Schnellspanner Polklemmen und Starterkabel für den 411er

anma

New member
13. Mai 2011
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Immenstadt
Hallo zusammen.

Nachdem ich am Samstag und heute wieder unseren 411er Fremdstarten musste, obwohl die verbaute Banner Power Bull mit 110Ah erst seit Dezember im Mog im Einsatz ist, habe ich mir überlegt, die Batterie gerade bei den kalten Temperaturen zur Zeit im Haus zu lagern.
Dazu wären so eine Art schnellspannbare Polklemmen ganz nett, allerdings finde ich die nur in einer Qualität, dass sie entweder beim ersten Start abrauchen oder nach zweimaliger Benutzung auseinander fallen:
http://www.ebay.de/itm/Batterie-Schnellklemmen-Batterieklemmen-Batteriepolklemmen-Polklemmen-Batterie-/320785519525?_trksid=p4340.m185&_trkparms=algo%3DDLSL%252BSIC.NPJS%26its%3DI%26itu%3DUCI%252BUA%26otn%3D10%26pmod%3D370521386694%252B370521386694%26po%3D%26ps%3D63%26clkid%3D6302487873386624566#ht_1707wt_922

Habt ihr sowas schon mal in einer Unimog-würdigen Qualität gesehen?

Und dann noch was:
Ich habe drei Sätze Starterkabel daheim. Diese sind aber allesamt wahnsinniger Mist. Zwar sind sie augenscheinlich massiv dank 50mm² Kabel, doch nach 10 Einsätzen fallen die Klemmen auseinander oder sie halten erst gar nicht richtig auf den Batterien.
Kann mir da jemand von euch ein vernünftiges Starterkabel empfehlen?

Danke schon mal und Grüße aus dem Allgäu,
Manuel
 
Hallo Manuel,

früher gab´s selbstklemmenden Polklemmen in schwerer Ausführung.
Die Klemmen musste man mit einer Wasserpumpenzange an den Nocken aufdrücken und dann abziehen.

Hab aber kein Plan ob es die noch gibt.

Evtl. beim Boschdienst mal nachfragen.

Starthilfekabel hab ich eins von Y-Tours, unserem grössten Reiseveranstalter (BW) und auch die "schweinenase.

Grüsse: Hugo
 
Danke für eure Antworten. Die Klemmen sehen ja schon mal sehr massiv aus. Haben die dann auch eine ordentliche "Spannweite"? Hab bei meinen das Problem, dass ich kaum auf die Pole komme, da Klemmen und Co ja dran sind!

Ich werde beim Boschdienst mal nachfragen. Hoffentlich bekomm ich solche noch irgendwo her.

Grüße,
Manuel
 
Moin Manu,

bisher hat die Spannweite immer gereicht :lol:

Oftmals ist doch das Problem, dass der Platz zwischen Batterie-Polklemme und Batterie-Gehäuse nicht ausreicht für den Schnabel der Zange.
 
ret schrieb:
Moin Manu,

bisher hat die Spannweite immer gereicht :lol:

Oftmals ist doch das Problem, dass der Platz zwischen Batterie-Polklemme und Batterie-Gehäuse nicht ausreicht für den Schnabel der Zange.

Daran hab ich auch schon gedacht. Wenn die Zangen vorne abgewinkelt wären, wäre das wohl am besten!

@Markus:
Danke, da werd ich auch mal nachsehen!

Grüße,
Manuel
 
Wieso baust Du Dir keinen Hauptschalter ein?

Einer vollen und gesunden Batterie schadet Kälte nicht, Du stellst Deinen Mog also ab, trennst mittels Schalter die Batterie vom Fahrzeug und fertig. Vor den nächsten Einsatz einschalten und starten.

Hatten bisher in all unseren Schleppern Hauptschalter und nie Probleme mit leeren Batterien.
 
Hmm, ob es das besser macht?
Eigentlich zieht ja nix saft, wenn der Schlüssel abgezogen ist!

Möglicherweise kommt die Gleichstromlichtmaschine auch nicht nach. Habe schon gelesen, dass über 100Ah eher eine Verschlechterung, als eine Besserung sind.
Normalerweise fahre ich beim Schneeräumen nur halbgas, könnte also schon sein, dass die Batterie eigentlich nie geladen wird.
Jetzt steht sie auf jeden Fall im warmen und hängt am Ladegerät. Mal sehen, wie das Startverhalten dann nach dem nächsten Schneefall wird.

Grüße,
Manuel
 
Hallo,

meine Banner Batterie ist auch nicht so der Brüller bei Kälte, da ist die Bosch silver im anderen Mog deutlich besser, obwohl die nicht mal rüttelfest ist. Kann also auch an der Battrie liegen, meine ist auch erst ein Jahr alt.

Ja, die Gleichstrom-Lima lädt nur bei Drehzahl richtig und ist bei großen Kapazitäten der Batterie schnell am Ende. Ein Nato-Knochen hilft schon, wenn die Standentladung die Ursache ist.

Markus
 
Hallo Manuel,

selbst wenn der Zündschlüssel zurückgedreht und abgezogen ist können besonders bei alten Fahrzeugen noch Kriechströme in beträchtlicher Größe fließen.
Daher ist der Tipp mit einem Hauptschalter, der möglichst direkt an der Batterie die Masse trennt schon sehr gut.
Ich hatte diesen in meinem 411 direkt in den Batteriekasten eingebaut, und zwar quasi unsichtbar in die Wand zum Rahmen.
Zusätzlich habe ich eine Fremdstartdose in den Batteriekasten eingebaut um im Notfall schnell Starthilfe geben oder bekommen zu können. (Meist ersteres :D ). Auch kann darüber die Batterei einfach ohne Ausbau geladen werden.
Die 110 AH Batterie ist prinzipiell keine Verschlechterung gegenüber der 88AH Batterie, im Gegenteil sie kann normalerweise einen höheren Strom liefern als der kleinere Bruder aus gleicher Fertigung. Die zum Starten entnommene Energie ist bei beiden Batterien in etwa gleich, d.h. auch das wieder Laden ist für beide Typen gleich.
Aber hier kommen wir langsam zu der misere.
Du schreibst, dass Du noch einen Gleichstromgenerator verwendest und den nur mit Halbgas betreibst. Da ist in der Tat zu befürchten dass die Batterie nicht genügend geladen wird je nach Länge des Einsatzes.

Wie gut springt Dein 411 denn generell an, mußt Du viel orgeln?
 
Hallo Manuel,

um Jürgen's Worte zu unterstreichen hier mal Kennlinien (Quelle BOSCH) der verschiedenen Generatoren (Lichtmaschinen). Dabei ist der Topfgenerator die "alte" Drehstromlichtmaschine, so etwa ab den 1970er Jahren.
 

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  • Generatorkennlinien.jpg
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moggel86 schrieb:
...Kein Relais kann die Batterie zu 100% von der Elektrik trennen...

Hi!

_Dazu_ benötigen wir schnell einen "Mantel des Schweigens" und decken den mal sachte drüber... :)

Relais: "Ein Elektromechanischer Schalter" ... warum sollte also ein passend dimmensioniertes Relais die Batterie nicht von der Restelektrik trennen? Gut, ist nicht billig, aber gehen tut das.

Grüße,

Klaus
(Elektriker...)
 
Danke noch mal für eure Antworten.
In der Hoffnung, dass der Winter nicht mehr all zu lange dauert werde ich die Batterie Ausbau Methode weiter anwenden und dann wenn's wärmer wird einen Natoknochen, eine Drehstromlima und eine Motorvorwärmung einbauen.
Wenn dann die Batterie immer noch Schwächeln sollte, muss eben eine neue her.

Grüße,
Manuel
 
Hallo Manuel,
also ich habe ein Erhaltungsladegerät mit Überwachung der Batterie gekauft.
lässt sich einfach einstecken,kann das ganze Jahr über angesteckt bleiben
und die Batterie wird optimal geladen und erhalten!
http://www.techome.de/batterien-akkus-ladegeraete/ladegeraete/bleiakku-ladegeraete/prozessor-blei-akku-lader-maximiser-3800.html
 
Hallo Manuel,

http://www.fk-soehnchen.de/KFZElektrik/Kabel-Klemmen-und-Kabelverbinder/19/13/1284/StarthilfeLadeklemme-massiv-TAJGO.aspx

1284_5.jpg


Peter
 
Werter Manuel!
anma schrieb:
und eine Motorvorwärmung einbauen.
Gute Idee! Sie sollten dann mal an ein Ladegerät Defa Secura denken;
damit und mit einer Kühlwasservorwärmung überleben Sie jeden Winter,
solange noch Strom aus der Steckdose kommt.

Grüße (ohne Komma)

Stationsvorsteher
 
.....und nun mal einen ganz besonderen Gag:

Ich habe mir eine separate, im Batteriekasten meines 411 nochmals mit einer Schnursicherung (5A) abgesicherte Leitung ins Fahrerhaus gezogen und speise diese aus einer Arbeitssteckdose (+15) im Armaturenbrett. An dieser Leitung hängt im wärmegedämmten Batteriekasten ein altes 12V- Sitzheizkissen welches während der Fahrt meine 140Ah Batterie schön wärmt und somit den Ladestrom effektiver speichert. Es wird nicht sommerlich warm dort , aber die totale Auskühlung wird verhindert , solange das Kissen an ist.
Für längere Standzeiten über Tage hinweg. werde ich mir jetzt noch eine externe Stromquelle , getrennt vom Bordnetz, zum Betrieb dieser Batterieheizung besorgen in die dann wiederum der Stecker gesteckt wird. Im einfachsten Fall wird eine Steckdose in ein Ladegerät implantiert,welches nur für diesen Zweck betrieben wird... möglicherweise auch in Intervallen über eine Zeitschaltuhr.

Das Rein- und Rauswuchten der schweren Batterien, das Lösen der Polklemmen is nix gut für alte Mann..... daher nicht die Batterie in die Wärme, sondern die Wärme zur Batterie bringen.

Wenn die Sonne wieder hoch steht und die Batterien der Kuschelwärme nicht mehr bedürfen, wickelt man die Leitung auf, steckt sie in ein Plastiktütchen, kann auch ein umweltfreundlicher Beutel sein, und versteckt es bis zum nächsten Winter irgendwo im Fahrerhaus.