Hi Reiner,
nix Thema verfehlt - nur ein Beweis dafür, das manche Leute lieber fünfmal schrauben bevor se einmal das Hirn einschalten - und das dann als "Erfahrung" verkaufen wollen. Ne Meinung zu deiner Antwort hab ich, nen Kommentar verkneif ich mir vehement - sonst kriegste den auch noch in den falschen Hals.
Die Beschreibung der Einbaulage eines Panhardstabes siehe oben.
Dein hinterer 411er Panhardstab geht daher flach von links (achsseitig) nach rechts) rahmenseitig.
1. egal auf welcher Seite der Rahmen hängt erst mal nachschaun was vorhanden. Liegen alle nennenswerte Gewichte in der Mitte oder davon versetzt - Motor/Getriebe/Anbauten (beweglich/fest). Getriebe und Motor werden dabei primär die Vorderachse belasten, sich also dort auswirken.
Hat er Querstabi's die möglicherweise verbogen sind - nein hat der 411er nicht, fallen also weg. Hat aber z.B. der erwähnte 1600er.
Für's weitere nehm ich jetz einfach mal an, das alle Massenschwerpunkte genau auf der Mittellinie liegen und damit keinen weiteren Einfluß haben.
2. Also dann der von Jochen erwähnte Punkt des Panhardstabs. Seit langem ist es so, das die Gummibuchsen von Fahrwerkslenkern trocken eingebaut werden bzw. sogar mit Bremsenreiniger/Benzin o.ä. beim Einbau festgeklebt werden um ja jede Bewegung des Gummi's in der Hülse zu verhindern. Bei PKW-Buchsen werden diese deshalb sogar in verzahnte Stahlhülsen einvulkanisiert und erst dann eingepresst. Ja, es gibt Ausnahmen - da wird dann sogar versucht mit Gleitschichten aus Teflon etc. die Reibung zwischen Buchse und Hülse zu minimieren, is mir beim Mog nix bekannt - also kv.
Wurde der Panhardstab korrekt montiert und nicht gepfuscht, dann wurden beide (!!!) Schrauben des Panhardstabs angezogen, während der Mog auf ebenem Untergrund steht, erstmal einfach ohne Beladung. Damit steht der Mog gerade. Genau da kommt Jochens Hinweis goldrichtig mit dem lösen der Schrauben und überprüfen der Vorspannung (tja ret - lesen, denken - dann motzen!).
Damit steht der Mog erst mal gerade und wird das auch auf lange Sicht auch problemlos so halten, bis, ja bis irgendwann mal entweder böse links eingefedert oder kräftig aufgeladen wird (ebenfalls starke Einfederung links). Dabei entsteht an beiden Verschraubungen des Panhardstabes eine Biegung und die Buchsen müssen ein kräftiges Moment verkraften. Wenn nun die Buchsen nicht in die Aufnahme geklebt sind, ist es durchaus möglich, das sie sich bei erreichen der Elastizitätsgrenze der Buchse in der Aufnahme und nicht weiter in sich selbst verdrehen. Kann knarzen, muss es aber nicht. Der Lebensdauer is es jedenfalls nicht zuträglich.
Wird abgeladen, dann ist zwar das Gewicht auf die Federn weg, das Reibmoment zwischen Gummi und Hülse reicht aber aus ein komplettes Zurückdrehen des Panhardstabs gegenüber Rahmen/Achse in die Ausgangsposition zu verhindern - der Mog steht schief und bleibt es auch! Außer Du hast sehr viel Glück links mal grad genau so viel Auszufedern wie benötigt um Elastizität der Buchse und Reibung in der Hülse genau soweit zu überwinden, wie benötigt wird um alles wieder gerade stehen zu lassen. Die bei der Aktion entstehenden Momente reichen aus, um den leichten 411 einseitig zu drücken.
Um das zu verhindern gibts im Fzg-Bau Stahlgelenke. Ob es sinnvoll ist, deshalb an dieser Stelle damit zu experimentieren bleibt dann jedem selbst überlassen (jaja, es gibt für Paragraphenreiter noch die Zulassungsvorschriften...)
Also ret, immer noch auf dem arroganten
Thema verfehlt, falsch zitiert, nicht konstruktiv, Zusammenhänge nicht erkannt,
?
mfG
Axel