Moin zusammen,
ich habe am Wochenende endlich meinen OM636 zum laufen gebracht.
Den Motor habe ich vorher komplett zerlegt und gereinigt.
Motorinstandsetzer hat den Block gebohrt und gehohnt, neue Kolben, Kurbelwelle geschliffen, Pleullager neu und eingepasst.
Kopf alle Ventile neu, Kopf geplant, Kipphebelwellen neu, Vorkammern neu.
Einspritzpumpe komplett überholt, Düseneinsätze neu, Leitungen sowieso..
Nockenwelle, Nockenwellenlager und Stößelstangen vermessen und ok.
Dichtungssatz von Reintz hat Instandsetzer bestellt.
3-Wege Thermostat von MogParts verbaut
Neue Wasserpumpe
Nachdem ich den Motor dann zusammengebaut hatte, Förderbeginn und Ventile eingestellt, Kühlflüssigkeit eingefüllt, hab ich den Motor zunächst ohne Glühkerzen per Hand durchgedreht. Dann mit Anlasser. Öldruckkontrolllampe ging nach kurzer Zeit aus. Die Öldruckanzeige ging auf 2 Bar. Dann erster Startversuch und der Motor war auf Schlag da. Kurz hell gequalmt, dann nur kurz leicht schwarz bei kurzen Gasstößen. Lief ohne Probleme auch im Stand. Öldruck zwischen 6 und 7 Bar im (leicht erhöhten?) Stand.
Bin nach ca 5 Minuten kurz ums Eck Kühlwasser holen und als ich zurück kam war der Motor aus.
Beim anschließenden Startversuch hörte ich ein rhythmisches “klacken“ im Bereich des Stirndeckels bzw Seitendeckels bei der ESP. Ventildeckel abgenommen und Lüfterrad mit Hand gedreht. Ventiltrieb ohne eine Regung. Stößelstangen haben kein übermäßiges Spiel (einige ohne einige lassen sich mit den Fingern drehen.
Sieht wohl so aus als wenn sich die Nockenwelle nicht mehr dreht. Was kann da passiert sein????
Motor ist noch im „Prüfstand“ eingebaut...
Als nächstes Stirnraddeckel ab? Kann da was abgeschert sein? Wird wohl ein kapitaler Schaden sein :-(
Und wer bis hier gelesen hat - sorry für den langen Text
Viele Grüße
Roman
ich habe am Wochenende endlich meinen OM636 zum laufen gebracht.
Den Motor habe ich vorher komplett zerlegt und gereinigt.
Motorinstandsetzer hat den Block gebohrt und gehohnt, neue Kolben, Kurbelwelle geschliffen, Pleullager neu und eingepasst.
Kopf alle Ventile neu, Kopf geplant, Kipphebelwellen neu, Vorkammern neu.
Einspritzpumpe komplett überholt, Düseneinsätze neu, Leitungen sowieso..
Nockenwelle, Nockenwellenlager und Stößelstangen vermessen und ok.
Dichtungssatz von Reintz hat Instandsetzer bestellt.
3-Wege Thermostat von MogParts verbaut
Neue Wasserpumpe
Nachdem ich den Motor dann zusammengebaut hatte, Förderbeginn und Ventile eingestellt, Kühlflüssigkeit eingefüllt, hab ich den Motor zunächst ohne Glühkerzen per Hand durchgedreht. Dann mit Anlasser. Öldruckkontrolllampe ging nach kurzer Zeit aus. Die Öldruckanzeige ging auf 2 Bar. Dann erster Startversuch und der Motor war auf Schlag da. Kurz hell gequalmt, dann nur kurz leicht schwarz bei kurzen Gasstößen. Lief ohne Probleme auch im Stand. Öldruck zwischen 6 und 7 Bar im (leicht erhöhten?) Stand.
Bin nach ca 5 Minuten kurz ums Eck Kühlwasser holen und als ich zurück kam war der Motor aus.
Beim anschließenden Startversuch hörte ich ein rhythmisches “klacken“ im Bereich des Stirndeckels bzw Seitendeckels bei der ESP. Ventildeckel abgenommen und Lüfterrad mit Hand gedreht. Ventiltrieb ohne eine Regung. Stößelstangen haben kein übermäßiges Spiel (einige ohne einige lassen sich mit den Fingern drehen.
Sieht wohl so aus als wenn sich die Nockenwelle nicht mehr dreht. Was kann da passiert sein????
Motor ist noch im „Prüfstand“ eingebaut...
Als nächstes Stirnraddeckel ab? Kann da was abgeschert sein? Wird wohl ein kapitaler Schaden sein :-(
Und wer bis hier gelesen hat - sorry für den langen Text
Viele Grüße
Roman

