Also ich will es mal zusammenfassen.
Ein Kühlsystem mit einem Kupfer- oder Messingkühler und mit einem Stahl- Motorblock braucht gereinigtes Wasser, das nicht härter als Härtestufe 2 ist. Am Besten ist gefiltertes Regenwasser. Destilliertes Wasser wirkt in Verbindung Frostschutzmitteln korrosiv.
Im Kühlerfrostschutz sind MEG (Monoethylenglykol), verschiedene Additive (zur Aluverträglichkeit, Kupferbeständigkeit, Rostverhinderung) sowie Antischaummittel enthalten.
Alle Zusätze, die sonst angeboten werden, verschlechtern nur die Kühlleistung.
Das berühmte mittel "Kühlerdicht" legt einen Film aus einer feuchtigkeitshärtenden Substanz auf alle Teile im Kühlsystem. Diese Schicht isoliert ordentlich und hindert das Wasser an der Wärmeabfuhr im Motorblock und im Zylinderkopf.
Gift für das System sind feststoffhaltige Mittel, die sich in Wasser nicht lösen. Diese lagern sich in engen Winkeln im Zylinderkopf und in den Kühlerlamellen ab.
Die letztendlich billigste Methode ist der Weg zum Kühlerbauer, da hier keine Folgeschäden zu befürchten sind. Bestens angelegt sind weitere ¤ 50,- für die Verzinnung des Kühlers. Der Kühler wird äußerlich komplett verzinnt und korrodiert dann nicht mehr. außerdem ist er dadurch Dampfstrahlfest.
Spannungsrisse kommen durch verhärtete Gummis der Kühlerbefestigung. Diese sollten alle fünf Jahre erneuert werden.
Die Kühlflüssigkeit gehört alle zwei Jahre erneuert und jeden Winter auf die Frostschutzfunktion hin Überprüft. Das wird über das spezifische Gewicht der Flüssigkeit ermittelt.
Der Grund für die Alterung ist die Entstehung korrosiver Moleküle durch den Abbau des Frostschutzmittels (Glykol) sowie die allmähliche Zerstörung der im Kühlerschutzmittel enthaltenen Korrosionsinhibitoren. Verursacht wird der Abbau durch die hohen thermischen Belastungen im Kühlkreislauf des Motors.
Kühlerfrostschutzmittel sollen nicht gemischt werden.
Gruß
Franz