\"Lagern \" von einem 406er

lugge

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23. Nov. 2003
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Wie wird ein 406er 74er, aber mit 84 ps richtig lanzeitmäßig abgestellt?
Was muss beachtet werden?

Denn zum Kupplungstausch sind es noch ein paar jahre, so denke ich. Da es doch sau teuer ist, wird es noch dauern...
 
Moin,

das übliche halt:

- vor Licht schützen
- vor Feuchtigkeit schützen
- vor aggressiven Substanzen schützen
- vor Staub/Dreck schützen

Dann Ölwechsel vor und nach dem Einlagern, Volltanken, Achsen aufbocken, Batterien ausbauen, trocken bei gleichmässiger Temperatur lagern.
Bei Hydraulikölen auf Haltbarkeitsdatum achten (Bioöle?), Bremsflüssigkeit vor dem Einlagern erneuern, Bremsen nicht anziehen, Druckluftanlage entwässern.

Trotzdem wird sich nicht verhindern lassen, dass ggf. ältere Simmerringe durch die auf ihnen ruhenden Wellen unten platt werden.

Perfekt wird die Einlagerung dann noch, wenn man das ganze Fahrzeug \"eintütet\" und die Luftfeuchtigkeit durch ein Trockenmittel entzieht. So machts das Militär mit Reserve-Fahrzeugen und die Oldtimerfreunde machens auch. Solche Riesenbeutel gibts von z.B. von Permabag in Grössen von 1-20 Kubikmeter Volumen zu Preisen von 185 bis 635 Euro.


Grüsse


Tom



[Editiert am 9/6/2004 von ThomasDeuble]
 
ja, wenn er im freien steht, und man keine möglichket hat, ihn einzutüten, und er mal vor zurück und so gefahren wird...
 
Hallo!

Dann Ölwechsel vor und nach dem Einlagern
Kann mir mal einer erklären welchen Sinn ein Ölwechsel vor dem Einlagern haben soll wenn das Öl dannach eh nur in der Ölwanne schlummert? So giftige oder aggressive Sachen werden in altem Öl ja nicht drin sein das davon die Lager angegriffen werden wo noch was ist.

Wenn du den Mog nur im freien lagern kannst, dann deck ihn am besten gut ab, aber so das er auch ausreichend belüftet ist und kein Kondenswasser unter der Plane steht.
Ansaugtrakt mit nem Ölgetränkten Lappen verschließen, dann rostet\'s innen auch net so schnell. Aber nicht vergessen vor dem reaktivieren wieder zu entfernen ;)
Batterie ausbauen und schauen das Frostschutz im Kühlkreislauf ist. Handbremse nicht anziehen, sonst rostet sie dir im dümmsten Fall fest und du bekommst den Mog nimmer weg.
Könntest den Mog auch noch aufbocken, do das er sich nicht die Reifen plattsteht und so auch besser mal die Räder durchdrehen. Ab und zu mal die Bremse betätigen kann wohl auch kein Fehler sein.

Aber um ne Generalinspektion kommst du nach längerem Stillstand wohl eh nicht drumrum.
 
Das mit dem Öl ist m.E. sehr wichtig. Im Betrieb bildet sich erstens Schwefel im Öl und zweites nimmt das Öl wenn es länger steht auch Wasser auf. Das mit dem Wasser halte ich für schlimmer weil sich das Öl mit der Zeit absetzt aber das Wasser nicht. Ich habe schon viele Lager gesehen die zwar im Öl waren aber nach langer Standzeit denoch nicht mehr zu gebrauchen waren weil sich Kondenswasser gebildet hat und das die Lager angegriffen hat. Ich denke auch das gelegentliches Bewegen nicht wirklich was bringt solange das Teil nicht warm gefahren wird und alle Teile wirklich vom Öl benetzt werden. Da wäre eine Fahrphanse von mindestens 1 Stunde pro Monat erforderlich um Standschäden zu vermeiden. Defekte Simmerringe hast mit Sicherheit wenn du das Gerät ein paar Jahre hinstellst. Dann wechselst du die Kupplung und 2 Wochen später hast du Öl in der Kupplungsglocke weil der Simmerring in Fetzen hängt. Dann baust du das wieder auseinander. Zusammenfassend würde ich sagen das das frühzeitige reparieren der Kupplung die letzendlich billigste Lösung ist. Wenn du es nicht selbst machen kannst ist es wohl wirklich fett teuer. Lagern im Freien kannst du sowieso vergessen. Wenn der Mog überleben soll dann nur unter Dach. Alles andere kannst du knicken.
 
ja, wenn er im freien steht, und man keine möglichket hat, ihn einzutüten, und er mal vor zurück und so gefahren wird...

...ja wat denn nu?! Einlagern oder rumfahren? Also ein bisschen einlagern is nich...


@Christoph:

Ölwechsel vor dem Einlagern würde ich empfehlen, wenn der Mog eh nur sporadisch bewegt wird, denn dann sammelt sich beim halbherzigen Kurzzeitbetrieb Kondenswasser im Öl (bzw. verdunstet es nicht) und beim \"Schlummern in der Ölwanne\" setzt es sich unters Öl als pures Wasser.

Ölwechsel nach dem Einlagern und vor allem vor dem ersten Startversuch würde ich auf jeden Fall machen, um das im Lauf der Einlagerungszeit entstandene und unters Öl gesunkene Kondenswasser abzulassen.

Kann man als Erbsenzählerei sehen, aber wir hatten mal nen Mog (435er BW-Depotfahrzeug), da kam beim Ölablassen erst mal ein halber Liter klares Wasser aus der Wanne, dann das Öl...der Motor hatte später nen kapitalen Motorschaden wg. festgegangener Kurbewellenlager, Diagnose war Rost in den Ölbohrungen zu den Lagerschalen hin...drum bin ich beim Thema Öl etwas \"sensibilisiert\" :(



Grüsse


Tom


Ach ja: Batterie ausbauen und frostsicher lagern, denn leere Batterien sind nicht frostsicher...und die Batterie hinten links in der Scheune vergisst man doch mal übers Jahr ab und zu mal ans Ladegerät zu hängen...
 
Hallo,

wenn ich das richtig verstehe, dann ist hier gemeint: nicht \"einlagern und konservieren\", sondern \"betriebsbereit abstellen für längere zeit\".

das gleiche problem hab\' ich meistens auch, weil mein mog manchmal 2-3 monate steht, wenn er nicht gebraucht wird ... natürlich im freien.

ich würde sagen:
- ölwechsel in normalem intervall, evtl. 1x jährlich oder so.
- mit einer plane abdecken, aber nur so, daß kein regenwasser dran kommt - nicht komplett einwickeln wegen kondenswasserbildung. wenn\'s geht, das ganze im schatten.
gut festspannen wegen sturm. auch unter dach evtl. eine plane drüber wegen staub/dreck.
- reifen und lack/holz vor sonne schützen (sack oder tuch drüber)
- batterie mindestens abklemmen wegen entladung durch leckstrom, im winter auf jeden fall ausbauen und warm lagern.
- volltanken wegen rostbildung im tank
- kühlwasser mit foschu oder veredelungsmittel mischen und ganz auffüllen.
- räder unterlegen, handbremse offen lassen !
- alle beweglichen teile einölen !
- wenn machbar, mit konservierungswachs einsprühen
- wenn machbar, ca. 1x alle 14tage bereitschaftslauf: batterie anklemmen, motor starten, warmlaufenlassen, heizung aufmachen. kupplung betätigen (wegen festkleben), gänge durchschalten, kuppung kommen lassen. wenn möglich ein stück vor- und zurückfahren, dabei hand-/fußbremse betätigen. alle schalter und hebel betätigen (alle bewegbaren teile bewegen !), nachschmieren oder -ölen !
nach ca. 15-30 minuten wieder abstellen und batterie abklemmen. gelegentlich nachtanken.
- wenn machbar, ca. 1x pro monat zusätzlich bewegungsfahrt: ein paar hundert meter rumfahren, so daß die reifen in einer anderen position abgestellt werden, hand- und fußbremse betätigen wärend der fahrt, alle gänge und antriebe betätigen. ansonsten wie bei bereitschaftslauf, mindestens 10-20 minuten laufen lassen, so daß der motor gut durchgewärmt wird und die batterie geladen ist. nachtanken, kühlwasser ergänzen.
- staub/dreck gelegentlich entfernen (waschen, einölen, einwachsen).
- evtl. obige punkte mit datum dokumentieren, damit man\'s nicht vergißt ...
- vor der richtigen wiederinbetriebnahme alle öle und flüssigkeiten prüfen und ggf. wechseln.

- wichtig ist: wenn der motor gestartet wird, unbedingt komplett warmlaufen lassen, wegen kondenswasserbildung und wärmespannungen im material, auch wegen der ölverteilung an alle schmierstellen. das schlimmste ist: anlassen, \"aha, läuft noch\" und sofort wieder ausmachen ... !

kurz gesagt: das fahrzeug pflegen und bewegen, als ob es in betrieb wäre, nur eben nicht groß fahren. denn ein bewegtes fahrzeug gammelt am wenigsten...

ich glaube, das sollte reichen.

mfg,
Andreas
 
Hm. die Kupplung is hin!
Es geh selbst im Größten gang nicht mehr als 20Kmh!!!
Und ... wie soll man dann fahren?
Ok, warmlaufen geht, und es soll ja bald mal gemacht werden, nur...
Naja.. Das geld is halt ne sache, wir kaufen jetzt neue autos, und das is auch ned billig, egal.
Und da er NUR auf dem parkplatz, notfalls in eine Kohlenhandlung( Nur halle, ohne Kohlen) = garage aus holz - abgestellt werden kann, is das so ne sache..
Is neu lackiert worden im Jahr 2002 oder so rum, dann ist der bei ner Mercedes WErkstätte vom Werksmeister, der auf nem Unimog gelernt hat, mit diesel oder so unten eingesprüht worden, alle Flüssigkeiten getauscht...


Wir (mein Vater und ich) sind noch nicht so Bewandt mit dem Mog.
EIn paar fragen Off Topic: a) Wo kann man nen Schmidt FL 4 reparieren lasssen?
b) Wie macht man die Zusatzscheinwerfer an?
c) wie schalten man richtig was (Kriechgänge usw)
 
2 Fragen kann ich dir beantworten:
Den Fl4 macht dir jeder Landmaschinenhändler mit Werkstatt. Bei uns in Bayern z.B. die BayWa. Hängt auch ein bischen davon ab was kaputt ist. Ich meine wenn es nur ums abdichten geht und du eine kleine Werkstatt hast dann kannst du es auch selbst machen.

2. Die Zusatzscheinwerfer: Bei meinen werden die über den normalen Lichtschalter geschaltet und zwar nur dann wenn der Schneepflug angebaut und elektisch angeschlossen ist. Dann wird per Relais das Hauptlicht ausgeschaltet und die oberen Scheinwerfern gehen an. Aufblenden geht bei meinen dann auch.
 
hm abdichtzen, ja.. hab sowas ned.. wie wie und wo wird der angeschl?(pflug) wo gibts da billige?
 
Für den Anschluß habe ich vorne eine Anhängersteckdose. Wo es billige gibt weiß ich leider auch nicht. Evtl. bei mobile.de mal suchen.
 
Hallo!

Das mit dem Kondenswasser im Öl klingt einigermaßen logisch. Aber warum dann vor Inbetriebnahme nochmal nen Ölwechsel wenn das Öl doch nur ungenutzt im Motor war? Wird das schlecht?

- batterie mindestens abklemmen wegen entladung durch leckstrom, im winter auf jeden fall ausbauen und warm lagern.
Ich habe woanders mal aufgefasst das man Batterien ruhig kühl lagern soll. Also nicht gerade im Kühlhaus, aber im unbeheizten Keller oder der frostgeschützen Garage sei durchaus ausreichend und sogar besser als im Heizungskeller. Müsste nochmal schauen was da die genaue Begründung war.
 
Na eben deshalb. Weil das Kondenswasser beim stehen nicht verdunstet. Es bildes sich ja eigentlich auch nur beim längeren stehen in größeren Mengen. Also hast du nach einer gewissen Standzeit das Wasser drin. Das muß raus. Wenn du also nach der Standzeit den Motor anläßt dann wird durch das umwälzen das Wasser mit dem ÖL gemischt. Wasser schmiert bekanntlich nicht. Außerdem wird das Öl vom stehen auch nicht besser. Irgendwas setzt sich immer ab. Also lieber die paar Euronen für das Öl ausgeben als hinterher blöd zu schauen.
 
Hallo,

mit:
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- batterie mindestens abklemmen wegen entladung durch leckstrom, im winter auf jeden fall ausbauen und warm lagern
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mit \"im winter warm lagern\" meinte ich natürlich \"frostfrei\" ! sorry für die unklare ausdrucksweise ... ansonsten schon richtig, im keller ist es okay. 6-15 grad oder so ...

--> lugge: sorry, hab\' beim schreiben nicht dran gedacht, daß die kupplung soo futsch ist. aber auf der ebene oder in der halle kannst du ihn ja zumindest gelegentlich ein bischen bewegen, damit nichts festrostet. ich wollte nur eine vollständige aufzählung geben ... vor allem mir selber zuliebe, damit ich beim nächsten mal weiß, was ich alles _nicht_ gemacht habe beim abstellen. wenn du den mog in den bretterschuppen stellen kannst, dann steht er sicher gut (und besser wie im freien ...)

zu den restlichen fragen:
- zusatzscheinwerfer: meinst du den 2. satz, die oben montiert sind ?
die werden normalerweise unter der motorhaube umgesteckt, da sind 2 stecker/buchsen, die man vertauschen kann. der eine anschluß ist aktiv, der andere nur als halter für das kabel. (lt. stvo dürfen nicht alle 4 scheinwerfer gleichzeitig betrieben werden. normalerweise nur die unteren, nur wenn die verbaut sind (z.b. schneepflug), dann muß auf die oberen umgesteckt werden. man kann aber die 2. buchse ganz toll mit beschalten (schalter ins armaturenbrett, relais und sicherung dazu), dann hat mann tolle arbeitsscheinwerfer ! die dürfen nur auf der öffentlichen straße nicht in betrieb sein und müssen unabhängig von normalen licht abschaltbar sein.

- fl4: was ist kaputt ? undicht ? schläuche ? dann hydraulikwerkstatt oder landmasch. schrauber (besser ersteres). lkw-werkstatt geht meistens auch. schau mal im branchenbuch unter \"hy-schlauchservice\" ... die gibt\'s zuhauf ! bei mechanischem defekt: jeder werkstatt oder schlosserei, die sich mit \"stabilem\" stahlbau (an fahrzeugen) beschäftigt. baumaschinenschrauber geht auch !

- schalten: such mal im forum, da gab\'s einige threads zum thema schalten !

mfg,
Andreas

mfg,
Andreas