Starterbatterie für 406er

Hallo Matthias,

ich nehme an die 12,5 V hast Du immer ohne laufenden Motor/Lichmaschine gemessen.
Diese Spannung wäre dann eigentlich normal.
Die nominale Leerlauf Zellspannung einer Bleibatterie ist ja 2V.
Die 13,5 V ist die Ladespannung der Lichmaschine, die etwas höher sein muss als die Batterieleerlaufspannung.

Guten Rutsch
 
Hallo,
ich habe nun meinen Anlasser beim Boschdienst überarbeiten lassen, angeblich waren es die Lager, die total trocken waren. Neue Lager für 6 €, und 110 € Arbeitslohn. Ansosnsten wäre der Anlasser lt. Boschdienst einwandfrei i.O.
Habe den Anlasser eingebaut, Batterie war voll, drücke das Knöpfchen und der Anlasser dreht den Motor nicht. Mehrere Versuche, mit der zweiten Batterie, die Klemmen der Batterie direkt am die Anlasserklemmen u.s.w.
Der Anlasser quält sich, der Motor wird ganz langsam gedreht, jedenfalls so, dass er nicht anspringen kann.
Jetzt geht das Ganze schlechter als vor der Anlasser - Überarbeitung.
Am Montag werde ich wieder beim Boschdienst auf der Matte stehen. Doch bevor ich die nächsten Kosten habe, kaufe ich einen anderen Anlasser.
Ich kann mir nur vorstellen, dass der Anlasser ein elektrisches Problem wie Windungsschluss oder Übergangswiederstände hat. Lt. Boschdienst ist das aber alles gemessen worden und okay.
Wie sagte der Chemieprofessor beim Versuch "Wie sie sehen, sehen Sie nichts"
Allen einen guten Rutsch nach 2011
Volker
 
Hallo Volker,

hab jetzt nicht ganz gelesen was Du für nen Mog hast (406?), aber dafür das
Jetzt hänge ich die alte Batterie als Starthilfe parallel und schon geht es.
Das Phänomen kenn ich - nur zu gut.
Noch letzten Winter genau das selbe Problem - Start unter 0°C nur mit zweiter Batterie. Dann wurde es im Frühjahr fast brenzlig - unter der Schaltmatte fing es nach bisschen orgeln an zu kokeln.
Des Rätsels Lösung war eine lockere Kabelverschraubung am eigentlich sehr sinnvollen Trennschalter. Der Schalter war Schrott (Kontakt verglüht), es kam ein neuer rein.
Und siehe da - die letzten Tage bei ca. -11°C kam er nach bisschen orgeln und dauergeladener Batterie (selbe wie seit dem Kauf vor dreieinhalb Jahren) zum laufen!
Bevor Du dem Boschdienst versuchst an die Karre zu fahren, prüf noch mal alles (am besten nach Schaltplan) durch, ob Du nicht irgendwo nen schlechten Kontakt/lockere Verschraubung hast, die dir den Strom klaut.
Is bei der Kälte eigentlich sogar recht einfach - einfach weiter orgeln, irgendwann fängts irgendwo an zu knistern und spätestens wenn die Rauchzeichen kommen, is klar sichtbar wer den Strom verbrät :wink: :oops: :shock:

mfG
Axel
 
botanicus schrieb:
Hallo Volker,
hast Du den Beitrag von Andreas auf Seite 1 schon betrachtet?? Könnte mir vorstellen, daß da der Anlasser das Problem ist :oops:
mit der Hoffnung, daß die Kälte bald vorrüber ist,
Gruß Peter
Hallo Peter,recht so mein Mog ist auch beiden Minusgraden ohne Orgeln Angesprungen :lol:
Gruß Andreas
 
Hallo Axel und all die Anderen,
erst mal wünsche ich Euch alles erdenklich Gute für 2011, vor Allem Gesundheit.

Ich habe schon einiges ausprobiert. Selbst als ich eine direkte Verbindung mit dem Starthilfkabel zwischen der Blechverbindung zwischen Pluspol und dem Magnegschaltkontakten im Anlasser (Blechkappe des Anlassers hatte ich entfernt) zum Plus der Batterei hergestellt habe, hat der Anlasser den Motor nur sehr langsam gedreht, so dass er nicht gelaufen ist. Auch die Masse habe ich mit dem Starthilfkabel direkt verbunden, keine Verbesserung.
Ich werde am Montag den Boschdiesnt mal mit den Informationen konfrontieren, mal sehen, was da raus kommt.
Gruß
Volker
 
Hallo,
ich habe auch so ein Problem mit meinen U403 Motor OM 314 /4 Zilinder,
Mein Anlasser dreht nur ca. halb durch und bleibt dann stecken als ob ihn die Kraft fehlt.

Meine Schritte bis jetzt:
-Batterie neue
-Mit dicken Starthilfekabel direckt auf dem Anlasser und Startknopf überbrückt.
-Anlasser zur Reperatur und eingebaut.
-Neuen Anlasser gekauft und eingebaut (BOSCH)
-Verdacht auf Zylinderkopfdichtung Unimog angezogen und er lief wie ein Uhrwerk am Auspuff keinerlei Auswürfe, weder Qualm noch Wasser.
-Lüfterrad mit der Hand gedreht, merkt man zwar die Kompresion aber geht.
-Anlasserscheibe im Motor kontrolliert/ Zähne oder auf festen sitz


So jetzt bin ich mit meinen Latein am ende und ich weis echt nichtmehr weiter, kann mir vielleicht von euch noch jemand weiter Helfen?

Gruß
Bernd
 
Hallo Theo,

gemessen 12,8 Volt 143 Ah, Säuredichte 1,26-1,28,
wenn ich Starte bricht die Spannung an der Batterie auf 6 Volt zusammen.
Habe auch schon andere Batterien versucht, überall das gleiche.

Ich bin echt beim verzweifeln.

Gruß
Bernd
 
Hallo Unimoggemeinde.
Ich fahre seit ca. 7 Jahren nur noch mit Gehlbatterien von Optima. ( Rot)
Die ist zwar etwas teurer, aber wartungsfrei, halb so gross, und das kaltstartverhalten der Batterie ist bis -21Grad Celsius bei 100 prozent.
Würde mir nie mehr etwas anderes kaufen.
Dazu noch ein Natoknochen, und alles ist bestens.
Gruss an alle,
Klaus
 
Hallo,

ich bin auch auf der Suche nach neuen Batterien.
Im Mog habe ich seit 2003! zwei Arktis Batterien mit 88 Ah und 600A Klatstartleistung - im letzten Winter war aber öfters das Anlassen nur mit überbrücken möglich. Da der Batteriekasten vergammelt ist möchte ich einen neuen machen mit nur noch einer Batterie.
Heute morgen ist meine Batterie im Auto zusammengebrochen Varta silver, auch seit 2003.

Mein Teilehändler hat Varta promotive black oder s-power Batterien zu bieten. - Hat jemand erfahrung mit "S-Power"? Eine 180Ah 1000A S-Power kostet das gleiche wie eine 143Ah 950A Promotive black. Was würdet ihr empfehlen? S-power oder Promotive?

Gruß Thomas
 
Mahlzeit ihr Buben!

Nun will ich auch mal meinen Senf dazugeben:-)

Das Startverhalten des Unimog vor allem bei Kälte hängt noch von sehr vielen anderne Faktoren ab, welche meiner Meinung nach eher stärker zu bewerten sind als Kapazität und Kurzschlußstrom der Starterbatterie. Da wären z.B. Allgemeinzustand des Motors (Kompression, Einspritzanlage, Kraftstoffversorgung, usw.) als auch Zustand des Anlassers, Strom und Masseverbinungen, Schalter, etc.

Was bringt eine Batterie mit 140Ah und 1000A Kurzschlußstom, wenn der Strom am Anlasser nicht vernünftig ankommt. Und was bringt ein super arbeitender Anlasser wenn der Motor so fertig ist, das er warm schon schlecht anspringt.

Vielleicht darf ich mich glücklich schätzen, aber in meinem 416 steht eine Banner Autobatterie mit 70Ah, die beim Vorbesitzer noch so herumstand. Er springt damit bis -15°C auch ohne ohne Startpilot, etc. problemlos an.

Ich würde auf alle Fälle auf eine Markenbatterie setzen und schauen das sie Rüttelfest ist. Die Kapazität würde ich abhängig vom Inhalt des Geldbeutels wählen!:-)

Gruß Olli
 
Hallo Theo!

Nein, er steht in meiner Scheune, bei der wohlgemerkt das Tor fehlt;-) Er steht sozusagen fast im Freien. Der Motor springt einfach sehr leicht an. Ich will damit sagen, daß der Anlasser kaum Drehzahl aufzubringen braucht um den Motor zu starten. Ich hab es noch nicht mit der Uhr gestopt, aber er nudelt bei dieser Temperatur keinesfalls länger als drei Sekunden bis er kommt. Und die Batterie schafft das locker. Ich denke aber auch, daß sie irgendwo jenseits der -20°C Marke an ihre Grenzen stoßen wird.

Gruß Olli
 
Hallo olli,

Ja, es genau,
Ich habe auch gesehen dass eine 406 start mitt einem alte 75Amp. Batterie.

(alte Modell mit den Schritten auf dem Kotflügel, von Armee)

Und er rauchte gesamt nicht in einem geschlossenen Raum. :D

Gr. Theo
 
Hallo, liebe Moggi-Gemeinde,

ich antworte mal diesem etwas älteren Thread aus gegebenem Anlass.

Trotz generalüberholten Motors OM 352, neuen Anlassers, neuer Bosch-Einspritzpumpe habe ich bei meinem draußen stehenden 406 das gleiche Problem des schlechten Anspringens, und das bei vergleichsweise milden -10 Grad. Da die Batterie angejahrt ist und nicht gerade eine Markenbatterie, stellen sich mir zwei Fragen:

Gibt es Empfehlungen bezüglich Batteriehersteller? Machen diese "Heizdecken" im Batteriekasten Sinn, oder ist das Geldrausschmiss pur?

Herzlichen Dank für Eure Antworten und viele Grüße!

Volli
 
Hallo,

als der 406 bei uns auf den Hof kam hat er eine betagte 120 AH Batterie verbaut. Dementsprechend war das Startverhalten im Winter ( trotz Erhaltungsladung ) besch....
Ich wollte aber keine so große ( und damit teure ) und unhandliche Batterie anschaffen. Alle anderen Fahrzeuge sind bei uns mit 88 AH Batterien ausgerüstet und dadurch untereinander austauschbar. Das finde ich Vorteilhaft wenn die Frage ansteht ob die Batterie "verschliessen" ist oder die Lima nicht mehr richtig lädt.
Deshalb habe ich den angegammelten Bateriekasten durch einen Eigenbau ersetzt der mit 2 mal 88 AH( paralel )bestückt ist. Im Sommer ist der Einsatz auch mit nur einer problemlos möglich, wenn der Hoflader eine Tauschbatterie braucht.
Im Winterbetrieb mit 2 Mal 88 AH ist der Unimog jetzt unschlagbar Startfreudig.

Mfg Winni
 
Hallo Zusammen!
Noch mal zum Thema Batteriegröße
Verwechselt nicht die Kapazität der Batterie (140AH) mit dem Strom den sie beim Starten bringen soll.
Bei meinem 406 sind das bei 4,7KW Anlasserleistung nach der Formel
Volt x Ampere = Watt ( umgestellt Watt / Volt = Ampere)
4700/ 12 = 391,6A !!!
Also sollte die Batterie rund 400A Startstrom bringen.
DAS GILT ABER NUR BEI +20 GRAD AUSSENTEMPERATUR!!!!!!!!!
Wenn man grob den erhöhten Widerstand eines auf -20 Grad abgekühlten Motoröles und die geschwächte Leistung einer ebenfalls auf diese Temperatur abgekühlten Batterie rechnet, so sollte diese idealerweise einen STARTSTROM VON > 900 AMPERE haben!!!!!!!
Dann funktioniert der Mog auch noch ohne Ladegerät und Warmstellen der Batterie bei 20 Grad Minus.
Die Kapazität der Batterie ist dann absolut wurscht!!
Außer man hat eine Standheizung oder sonstige größere Stromverbraucher die ohne laufenden Motor betrieben werden.
Batterien dieser Startleistung gibt es beispielsweise von Exide
(88 AH mit 960A Startstrom, oder eine reine Starterbatterie 45AH mit 1600 Ampere Startstrom!! Ich hab mich nicht verschrieben 45AH mit 1600A!!)
Aber Achtung! Die Batterien ziehen nach dem Starten kräftig an der Lichtmaschine (Empfehle >80A) dann sind sie nach eigener mehrfacher Erfahrung bei selbst starker Entladung nach ner viertel Stunde wieder voll.

Bei dem ganzen Spielchen sollten aber die Kabel und die Kontakte dementsprechend ausgelegt und sauber sein.
Ebenso hängt es natürlich von der Qualität des Motors ab (Kompression, Einspritzpumpe, Einspritzdüsen) und der Anlasser sollte natürlich auch in Ordnung sein.

Ne Frage noch: Welcher Batteriehersteller, außer Exide, gibt auf seine Batterien 4 oder mehr Jahre Garantie? (Trauen die ihren eigenen Produkten nicht mehr als 2 Jahre zu?)

Gruß
Bernd

P.S.: Nochmal! Die Kapazität der Batterie ist zum Starten wurscht egal!!!! :!:
 
Hallo zusammen,

gemäß Unimog-Tabellenbuch wird für die Baureihe 403-406 eine Batterie mit 100AH und einem Kaltstartstrom von 400A empfohlen. Das macht auch Sinn, weil in dieser Baureihe Lichtmaschinen mit damals üblichen nur 55A Ladestrom verbaut wurden. In der Schlußfolgerung heißt das, daß die Lichtmaschine ca. 2 Stunden benötigt, um eine entladene Batterie aufzuladen, oder man stellt den Mog mit halb entleerter Batterie ab und wundert sich beim nächsten Start. Also, zu große Batteriekapazitäten sind kontraproduktiv.

Hoffentlich helfen meine Infos weiter.

Gruß
Klaus-Peter
Trans-mog