Neuaufbau 404.1 und erste Fragen

Ob die gasmenge gleich bleibt muss man abwarten den bei einem einzelvergaser kommt der Mog mit m130 ja nur auf ca 120 Ps da die luftmenge für den 2,8 er Motor nicht zu 100% ausreicht.sprich der original Ansaugtrakt für den 2,2 er Motor ausgelegt ist.
Mach bitte Fotos von der Umsetzung der Gasanlage den ich plane das selbe.
Muss mich in Sachen Gas noch etwas schlauer machen.
Wie wird bei einer Venturianlage eigentlich die Gasmenge bemessen?
Ich habe gesehen das es durchflussmesser gibt (mittels Schrittmotor).

Gruß Thomas
 
Hallo Zusammen,

Der Unterschied zwischen 2,2 und 2,8 Litern ist aus Sicht des Verdampfers so groß nicht. Ich würde die Einstellung für einen ersten Test so lassen, wie sie ist. Oft werden die Verdampfer etwas überdimensioniert und dann passen die 2,8 ltr noch in den Einstellbereich des Verdampfers.

Venturi- Anlagen regeln ganz einfach. Da gibt es keinen Schrittmotor. Wozu auch. Erstens holt sich der Vergaser die benötigte Gasmenge durch Saugen einfach am Schlauch ab und zweitens liefert der Verdampfer Gas nach.
Über einen Unterdruckschlauch (wie an der Unterdruckverstellung des zivilen Zündverteillers) bekommt der Verdampfer eine Rückmeldung über die Drosselklappenstellung und steuert über eine kleine Steuermembran die produzierte (=verdampfte ) Gasmenge.
Solche Anlagen sind tatsächlich "erfrischend " einfach.

Beste Grüße
Klaus
 
Hallo Klaus

Ich habe mich auch schon nach einem Gasumbau erkundigt und der würd mich ca 700 Euro an teilen kosten. Eine einbaubestätigung würde ich von denen auch bekommen.
Das dumme ist halt das ich keine gesinterten ventilsitze wie der Motor vom Ulli habe.
Und das umrüsten von einem zk ist nicht ganz billig.
Mir stellt sich vor allem die Frage wie stellt man die gasmenge ein?
Woher weis man ob das Gemisch zu fett oder mager ist?

Gruß Thomas
 
Hallo Thomas,
700 Euro hören sich jetzt aber mal günstig an. Und die wissen das der Umbau für einen Unimog ist? :lol:

Vor dem Einbau meiner vorhandenen Gasanlage, muss erst mal der Motor überholt und eingebaut sein. Aber ich werde es natürlich dokumentieren.
 
700 Euro wenn ich sie selber einbaue!
Naja erscheint mir jetzt nicht gerade billig.
Aber die nehmen sich wohl auch ordentlich was für die
Einbaubescheinigung .
 
Hallo Thomas,

Bezüglich des Einbaus der Gasanlage brauchst du "nur" eine Bescheinigung, dass die Anlage fachgerecht eingebaut wurde. Den fachgerechten Einbau bekommt man hin, wenn man Kupferrohr biegen und Verschraubungen bördeln kann. Den Einbau kann dir der Gasanlagenbetrieb auf einem DIN-A4 Blatt bestätigen. Damit fährste dann zum Tüv und lässt die Anlage eintragen.

Die Einstellung der Gasanlage erfolgt mittels Abgastester, wie bei allen Vergaserfahrzeugen mit Benzin- Betrieb auch. Am Verdampfer gibt es eine Gemischschraube, mit der "fetter" oder "magerer" eingestellt wird.

In dem dicken Schlauch um Mischer gibt es eine weitere Schraube, an der die zugeführte Gemischmenge über den Querschnitt eingestellt wird. Diese Schraube dreht den Schlauch-Querschnitt quasi zu. Dann bekommt der Motor weniger Gas und hat entsprechend weniger Leistung.

Wegen der gesinterten Ventilsitze würde ich mir keine allzu großen Gedanken machen. Sicher ist das besser, gehärtete Sitze vorzusehen. Anderenfalls können sich die Ventile einschlagen: können! Das müssen sie nicht. Im Zweifelsfall kann man den Kopf austauschen oder aufarbeiten lassen. Bei einem alten Motor würde ich das wirklich einfach erstmal ausprobieren.

Beim Einbau einer Venturi- Gasanlage kommt noch ein elektrisch gesteuertes Magnetventil in die Spritleitung. Die elektrische Steuerung ist denkbar einfach: Am Armaturenbrett kommt ein Umschalter mit kontaktloser Mittelstellung. In Stellung "Benzin" bekommt das Magnetventil Strom und lässt Sprit zum Vergaser durch. Das Fahrzeug fährt wie immer. Beim Umschalten von Benzin auf Gas schaltet man den Schalter in die Mittelstellung, dann wird kein Benzin mehr nachgefördert und man fährt die Schwimmerkammer ertsmal leer.

Wenn der Motor dann ruckelt schaltet man auf "Gas", dann gibt ein weiteres Magnetventil den Weg vom Flüssiggas aus dem Gastank in den Verdampfer frei. Der Verdampfer bekommt Wärmeenergie aus dem Kühlwasser, dazu sind Vor- und Rücklaufschlauch an die Kühlanlage angeschlossen.

Dann gibt es noch ein Relais, welches das Gas- Magnetventil dann abstellt, wenn der Motor stillsteht und die Zündung noch eingeschaltet ist. Das Relais fragt die Zündimpulse ab und wenn der Unterbrecher (oder die TRansistorzündung) schön brav Impulse erzeugt, wird der Strom für das Gasventil freigegeben. Diese Mimik dient dazu, im Falle eines Unfalls, wenn die Zündung noch eingeschaltet sein solle und der Motor ggf. steht, die Gaszufuhr abzusperren.

Das ist im Grunde alles.
Wenn ich was vergessen haben sollte kann z.B. Ralf evtl. was dazu sagen.
Im Gegensatz zu mir hat er die Gasanlage schon eingebaut. Meine liegt noch in Teilen in der Garage, meine Erfahrungen mit Venturi - Gasanlagen habe ich von Selbsteinbauten in diversen BMW´s, angefangen bei der 02 Reihe von 1972 über verschiedene 5er bis hin zum 7er E32.

Beste Grüße
Klaus
 
Eine Sache ist mir noch eingefallen:
Beim Einbau einer Gasanlage in den Mog muss man das Problem lösen, dass die elektrischen Komponenten für PKW mit 12V Bordnetz entwickelt wurden.

Für die 24V Betriebsspannung des UNIMOG gibt es nichts in der Gaswelt.

Deswegen mussten die Zündimpulse für o.g. Steuergerät mit einem geeigneten Spannungsteiler angepasst werden. Das eingefügte Bild zeigt die zusammen mit Ralf entwickelte Lösung. War wie immer ein netter Bastelnachmittag. Die Widerstände haben wir in ein altes Blinkergehäuse eingebaut, damit die "Elektronik" fahrzeuggerecht untergebracht und angeschlossen werden kann.

Die 12V Versorgung der anderen Gas- Komponenten kommt bei Ralf´s Gasanlage aus einem separaten zusätzlichen 12V Bordnetz.
Ralf und ich haben jeweils eine zweite LIMA und eine 12V Batterie nachgerüstet. Natürlich kann man hier auch Wandler einsetzen, aber gute Wandler sind teuer und billige halten nicht lange.
Da die 12V Lichmaschinen hier noch ungenutzt rumlagen konnten wir sie auch genau so gut einbauen. Beim Ralf für die Wohn- Elektrik im Koffer und bei mir für die Funkerei.

Gruß
Klaus
 

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Guten Abend Zusammen,

Also Klaus hat alles wie immer "Hervorragend und Detaliert Erklärt und Dargelegt ... :!: Besser kann man das nicht Erläutern ... Super Klaus :!:

Habe auch keine gehärteten Ventile u. Sitze. Auch das war damals eine Frage ...und ein Thema das mich Beschäftigte. Aber der Jens Rankers der mir die Anlage Eingebaut hat. Meint auch das das nicht von Nöten wäre, da diese alten Motoren das schon vertragen könnten. Er habe schon so viele alte Fahrzeuge mit Anlagen ausgerüsstet und die würden auch Heute noch Fahren. Kann auch bis Dato nichts Negatives Berichten von der Anlage und Ihrer Funktion. Auch habe ich keinen FlashLube Zusatz in der Anlage. Das und das Thema mit Ventilsitzen ist glaube ich auch eine dieser Glaubensfragen ... :roll: Mein Mog rennt mit der Anlage hervorragend seit nun schon ca. gut und gerne an die 15000 Km. Auch der oft angeprankerte Leistungsverlust ist nicht wirklich Spürbar. Einzig und alleine wenns Steil Bergauf geht und wenn der Tankinhalt zur neige geht dann spürt man etwas weniger Power...aber sonst nichts :P
Gekostet hat die Anlage mit allem drum und drann 1500 € ... dabei war ein vierloch Tank mit 150 Litern und einer Gebauten Rahmenkonsole für d. Tank. Und einen etwas Größeren Verdampfer, damit es auch d. nötigen Bumms gibt für die 4,5t rollenden Stahl. Denke da kann man nicht Meckern... und habe auch schon eine Nach Inspektion machen lassen mal .... nach ca. 7000 Km die war auch Inkl.

Mittlerweile haben Wir dort auch einen unserer Landrover Serien mit einer Gasanlage nach rüsten lassen. Auch hier Tadelose Arbeit und Funktion ... mit Rabatt da d. zweite Anlage ... :wink:

Kann Gerne mal Bilder machen von Details der Anlage und Ihrem Aufbau wenns Interessiert ... auch von der von Klaus Beschriebenen Elektrik.

Gruß Ralf
 
Also diese Stepmotoren sitzen hinter dem Verdampfer.
Also zwischen Verdampfer und mischerring und regeln die gasmenge ähnlich einer Drosselklappe. :wink: sagt das Internet.
Ich werd mich nochmal etwas mehr einlesen. :wink:
Gruß Thomas
 
Wenn der Klaus einmal loslegt, dann ist die Ausführlichkeit nicht mehr zu überbieten! :!:

Eine dazu interessante Frage: Seit dem November 2011 ist eine neue Richtlinie für die Oldtimer Zulassung gültig.
Ist es mit dieser nun möglich einen umgerüsteten 404 Motor auf LPG mit H-Kennzeichen zuzulassen?

Quelle
Sogar viele 40 Jahre alte Klassiker sind umrüstbar. Damit ist es möglich, einen spritsaufenden Oldtimer kostengünstig zu fahren. Es ist sogar möglich, Autos mit H-Kennzeichen auf LPG umzurüsten, ohne die Oldtimer-Zulassung zu verlieren. "Wenn die Autogas-Anlage in einem Zeitraum von zehn Jahren nach dem Bau des betreffenden Modells verfügbar war."

Heißt nichts anderes, als dass Autos ab Ende der 1950er-Jahre auf LPG umgerüstet werden konnten – und können. Um die H-Zulassung zu erhalten, muss lediglich darauf geachtet werden, dass die Autogasanlage nicht von außen sichtbar wird.

Edit:
Zusätzliche Quellen:
Im Prinzip ist klar: Veränderungen des Originalzustandes gefährden die Zuteilung bzw. die weitere Nutzung der Zulassung als „Historisches“ Fahrzeug. Ausnahme: „Zeitgenössische“ Umbauten , worunter man all das versteht, was bis 10 Jahre nach Produktionseinstellung des jeweiligen Automodells an Zubehör am Markt war.
Hierzu können auch Autogasanlagen zählen, die ab Anfang der 70er Jahre aufkamen und bis Ende des Jahrzehnts noch vertrieben wurden. Logischerweise wird nun niemand eine Uralt-Anlage einbauen – de facto findet man sie kaum, keine Werkstatt wird so etwas einbauen (Zustand sicherheitsrelevanter Bauteile ), zu guter letzt wird der Prüfingenieur kaum eine Freigabe erteilen. Hieraus ergibt sich die Krux; dass nagelneue Anlagen natürlich nicht in allen Details den vor über 30 Jahren verbauten gleichen – im Prinzip aber natürlich ähnlich funktionieren. Insofern könnte man durchaus von einem „zeitgenössischen“ Umbau sprechen. Bei dieser Formulierung kann man herauslesen, dass es …manchmal geht …und manchmal nicht. Praxisgerechte Lösung: Der Einbaubetrieb sollte vorab mit dem Sachverständigen der Prüfstelle (z.B. TÜV. DEKRA) anhand des ausgewählten Anlagentyps klären, was machbar ist.
Quelle

Eine wesentlich Änderung gibt es auch bei zeitgenössischen Umbauten: Waren im alten Anforderungskatalog nur Umbauten zulässig die in den ersten zehn Jahren nach Erstzulassung erfolgten, so sind nun auch Änderungen möglich die im gleichen Zeitrahmen hätten vorgenommen werden können. Eine später vorgenommene epochengerechte Änderung im Rahmen des Anforderungskatalog sollte somit erheblich vereinfacht werden.

Die gesamte Richtlinie für die Begutachtung von Oldtimern nach § 23 StVZO können Sie hier als pdf herunterladen.

Richtlinie
Quelle
 
Nabend Hartmut,

Fakt ist:
Es gibt Unimogs 404 mit H- Kennzeichen und Gasanlage in Nordrhein- Westfahlen. Wie kompliziert oder unkompliziert das zu bekommen ist, kann vielleicht der Ralf nochmal posten. (;-)

Da die Regeln für solche besonderen Zulassungen länderspezifisch unterschiedlich gehandhabt werden, kann es ggf. in anderen Bundesländern anders aussehen.

Wie schon in anderen Fragen der Zulassung / Eintragung würde ich versuchen, dem TüV die Zulassungsbescheinigung eines baugleichen Fahrzeugs mit H- Kennzeichen und Gasanlage zu zeigen.

Wenn ich meine Gasanlage schon eingebaut und eingetragen hätte, würde ich meine Zulassungsbescheinigung kurzerhand einscannen und hier als PDF einstellen. In diesem Punkt kann ich leider (noch) nichts bieten.
Vielleicht jemand Anderer......

Beste Grüße aus Viersen
Klaus

PS.: Im Zusammenhang mit Autogas sei noch auf den sehr umfangreichen und informativen Thread von Ulli aus 2004 verwiesen:
http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=6228
 
Nabend Zusammen,

Ja ja die H Zulassung und so weiter ..... ist ein Spannendes Thema.
Als ich mit dem Mog beim Tüvler vorfuhr um abzuklären ob es a.) ein H gibt und b.) ob ich auch mit einer dann nach dem Erhalt des H nachträglich eingebauten LPG Anlage das H Behalten würde ???
Antwortete d. Prüfer 2x mit Ja. Das H wäre kein Thema bei meinem Mog und die Gasanlage wenn dann Vernünftig Eingebaut, würde er auch Eintragen dann unter beibehalt der H Zulassung.
Soweit so Gut .... gesagt - getan .... H bekommen ohne Probleme. Dann 1-2 Wochen später mit der Eingebauten Gasanlage wieder hin, zum Eintrag.

Und dann die Böse Überraschung.. :shock: Da schaut Er auf die Anlage und meint dann das das ja keine Anlage a la EC-ER 115 wäre. Die dürfte Er (KÜS)nicht Eintragen. Da das alles Einzelbauteile wären bei mir und zwar mit Nr. ect. aber eben nicht obig erwähnte Komplettanlage. Und das dürfte nur der Tüv Rheinland .... räusper aber dann wäre das H wech meint er ! :evil: Was ich in diesem Moment am Liebsten gemacht hätte ....könnt Ihr Euch Denken.

Habe mir dann d. Spass gemacht und bin zum Tüv Rheinland nach MG gefahren. Habe dort vorgesprochen die Papiere vorgelegt. Da wurde mir dann gesagt ...wäre kein Problem die Anlage abzunehmen und Einzutragen ...aber das H wäre nicht mehr drinn damit :?
Auch meine Erläuterrungen zu der Tatsache das das doch eine Zeitgenössiche Anlage wäre die es auch schon 10 Jahre nach Bau/Zulassung des Fahrzeuges hätte gegeben ...hat nicht geholfen. Auch ist die Anlage ja nicht als solches von aussen zu Erkennen. Das einzige was sichtbar ist ist der Tank an der Fahrerseite unter dem Koffer. Das könnte aber auch ein Lufttank oder was weiß ich sein, dadurch wird aufjedefall das Erscheinungsbild des Mogs nicht dermassen geändert das es offensichtlich ins Auge fällt mit der Anlage. Das meint auch der KÜS Prüfer zu dem ich anschliessend wieder gefahren bin mit dem Bericht des Besuches des Tüv Rheinlandes. Es gab dann noch eine Nette Diskusion ...zum Thema was ist wenn ich dann zur nächsten HU zu ihm komme und die Anlage noch nicht Eingetragen habe bis dahin ....ob Er mir dann d. Tüv verweigert und oder das H aberkennen möchte / muss :wink:

Gruß Ralf
 
Hallo Ralf,

herzliches Beileid. Vielleicht musst Du nur eine Prüfstellen-Tournee machen?

Meine Rede: Es gibt zu viele Vorschriften. Keiner kennt sie alle, wendet sie an, und manche widersprechen sich sogar.
 
Hallo Christoph,

Diese Prüfstellen-Tournee habe ich schon ein Stückweit hinter mir, aber Leider ohne Erfolg :roll:
Mal sehen wann ich dann mal Glück habe und an d. Richtigen Prüfer komme... der dann etwas mehr Objektivität besitzt .... oder so :P

Ralf
 
Ich dachte seit der aktuellen Änderung der Richtlinie für H-Gutachten wäre es einfacher geworden. :?
So wie ich meine herrausgelesen zu haben, gilt nicht mehr die zeitliche Eingrenzung für "zeitgenössisch".

Die ECE-R 115 ist die Rechtsnorm für das zulassen der LPG-Umrüstung, jedoch sind Einzelabnahmen mit einer Ausnahmegenehmigung nach §70 StVZO möglich.
Quelle, Siehe Blatt 2

Noch eine Quelle

Und das meint Wiki

Vielleicht an dieser Stelle auch interessant, ohne Abnahme erlischt die Betriebserlaubnis...
 

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  • Auszug_Richtlinie_HGutachten.jpg
    Auszug_Richtlinie_HGutachten.jpg
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Hallo Hartmut,

Sehr Interessante Links die Du da postest. Danke dafür.
Das diese Anlage in einer Einzelabnahme zu Prüfen ist nach §70 der STVZO ist ja gar nicht das Problem, da die Bauteile als solches ja schon Nr. und Zeichen die dafür Notwendig haben besitzen.
Jedoch darf mein KÜS Prüfer diese Einzelabnahme nicht durchführen. Weil da wohl ne Monopolstellung des Tüv Rheinlands vorliegt. Und der wiederrum kann diese Einzelabnahme machen und auch die Anlage Eintragen, jedoch nur mit Entzug der H Zulassung. Weil dort wohl wieder Strengere Richtlinien zum H vorliegen. Wenn ich aber Lese in d. Link von Dir das auch die DEKRA dieses wohl darf, könnt ich mal die Fühler ausstrecken nach einer solchen Prüfstelle. Und mein Glück dort Versuchen....

Gruß Ralf
 
Betrifft mich ja auch bald.
Im Strich-8 Forum gibt es einen engagierten TÜV-Prüfer,
welcher mit der Umsetzung der neuen Richtlinien bei Oldtimern kein Problem hat, und seine Gedanken dazu auch konkret äußert. Dieser befindet sich allerdings in Süddeutschland.
Daraufhin stellt sich mir die Frage, gibt es eine örtliche Bindung an eine Prüfstelle, oder darf ich in ganz Deutschland zu der Prüfstelle meiner Wahl?
 
unimuck schrieb:
Betrifft mich ja auch bald.
Im Strich-8 Forum gibt es einen engagierten TÜV-Prüfer,
welcher mit der Umsetzung der neuen Richtlinien bei Oldtimern kein Problem hat, und seine Gedanken dazu auch konkret äußert. Dieser befindet sich allerdings in Süddeutschland.
Daraufhin stellt sich mir die Frage, gibt es eine örtliche Bindung an eine Prüfstelle, oder darf ich in ganz Deutschland zu der Prüfstelle meiner Wahl?

Moin,
Da Horch ich auf, interessant. Und meines Wissens nach darf man zu einem Tüv fahren egeal wo der sich Befindet. Um sein Fahrzeug Prüfen zu lassen ect.

Gruß Ralf
 
Und weiter geht´s...

Es gibt ja manchmal Tage im Schrauberleben, die braucht man nicht wirklich. :evil:
Beim montieren der hinteren Schraubenfedern und anheben mit dem Stapler, rutschte mir die Vorderachse von den Unterstellböcken. :oops:
Also in dem Moment könnte man sich in den Ar... (zensiert) beißen :!:

Das Ergebnis auf beiden Seiten sieht man hier:

SDC13026.jpg


Um die Verformung wieder auszubügeln habe ich mir ein kleines Werkzeug für den Hydraulikheber gebaut.

SDC13027.jpg


Ein paar Stunden später gibt sich dann wieder ein annähernder Originalzustand.

SDC13028.jpg



SDC13029.jpg
 
Nun ist sie drin.
Nachdem ich nach längerem Suchen eine Servolenkung des 404.0 gefunden habe, konnte ich diese mit relativ kleinen Anpassungen einbauen.

Es stellte sich im Vorfeld die Frage, mit welcher Winkelstellung ich diese einbauen sollte. Da ich keine Vergleichsmöglichkeit hatte, habe ich den Winkel der Kugelumlauflenkung von 37Grad zum Rahmen übernommen.

"Alte" Lenkung:
SDC13025.jpg


Servolenkung:
SDC13033.jpg


Sollte sich durch das um ca. 30mm höher zu setztende Häuschen ein anderer Winkel ergeben, so kann ich dies durch das Kardangelenk der neuen Lenksäule ausgleichen.