiläufe auch nachrüsten. Kreuzgelenk zerlegen und neues Endstück mit Freilauf aufmontieren.

Bei meinem Mulcher ist der freilauf so leichtgängig, dass bei laufender Schlegelwelle der ZW-Stummel schlepperseitig stehen bleibt, wenn ich die ZW-Kupplung betätige. Es müsste also klappen.

Wenn das funktioniert, kannst Du erst den Mäher auf Touren bringen (läuft einige Zeit nach), dann Kupplung treten und den Fahrgang schalten und die Kupplung ganz normal kommen lassen (also ganz normal mit wenig Gas anfahren). Dann kannst Du die Motordrehzahl langsam (gefühlvoll) steigern, bis der Freilauf wieder kraftschlüssig wird und los gehts.

Man gewöhnt sich daran und mit Freilauf vermisst man die Doppelkupplung im Betrieb kaum noch.

Mähen mit 1,65m geht (noch) problemlos bei langsamer Fahrt, Du hast allerdings mehr Schwungmasse, die immer angeworfen werden muss.
Kupplung gefühlvoll kommen lassen, dann klappt das auch, der Verschleiß ist aber höher!

Grüße

Holger
 
Hallo,

ich hab mir im letzten Winter auch ein Mähwerk zuglegt.
2,3 m Frontmähwerk von Fella mit 1000 er Zapfwelle.
Ich hab eine Wiese schon eingeheut udn bin total begeistert.
Hab nie gedacht mal meinen hydrostatischen Fahrantrieb zu gebrauchen, aber jetz hat sich es gelohnt.
Das heisst den Fahrantrieb einschalten, die Zapfwelle vorn einschalten.
Kupplung kommen lassen und das Mähwerk dreht sich, jedoch der Mog tritt noch auf der Stelle bis man den Fahrhebel betätigt.
So muss ich nur noch mit der Fronthydraulik spielen und wie gesagt den Fahrhebel stufenlos nach vorn oder hinten betätigen.
Entschuldigt bitte, aber beim nächsten Einsatz gibst auch Fotos.
 
Hallo Albi,

wie schon geschrieben wurde, ist der Freilauf im Antrieb des Mähwerks eine Grundvoraussetzung für den Betrieb am U411 ohne Doppelkupplung. Ich betreibe schon seit Jahren ein altes Fahr-Kreiselmähwerk (Arbeitsbreite ca. 1,65 m, wohl auch KM22) an meinem U411 mit Einfachkupplung. Der Freilauf ist an meinem Mähwerk schon in den Antrieb integriert, die Antriebswelle ist außerdem fest an das Mähwerk angebaut. Bevor mit Mähen losgelegt wird, sollten allerdings die Mähtrommeln ohne eingelegten Gang auf Drehzahl gebracht werden. Danach kann man den Gang einlegen und losfahren. Es empfiehlt sich außerdem, dann möglichst wenig Wendemanöver mit Fahrtrichtungswechseln einzulegen, sondern stur im Kreis zu fahren.
Ein Problem stellte bei meinem U411 aber das Ausheben des seitlich ausragenden Mähwerks dar. Dabei wurde vor allem der Unimog schief gezogen, das äußerste Ende des Mähwerks hob kaum vom Boden ab. Eine Möglichkeit, dem entgegen zu wirken, wäre die linksseitige Ballastierung der Hinterachse gewesen. Da mir dies aber nicht so gefiel, habe ich eine Lösung zur beidseitigen Überbrückung der Federung mittels stabiler Spannschlösser gewählt. Dafür wurden 18er-Bolzen achsseitig auf der Innenseite der Federlager und fahrgestellseitig außen an den Rahmenlängsträgern angebracht. Die Spannschlösser (aus Landtechnikzubehör) lassen sich auf jeden beliebigen Abstand von Achse zu Rahmen einstellen und somit leicht auf die Bolzen aufschieben und mit Steckern sichern. Diese Überbrückung hat sich recht gut bewährt. Ich habe sie meist schon bei der Anfahrt zur Wiese über mehrere Kilometer Landstraße in Aktion. Über Bodenwellen und Schlaglöcher erwies sie sich bis dato als ausreichend stabil. Bei Interesse kann ich auch gerne ein Bild einstellen.

Gruß Hans
 
Hallo Albi,

gerade die kleinen Kreiselmähwerke sind ja auch gebraucht nicht unbedingt als Schnäppchen zu haben. Sollte es nicht auch mit einem Balkenmähwerk für den Heckanbau (bspw. Busatis) gehen? Die sind zwar auch nicht gerade günstig, aber die beschriebenen Probleme (Nachlauf, zu wenig Leistung, Gewicht) sollte es damit nicht geben.

Ich habe mir kürzlich ein Busatis mit ca 1,60 m Mähbreite zugelegt. Leider kann ich das mangels Heckkraftheber nicht an meinem Unimog betreiben. Aber an meinem kleinen Fendt (der hatte einmal 24 PS) läuft das absolut problemlos.

Gruß
Markus
 
Hallo Markus,

wenn es um das Mähen von Wiesen geht, ist das Doppelmessermähwerk (überwiegend Busatis) hinsichtlich Arbeitsqualität, Schnittqualität und Bestandsschonung unschlagbar. Die Qualität ist nur noch durch Spindelmäher zu toppen. Der Mähbalken hinterlässt einen echten (Scheren-)Schnitt, das Kreiselmähwerk schneidet nicht, sondern reißt!

Aber: Die Betriebskosten und die erforderlichen Kenntnisse, um ein Doppelmesser in funktionsgerechtem Zustand zu erhalten steigen exorbitant, wenn damit Wegränder, Böschungen, Stilllegungen, Waldwege etc. gemäht werden sollen.
Ein einziger Stein (ein SteinCHEN) legt das ganze Mähwerk lahm...

Ansonsten aber ein sicher guter Tip. Leistungsbedarf pro Meter ca. 7PS, keine Probleme mit dem Ausheben und wenn man vernünftig damit umgeht, eine tolle Sache!

Grüße

Holger
 
Hallo Albi,

ich hab am U600 Typ 407 (52 PS, keine Doppelkupplung, Nachfolger des 421) ein Kreiselmähwerk mit 1,65 m Schnittbreite gehabt.

Funktionierte ganz gut bis auf:
- Anfahren war nur ganz vorsichtig möglich, da man ansonsten abwürgte (Doppelbelastung des Motors durch: 1. Anfahrvorgang 2. Kreiselmäher auf Drehzahl bringen. Wird ja zusammen eingekuppelt)
- Schalten beim Mähen kaum möglich, da die Drehzahl des Kreiselmähers absank und beim Einkuppel des größeren Ganges das wieder auf Tourenbringen des Kreiselmähers soviel Kraft erforderte, das der 52 PS Motor den größeren Gang kaum schaffte.
- Das hinten rechts auslegende Kreiselmähwerk drückt den Unimog schon ganz schön in die Federn und am Schrägen geht das mähen dann nur an der Bergseite.
- Zu träge Schwimmfunktion der Heckhydraulik des Unimog.

Für Hobbyzwecke ging das aber ansonsten ganz gut.

Von einem Einfach- oder Doppelmessermähwerk kann ich Dir nur dringend abraten. Ein Kreiselmäher ist wesentlich robuster, unempfindlicher und wartungsärmer.

gruesse
hueroth
 
@ Hans-Roehm
Bilder von der Eigenbau-Federwegblockierung wären natürlich sehr interessant!

Christian
 
Kreiselmäher ohne Doppelkupplung geht im Prinzip, zapfwelle mit freilauf ist aber Pflicht, sonst kann auch bei Doppelkupplung die Welle abscheren oder schlimmeres!
Man muß bei voller Drehzahl der Mähtrommeln in das Futter fahren, geht auch indem man mit anhobenen Mähwerk anfährt und es dann absenkt.

Mähwerk hinten ist insofern schlecht, daß die üblichen Mähwerke nach rechts auslegen, wo die Unimogfahrerin ja nichts sieht.

Von der Leistung sollte der 411 ein nicht zu breites zweitrommelmähwerk schaffen, ein Fahr KM 160 läuft auch am 35 PS IHC.
Mit dem Ausheben etc. haben wir mit dem 421 und einem 1,80 heckmähwerk bisher keine Probleme gehabt.

Frontmähwerk wär natürlich am besten

Michel
 
Hallo Christian,

ich war am Wochenende anderweitig beschäftigt und komme deshalb erst jetzt dazu die Federüberbrückung an meinem U411 zu beschreiben.
Notwendig würde sie, um das seitlich ausragende Kreiselmähwerk vernünftig ausheben zu können. Ohne diese Überbrückung wurde beim Ausheben überwiegend der Unimog schief gestellt, das äußerste Ende des Mähwerks hob nur wenige cm vom Boden ab. Damals war rasche Abhilfe gefordert, entsprechend schnell und deshalb einfach habe ich die Überbrückung dargestellt. Angeboten haben sich aus meiner Sicht druckstabile Spannschlösser aus dem Landtechnikzubehör, mit Anlenkungen achsseitig an Federlagerbock und fahrgestellseitig am Rahmen. Die 16er-Bolzen für die Aufnahme der Spannschlossaugen sind achsseitig an zwischen Lagerbock und Feder eingeschobene U-Eisen (80x40x5, Schenkel gekürzt) angeschweißt, die so weit es möglich war, an den Krafteinleitungsstellen zusätzlich verstärkt wurden (s. Bilder, leider ist das Fahrzeug wegen der derzeit feuchten Witterung ziemlich schmutzig!). Links konnte eine Abstützung zum Lager Panhardstabs dargestellt werden, rechts wurde das U am Ende, so weit das möglich war, mit einem Steg geschlossen. Für die rahmenseitige Anbindung wurden ausrangierte Schrauben entsprechend abgelängt, mit den Köpfen auf 10 mm starke Platten geschweißt, die dann wiederum an den Rahmen geschweißt wurden. Dadurch konnten die Anlenkpunkte ohne Verlust an Biegefestigkeit etwas von den Rahmenlängsträgern weg verlagert werden, was wegen der Freigängigkeit der Spannschlösser erforderlich war. Wegen des Freigangs zu den Federn wurden diese Lager nicht direkt über den unteren angeordnet, sondern etwas nach hinten versetzt.
Die Dimensionierung der Bauteile wurde geschätzt. Wie schon beschrieben halten sie schon seit 14 Jahren den Überführungsfahrten auf schlechten Landstraßen und Feldwegen bei Geschwindigkeiten von teilweise deutlich über 20 km/h stand.

Gruß Hans
 

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Hallo zusammen,

ich möchte mal den Fortgang zur Ursprungsfrage berichten:

es ist jetzt kein Kreiselmäher geworden, sondern ein Front-4-Messer-Sichelmulcher (1,80m) (eigenlich nur 4 Rasenmäher nebeneinander). Ausheben ist kein Problem und er sitzt mittig vorne, deshalb ist in meinem Fall auch die Seitenneigung kein Thema mehr.

Da ich kein Heu mache ist mir das Modell sogar lieber als ein Kreiselmäher.
Fotos mache ich dann vom ersten Einsatz. Bis dahin habe ich aber noch ein paar Fragen:

1. Die rotierenden Massen sind hier geringer. Würdet Ihr dennoch eine Gelenkwelle mit Freilauf empfehlen?

2. Ganz dumme Frage: Muss der Freilauf für eine Frontwelle eigentlich andesrum wirken als hinten?

3. Wenn die Gelenkwelle z.B. mit 1020 mm Länge angegeben ist, um wieviel kann man die noch zusammenschieben und auseinanderziehen?

4. Kann ich dennoch eine 1020mm kaufen, wenn ich nur 600 mm brauche?
Kann man soviel kürzen?

5. ISt der Freilauf ein Zusatzbaustein, den man an jede Gelenkwelle bauen kann oder muss man die gleich so kaufen?

Ich hoffe auf ein paar ANtworten der Landwirtschaftsprofis, vielen Dank!


Grüße
Albi
 
Hallo, Albi,
Kurzantwort, da z.Zt. nicht zu Hause


411albi schrieb:
Hallo zusammen,

ich möchte mal den Fortgang zur Ursprungsfrage berichten:

es ist jetzt kein Kreiselmäher geworden, sondern ein Front-4-Messer-Sichelmulcher (1,80m) (eigenlich nur 4 Rasenmäher nebeneinander). Ausheben ist kein Problem und er sitzt mittig vorne, deshalb ist in meinem Fall auch die Seitenneigung kein Thema mehr.

ACHTUNG! s ist, wie Du richtig schreibst, ein Mulcher!!!

Da ich kein Heu mache ist mir das Modell sogar lieber als ein Kreiselmäher.
Fotos mache ich dann vom ersten Einsatz. Bis dahin habe ich aber noch ein paar Fragen:

1. Die rotierenden Massen sind hier geringer. Würdet Ihr dennoch eine Gelenkwelle mit Freilauf empfehlen?

Empfehlen: Ja!
Vorschreiben: Nicht unbedingt! Wenn es ein leichteres Gerät ist, könnte es ohne gehen.

2. Ganz dumme Frage: Muss der Freilauf für eine Frontwelle eigentlich andesrum wirken als hinten?

Ja!
Gelenkwelle umdrehen hilft nix...

3. Wenn die Gelenkwelle z.B. mit 1020 mm Länge angegeben ist, um wieviel kann man die noch zusammenschieben und auseinanderziehen?

Das kommt auf die Angabe des Händlers an.
Wenn es die "zusammengeschobene Länge" ist (meistens), dann ist das die kürzeste Länge.
Manche geben von Gelenk zu Gelenk an, andere von Ende zu Ende.

4. Kann ich dennoch eine 1020mm kaufen, wenn ich nur 600 mm brauche?
Kann man soviel kürzen?

Ja!

Jede Gelenkwelle kann im Rohr gekürzt werden. Dabei immer beide Seiten kürzen und die Gelenkwellenrohre ca. 2cm länger lassen, als die Schutzrohre!
Gelenkwelle muss bei Zusammenschub auf kleinste Länge noch "Reserve" in Richtung kürzer haben und muss im max. ausgezogenen Zustand noch genügend ineinander gesteckt sein, um die Leistung zu übertragen.

5. ISt der Freilauf ein Zusatzbaustein, den man an jede Gelenkwelle bauen kann oder muss man die gleich so kaufen?

Man kann jede Gelenkwelle am Gelenk öffnen und jedes x-beliebige Gabelstück montieren, bzw. sogar kombinieren.
Du musst nur Deine vorhandene GW kennen (System Walterscheid (Zitrone oder 6-stern) oder Bondioli&Pavesi (Dreieckrundrohr)) und die Größe kennen.


Ich hoffe auf ein paar ANtworten der Landwirtschaftsprofis, vielen Dank!


Grüße
Albi

Grüße
Holger