Liebe Unimog-Freunde,
der Aktionstag im Unimog-Museum am gestrigen Sonntag war in der vergangenen Woche wieder ein Motivationsschub gewesen, einige Dinge an KLAUSi zu ergänzen und zu verbessern. So dachte ich wesentliche Schritte weiter gekommen zu sein.
Die insgesamt 150 km gestern mit aufgebautem Bagger und der Betrieb mit Rotator und Holzgreifer auf dem Demo-Gelände haben stattdessen eine ellenlange Erledingungsliste mit sich gebracht. Es funktioniert zwar alles, aber vieles unbefriedigend oder zumindest verbesserungswürdig.
Ein wesentliches Manko ist das große Verdrehspiel beim Schwenken des Oberwagens. Daran sind einige Komponenten beteiligt, zu denen ich noch nicht vollständig vorgedrungen bin, weil sie baulich schwer zugänglich sind. Z. B. in den Augen des Betätigungszylinders ist Lose. Aber die größere vermute ich noch an der Passfederverbindung des Ritzels im Schwenkwerk. Um das feststellen zu können, muss aber einiges abgebaut werden.
Dann zu den Fahreigenschaften. Bis etwa 40 km/h auf normalen Straßen fühlt man sich einigermaßen sicher. Darüber hinaus erfordert es höchste Konzentration, um jederzeit auf teilweise heftige seitliche Schwankungen reagieren zu können. Der Blick auf's Navi könnte schon zu viel sein. Fahrfehler werden nicht verziehen. Es bereitet manchmal Schwierigkeiten, ein Aufschwingen des Fahrzeuges um die Rollachse zu verhindern.
Und ohne schon mal umgekippt zu sein, weiß man natürlich nicht, wo die Grenzen sind. Jedenfalls fühlt es sich wie bei einem Kamelritt an.
Wäre es da vielleicht sinnvoll, wie bei den Schneefräsen durch eine Seilschlaufe an der Achse zu starkes Ausfedern zu verhindern? Damit die Seitenneigung nicht zu groß wird?