Straßen werden nur notdürftig geflickt

Straßen werden nur notdürftig geflickt

Der Straßenzustand ist den vergangenen Jahren deutlich schlechter geworden. Das meinen zwei Drittel aller Autofahrer, dabei sind die ostdeutschen Befragten weitaus zufriedener als die westdeutschen.

Stuttgart - 87 Prozent der Befragten einer Umfrage der Sachverständigenorganisation Dekra waren der Meinung, dass jetzt mehr Straßen nur notdürftig geflickt werden. Bei 29 Prozent hat der mangelhafte Zustand einer Fahrbahn sogar schon mal zu Beschädigungen am Auto geführt oder zu einem Unfall beigetragen.

Die Note "schlecht" erhielten am häufigsten die Stadt- und Gemeindestraßen (63,5 Prozent) vor den Landstraßen (33,3 Prozent), während die Autobahnen (4,4 Prozent) und Bundesstraßen (6,7 Prozent) am besten abschnitten. 84,7 Prozent der Autofahrer sind für höhere Investitionen für den Erhalt des Straßennetzes. Dafür würde allerdings nur jeder Sechste (16,6 Prozent) zum Beispiel eine höhere Kraftfahrzeugsteuer in Kauf nehmen.

Erhebliche Unterschiede gibt es zwischen Ost- und Westdeutschland: Im Osten stellten nur 45,8 Prozent der Kraftfahrer eine Verschlechterung der Straßen fest. Im Westen waren es dagegen 65 Prozent. Die nicht-repräsentative Umfrage wurde bundesweit unter 1800 Autofahrern durchgeführt, die mit ihren Fahrzeugen zur Hauptuntersuchung zu Dekra kamen.

Aus spiegel-online
 
Der Zustand ist mir doch wuarscht, schließlich habe ich ja nen Mog, auf der Autobahn kann ich zur not auch durch die Baustellen fahren. Und wenn die Schlaglöcher in der Stadt so tief geworden sind, dass der da nicht durchkommt, kommt auch endlich mal ne Reparaturkollone vorbei und kippt ne Schubkarre voll Asphalt rüber. Unser Bürgermeister hat nähmlich keinen Mog, und der will ja schließlich auch weiterkommen. 8)
 
Moin, moin,

leider kann ich da nichts Gegenteiliges aussagen.
Gerade wenn ich mir den Zustand der Straßen in Lübeck, wo ich arbeite, ansehe, kann ich nur die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Hier haben die meisten Straßen Schlaglöcher und Risse, da kommt man wirklich nur mit dem Mog durch; und Pfützen sollte man sowieso meiden...

Leider Gottes ist dieses Problam darauf zurückzuführen, daß die Stadt Lübeck kein Geld zur Erhaltung der Infrastruktur hat.
 
jo, teilweise sind die Strassen unter aller Sau.
Hier bei uns wurde ne Strasse geflickt und 3 Tage gesperrt vor 1/2 Jahr.
Jetzt fangen sie an und bauen sie komplett neu. War wieder schöne
Geldverschwendung :roll:

Bin ich in den neuen Bundesländern unterwegs, da gibts Strassen breit
wie Autobahnen und kein Auto ist da unterwegs...
Da ist wohl noch Geld da?
 
zum Thema fällt mir spontan ein was sich neulich in Karlsruhe abspielte:
eine Durchgangsstraße war in schlechtem Zustand, seit Jahren schon. Nun rückte die Baufirma mit der großen Fräse an und fräste die oberen beiden Schichten ab und brachte eine neue Tragschicht ein. Darauf kam eine neue Verschleißdecke. So weit so gut. Nur regnete es am Tag nach dem Einbau und da zeigte sichder ganze Pfusch! Pfützen ohne Ende, Querrillen,...Also haben die die Verschleißdecke wieder ausgefräst und neu gemacht. Gut, das ging auf Gewährleistung nach VOB/B, aber jetzt da die Straße befahrbar ist stelle ich nur fest daß sich der Rythmus der Rillen und Löcher verändert hat, sonst nichts! Da wird schon mal investiert und dann bekommt die billigste Firma den Auftrag, egal was dabei rauskommt oder wie??
Auf unserem Spätzle-Highway ,der A8 in Richtung Stuttgart, wurde ein Flüsterasphalt eingebaut. Es schepperte am laufenden Band, nun kommt der Sch.... wieder raus und normaler Asphalt rein. Hier gehören doch die Verantwortlichen in der Bundesstraßenbauverwaltung zur Verantwortung gezogen und nicht der Steuerzahler! Kosten für diese schwachsinnige Aktion: ca 5 Mio Euro. Wieviele Straßen hätte man da wohl bauen können?
Unsere Stadtverwaltung läßt beinahe jedes Jahr die Gemeindeverbindungsstraße zwischen zwei benachbarten Dörfern frisch flicken. Schön "professionell" mit Asphalt und Walze. Nur bauen die die Schwarzdecke immer auf losem Untergrund ein weil die Straßenränder immer wieder abbrechen. Schöne Arbeitsbeschaffung. Warum so frage ich mich baut man eine solche, ehemalige Kreisstraße, nicht einmal richtig aus und hat lange Zeit Ruhe? Warum gibt der Kreis oder das Bundesland oder der Bund immer mehr Straßen im kommunale Hand? Andersrum gefragt: warum nehmen die Kommunene die Straßen in ihre Obhut? Außer Kosten und Arbeit haben sie meist nichts davon. Ich kapiers nicht.
 
ja, ja,
leider ein großes Problem, daß an allen Ecken und Enden gepart wird.
ich hab da noch so ne Sache. Bei uns haben die eine Straße komplett neu gemacht. Fährt sich ohne Frage wunderbar, aber die haben die Straßs einfach nen halben Meter schmäler gemacht, damit sie den Mittelstreifen sparen. Jetzt können zwei LKW nur noch im Schrittempo aneinandervorbei, aber die fahren auch wie die Bekloppten. Ein Wunder, daß da noch nichts passiert ist.