Schärfere Regeln für H-Kennzeichen

Hallo Ingo,

"versichert" sagt nicht viel. Was ist das für eine Versicherung? Reine Haftpflicht beim 411 gibt es für 35 Euro, dass ist aber etwas ganz anderes als Teilkasko.

Gruß
Markus
 
Hallo Markus,

habe mal einen Ausschnitt der Jahresrechnung 2019 angefügt:

43125102cl.jpg



Also Haftpflicht und Teilkasko habe ich, seit 2019 hat sich der Betrag nicht geändert.
 
Hallo Ingo,
das ist ein super Tarif!!!
Ich bezahle in der 100PS Klasse schon 209€ nur Haftpflicht bei der HUK.

Bin gespannt was Dein Anbieter mir anbieten kann.

Gruß Robert
 
mhame schrieb:
Mit Prüfbericht ist das H-Gutachten gemeint und das war 2016 genau zwei Seiten bei der GTÜ!

Markus

Genauso ist es auch bei mir beim TÜV Nord im Jahr 2020 gewesen. Das H-Gutachten hat nur zwei Seiten und es wurden keine Fotos gemacht. Warum auch?
Sollten bei (anderen) Prüfern / Prüforganisationen im Rahmen des Gutachtens für die H-Zulassung tatsächlich Fotos gemacht werden, sind die max. für den internen Gebrauch und werden ganz sicher nicht an andere Prüforganisationen oder Behörden weitergegeben (das geht schon allein juristisch nicht!).

Aber kann es eventuell sein, dass hier das Gutachten für die H-Zulassung und die "Wertgutachten" verwechselt werden?

Ich würde übrigens die Streifen nach dem Gutachten drauf kleben und wenn diese bei der nächsten HU bemängelt werden (kann ich mir nicht vorstellen, wenn alles andere "artgerecht" ist), den Prüfer fragen, ob er also möchte, dass du die Streifen jetzt abziehst.... spätestens da wird er sagen: "ach dann lassen Sie die einfach dran..."

Viele Grüße,
Christof
 
Zum Thema Prüfer und Gutachten: Die Aufsichtsbehörden in Thüringen lassen gerade 800 Fahrzeuge re-evaluieren, weil es erhebliche Qualitätsmängel bei den Gutachten (§21 und §23 StVZO) gab. Den Haltern wurde per Amtsweg die Betriebserlaubnis entzogen und eine neue Begutachtung angeordnet.

Gruß
Markus
 
Hallo Markus,
gibt es dazu nähere Info? Welche Behörde und wegen welcher Mängel? Nur in Thüringen?
Mit Mog grüßen
Roland
 
Es gibt sogar Betroffene, die ich persönlich kenne. Die waren sehr überrascht über die Stilllegungen. Es geht um Eintragungen, die nicht eintragungsfähig waren. Der Zeitraum erstreckt sich über mehrere Jahre.

Markus
 
Alle Betroffenen wurden angeschrieben und haben jetzt echt ein Problem. Da die Sache sehr brisant ist, werde ich keine Beispiele geben.

Markus
 
Hallo,
schön dass da jetzt nachkontrolliert wird.
Leider trifft es vermutlich auch Personen bzw. Fahrzeuge bei denen alles OK ist.

Ich habe ja auch noch einen VW Golf 1 GTI (Pirelli), und bin (war bis Corona) in der Golfszene unterwegs.
Was da manchmal mit H-Kennzeichen bzw. eingetragenen Änderungen unterwegs ist ist kriminell.

Es gibt (oder gab) Adressen wo die Fahrzeugpapiere mit dem einzutragenden Text plus der entsprechenden Menge Geld hingeschickt wurde, die Papiere kommen mit der Eintragung zurück. Einen Sachverständigen hat das Auto nie gesehen.

Normaler TÜV war bei 300€, Eintragungen ab 500€, je nachdem was eingetragen wurde bis 1000€.

Schön wenn solche Sachen jetzt aus dem Verkehr gezogen werden.
Erhöht die Sicherheit für uns alle.

Grüße
Thomas
 
Hallo Jürgen,

aber die Bündelungsbehörde ist auch nicht die ultima ratio. Die Sachverständigenorganisationen und die Prozesse sollten unangemessenes Verhalter eliminieren. Mit der generellen Überprüfung der Arbeit der aaS stellt man das ganze Überwachungssystem in Frage.

Gruß
Markus
 
Hallo Markus
zum einen sensibilisiert das die Organisationen und Prüfer, zum anderen wird natürlich jeder aaS hoffentlich genauer hinsehen. Das fordert von uns natürlich, alles penibel zu belegen, was in der Regel auch nicht schwierig sein dürfte.
Aber wir rauchen gar nicht weit zu suchen, ein Besuch z.B. beim Weltenbummlertreffen am Unimog-Museum oder eines Unimog-Treffen, reicht. Soviele historische Wohnmobile, mit umgebauten Motoren, Splitgetriebe, LED-Beleuchtung High-tec-Aufbauten mit Hochglanzlackierung usw hat es nie gegeben.
Dann treten die Auguren auf den Plan, die die Umbauten mit den theoretische Möglichkeiten Propagieren und das Aufsuchen eines geneigten Prüfers empfehlen.
Es spricht nichts dagegen, seinen Unimog zu gestalten wie er möchte. Gott sei Dank haben wir diese Freiheiten, mit allen Vor- und auch Nachteilen. Aber das erschwert es dem "Originalo", für einen echten Oldtimer die H-Zulassung zu erlangen.
 
Hallo Helmut,

ich stimme dir da voll zu. Es ist aber auch ein großer Imageverlust für die Prüforganisatoren insgesamt und für die betroffene Organisation im Speziellen. Und bei Thüringen und min. 5 Jahre rückwirkend ist auch schnell klar, welche Organisation betroffen ist. Die "Abnahmefreiheit" für alle aaS. gibt es ja erst seit 2019.

Gruß
Markus
 
Hallo Zusammen,

ich fahre meinen U406 auch mit H Zulassung. Ohne irgendwelchen Veränderungen am Mog. Vor zwei Jahren habe ich dann aber wegen permanenten defekten Rücklichtern (Kontaktprobleme oder Lampen defekt) doch auf LED umgebaut, die sogar dem Original recht ähnlich sind (HELLA 2SD mit E Zulassung). Dezent und schlicht. Seitdem kann ich mich auf Rücklichter, Bremse und Blinker verlassen. Es funktioniert immer.

Der Prüfer war nicht sonderlich begeistert, ich konnte ihn aber überzeugen, dass der Umbau deutlich mehr Sicherheit gebracht hat. Zudem habe ich die Originalen auch nicht entsorgt, sondern könnte diese schnell wieder zurück bauen. Da ich meinen Mog "artgerecht" halte und damit überwiegend im Wald unterwegs bin, empfinde ich Sicherheit hier wichtiger als Originalität um jeden Preis. Im Prinzip darf man dann auch wegen H keine Überlegungen zum Scheinwerfer anstellen, der vom Licht her im Original ja dicht an der Kerze ist....

Aber alles hier auch nur meine persönliche Meinung ohne auf die Buchstaben für der Bedingungen der Zulassung für "H" zu schauen. Mag sein, dass ich hier dem "H" unrecht tue und böse bin. Aber ehrlich gesagt mit gutem Gewissen....

VG
Uwe
 
Hallo,

uwesundermann schrieb:
Vor zwei Jahren habe ich dann aber wegen permanenten defekten Rücklichtern (Kontaktprobleme oder Lampen defekt) doch auf LED umgebaut, die sogar dem Original recht ähnlich sind (HELLA 2SD mit E Zulassung). Dezent und schlicht. Seitdem kann ich mich auf Rücklichter, Bremse und Blinker verlassen. Es funktioniert immer.

Ich habe meinen Mog 2008 restauriert und dabei neue Originalrücklichter verbaut. Die funktionieren, wie bei allen anderen älteren Fahrzeugen auch, problemlos. Glühbirnen waren da jahrzehntelang Stand der Technik und sind auch ausreichend hell als Rück- und Bremslicht. Selbst heute sind sie bei Neufahrzeugen noch zulässig, es besteht also kein wirklicher Grund, hier die vermeintliche Sicherheit vorzuschieben, wenn man eine H-Zulassung will. Beim Scheinwerfer sieht das schon wieder anders aus, die Bilux-Funzeln sind nicht wirklich hell. Ich verstehe jetzt nicht, warum LED immer funktionieren sollten und Glühleuchten nicht. Dann würde ich doch mal die Elektrik reparieren.

Gruß,
Michael
 
Hallo Michael,
die Elektrik ist nicht das Thema, auch die Helligkeit ist OK. Die Vibrationen der kompletten Rückleuchte haben bei mir immer wieder Probleme gemacht. GGf. schüttelt sich mein Mog im Standgas auch mehr als andere, aber im Wald ist fast immer Standgas angesagt. Und ja, ich gebe zu, ich habe nicht die Rücklichter ab 150,00 € pro Stück ausprobiert. GGf. wäre auch das eine Lösung gewesen.
Viele Grüße
Uwe
 
Hallo,
ein Vorteil des H-Kennzeichen ist, dass man auch in Umweltzonen fahren darf.

Viele Grüße
Rudi