Rockinger Maulkupplung

Hallo Hugo !


Stimmt :!: so sieht meine AHK aus :idea:

Drehen geht, sogar leicht von Hand, aber in Zugrichtung (bzw. entgegengestezt) läßt sich das Sch...ding auch mit roher gewalt nicht bewegen. Habe eine Abscheppstange eingehängt und versucht mit meinen 12er Fendt vorsichtig zu schieben , ohne Erfolg der Fendt hat sich eingegraben :shock: :cry:

Werde wohl am nächsten WE weiter versuchen :evil:

Danke
Hans-Peter
 
Hallo Hans-Peter,

siehst du den "Nutstein" in der "Glocke" ?

Der muss genau in die Nute von dem Drehteil mit den Schmiernuten rein, sonst geht garnix mehr :oops:

Löse bei dir mal die 4 Halteschrauben von der Glocke, evtl. kannste mit verbogenen Fingern das innere Teil drehen.

Bin auf der Suche nach den Federgummi´s, mal sehn ob mein Händler noch was in der Ecke liegen hat.

Ich werd dann bei mir mal die :flex: zum Einsatz bringen, schneide bei mir die Glocke ab. Hab ja ein Muster wo ich nach drehen lassen kann.


Grüsse: Hugo
 
Hallo Hugo !

Bin leider erst heute wieder zum Probieren gekommen :oops:

Weder mit Geduld noch mit Gewalt läßt sich das Maul soweit "zurückdrängen", daß man einen schlüssel auf die Bundmutter begommt :evil: Die AHK läßt sich jedoch vollständig im Kreis drehen.

Ich habe noch eine alte AHK in meinem Lager gefunden >> als doch die "Feuersäge" :?: :roll: :twisted:

Bei dieser Gelegenheit :

worauf sollte man bei einer alten AHK vor der Verwendung achten ?

verbeut ist zur Zeit :

Typ 227/G110 D
?-Wert 6500 kg (ist das zul. Anhängelast der Kupplung ? ich hoffe nicht :shock: ) Stützlast ?1000 kg
unter dem Typenschild ist ein weiteres Blechschild mit den Zahlen 1213142 aufgenietet.

auf dem Typenschild der anderen Kupplung ist nur noch zur erkennen :

Typ ?27/G110 A Größe G110??

???6500 kg ??? 800 kg

5335 /65

Die Ausgebaute AHK entspricht dem Foto oben !

Bei der eingebauten Kupplung befindet sich in der "Zugstange" eine Bohrung, in welcher 2 mit einer Feder verbundenen Bolzen sitzen, beim Drehen der Kupplung spürt man wenn diese Bolzen "einrasten"

Hat jemand noch eine Entscheidungshilfe für mich :?:

Mit Dank und Gruß
Hans-Peter
 
Hallo Hans-Peter,

die 6500 beziehen sich auf das Zugfahrzeug (zGG.)

Nimm bloss nicht den "Griesheimer Schlüssel", probier mal, wenn du die Schmiernippel rausmachst, ob du dann da was halten oder bewegen kannst.
Die Nippel sind vermutlich eingepresst, aber vorsichtshalber vorher mal mit Schlüssel probieren. Der Nippel der an der Traverse am nächsten liegt ist am wichtigsten.
Ich hab bei 2 Kupplungen schon 1 x mit und 1 x ohne Gewinde gesehen.

Das mit dem "Arretierfeder" mit 2 kleinen Bolzen an der Seite zum einrasten ist richtig, die fehlen oben auf dem Pic.

Die Kupplung die du da noch hast hat eine Stützlast von 800 kg.

Achte bloss drauf, das das verbaute Gummi noch in Ordnung ist, ist kein Gummi mehr da drinnen, oder schon halb aufgelöst, haste den gleichen Effekt wie jetzt.

Grüsse: Hugo
 
Hallo Hugo !

ich möchte noch einmal auf Deine Fotos vom 11.11.06 zurückkommen.

Aktueller Sachstand :

die AHK sitzt immer noch am Mog :evil: :evil: :evil:

habe mir jetzt mal die noch vorhandene AHK vorgenommen und dazu noch einige Fragen :

1. das Gummi scheint noch in Ordnung zu sein, jeweils davor und dahinter befindet sich eine große U-Scheibe, dann, in Fahrtrichtung vorne die Buchse mit der äußeren Nut deren Bohrung ist innen abgesetzt, Außen- und Innenkanten sind nur auf einer Seite gefast, wie rum muß die Buchse eingebaut werden ? Sitzt zwischen derBuchse und der Mutter noch eine U-Scheibe ? Die große Buchse mit der Längsnut (in Fahrtrichtung hinten) ist ebenfalls vorhanden.

2. wenn ich die AHK auf der Werkbank zusammenbaue und die Mutter mit ca. 70Nm (so steht das wohl im WHB) anziehe, hat die "Glocke" noch ein Längsspiel von ca. 40 mm :!: :shock: ist das richtig oder fehlen noch Teile :?: :?:

Gruß
Hans-Peter
 
Hallo Hans-Peter,

ich schraub morgen mal meine orginale ab und mache dann mal pic´s.

Maße kann ich dann auch nehmen.

So wie ich das in Erinnerung habe besteht bei den 2 Versionen (die ich kenne) nur der Unterschied darin:
1. grösseres Gewinde (Bundmutter)
2. grösserer "Durchlass" in der"Glocke" (nur am Ende, wo Gewinde rauskommt)
3. Druckstück, 1x fest an der Mutter <<--grosses Gewinde) 1 x getrennt <--kleines Gewinde

Bei dem Pic "AHK2-klein" gehört zwischen die "dicke und die dünne" U-Scheiben das Gummi. Muss so um die 50 mm lang sein(ungedrückter Zustand)
Vor der "Kronenmutter"sitzt nur das dicke Druckstück, dann kommt die dickere grosse U-scheibe, dann das Gummi, dann die dünne grosse U-Scheibe, dann das grosse Druckstück mit der Nute aussen.
Das sind die Bilder von der Version 2, gehört nem Kumpel, aber leider kein Gummi mehr vorhanden.

Das Druckstück, direkt vor der Mutter, wird mit derStufenbohrung zum Maul eingesetzt. Also der kleine Durchlass zur Mutter.

Da darf kein Spiel vorhanden sein, soweit ich weis bekommt nur die AHK mit der "Kleineren" Mutter (Druckstück und Mutter getrennt) die 70 NM, die andere kriegt so um die 300, wenn ich mich recht erinnere.

Morgen mach ich wie gesagt mal Pic´s, dann ist das sicher besser verständlich.

Grüsse: Hugo
 
Hallo Zusammen,

das hier sollte die Kupplung sein.

http://www.unimogfreunde.com/technik-tipp/Rockinger/Rockinger227_1964.pdf

Der Gummipuffer hatte mal die Teilenummer 25016.
Oder auch 25052. ( http://www.unimogfreunde.com/technik-tipp/Rockinger/Rockinger227_1969.pdf ).
Vielleicht weiß Jemand wo man diese noch bekommt.

Könnte auch einen gebrauchen.

Gruß

Werner
 
Hallo Werner,
die Gummipuffer gibts im Orginal nicht mehr :oops: :oops:
Weder bei DB noch bei Rockinger.
Die Abmaße: 40 innen, 78 aussen und 50 lang, in 60 Shore lt freundlichem Mitarbeiter von Rockinger (Jost)

Alternative wäre eine Hohlfeder aus dem Werkzeugbau, aber die haben 70 Shore als minimum :oops: das ist aber etwas zu hart.
Die mit 90 Shore hab ich aus Unwissenheit der Härte mal probiert (ehemaliger Arbeitgeber hat keine anderen), ist wie ein Stahlstück. Bestellen kann ich mir die so auch nimmer, da ich da schon lange weg bin (Frührentner) :oops: :oops: :oops:

Grüsse: Hugo
 
Hallo Hans-Peter,

sorry, bin noch nicht zum abschrauben gekommen :oops:

Hallo Werner,
ich lass mir grad ein Angebot für die Gummipuffer machen

Wenns nicht zu teuer wird was mitbestellen?
Preis geb ich dann per Pn an? (nur Selbstkosten, nix anderes)

Grüsse: Hugo
 
Hallo,

ich kann zwar wegen der Kupplung keine neuen Typs geben, aber mit der Bananne gibts eine Möglichkeit zum Abbau:

Wenn die Zapfwelle von innen am letzten Lagerbock abgeschraubt wird kann man die Mutter am Lagerbock innen aufrehen. Anschließend kann das VG mitsamt der Welle des Lagerbocks aus dem Gehäuse des Lagerbocks gezogen werden.

Habe ich selber neulich gemacht, bei mir war auch das VG auf die Welle gerostet.

So sollte sich in einer presse dann auch die Welle aus dem VG wieder auspressen lassen.

Gruß
Andreas
 
Hallo Andreas,

danke für den Tip mit der Banane :D

Für die Gummi´s mach ich mal neuen Thread auf, weil Mindestabnahmemenge soll um die 40 Stück liegen :oops: :oops:

Grüsse: Hugo
 
Hallo Hugo !

Die AHK ist raus :!: :party: :mrgreen:

Auf die einfachste Lösung kommt man(n) immer erst zum Schluß :evil:

Ausgangspunkt war die Bewegung der AHK parrallel zur Fahrtrichtung.
Nachdem alle anderen Versuche gescheitert sind, hab ich einen großen schweren Anhänger angehängt und aus ca. 30 km/h eine Vollbremsung (ohne Anhängerbremse) hingelegt (natürlich auf einem Privatgelände). Die AHK kam nach vorne, durch den angekuppelten Hänger konnte sie sich beim lösen der Bundmutter auch nicht mehr mitdrehen, dann noch ein kleiner Ruck beim Anfahren und die Kupplung war draußen.

Nun zeigt sich folgendes Bild :
das Puffergummmi hat sich in eine zähe knetbare Masse verwandelt, in welcher die beiden grußen Scheiben die vor und hinter dem Puffer liegen sollen eingebettet sind :?: :shock: . Nenneswerter Rost ist nicht vorhanden.

Vor dem Einbau der anderen Kupplung stellt sich noch die Frage, was zur der "Verwandlung" des Gummipuffers geführt hat, um eine Wiederholung zu vermeiden.

Und :

was sollte wie vor Einbau einer "unbekannte, alten" AHK geprüft werden ?

Gruß
Hans-Peter
 
Hallo Hans-Peter,

na, das ist gut das du die raus hast, ohne "Griesheimer-Schlüssel" :) :)

So wie ich das sehe waren die Gummi´s nicht auf Dauer Öl/ Fettbeständig

Man bedenke zu welchem Zeitpunkt die hergestellt wurden und das wir heute andere Fertigungsverfahren haben, bzw. andere Zusätze.

Prüfen kannst an ner "unbekannten" nur ob soweit frei von Rost, leichtgängig und Druckprüfung des Gummi´s von Hand, ist aber auch "Fehlerbehaftet" (wer von uns weis wie ein Gummi im Orginalzustand war?)

Ich werd das neue Gummi mit "Ballistol" einschmieren um so das "Auflösen" zu verhindern. Wenn jemand ne bessere Lösung hat, immer her damit :)

Grüsse: Hugo
 
Hallo Hugo !

Danke für den Tipp mit dem Ballistol !

Meine Fragen zielen aber nicht nur auf das Gummi sondern vorrangig auf die mechanischen Teile ab !

Gruß
Hans-Peter
 
Hallo Hugo,

ich blick nicht mehr durch. Meine Rockinger sieht von innen ganz anders aus. Kein Nutstein ,Nuten in der Hülse ,andere Druckplatte und wo ich den Gummi noch reinbekommen soll weiss ich auch nicht.
Gib doch bitte mal die genaue Typenbezeichnung der von Dir auf den Bildern gezeigten Kupplung an.
Typnummer meiner Kupplung ist Rockinger 227/G110D

Gruss Andreas
 
Hallo Andreas,

meine ist lt. Typenschild eine 227G110D ~~ M3387 <<-- schlecht leserlich
Fabr.-Nr.: 751350

erhabene Nr., unter dem Typenschild, im Guss: 13032-
Kupplung

Grüsse: Hugo
 
Hallo hans-Peter,

bei den Metallteilen wirst nicht viel was anderes machen können als wie regelmässig die Fettpresse benutzen und Kupplung ab und an mal drehen.

Oberflächenbehandlung die eine Gefügeveränderung bewirken kann scheidet aus, da die Hülse aus Guss ist. Bliebe höchstens noch der Pinsel, aber wo viel Fett ist rostet eh nix.
Ich bau meine so wieder an, nur werd ich´s fetten nicht vergessen :!:

Grüsse: Hugo
 
Hallo Andreas,

die ..110D sollte die hier sein.
http://www.unimogfreunde.com/technik-tipp/Rockinger/Rockinger227G110D_H_1978.pdf
Der Gummi ist jedoch der gleiche wie bei der A und B. Es gibt jedoch auch noch weitere Varianten die hinten etwas kürzer gebaut sind, schau mal unter http://rockinger.jost-world.com


Gruß

Werner
 
Hallo Werner,

genau :!: der erste Link zeigt die Kupplung wie sie bei meinem Mog verbaut war(wieder sein wird) :)

Positionsnummer 21 ist die Gummifeder

Wobei das keinen Unterschied macht, ob Position 26 + 27 getrennt sind(wie auf der Darstellung) oder als eine Einheit. Nur wenn 26+27 ein Teil ist, dann ist der Durchlass in Position 23 grösser und das Gewinde an der "Zugstange ist dicker (fragt mich aber jetzt nicht wie das Maß ist)
Achso noch was: die mit den getrennten Stücken (26+27) bekommt als anzugsmoment 70Nm. wo das ein Teil ist 300 (bin mir aber hier nicht ganz sicher)

Aber definitiv ist die Gummifeder von gleichen Abmaßen

Grüsse: Hugo