Schnäppchen beim großen Auktionshaus

Menk

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19. Feb. 2005
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Hallo zusammen,

wir schimpfen hier ja oft über das große Auktionshaus und die Preise.

Vielleicht hat von euch auch jemand den Erdschieber inkl. Anbauplatte, Hydraulikzylinder und aller Bolzen für einen U 411 beobachtet. Ich war zu dem Ergebnis gekommen, daß ich eigentlich keinen Platz habe.

Das ist nun alles für 300 EUR weggegangen, sicherlich ein super Preis (für den Käufer). Ich hätte persönlich mindestens mit dem zwei- bis dreifachen gerechnet. Aber man sieht, man kann auch bei eb.. immer wieder einmal ein Schnäppchen machen.

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=300216017709&ssPageName=STRK:MEWA:IT&ih=020

Gruß
Markus
 
Hallo Markus,
wenns wirklich für den Preis weggegangen ist, wäre es sicher ein Schnäppchen.

Einzig mir fehlt der Glaube.

Ich tippe eher auf den Nachbarn, Kumpel oder Zweit-Account als Höchstbieter.
 
OM636 schrieb:
Ich tippe eher auf den Nachbarn, Kumpel oder Zweit-Account als Höchstbieter.

Hmm :? , das wär aber mal 'ne neue Strategie, damit es billig verkauft wird einen Kumpel beauftragen mitzubieten :?:

Warum soll 's nicht auch mal Schnäppchen geben ?

Gruß

Stefan
 
Höchstbieter.[/quote]Hmm :? , das wär aber mal 'ne neue Strategie, damit es billig verkauft wird einen Kumpel beauftragen mitzubieten :?: Warum soll 's nicht auch mal Schnäppchen geben ?rußStefan[/quote]

Hallo Stefan,

ließ doch bitte nocheinmal was du da geschrieben hast und denke über den Inhalt nach! :?

Ciao Armin P.
 
Hallo Armin,

Du bist doch sonst nicht so plöd! Lies Dir den Satz in Verbindung mit den Beitragen von Raimon(Kumpel) und Menk(Schnäppchen) noch zwei mal durch :wink:

@Reiner: Richtige Federklappen hat das Ding aber auch nicht.

Gruss, Micha
 
Hallo Raimon,

es ist schon klar, dass ein guter Kumpel oder Zweitaccount helfen können, einen Preis hoch zu drücken. Aber wie bitte soll das der Grund dafür sein, dass der Preis niedrig bleibt! Jeder, der nur einen Euro drauf legt hat das Ding!

Vielleicht haben viele Interessierte einfach nur gepennt!

Werner
 
Moinsen,

aaaalsooo gaaaaannz laaangsaaaam liebe spezies.

ich stelle einen Artikel um einen Euro ein und weil ich zu Schwäbisch bin den Gebührenpflichtigen button Mindestpreis zu aktivieren bitte ich den Geisenmicha mal 10 Euro zu bieten, ( mehr geht bei Geisenmicha net weil ihm sonst die Fingerle ausgehen :wink: ) aber egal, trotz der gebotenen 10 Euro steht Micha als Erstbieter mit nur einem Euro drin.

Jetzt kommt Stefan und bietet 5 Euro und schwup tiwup steht Dank Bieteragent der Micha mit 5 Euro als Höchstbieter. Erst jenseits der 10 Euro ist Micha weg und ich habe bekommen was ich wollte, mindestens 11 Euro, aber das versteht unser Micha ja wieder mal net. :clown: Egal.

Soooo wenn nun aber niemand mehr als 10 Euro geboten hat bleibt der Artikel eben mir und kann ihn weitere male einstellen.

Sonnige Grüße
Armin
 
Hallo Armin,

bei allem guten Willen bleibt mir deine Bucht-Logig verschlossen.

Ich bleibe dabei: Hier haben diejenigen, die sonst auch das 2-fache bezahlt hätten einfach nur geschlafen.
Wenns dann der Geisenmicha zurückgeholt hat, dann eben nur deshalb...

Obs wieder eingestellt wird? Schaun mer mal!

Werner
 
Hallo Leute,

ich verstehe die Diskussionen um ebay auch nit.
Ich hab' schon viele Sachen dort gekauft: Manchmal ist es halt so, daß die gleichen Sachen eine Woche später für die Hälfte weggehen. Wenns Wetter schön ist und alle grillen ist es meistens gut zum Bieten...

Die Preise schwanken enorm aber man muß ja nicht bieten. Und manchmal gibt es Sachen, die wirklich günstig sind.


Grüße

Sascha
 
Das jeder Verkäufer eine solche Notbremse einbauen "könnte", ist schon klar. Auch das der Startpreis 1 Euro größeres Interesse wecken kann als ein hoher Mindestpreis. Mich fragen ständig irgendwelche Bekannten ob ich nicht mal auf ihren Artikel mitbieten kann. Mache ich aber nicht!

Die eBay-Preise bestimmen wir. Und einige Spezis (auch aus der UC) bieten erheblich zu viel :cry:

Wenn alles unter ehrlichen Umständen abgelaufen ist, wäre der oben genannte Artikel ein Schnäppchen. Aber nur wenn noch mal Schnee fällt. Ich habe auch einen solchen Schieber stehen und konnte ihn in den letzten zwei Wintern nur als Wasserflitsche nutzen. Bei einer Ersparnis von etwa 250 Euro lohnt es sich kaum solche Teile aus weiter Entfernung abzuholen.


Erdschieber = 3 Finger / Anbauplatte = 1 Finger / Zylinder = 1,5 Finger
Endsumme = 5,5 Finger / 2,5 Finger gespart :wink:
Legende: 1 Finger = 100 Euro (Insider)


@Werner: Die Logik von Armin versteht man manchmal nur, wenn man ihn kennt!

@Sascha: Über die Bucht kann man stundenlang diskutieren. Aber immer ohne Ergebnis.

Gruss, Micha
 
Werner-411 schrieb:
Hallo Raimon,

es ist schon klar, dass ein guter Kumpel oder Zweitaccount helfen können, einen Preis hoch zu drücken. Aber wie bitte soll das der Grund dafür sein, dass der Preis niedrig bleibt! Jeder, der nur einen Euro drauf legt hat das Ding!Vielleicht haben viele Interessierte einfach nur gepennt! Werner

Hallo Werner,

ob der Verkäufer und der Bieter eine Person sind, oder der Verkäufer einen Strohmann bieten lässt ist faktisch das gleiche. OK?

So, der Bieter stellt einen Artikel zu einem Euro Startpreis ein und gibt über seinen zweit account ein erstes Angebot über z.B. 1000 Euro ein.
Das Höchstgebot steht dann aber nur als ein Euro in der Auktion.

Nun kommt ein erster echter interessent und bietet 380 Euro.
Nicht desto Trotz bekommt der erste, also der gefakte Bieter den momentanen Zuschlag zu 380 Euro.

Dann kommen meinetwegen noch zwei oder mehrere Bieter hinzu und das Höchstgebot lautet nun 765,99 Euro. auch hier erhält der erste Bieter den Zuschlag.

Erst sobald ein echter Bieter mindestens 1001,00 Euro bietet ist der gefake Bieter weg und der Kauf REELL abgeschlossen.

Im aktuell diskutierten Fall kann ja auch ein gefaktes Gebot vorgelegen haben, zwar war hier bei 302,11 Euro Ende, aber wenn das gefakte Gebot
1000,00 Euro war dann müsstest Du mindestens noch 699 x je mindestens 1 Euro drauf legen um den Zuschlag zu bekommen.

Comprende ???

Ciao Armin
 
Hallo Armin,

das ist soweit klar.
Markus hat aber diesen Thread damit begonnen, dass es ein Schnäppchen sei.
Angenommen das Höchstgebot des 2. Accounts läge bei 1000 Euro. Interessierte Mitbieter, die den Wert des Teils bei 600 Euro oder mehr einschätzen hätte ja auch so hoch geboten. Dann allerdings wären die 1000 Euro immer noch Höchstgebot und würde mit jdedem anderen Mitbieter mithalten.

Hier war es wohl so, dass sich niemand fand, der mehr als 302,11 Euro geboten hat, ob mit Strohmann oder ohne.

- aber ich habe jetzt deine Gedankenwindungen verstanden ...


Werner
 
Servus.
Also ich hab Moggales Ausführungen auf Anhieb verstanden.
Ich selbst bin schon mit einer solchen Masche beinahe angegangen. Allerdings hat der Verkäufer und "Fakebieter" einen entscheidenden Fehler gemacht:
Der Fakebieter war relativ neu und hatte wenige Bewertungen, der überwiegend bei ein und dem selben Anbieter mitgeboten und auch "gewonnen" hat. War über die gegenseitigen Bewertungen einfach rauszubekommen :twisted:

Aber E-Bay hat ja durch die Verschlüsselung der Bieternamen eben dieser Praxis noch weiter Tür und Tor geöffnet - aus dem Dilemma hilft auch keine Mindestpreisauktion heraus.
Ich selbst schätze dieses betrügerisches (?) Vorgehen bei hochpreisigen Artikel mittlerweile auf 20-30%. Ist ein ehrlicher Anbieter dabei, behaupte ich, dass in weiteren 10-15 %, noch "Spassbieter" oder andersgesagt "Preistreiber" mitmischen. :?

Ich selbst werde aus diesem Grund nicht mehr auf EBay auf Teilejagd gehen - vorher verscherbel ich den Mog wieder, und wenns den sein muss auch bei 3.2.1-deins........ :wink:

BG,
fuxel
 
Hallo zusammen,

ich war jetzt nicht davon ausgegangen, daß mein Hinweis solch eine Diskussion auslöst. Der Hinweis auf Manipulationen bei eba. ist natürlich nicht von der Hand zu weisen.

Ich glaube jedoch in diesem Fall weniger an Manipulation, da das erfolgreiche Gebot einfach zu niedrig ist. Ich hänge da auch eher der Theorie an, daß ein manipulierter Preis - ob des vermutlich zwei bis dreifachen tatsächlichen Werts - deutlich höher ausgefallen wäre. Soll heißen: Jeder hat seine Schmerzgrenze, die aber bei höherpreisigen Gegenständen naturgemäß auch höher liegt. Bei einem realistichen Wert von 700 bis 1000 EUR steigt ein tatsächlich Interessierter nicht bereits bei 300 EUR aus.

Man muß ja auch davon ausgehen, daß der Verkäufer in Kenntnis des tatsächlichen Werts seinen Strohmann hätte höher "absichern" lassen.

Aus meiner Sicht hat der Verkäufer einfach eine schlechte Woche erwischt (nur ein tatsächlich Interessierter). Die Zukunft wird aber bestimmt zeigen, was in diesem Fall wirklich dahintersteckte.

Gruß
Markus
 
Menk schrieb:
Man muß ja auch davon ausgehen, daß der Verkäufer in Kenntnis des tatsächlichen Werts seinen Strohmann hätte höher "absichern" lassen.

Hallo Markus;

hast Du den Plan wie der "Bietagent" in der Bucht funzt? :roll:

Meine ehemalige Verlobte z.B. hat da auch keinen Plan und ich bring ihr das in diesem Leben leider auch nicht mehr in ihr Hirn rein :cry:

Elektrisierende Grüße
Armin
 
Hallo Armin,

allerdings wenn der ANbieter mit seinem Zweitaccount bei 760 Euro stecken bleibt, dann muss er ja eine MEnge ebay Gebühren zahlen. Wenn er das ein paar mal macht, dann ist die Fake Geschichte ja auch nicht so lohnend, oder?

Gruß Albi
 
moggale schrieb:
Hallo Stefan,

ließ doch bitte nocheinmal was du da geschrieben hast und denke über den Inhalt nach! :?

Ciao Armin P.
Hi Armin,

ich hab 's mir jetzt noch drei mal durchgelesen und viermal drüber nachgedacht. Ergebnis: Ich würd 's jeder Zeit wieder genauso schreiben. 8)

Ich will ja nicht bestreiten, das es das von Dir beschriebene Vorgehen gibt, es sind glaube ich hier im Forum genug Fälle diskutiert worden, wo dieser Betrugsverdacht nahe lag. Auch hier kann ich 's natürlich nicht ausschließen. Aber aus diesem Auktionsverlauf nun auf einen Betrug zu schließen ...

Das ist ja schon fast eBay-Phobie. :D

Gruß

Stefan
 
Hallo Armin,

dann erklär' es mir nochmal. Ich lerne gerne dazu.
Soviel glaube ich zu wissen: Am Ende zählt das höchste Gebot, egal nach welchem Verfahren.


Gruß
Markus
 
Hallo E-Bay-Fanatiker ;-),

soviel hier auch schon über E-Bay diskutiert worden ist, ist doch eines klar:

Wer weiß, was einem ein Artikel wert ist, kann genau ein Gebot mit diesem Wert abgeben und, wenn er viel Glück hat, bekommt er ihn günstiger, wenn er etwas Glück, zu seinem Maximalgebot und wenn er Pech hat, halt gar nicht.

Das das manchmal ärgerlich ist, ist klar, aber das ist Marktwirtschaft - und da wird ja bekanntermaßen leider auch nicht immer nur mit fairen oder legalen Mitteln gearbeitet.
Und solange die Betreiber des Auktionshauses dem keinen Riegel vorschieben, sollte jeder, der nicht evtl. selbst juristisch tätig werden will und der seine Nerven schonen will, diese WEB-Seiten auch meiden.

Ich für meinen Teil mache viel zu viele gute Schnäppchen - wenn auch in anderen Kategorien wie Babykleidung ;-) - als dass ich darauf verzichten möchte :-)

MfG Maatsch