Hallo Markus,
das kann ich bestätigen:
Riemenscheibe am Kombipresser (stets ohne Unwucht!)
U411 D160 mm
U421 D150 mm
Dass der Kompressor und die Krafthydraulik beim U411 ständig mitlaufen, obwohl sie in vielen Fällen nur ganz selten benötigt werden, ist sowieso Energieverschwendung und bewußt in Kauf genommener Verschleiß. Bei Nichtbedarf also am besten Riemen ab oder Magnetkupplung dran oder gleich alles elektrifizieren (300 W Kompressor, 2 kW Hydraulik-Kastenaggregat).
Zur Lenkhilfepumpe im U411 und in den frühen U421 mit ZF-Ross-Lenkhilfezylinder (12 l/min, 70 bar): Ab 1400 U/min fördert die Pumpe 12 l/min entsprechend Motordrehzahl 1100 U/min. Bei steigender Drehzahl wird der überschüssige Volumenstrom beim Lastdruck in der Pumpe abgeregelt. Das bedeutet:
Motordrehzahl///Pumpendrehzahl///Überschuss///mittlerer Lastdruck (angenommen)///Verlustleistung
U/min /// U/min /// l/min /// bar /// kW
1100 /// 1400 /// 0 /// 30 /// 0
2750 /// 3490 /// 17 /// 30 /// 0,9
3250 /// 4130 /// 23 /// 30 /// 1,2
3500 /// 4440 /// 26 /// 30 /// 1,3
Eine Riemenscheibe mit 140 mm Durchmesser statt 115 mm auf der Pumpe würde die Verlustleistung um 20% verringern und ihre Lebensdauer etwas verlängern.
In OPTIMOG (411.119) z. B. läuft die eingebaute gebrauchte Pumpe mit davor unbekannter Anzahl an Betriebsstunden zu einem großen Anteil mit 4130 U/min nun schon über 30 tausend km ohne erkennbaren Verschleiß und ohne Leistungsabfall. Die Zahnringpumpe ist allerdings prinzipiell robust gegen hohe Drehzahlen, da an wesentlichen Stellen hydrodynamische Schmierung vorliegt.
Im Gegensatz dazu reagiert der Kompressor als Hubkolbenmaschine sehr empfindlich auf unzulässig hohe Drehzahlen.
das kann ich bestätigen:
Riemenscheibe am Kombipresser (stets ohne Unwucht!)
U411 D160 mm
U421 D150 mm
Dass der Kompressor und die Krafthydraulik beim U411 ständig mitlaufen, obwohl sie in vielen Fällen nur ganz selten benötigt werden, ist sowieso Energieverschwendung und bewußt in Kauf genommener Verschleiß. Bei Nichtbedarf also am besten Riemen ab oder Magnetkupplung dran oder gleich alles elektrifizieren (300 W Kompressor, 2 kW Hydraulik-Kastenaggregat).
Zur Lenkhilfepumpe im U411 und in den frühen U421 mit ZF-Ross-Lenkhilfezylinder (12 l/min, 70 bar): Ab 1400 U/min fördert die Pumpe 12 l/min entsprechend Motordrehzahl 1100 U/min. Bei steigender Drehzahl wird der überschüssige Volumenstrom beim Lastdruck in der Pumpe abgeregelt. Das bedeutet:
Motordrehzahl///Pumpendrehzahl///Überschuss///mittlerer Lastdruck (angenommen)///Verlustleistung
U/min /// U/min /// l/min /// bar /// kW
1100 /// 1400 /// 0 /// 30 /// 0
2750 /// 3490 /// 17 /// 30 /// 0,9
3250 /// 4130 /// 23 /// 30 /// 1,2
3500 /// 4440 /// 26 /// 30 /// 1,3
Eine Riemenscheibe mit 140 mm Durchmesser statt 115 mm auf der Pumpe würde die Verlustleistung um 20% verringern und ihre Lebensdauer etwas verlängern.
In OPTIMOG (411.119) z. B. läuft die eingebaute gebrauchte Pumpe mit davor unbekannter Anzahl an Betriebsstunden zu einem großen Anteil mit 4130 U/min nun schon über 30 tausend km ohne erkennbaren Verschleiß und ohne Leistungsabfall. Die Zahnringpumpe ist allerdings prinzipiell robust gegen hohe Drehzahlen, da an wesentlichen Stellen hydrodynamische Schmierung vorliegt.
Im Gegensatz dazu reagiert der Kompressor als Hubkolbenmaschine sehr empfindlich auf unzulässig hohe Drehzahlen.