Ladungssicherung U 406

oeli12002

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11. Aug. 2022
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Guten Abend zusammen,
ich habe vor ein paar Wochen einmal geschrieben das ich mich für einen U 404 interessiere. Die Sache ist leider nicht zustande gekommen aber seit November 2022 bin ich jetzt stolzer Besitzer eines U 406 - siehe angehängtes Bild.
Mit dem MOG möchte ich gerne Holz transportieren und die Stämme längs auf die Ladefläche laden.
Die Frage ist nun: wie sichere ich diese Stämme? Die Pritsche ist neu und auch neu lackiert. Eigentlich wollte ich einen Sicherungsgurt auf der einen Seite an der Ladefläche einhängen und den anderen Teil auf der anderen Seite.
Dies hätte jedoch den Nachteil das ich mir die neu lackierte Ladefläche gleich wieder zerkratze. Gibt es eine bessere Möglichkeit ? oder sollte man ein paar Ösen anschweissen und den Gurt dann einhängen? oder den Gurt komplett um die Ladung und die Ladefläche ziehen und anschliessend mit der Ratsche die ganze Ladung festigen?
Letzte Frage: wo bekommt man denn entsprechende Gurte zu kaufen?
Die Fragen hören sich vielleicht etwas doof an aber als Neubesitzer eines dieser tollen Fahrzeuge möchte ich natürlich nichts falsch machen und hoffe ich kann von Euch noch lernen :) OK ich hoffe bald von Euch zu hören und wünsche noch ein schönes Wochenende und alles Gute.
Gruss aus Hofheim im Ried (letzter Zipfel in Südhessen vor Nordbaden - Mannheim)
Peter :mog3
 

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    Peter und Unimog U 406 Nov 2022.JPG
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Hallo Peter,

Herzlichen Glückwunsch zum Unimog!! :D Und allzeit gute Fahrt- ob nun beladen oder leer!

Zu deinen Fragen:
Spanngurte bekommst du beispielsweise im KFZ-Bedarf, Zubehörhandel oder wahlweise natürlich auch online.
Für hohe Zugkräfte gibt es die auch in einer Ausführung mit längerer Ratsche.

Einhängen am Pritschenboden geht, da musst du schauen ob du unter den Bordwänden genug Luft hast.

Einmal rund um die Ladung und die Pritsche geht natürlich auch, allerdings verlierst du durch das Beiziehen der Bordwände etwas Zugkraft an der Ladung und/oder ziehst dir bei sehr hoher Kraft die Bordwand krumm.
Daher dann vorzugsweise zwischen Ladefläche und Bordwänden durchgehen!
Gegen Kratzer am Lack und Beschädigungen am Gurt hilft ein Kantenschutz- entweder kaufen oder falls du Kontakte zur örtlichen Feuerwehr o. ä. hast dort mal nach ein paar Stücken ausgemustertem Schlauch fragen. 4 Stück (oder mehr) à etwa 30-40 cm sind für den Anfang schonmal was.

Besser zum Einhängen der Gurte sind dann natürlich in die Ladefläche eingelassene Zurrösen- allerdings hattest du ja geschrieben, dass die Pritsche neu und neu lackiert ist- da weiß ich natürlich nicht wieviel Lust du hast daran jetzt herumzuflexen und zu schweißen :flex ?

Ich hab bei mir (noch vom Vorbesitzer) hinten bewegliche Ösen, die durch die Ladefläche gebohrt sind- sicherlich nicht ganz vorschriftsgemäß, für leichtere Güter aber ganz brauchbar. Vorne sind Ösenmuttern an die vordere Bordwand geschraubt.
 
Hi.

Holzgewinnung, Stämme laden beisst sich halt grundsätzlich mit "Kratzerfreiheit"... :mrgreen:

Anständige Spanngurte lassen sich imho nicht zwischen Bordwand und Ladefläche fädeln, dazu dürfte der Spalt zu eng sein, insbesonders bei einer neu aufgebauten Pritsche. Dazu kommt das die Gurte am Anfang mindestens doppelt gelegt sind. Die üblichen Spitzhaken halten am originalen Z-Profil der Ladeflächenkante auch nur wenn sie relativ senkrecht eingehängt werden. Daher möglichst Formschlüssig laden.

Was in die Richtung sollte passen..
https://spanngurt-profi.de/Spanngurt-5t-8m-Spitzhaken/022
 
Hallo Peter,

häng Dir mal zwei Bilder dran:

45034291ll.jpg


45034292lz.jpg


So habe ich das damals gemacht. Die Gurte unten in die Pritzsche eingehangen und dann einfach über die Ladefläche gezogen. An den Scheuerstellen hatte ich damals Gummiunterlagen (Antirutschmatten) untergelegt. Ja und wir waren / sind in der gleichen Situation: Damals war die Ladefläche auch neu lackiert, danach hatte sie deuliche Macken und wir haben das untere Holz sehr vorsichtig geladen... Irgendwann ist es Dir dann egal 8)
 
Hallo
Rolf21 schrieb:
Einmal rund um die Ladung und die Pritsche geht natürlich auch, allerdings verlierst du durch das Beiziehen der Bordwände etwas Zugkraft an der Ladung und/oder ziehst dir bei hoher Kraft die Bordwand krumm.
da hier nach Ladungssicherung gefragt wird, sollte der Korrektheit halber darauf hingewiesen werden, dass das Verzurren über die Bordwände nicht zulässig ist.
Es ist aber gleichgültig, ob ein Rungengestell auf der Ladefläche quer oder längs angebracht wird, indem man es auf der Ladefläche verschraub oder mit Schnellverschlüssen oder Container-Locks oder sonstwie befestigt.
 
Helmut Schmitz schrieb:
Hallo
Rolf21 schrieb:
Einmal rund um die Ladung und die Pritsche geht natürlich auch, allerdings verlierst du durch das Beiziehen der Bordwände etwas Zugkraft an der Ladung und/oder ziehst dir bei hoher Kraft die Bordwand krumm.
da hier nach Ladungssicherung gefragt wird, sollte der Korrektheit halber darauf hingewiesen werden, dass das Verzurren über die Bordwände nicht zulässig ist.

Hallo Helmut,

Da hast du recht- deshalb ja auch von mir oben schon der Hinweis, dass ein Verzurren über die Bordwand zu einem Verlust an Zugkraft und/oder zum Verformen der Bordwände (und damit, falls das erst später, beispielsweise während der Fahrt, auftritt, zu einem weiteren Verlust an Zugkraft bis zum Totalversagen) führen kann.
 
Hallo zusammen,

Ich verlink da (ich hoffe das ist okay?) einfach mal noch auf einen Artikel speziell zum "Niederzurren" und zur Anwendung der Spanngurte:

https://www.berufskraftfahrer-zeitung.de/ladungssicherung-richtiger-einsatz-von-zurrgurten/
 
Hallo Peter,

solange ich mein Brennholz noch auf der Pritsche transportiert hab, hat sich diese Methode sehr bewährt.
Bis zu 4Ster auf der Pritsche, 2 auf dem Anhänger. Gab nie Probleme, auch über diversen Autobahnen.
Die Spanngurte sind jeweils komplett außen herum gelegt (Pritsche bzw. Hänger und Ladung), dazu noch Kantenschutz am Gurt (z.B. alter FFW-B-Schlauch) im Bereich des Z-Profils, damit der Gurt nicht beschädigt wird. Da die Ladung hoch genug ist, zurrt man dabei auch nicht über die Bordwand.
Zurren an dem Z-Profil verbietet (!) sich von selbst - das lässt die Struktur der Pritsche (v.a. im Bereich des Einlegedreiecks) gar nicht zu.

mfG
Axel
 

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Moggälä schrieb:
Hallo Peter,

solange ich mein Brennholz noch auf der Pritsche transportiert hab, hat sich diese Methode sehr bewährt.
Bis zu 4Ster auf der Pritsche, 2 auf dem Anhänger.

Hallo Axel,

Auch wenn es nicht ganz zum Thema passt: :sorry

Du hast nicht zufällig (Detail-)Fotos von deiner vorderen Bordwand-Erhöhung greifbar?
Die steht nämlich auch noch auf meiner Wunschliste...
 
Hallo Peter,

als erstes stellt sich die Frage ob Du vorschriftsmäßig unterwegs sein willst oder nur Dein Holz nicht unbedingt verlieren willst.
Wenn Du nur Dein Holz nicht verlieren willst sind die oben gezeigten Methoden schon recht zielführend, von vorschriftsmäßig bist Du da aber noch ein Stück entfernt. Da solltest Du zu dem Thema Ladungssicherung noch etwas im Netz stöbern, da gibt es genügend Fachartikel, da wird Dir sehr schnell klar dass es einen Unterschied gibt zwischen "Das machen alle so" und "Das ist Vorschrift und bringt Rechtssicherheit bei einem Unfall".
Generell gilt dass über Bordwände nicht gespannt werden darf und die Gurte nur an dafür vorgesehenen Punkten eingehängt werden dürfen. Also nur an Stellen (Rahmen, Pritsche) einhängen die es zufällig möglich machen ist nicht zulässig.
Frag doch mal bei Daimler nach an welchen Stellen Deines Modells das Einhängen von Zurrgurten zulässig ist.
Die gerne genommenen Feuerwehrschläuche zum durchziehen der Gurte sind nicht zulässig, wenn sie längs aufgeschnitten sind so dass sie im gesicherten Zustand aufgeklappt werden können um den Spanngurt auf Beschädigungen zu prüfen werden sie von manchen Polizisten akzeptiert.

Gruß Robert
 
Guuden,

wenn die Bordwände oben gegeneinander im Bereich der Gurte verstrebt sind, und auch mit Sicherheit dort bleiben,
ist eine komplette Umspannung OK.
Beim Spannen von Bündeln, besonders aus Rundmaterial, besteht immer die Gefahr,
dass sich Teile verrollen oder -schieben und dann die Vorspannung verloren geht.
Nach der kleinen Schaukelei auf dem Waldweg nachspannen! Und bei längerer Wegstrecke nochmals!

gut Mog! Justus
 
Hallo Rolf,

Rolf21 schrieb:
Moggälä schrieb:
Hallo Peter,

solange ich mein Brennholz noch auf der Pritsche transportiert hab, hat sich diese Methode sehr bewährt.
Bis zu 4Ster auf der Pritsche, 2 auf dem Anhänger.

Hallo Axel,

Auch wenn es nicht ganz zum Thema passt: :sorry

Du hast nicht zufällig (Detail-)Fotos von deiner vorderen Bordwand-Erhöhung greifbar?
Die steht nämlich auch noch auf meiner Wunschliste...

welche meinst du - mein Stirnwand-Schutzgitter?
Hier gibt's ne ganze Auswahl
https://www.unimog-community.de/phpBB3/zeigt-her-eure-schutzgitter-fuers-fahrerhaus-t40404.html?hilit=schutzgitter&start=30

@Robert:
dann zähl mal auf, was da bei mir nicht hätte passen sollte?
Ladungssicherung ist ein wichtiger Punkt - nicht nur weil ich mit diesen Ladungen über die A6/9/3 gefahren bin.
Durchaus seriös erscheinende Infoquellen wie
https://www.tis-gdv.de/tis/ls/holzversuche/inhalt-htm/
https://www.tis-gdv.de/wp-content/uploads/tis/ls/holzversuche/tabelle_rohholz.pdf
sehen so kurze Fixlängen nicht mal vor.
Nachdem sich so kurze, schwache Holzstärken wie bei meiner Ladung schon an sich verhaken, kann ich beim Niederspannen mit jeweils zwei Gurten rundherum davon ausgehen, das ich mit dem Mog eine komplette 360°-Rolle drehen hätte können (um die Längsachse) ohne die Ladung verloren zu haben. Also durchaus ausreichend.

mfG
Axel
 
Hallo Axel,

ich gebe Dir Recht, verlieren würdest Du auch bei einem Überschlag vermutlich nichts, und herausrutschen von den Stecken ist sicherlich auch sehr unwahrscheinlich.
Aber wenn ein Sachkundiger Deine Sicherung auf Basis der Vorschriften für Ladungssicherung begutachtet sieht es leider nicht mehr so toll aus. Dann ist auf jeden Fall ein Busgeld fällig, da über Bordwände gespannt wurde. Wenn Deine Spanngurte nicht an Stellen eingehackt sind die als Zurrpunkte geeignet bzw. vorgesehen sind wird Dir die Weiterfahrt untersagt.
Frag doch mal bei Daimler schriftlich an wo an Deinem Fahrzeug zulässige Zurrpunkte sind.

Es liegt mir fern hier den Dorfscheriff zu geben, ich möchte lediglich darauf hinweisen dass es nicht so einfach ist wie manche glauben und auch auskunftsfreudig an andere unwissende weitergeben. Fehlinfos zu Ladungssicherung können im Ernstfall für den verantwortlich gemachten Existenzverlust bedeuten. Unfallschäden können sehr hoch ausfallen und Versicherungen haben Rechtsabteilungen die zur Kostenoptimierung angeschafft wurden.

Gruß Robert
 
Hallo Robert,
bezüglich deiner Frage nach "zulässigen Zurrpunkten" am Unimog wirst du wahrscheinlich keine Antwort bekommen. Wäre interessant seit wann das eingeführt wurde und ob eine Nachrüstpflicht besteht. Zudem stellt sich dann die Frage ob ich überhaupt ohne "zulässige Zurrpunkte" irgendwas verzurren darf. Laut Versicherung bestimmt nicht :roll:
Die gehen im Ernstfall sicher strikt nach Paragrafen vor und nicht nach gesundem Menschenverstand. Wobei bei Ladungssicherung zum gesunden Menschenverstand sicher auch noch eine gehörige Portion Wissen bezüglich der auftretenden Kräfte dazugehört.
Gruß Peter
 
Hallo Peter,

wie sich das Thema Ladungssicherung entwickelt hat kann ich auch nicht sagen, da es für mich bis vor wenigen Jahren kein Thema war. Ich war auch sehr leichtgläubig und dachte dass "Das" schon geht und ausreichend ist, es machen ja die anderen auch. So habe ich auch Autos transportiert und nur mit der Winde zum beladen gesichert, ich hatte immer Glück, keine Polizei und Gott sei Dank nie ein Auto verloren.
Irgend wann habe ich mich dann mit dem Thema beschäftigt und festgestellt wie abenteuerlich ich unterwegs war.
Aber zurück zum Mog, wenn an DB eine schriftliche Anfrage gestellt wird, gehe ich schon davon aus das eine Antwort kommt.
Eine Nachrüstpflicht gibt es nicht, wenn Ladung nicht nach geltenden Vorschriften gesichert werden kann darf sie nicht transportiert werden. Da gibt es kein wenn und aber, das ist Fakt!!!

Bin gespannt ob einer eine Anfrage startet und dann hier darüber berichtet.

Gruß Robert
 
Halloo Robert,

gebe dir vollkommen Recht, das man da "früher" durchaus etwas "sehr selbstbewußt" unterwegs war (und teils heute noch ist). Auf der selben Strecke hat mein alter Herr mit dem selben Anhänger (hinter dem PKW auf der AB) eine Art der "Ladungssicherung" betrieben, die mir noch heute die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Und wurde nie aufgehalten...
Das Thema der Sicherung der "Fixlängen" am Mog hatte ich mir öfter überlegt und war jedes mal froh, wenn ich ohne Probleme heimkam. Sehe es immer noch so, das es dabei kaum Probleme mit der Rennleitung geben würde, da sie sehen, es wurde was gemacht und wenn sie nicht gerade wieder mal ne Kerbe in der Liste brauchen, dann suchen se nach dickeren Fischen.
Über die Bordwände gespannt - da kann man sicherlich drüber debattieren. Die Bordwände sind in diesem Fall nur die Führung für die Ladung, kommen mit den Gurten ansonsten kaum in Kontakt, da diese hoch oben durch die Ladung umgelenkt werden.
Klar ist auf jeden Fall - auch wenn ich mittlerweile einen Rückewagen nutzen kann (und auch da die Gurte einmal komplett rumlege in Ermangelung des Vertrauens an irgendwelche vermeintlich guten Zurrpunkte) bin ich jedes mal froh wieder ohne Probleme jeder Art daheim angekommen zu sein. Ohne Crash, ohne "Kontakte" mit der Rennleitung etc. Denn wenn irgendwas schwerwiegendes passiert, dann finden die auf jeden Fall im Verlauf der Ermittlungen genug mit dem sie einen nen Strick drehen können...

mfG
Axel
 
Moin,

wenn ich mir diese Beiträge ansehe würde ich neben den beiden Möglichkeiten "nichts verlieren wollen" und "Rechtssicher" noch "das tödliche Risiko akzeptierend" ergänzen.

Eine Niederzurrung mit Gurten ist für Stämme keine sinnvolle oder zulässige Art der Ladungssicherung. Das Grundprinzip dieser Sicherungsmethode ist das runterdrücken des Transportgutes, so dass der Reibungsswiederstand zum Untergrund so hoch ist, dass die Ladung nicht verrutschen kann. Wenn Ihr Euch einmal vor Augen führt, wie das mit feuchten Stämmen auf einem glatt lackierten Stahlblech funktionieren soll, erkennt Ihr den nicht vorhandenen Sinn... Die Gurte verhindern bestenfalls das abrollen zur Seite, wobei auch hier bei Stämmen die Gefahr besteht, dass doch in einer Kurve oder einer Notlenkung einer über den anderen rutschen könnte.
Unabhängig davon, wird nur eine sichere Zurröse für die Gurte akzeptiert, wie hier schon geschrieben wurde darf der Gurt nicht über die Bordwände gelegt über scharfe Kanten gezogen oder gequetscht werden. Die nachträglich eingeschweißte Öse braucht im Schadensfall sicher auch eine Abnahme. Ösen vom Werk aus haben eine Angabe, wieviel Gewicht dort gezogen werden darf.

Aus diesem Grund werden Stämme mit Rungen gefahren. Dies ist dann die Methode des "Formschlusses", welche aufgrund des anliegens an Rungen und vor allem an einer festen Vorderwand, welche bis über die Ladungshöhe geht funktioniert. Denn wenn die Stämme beim Bremsen oder ausweichen garnicht erst losrutschen können, muss weniger gehalten werden. Ohne die hohe Stirnwand können die Stämme durch die Beschleunigungsenergie durch die Rückwand ins Fahrerhaus rutschen. Das sollte man sich (nicht) durch den Kopf gehen lassen!

Also selbst wenn nur mal Holz mit Hoffnung auf das zugedrückte Auge des Ordnungshüters transportiert werden sollte, würde ich eine hohe Stirnwand (oder festes! Gitter) und Bordwanderhöhungen empfehlen. Dann kann man diese auch gerne noch von Außen mit Gurten absichern, aber die Stämme nicht (viel) höher als die Bordwände beladen.

Das gilt übrigens auch für die Palette mit Pflastersteinen, welche ich auch ab und zu auf einer Pritsche vom Unimog sehe...

Gruß
Michael
 
Hallo,
auf den Fahrerschulungen für die Führerscheinverlängerung Berufskraftfahrer (95) ist Ladungssicherung das Thema! Und Zurren über Bordwände ist nicht zulässig und ist wie nicht gezurrt!!
Da helfen evtl. nur nachträglich eingebaute Zurrpunkte auf der Ladefläche, aber wie sich das Strassenrechtlich verhält hab ich keine Ahnung. Ich hab bei mir im PKW-Anhänger zehn Zurrmulden nachträglich eingebaut, den TÜV-Prüfer hats bei der letzten Abnahme nicht interessiert.

Aber mal eine andere Überlegung: Die Ladefläche beim Mog ist ein Kipper!?! Wie schaut es hier mit der Ladungssicherung aus? Im Regelfall hab ich ja nur zwei Bolzen gesteckt, zum nach hinten oder auf die Seite kippen. :idee

Gruss Christoph
 
Die Kugeln sitzen ja in einer Art Rohr und daher kann die Ladefläche nicht nach vorne oder zur Seite rutschen. Nach oben sichert die Schwerkraft.

Ferner ist auch noch der Hubzylinder da.