Schnelle Fernreise mit Unimog 411

Liebe Unimog-Freunde,

seit einem halben Jahr - nach dem Eintreten des Fehlers auf der Reise - fuhr ich nun mit defekter Drehstrom-Lichtmaschine durch die Gegend. Der Ladestrom war gerade noch ausreichend und die Spannung blieb immer stabil. So hatte ich kein ganz schlechtes Gefühl dabei.

Dann gestern ein Telefonanruf bei der richtigen Adresse, heute das Paket bekommen, Lichtmaschine eingebaut, und alles leuchtet schön hell. Nur den Drehzahlmesser muss ich neu einstellen. Der neue Generator hat wohl eine andere Polpaarzahl als der alte.

Es muss tatsächlich ein Diodenfehler vorliegen, wie ich schon während der Fahrt analysiert hatte. Vielleicht kann ich das bei Gelegenheit mal nachmessen.
 
Hallo Jürgen,

das ist ja die reinste Erpressung. :wink:

Also gut: Meine subjektive Empfehlung - jedoch ohne jegliche statistische Grundlage - lautet: 1a-anlasser.de in Harsewinkel

Wie der Name schon sagt, gibt's da auch Anlasser.

Am besten den Inhaber Herrn Mario Drees anrufen 05241 7098805 (Grüße von mir) und sich kompetent beraten lassen. UNIMOG ist für ihn kein Fremdwort und wenn's mal wirklich nicht passen sollte, nimmt er auch ohne Schwierigkeiten zurück.
 
Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Herrn hier noch ein Foto.
Das Spannblech mit dem Langloch musste ich ich mit der Stichsäge etwas bearbeiten, damit es an das "Ohr" gelangte.
 

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Hallo
Nur den Drehzahlmesser muss ich neu einstellen. Der neue Generator hat wohl eine andere Polpaarzahl als der alte.
Vielleicht hattest du an deiner alten Lima eine Pol wegoptimiert. Das kann der gute Mann natürlich nicht wissen. :cam
Eigentlich sind die von Hamudistan bis Ushuaia gleich
 
Nee Helmut,

wegoptimiert nicht, aber gemeinsam kommen wir drauf: Bei der alten Lima fehlte möglicherweise ein Pol wegen des mutmaßlichen Diodenfehlers. Wäre zumindest eine plausible Erklärung. :roll:
 
Nee Jürgen,

das passt so, und lässt sich auch gar nicht anders montieren. Wie kommst Du denn auf "umpolen"?
 
Hallo Christoph,

klar Gefühle können täuschen, sind halt nur Gefühle.
Daher würde ich es jetzt gerne richtig verstehen wollen.

Wir sind uns doch einig, dass auf der hohen Verwandheit und teilweiserer Teilegleichheit (z.B. Getriebe) zwischen 404 und 411 der OM636 in Deinem Mog die selbe Drehrichtung hat wie mein M130. Dies ist bei meinem Motor in Fahrtrichtung gesehen links herum also gegen den Uhrzeigersinn oder wenn ich von vorne auf den Motor schaue eben rechts herum im Uhrzeigersinn.

Wenn ich nun auf dein Bild der LM schaue sehe ich die oberen Lamellen deutlich nach links oben geneigt. Wenn sich dies Lamellen nun gemäß der Motordrehrichtung rechtsherum im Uhrzeigersinn bewegen, werden doch die Luftmassen nach außengedrückt und nicht an gesaugt und durch die LM gedrückt.
 
Hallo Jürgen,

Christoph hat schon recht, der Lüfter saugt die Luft von hinten durch die Lima,
deshalb haben diverse G-Modelle auch an der Rückseite einen hochgelegten
Saugschnorchel. Aber so tief `watest` Du als Trialer wohl nicht? :wink:

Gruß Franz
 
Hallo Franz,

hm, diese Möglichkeit habe ich so nicht in Betracht gezogen. Danke.

Was das Waten beim Trialen anbelangt, kannst Du eventuell grob hier erkennen:
IMG_20130518_152111_665.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
OPTI-MOG schrieb:
Hallo Nikolaus,

leider spreche ich nicht Französisch. Aber die Fotos habe ich mir angeschaut. Sehr schön! Vielleicht gibst Du ja hier bekannt, wenn der Bericht fertiggestellt ist.

Hallo Christoph,

dann will ich mich mal wieder melden: Zwar hab' ich die Rückreise von letztem Jahr immer noch nicht "verblogt" (ob das jemals nochmal geschieht :oops: ???), aber wir sind rückfällig geworden und haben uns wieder auf den Weg gemacht!

Gute 2000 km gefahren, Auftritte in Lège-Cap Ferret, dann in Andernos-les-Bains und auf dem Rückweg in Magnac-Laval. Wir waren vom 9.7. bis 18.9. unterwegs und - in französisch - nachlesen/Bilderchen gucken könnt ihr

hier.

liebe Grüße
Nikolaus