Startpilot

e.arens

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08. Aug. 2002
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Gibt es Startpilot noch irgendwo zum Auffüllen in den kleinen Behälter für die Handpumpe im 403 / 406 ? Ich finde überalll nur die kleinen üblichen Sprühflaschen.
Gruss
e.a.
 
Hallo e.a.,

meines Wissens gibt es die Startpilot Nachfüllflasche nur in der Sternapotheke.

Teile-Nr.: A6005550010

Preis (war vor einiger Zeit): 16,63 Eur.

Gruß aus der Lüneburger Heide
Andreas
 
Guten Abend,

nach meiner Erfahrung solltest Du die Original-Flasche ex DC kaufen, da die anderen (z.B aus dem Baumarkt) von den Sprühköpfen her nicht passen dürften.

Gruß

Markus (UCG4113)
 
Die DB Teilnummer war nicht ganz richtig, wie sich beim Bestellen zeigte, deshalb hier die korrigierte Fassung, falls noch jemand das Teil benötigt: A 000 555 0010
Gruss
e.a.
 
Hm,ich will zwar keine überflüssige Grundsatzdiskussion anfangen, aber Startpilot halte ich für den natürlichen Feind des Dieselmotors. Dafür ist er nicht gemacht.

Akzeptieren könnte ich Startpilot höchstens bei Einsatzfahrzeugen im Notfall. Ansonsten hilft er nur einen angeschlagenen oder nicht mehr ganz taufrischen Motor um so schneller in Schrott zu verwandeln.

Thorsten
 
Thorsten,
ein Direkteinspritzer ohne Benutzung irgendeiner Kaltstarthilfe oder anderer Hilfsmittel wie Fremdheizung springt bei - 20 grad Celsius und kälter wirklich nur noch zäh und oft nur mit viel Glück an, dafür war ja auch bei den 403/406 die Startpilotpumpe eingebaut. Im Prinzip hast Du Recht, dass dies jedesmal eine kurzfristige Zusatzbelastung der Motormechanik mit sich bringt, ein guter Motor sollte das aber aushalten. Ich will mir für den Winter noch eine Warmwasservorwärmung von DEFA oder Calix besorgen, die hilft immer und meine Heizung geht auch sofort nach dem Start, nur die benötigt eine Steckdose, und die finde ich im Wald ziemlich selten. Standheizung zum Vorwärmen scheidet bei mir aus, ist einfach zu laut, wenn die Kiste bei der Jagd fast unter dem Hochsitz steht, da ich oft zu faul zum Laufen bin.
Gruss
e.a.
 
Unser Güldner Shleper mit 20 Ps hat zum starten bei tiefen temperaturen eine heizwendel direkt nach dem Luftfilter. So springt er auch ohne problem bei minus 10° C an wenn er 1 min über die batterie forgewermt wurde.
Vielleicht ist das ja auf den Mog übertragbar
P.S. Güldner ist Bj 64

MFG Steffen
 
Hallo,

weiß jemand ob die Startpilot Nachfüllflasche auch für meinen trac die gleiche ist, wie beim Mog Teilenr. A 000 555 0010 (normalerweise sind die doch alle gleich oder?)
(OM 352 Bj83).
Weil ich hab heute bei meiner DB Werkstatt erfahren dass die 40¤ kostet!

Vielen dank im voraus

Gruß Andi
 
Beim Kindermann gibts den Startpiloten schon um 9 EUR die Flasche.

Wir hatten übrigens ein Dieselaggregat aus dem Krieg und das haben wir im Winter nur mit Startpilot gestartet und der Einzylinder hat über 60 Jahr auf den Buggel bekommen!

Peter
 
Hallo e.a!
Die Startpilotnachfüllflasche mit der richtigen, nicht so aggresiven Mischung wie bei der Sprühflasche, gibt es auch im Lkw- Zubehörhandel von der Originalmarke Startpilot.
 
Herbylix schrieb:
...Startpilotnachfüllflasche mit der richtigen, nicht so aggresiven Mischung wie bei der Sprühflasche, ...

Hallo, Mogler,

das ist ein wichtiger Aspekt! Der "Anlasskraftstoff" hat eine andere Rezeptur, als Sprühflaschen-Startpilot und zündet deshalb "weicher".

Trotzdem ist es eine Tortur für den Motor.

Noch einmal möchte ich die Flammglühkerze ins Gespräch bringen.

Die kostet einmalig ca. 20,- Euronen, braucht eine Anzapfung an die Dieselleitung, die kostet auch nur ein paar Kröten und funktioniert seit Anfang der 60-er Jahre millionenfach bewährt in allen Perkins-Motoren zuverlässigst!
Und das, obwohl die Perkins mit der CAV Einspritzpumpe gegenüber unseren OM's mit Reihen-ESP beim Kaltstart noch einmal zusätzlich benachteiligt sind...

Da ich 3 Maschinen mit Perkins-Motor betreibe, kann ich das jedem nur ans Herz legen.

Vermute mal, dass auch Steffens Güldner nicht nur die Heizwendel im Saugrohr hat, sondern auch ein kleines Röhrchen mit Diesel drin...

Grüße

Holger

Für alle, die basteln können, reicht die Flammglühkerze und ein wenig Spritleitung und ein T-Stück aus, alle anderen können auch die "computergesteuerte Vollversion" mit Nachglühfunktion bei BERU kaufen - kostet allerdings mehr: http://www.beru.com/deutsch/produkte/gluehkerzen/gf.php
http://www.beru.com/deutsch/produkte/kaltstarthilfen_fuer_nutzfahrzeuge.php
 
Hallo Holger,
welchen Güldner Steffen hat weiß ich nicht, in unserm Fahr ist der 2LD drin (auch Güldner, 17PS). Es gibt da wirklich nur die Glühwendel im Saugrohrflansch - mehr braucht der nicht! Wenn der Motor noch ok, dann springt er dir mit 1-2 Pumpenstöße der Handeinspritzung und ein bischen Vorwärmen dieser Glühwendel problemlos an.
Wenn er nicht mehr so ok ist, auch gut, gibt nach ein paar Startversuchsminuten so herrlich gedämpftes Licht in der Halle, fast als ob er ein Mog sein will . . . :wink:

mfG
Axel
 
Moggälä schrieb:
... 1-2 Pumpenstöße der Handeinspritzung . . . :wink:

Hallo, Axel,

ist jetzt zwar ein wenig off topic, aber hilft vielleicht trotzdem allen ein wenig weiter:

was ist das für eine Handeinspritzung und was spritzt die wo hinein?

Grüße

Holger

Habe leider mit Güldner nix am Hut, weil mein Vater seinerzeit in der Auswahl Güldner G60 oder MF165 den MF bevorzugte...
 
Hallo Holger,
lange Rede, kurzer Sinn - ich schau jetzt mal über evtl. noch vorhandene Urheberansprüche drüber weg . . . .
Vor-Eingespritzt wird Diesel (quasi Gemischanreicherung) - wobei die Nutzung und die Beschreibung sich etwas unterscheiden - zurück springt der Knopf eigentlich immer sofort - daß er mal gehängt hat, is mir selbst bei Frost nicht bekannt.
Die genannten 1-3min Ansaugungvorheizen hab ich noch nie gebraucht.
Und seit er vor zweieinhalb Jahren ne Motorüberholung hinter sich hat, springt er sowieso an wie vorher noch nie.

mfG
Axel
 

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Hallo, Axel,

dann heizt er anscheinend tatsächlich nur elektrisch.

Auch rein elektrische Ansaugluft-Vorwärmer hat BERU bis heute im Programm.

http://www.beru.com/deutsch/produkte/kaltstarthilfen_fuer_nutzfahrzeuge.php
http://www.beru.com/download/produkte/TI01_d.pdf
In dem PDF suche man mal nach dem Begriff: "Weißrauchunterdrückung" und achtet mal auf das erste abgebildete Fahrzeug... Warum wohl gerade dieses Auto??? :wink:
Spannend speziell für Mogdriver!!!

Grüße

Holger
 
Hallo Axel,
deine Aussage mit der Glühspirale im Ansaugrohr ist nicht zu beanstanden.

Aber wenn ich das von Handeinspritzung lese, sträuben sich mir doch ein wenig die Nackenhaare.

Der Knopf der dort mit dem Auszug aus dem Handbuch beschrieben wird, ist der so genannte Mehrmengenknopf. Der hat keine Funktion wie ein Pumpenknopf den man mehrmals drücken muss und der pro Hub eine gewisse Menge Kraftstoff einspritzt.
Er wird nur einmal gedrückt und muss dann auch in der eingedrückten Stellung verbleiben. Erst wenn der Motor anspringt springt auch dieser Knopf wieder heraus, so das man ihn vor dem nächsten Kaltstart wieder eindrücken kann.
Der Knopf ist definitiv keine Pumpe er gibt nur einen größeren Pumpenkolbenhub frei.

Nur der Vollständigkeithalber sei noch erwähnt, das es einen anderen Güldnermotor (2D15) gibt, welcher einen wirklichen Vorpumphebel hatte. Diese sollte vor Motorstart 2/3 mal betätigt werden
Mit diesem Hebel hat man die Kolben der Einspritzpumpe tatsächlich betätigt und hat pro Hebelhub Kraftstoff in den Brennraum eingespritzt.

Solltest du dazu noch mehr Erfahren wollen, kannst du das Thema Mehrmengenknopf gerne im Gueldner-forum neu eröffnen.


Hallo Holger, bei Güldner Direkteinspritzern gab es tatsächklich nur den Heizglühdraht im Ansaugrohr.
Die Flammglühkerze wird auch sehr erfolgreich bei den Luftgekühlten Deutz Motoren eingesetzt.

Im übrigen sehe ich die Verwendung von Startpilot so wie Thorsten.
Es sollte nur im äußersten Notfall eingesetzt werden und nicht Bestandteil der üblichen Startstrategie sein.
 
Hallo Hermann,
danke für die Info und laß die Nackenhaare ruhig gesträubt.
Den Knopf wird bei uns wohl schon seit seinem ersten Tag (1955) so benutzt, solange ich ihn fahre und mich dann auch mal langsam um die Technik interessierte, bleibt der Knopf nie drin nach Betätigung - also Pumpen zwangsweise. Allein vom Verhalten des Motors her mußte ich bisher davon ausgehen, daß es ne Art von Pumpe ist - wenn er ned gleich will, dann beim Anlaufen weiter"pumpen". Das (originale) Handbuch tauchte auch erst vor nicht allzulanger Zeit wieder auf (da drin is es ohne Bild und schlechter beschrieben), reingeschaut hat wohl nie jemand.
Der Knopf hat seit der Motorrevision eh fast ausgedient - war vorher aber ne sehr gute Kindersicherung - sogar der örtliche Landmaschinenmeister rief mal vor Jahren hilflos an das der Motor nicht anspringt - er kannte den Knopf nicht.
Gueldner-Forum ist ne gute Idee! Hab ansonsten wenig Austausch mit Fahr-Leuten, gibt ned allzuviel davon im Land der Fendt und Eicher. Und jetzt frist der Mog die Zeit.

mfG
Axel
 
donpedroat schrieb:
Beim Kindermann gibts den Startpiloten schon um 9 EUR die Flasche.

Wir hatten übrigens ein Dieselaggregat aus dem Krieg und das haben wir im Winter nur mit Startpilot gestartet und der Einzylinder hat über 60 Jahr auf den Buggel bekommen!

Peter

Hallo,
danke erst mal für euere Antworten

passt dann die Nachfüllflasche vom Kindermann auch für meinen Behälter? weil es steht ja nichts in der Beschreibung dass die Flasche für den Behälter passt.

Gruß Andi
 
Hallo Axel,
ich lass dich gerne in dem Glauben das dein Knopf eine Pumpenfunktion hat.
Doch deine letzte Antwort ist nun so, als wüdest du uns /mir weiss machen wollen das auch in Deuschland die zöllige Linksgewindschraube die Standardschraube ist und metrische Rechstgewindeschrauben die eher seltene Ausnahme sind.

Wenn du deine Einspritzpumpe mal irgendwann aus deinem Motor heraus nimmst, dann erkennst du hoffentlich den Trugschluss dessen du dort aufsitzt.
Es gibt an an den Steckpumpen vom Typ PF oder PFR keine
Vorpumpeinrichtung. Das ist technisch daran so nicht vorgesehen. Auch wenn der Knopf bei dir noch nie eingedrückt blieb, heist das doch nicht das dies dann so richtig ist.
Deine Aussage bleibt definitiv falsch, du kannst daran nicht vorpumpen.

Ich sende dir mal bei Gelegenheit ein Foto vom inneren der Pumpe.