Hallo Rainer,
diese Frage ist mit Deinen Angaben überhaupt nicht zu beantworten. Jedes Rohr hat einen Strömungswiderstand und jede Wandung aufgrund der Rauhigkeit ebenfalls. Jede Krümmung im Rohr hat wieder einen eigenen Widerstand und natürlich jede Engstelle ebenfalls usw.
Der Widerstand äußert sich in einem Druckverlust über die betrreffende Stelle der wiederum abhängt u.a. von der genauen Geometrie.
Es kommt also auf eine Vielzahl von geometrischen Parametern an und bei kompressiblen Strömungen, wie hier, auch auf thermodynamische Größen, wie z.B. Temperatur, Dichte, dynamische Viskosität usw.
Hieraus ergeben sich Kennzahlen, wie z.B. die Reynoldszahl oder Rohrwiderstandsbeiwerte, anhand derer Vergleiche mit physikalisch vergleichbaren Sachverhalten hergestellt werden können um daraus qualitative Aussagen zu Druckverlusten herleiten zu können.
Die Reynoldszahl sagt z.B. aus, ob es sich um eine laminare Strömung oder eine turbulente Strömung handelt und zur Berechnung werden neben der Dichte, die Strömungsgeschwindigkeit , die characteristische Länge und die dynamische Viskosität benötigt.
Dafür braucht es aber mehr input. Nur mit einer Delle ohne geometrische Daten läßt sich das nicht andeutungsweise abschätzen.
Rechnerisch läßt sich Deine Frage auch lösen indem man die sogenannten Navier-Stokes-Gleichungen, das sind die Gleichungen für den Erhalt von Masse, Impuls und Energie, iterativ löst, d.h. numerisch integriert, bis die Lösung sich von einem Rechenschritt zum nächsten Rechenschritt nicht mehr als z.B. 0,00000000001 ändert.
Das steht übrigens alles hier drin:
http://www.berndglueck.de/druckverluste.php
Sorry aber das kann ich Dir nicht ersparen und jetzt viel Spaß beim Rechnen oder besser Rechnen lassen.