Schmidt FL 2 an U411.120

tommya8

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22. Sep. 2011
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Hallo zusammen,
ich habe mehrere Fragen zur Verwendung des Schmidt FL 2 am U411.120.

Bei E*** gibt es gerade einen Schmidt FL2 Frontlader für den Unimog 411.
Leider bin ich (auch nach der Suche hier im Forum und im Netzt) nicht sicher ob der bei meinem Unimog passt.

Mein Unimog hat den hohen Rahmen (120mm?) und ich habe schon eine Schmidt Platte.

Meine Fragen:
- Ist das der FL mit den stehenden oder den liegenden Zylindern?
- Passt die Anbauplatte die bei dem FL dabei ist an meinen Unimog?
- kann ich den FL auch an meine Anbauplatte anbauen?
- an meiner Anbauplatte sind Verstrebungen nach hinten am Rahmen, am Rahmen sind Anschläge (kleine Klötzchen) angeschweißt.
Ist das so original?
- Wie weit steht der FL nach vorne (bitte das minimalmaß ab Schmidtplatte (muss wissen ob der noch in die Halle passt))?

Hoffe mit eurer Fachkompetenz heraus zu finden ob das passt,
so dass ich die 600km nicht umsonst fahren muss bzw. die Spedition mir hochwertige aber nicht zu gebrauchende Teile liefert.

Danke und Gruß
Thomas

PS: Die Bilder zeigen den FL den ich kaufen möchte, im nächsten Beitrag kommt ein Bild meiner Schmidtplatte
 

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Diese Schmidtplatte habe ich...

(das bild stammt nicht von mir, ist nur Beispielhaft was für eine Platte ich habe).

Gruß
Thomas
 

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Hallo,

die Platte die dabei ist passt an deinen Rahmen.
Hatte die gleiche an meinem .120 der war mal Schneepflug.

gruß,
Robert
 
Hallo Thomas,
Bilder mit dem Frontlader: diese Teile passen an deine feste Anbauplatte Schmidt.
Ich sehe: lose Bananen(träger) mit stehenden Hydraulikzylindern. die Bananenträger müssen eventuell leicht (einfach) angepasst werden.
Auf den Bildern des Frontladers sieht man aber auch eine klappbare Anbauplatte liegen, wenn dies zum Angebot dazugehört, wäre das die bessere Wahl für dien 120mm Rahmen (viel leichter)


Gruß
Jochen
 
Hallo zusammen,
bei dem Angebot ist alles dabei was auf den Bildern zu sehen ist :-).
@ Jochen: Danke für den Tipp mit dem Plattengewicht, ich schau mir das an wenn ich die Teile bekomme...

Ja, Ich habe zugeschlagen!
Der FL dürfte innerhalb der nächsten 2 Wochen per Spedition bei mir angeliefert werden...

Dann wird der erst mal wieder schön gemacht.
Also alter Lack runter, kontrolle ob alles Ok ist (Schweißnähte, verzogen, usw.),
dann neue Grundierung + Lackierung.
Macht es Sinn den FL an Schwachstellen (die da wären?) zu verstärken
(das haben wir bei den Ladern am IHC Traktor immer gemacht, einfach zusätzlich Knotenbleche aufgeschweißt).

Was gabe es denn für den FL für "anbaugeräte"?
Leider ist keine Schaufel oder so was dabei.

Ich plane eine Schaufel zu beschaffen (wer eine passende zuviel hat darf sich gerne bei mir melden),
außerdem eine aufnahme für die Gabeln von meinem Staplermast (nur zum stapeln von leeren IBC Gitterboxen),
dann muss ich nicht immer den Hubmast an und abbauen.

Grüße!
Thomas
 
Hallo Thomas,der FL 2 ist Baugleich mit einem Baas Lader ,also passen auch die Geräte von Baas. Gruß Andreas
 
Hallo Thomas,
mit dieser leichten klappbaren Anbauplatte läßt sich auch dein anderer Wunsch gut realisieren:

25051593hf.jpg


25051596sf.jpg


25051603bm.jpg

Die untere Platte ist hier schräg nach hinten weggeklappt, um den Überstand vorne so gering wie möglich zu halten.
Idee?

Gruß
Jochen
 
Hallo zusammen und Vielen Dank für die vielen Informationen!

Ich bin schon ganz gespannt wann die Lieferung kommt 8)

Der FL hebt ja ca. 400 Kg.
Brauche ich für die Arbeit mit dem FL ein Heckgewicht?
Falls ja: Wie viel ist da zu empfehlen?
(Weitere Infos zur Gewichtsverteilung:
Der FL kommt an meinen U411.120 (langer Radstand, lange Pritsche).
Auf der Pritsche habe ich eine 5mm dicke Eisenplatte).

Ich würde dann ein Heckgewicht in den Heckkraftheber hängen (z.B. 60l Fass mit Stahlschrott / Beton gefüllt, dasn ergibt dann ca. 250 / 300 Kg).

Gruß
Thomas
 
moin,

zum Stapeln der Gitterboxen muss dir bewusst sein, dass du keine Parallelführung am Frontlader hast. Du also nicht waagerecht stapeln kannst.

u411wtalronsd schrieb:
Hallo Thomas,der FL 2 ist Baugleich mit einem Baas Lader ,also passen auch die Geräte von Baas. Gruß Andreas
Der Hersteller der Anbaugeräte ist recht egal. Wichtig ist das Innenmaß der Frontladerschwinge, ob sie der Kategorie 1 (60cm), 2 (80cm) oder 3 (100cm) entspricht. Der FL2 sollte die Kategorie 2 haben.
Wichtig ist auch ein passender Bügel für die Klinkvorrichtung am Arbeitsgerät. Da gibt es verschiedene Versionen bzw. Formen, eine eindeutige Benennung ist leider nicht möglich. Meist merkt man erst nach dem Anbau, welche Version man braucht. In der Regel hat Baas jedoch den flach anliegenden Bügel.

Hersteller von Frontladern und Arbeitsgeräten mit ungewöhnlichen Aufnahmesystemen wie Modig oder Horndraulic lasse ich jetzt mal außen vor. Diese Arbeitsgeräte sind recht selten zu finden, so dass du wohl nicht in die Verlegenheit kommst hier zum falschen zu greifen.

mfG
Fabian
 
Hallo Fabian,ich danke für deine Ausführung,als Alternative kann man(n) noch die Firma Kock empfehlen Gruß Andreas
 
Hallo zusammen,
vielen Dank für die guten Hinweise und Tipps!

Ich werde zum Anfang die Bandsäge an den Heckkraftheber hängen um zu testen ob das Gewicht ausreicht so dass ich mit dem FL sinnvoll arbeiten kann.
Diese hängt ja über einen Meter hinter der Hinterachse und wiegt knappe 300Kg.

Ein Gewicht auf der Pritsche ist für mich kein Dauerzustand,
ich habe ja einen Unimog dass ich die Pritsche nutzen kann :-).

Hier mal der geplante Einsatzzweck für den FL.
Ich bündle mein Holz in 0,5 RM Bündel (Gewicht ca. 350kg).
An der AHK hängt der (2 achsigen) Gummiwagen.

Die Bündel lade ich dann mit dem FL auf den Wagen (und am Lagerplatz wieder ab).

Meine Idee:
Ich bau mir ein Heckgewicht an den 3-Punkt das so tief hängt dass ich die AHK noch sinnvoll nutzen kann
(oder ich mach ne AHK an das Heckgewicht).

Auf der Pritsche sind die Sägen, Spalthammer , Keile das Vesper usw.

Besser wäre noch eine AHK an dem Spalter,
dann hätte ich auf einen Rutsch alles mit im Wald :-).

Gruß
Thomas
 
Hallo Thomas,"Meine Idee:
Ich bau mir ein Heckgewicht an den 3-Punkt das so tief hängt dass ich die AHK noch sinnvoll nutzen kann
(oder ich mach ne AHK an das Heckgewicht). "
Bedenke bitte das du die AHK dann Drehen oder abbauen musst. So ist es bei meinem 411. Gruß Andreas
 
u411wtalronsd schrieb:
(oder ich mach ne AHK an das Heckgewicht). "
Bedenke dabei bitte, dass du die AHK dann nicht im öffentlichen Straßenverkehr nutzen darfst. Da ungeprüfte, weder abgenommene noch eingetragene Zugvorrichtung.

Die ganzen Zulieferer-Frontladergeräte passen natürlich auch, sofern sie die richtige Kategorie haben. Also Fliegl, Saphir, Bressel & Lade, Kock und wie sie nicht alle heißen.

mfg
Fabian
 
So,
der Frontlader wurde geliefert und für gut befunden:-).

Die Ausklinkung der Anbaugeräte funktioniert über einen Seilzug.

Da ich bei diesem FL keine Paralellführung habe überlege ich eine solche zu bauen.
Auf die Schnelle sind mir 3 Lösungen eingefallen.

1. Erweitern der Hydraulikanlage,
also das DW Steuergerät vom Heckkraftheber steckbar (oder mit Ventil umschaltbar) machen, so dass ich die Neigung per Hydraulik einstellen kann.
Vorteil: viel Kraft, auch eine volle Schaufel kann gekippt (angehoben) werden, Zylinder wirkt direkt auf die Schaufel.
Nachteil: Hoher Aufwand, umfangreiche Änderung

2. Steuereung über Pneumatik,
mein Unimog hat einen Luftpresser, Lufttank usw.
Anstelle des (obigen) Hydraulikzylinders könnte ich einen Luftzylinder verwenden. Über ein Gestänge (Hebelwirkung) dürfte die Kraft auch ausreichen
Vorteil: geringer Umbauaufwand, Komponenten größtenteils vorhanden,
Nachteil: weniger Kraft als Hydraulik

3. Steuerung über Getriebemotor
ich kenne aus Industieanlagen Spindelmotoren die bis zu 100Kg Stellkraft haben (Ansteuerung 230V). Evtl. gibt es so etwas ja auch für 12 V.
Vorteil: Nachrüstung ähnlich geringer Aufwand wie Pneumatik, über Hebel Kraft vermutlich ausreichend.
Nachteil: großer Strombedarf, belastung der Batterie (--> große kabelquerschnitte (ich habe eine Drehstrom Lima im Unimog))

Was haltet ihr von den Methoden?
Kennt ihr weitere?
Hat jemand Erfahrung wie viel Kraft zur Verstellung wirklich nötig ist?

Danke und Gruß
Thomas
 
Moin,

ich möchte Deinen Elan nicht bremsen, aber folgende Punkte (noch einmal?) in die Runde werfen:

- Probier erst mal mit dem Frontlader ein wenig zu arbeiten, bevor du ihn umbaust. Ich bin zwar auch ein wenig Deutz-Verwöhnt, halt aber einen Frontlader am Unimog für eine Notlösung mit der ich nicht wirklich arbeiten möchte.
- Wenn Du es dennoch möchtest;:
- hast Du über Unterzüge nachgedacht um deinen Rahmen zu schonen?
- hast Du über verstärkte Federn vorne nachgedacht, damit der Mog mit Frontlader noch angenehm fahrbar bleibt?

Zu Deiner Frage mit der Parallelführung:

Alle die von Dir aufgeführten Möglichkeiten halten die automatische Parallelführung, wie z.B. beim Industriefrontlader für die größeren Mogs, nicht vor. Das heisst es ist dennoch Fingerspitzengefühl angesagt und im Zweifel fehlt die 3. Hand....

Wenn Du wirklich mal ein paar Paletten bewegen und nicht wirklich stapeln möchtest, würde ich über eine Palettengabel an der 3-Punkt-Hydraulik hinten nachdenken. Das hat man zwar nicht so schön im Auge, du bist aber wesentlich wendiger und hast automatisch auch deine Parallelführung...

Gruss
Michael
 
Hallo Thomas,

ein Frontlader am Unimog funktioniert. Und mit ein bischen Übung sogar sehr gut! Allen Unkenrufen zum Trotz behaupte ich, daß man mit dem Frontlader am Mog mindestens so gut arbeiten kann wie an einem Standartschlepper. Mein Rat an dich zur Herstellung einer Parallelführung der Anbaugeräte wäre in den Hydraulikzubehör- Katalog der Fa. Fliegl schauen. Dort gibt es Anschweißlösungen für relativ kleines Geld. Aus deinem Bericht entnehme ich, daß du schon 2 doppelt wirkende Hydrauliksteuergeräte hast. Mit Umschalthähnen und längeren Hohlschrauben kannst du alle vier Anschlüsse sowohl vorn als auch hinten einsetzen.
Schau dir meine Bilder an, so habe ich es gemacht. Und weiterhin benötigst du nicht unbedingt verstärkte Vorderachsfedern - ein erhöhter Verschleiß an der Vorderachse ist aber bei FL-Einsatz wahrscheinlich!
Moglergruß
Joachim
 

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moin,

die pneumatische Parallelführung vergiss mal wieder.
Feinfühliges Arbeiten ist unmöglich. Hast du die Gabel parallel zum Boden in Bodennähe, hebst etwas an, komprimierst du die Luft weiter und die Gabel gibt erstmal nach. Stapelst du etwas weiter oben, setzt es ab, kippt die Gabel noch mal in Richtung Unimog sowie die Last weniger wird. Vernünftiges Herausfahren aus dem Stapel wird dann zur Kunst.

Ein Getriebemotor dürfte von der Geschwindigkeit her unpassend sein. Welche mit genügend Kraft werden zu langsam arbeiten.

Für die Nachrüstung einer hydraulischen Gerätebetätigung gibt es vorkonfektionierte Bausätze, wie beispielsweise der bereits genannte von Fliegl. Zusammen mit einem Kreuzhebel mit Bowdenzügen lässt sich dann schon ziemlich gut arbeiten. Wobei ich mit FL-Arbeiten am Unimog keine Erfahrung habe.
Wichtig sind tatsächlich die Unterzüge des Rahmens sowie eine hydraulische Lenkung, ohne macht es absolut keinen Spaß.

mfG
Fabian
 
Hallo Thomas,

vielleicht ist das was für Dich? :roll:

Bedienungsanleitung FL2 :)

https://cloud.1und1.de/ngcloud/external?locale=de&guestToken=uIjLLjq0QRqZhaxEIUkb1A&loginName=27201115


Ich hoffe, es klappt mit dem Link. Wenn nicht melde Dich :!:

Gruss
Thomas
 
Hallo,
habe an meinem FL 2 gerade den Selbstbau einer hydraulischen Gerätebetätigung abgeschlossen, allerdings
ohne Paralleführung, kosten ca. 400 €. Bei Interesse könnte ich Fotos per e-Mail schicken.
Gruß Andreas