Türschloss Unimog 406 RECHTS ? ergänzt: Zentralverriegelung und Fensterheber

Ruedi406

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24. Sep. 2007
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Viernheim
Hallo zusammen,
mein 406 hat nur auf der Fahrerseite ein abschliessbares Türschloss. Mich nervt, daß ich zum Öffnen der Beifahrertür immer zuerst links aufschliessen muß, und dann die rechte Tür von innen öffnen.

Hat jemand dafür schonmal eine Lösung entwickelt ?
Z. B.
- Schliesszylinder rechts nachrüsten
- Zentralverriegelung nachrüsten

Ich würde mich über Eure Ideen freuen :D

Gruss Rüdiger
 
Hallo Rüdiger,
Ruedi406 schrieb:
Ich würde mich über Eure Ideen freuen :D

Ich weiß ja nicht, ob du dich über meine höchst produktiven Ideen freuen würdest. Anderseits ist der keke Smiley am Ende doch einladend :lol:

Mein dumme Idee war an der Beifahrerseite einfach einen Pneumatikzylinder hinzusetzen, der dann den Hebel in die offen Stellung drückt. So ganz plakativ im Innenraum, sichtbar an der Tür montiert.
De brauchst nichtmal ein Ventil, wenn der Mog druck aufbaut, fährt der Zylinder aus und die Tür würd entsperrt. Wenn der Mog dann abgestellt wird und seinen Druck verliert fährt der Zylinder wieder ein und zieht mit einem Draht den Griff mit nach unten.

So öhm genug der Doofen Ideen.
Ich habe meinen Mog ja jetzt mehr zerlegt besessen, als zusammengebaut, also bin ich mir gerade nicht sicher, ob man die Fahrertür genauso durch verdrehen des Hebels von Innen verriegeln kann?
Aber zwischen Verschlossen und nicht Verschlossen bzw Tür öffnen muss es Innen in der Mechanik ja einen Unterschied geben. D.h. du könntest da irgendwo was so abändern (vielleicht eine Art "Nocke" Betätiger auf die Stange), dass so ein einfacher Endschalter gedrückt wird, wenn die Tür abgeschlossen wird.
In der Beifahrertür könntest du dann innen einen Servo oder Stellmotor verbauen, der dir da dann passend zur Stellung in der anderen Tür den Hebel umlegt, indem er an die Welle anpackt oder sonst was - Pneumatik ginge auch, aber halt nur wenn Druck da ist. Quasi wenn Fahrer auf, dann Beifahrer aufschließen und umgedreht. öffnen muss der Beifahrer dann natürlich noch von Hand :wink:
Das ganze müsste man dann im besten Fall natürlich so Aufbauen, dass sich die Beifahrertür auch immernoch mechanisch Sperren lässt (z.B. Drücken und Kralle zum Zurückziehen, oder Servo, der nicht "selbsthemmend" ist).

So vom technischen Aufbau klingt es so jetzt mal ganz Simpel. Nur wie man die Logikschaltung dahinter dann löst ist natürlich eine andere Sache.
Dafür kann man sich natürlich dann auch eine Analogschaltung basteln mit der passenden Logik, allerdings müsste ich mich da jetzt selber Reinfuchsen in die praktische Umsetzung.
Natürlich ginge auch wie oben erwähnt eine Pneumatische Logik, aber dann brauchst du Druck auf dem Kessel, das ist alles sperrig, aber kann dir nicht deine Batterie leerziehen.

Eine Analoge Schaltung sähe z.B. wie folgt aus:
Ich gehe wieder davon aus, dass der Endschalter gedrückt würd, wenn die Fahrertür abgeschlossen ist. Dann bedarf das ganze zwei Relais mit jeweils zwei Öffnern. In der Beifahrertür dann einen Motor. Vielleicht auch einen Verstellmotor. Ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass es sich um eine Form von Motor handelt mit externen Endschaltern, dann könntest du das ganze, wie unten auf der Skizze zu Schaltplan 1 ansteuern.
Nun Stellt sich jedoch die Frage, welchen Typ Motor man da verwendet. Natürlich kann man einen einfachen Drehmotor verwenden und nochmal externe Endschalter verbauen - das wird aber kompliziert. Es gibt günstig ja die kleinen Linearmotoren, die haben interne Endschalter und Schalten sich beim Erreichen ihrer Position von alleine ab.
In der Skizze 1 würden dann aber immernoch die Relais Strom ziehen. Das könnte man z.b. mit einem Relais mit Ausschaltverzögerung, dass man davor schaltet lösen oder man hat einfach einen Batterie Trennschalter und dann ist das ganze auch egal.

Wenn man allerdings einen solchen Linearmotor mit internen Endschaltern nimmt, dann würde ich die Relais ganz überspringen, indem man den mechanischen Aufbau etwas anders macht. (Ja wenn man diese Änderung macht könnte man auch oben die Relais überspringen und trotzdem die Endschalter zur Spannungsunterbrechung einbauen). Aber naja, die Angehängte Skizze 2 wäre dann eher meine Empfehlung.
Dafür muss aber am Aufbau geändert werden, dass man entweder einen Endschalter mit zwei Öffnern und zwei Schließern nimmt, oder man findet den Platz zwei dieser kleinen Endschalter zu montieren, die beide Gleichzeitig betätigt werden. Z.B. einfach nebeneinander vom selben Hebelchen. Dann hat man schon genug Kontakte an den Schaltern und kann sich die Relais sparen. Letztere ziehen dann nicht mehr Permanent Strom und der Linearmotor schaltet sich so oder so ab, wenn er in einer seiner Endlagen ist.
So sollte der Aufbau dann auch funktionieren.
Beim Zeichnen ist mir hier noch der Gedanke gekommen, dass die Endschalter bzw Microswitches, die man so für kleines geld kaufen kann, meistens Wechsler drin haben. Dafür habe ich dann Skizze zwei direkt gezeichnet. Das macht das ganze noch einfacher, Geht aber genauso mit getrennten Schaltern NC/NO


Alternativ könnte man das ganze auch mit z.B. einem Arduino Nano lösen. Wäre auch nicht zu schwer Umzusetzen. Heutzutage hat ja schließlich jeder Türgriff ein eigenes Steuergerät, bzw controller und eine Bus-Anbindung. Die Lösung ist vielleicht einfach, aber das ganze verliert dann wahrscheinlich doch was den Mog-Charm.



Gruß
Sebastian
 

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Hallo Sebastian,

also vorneweg erst einmal ganz herzlichen Dank für Deine Ideen :party die find´ich echt super; so war das auch mit meinem Smiley gedacht. Es geht um möglichst viele Ideen, aus denen sich am Ende vielleicht die Lösung ergibt.

Ich habe immer irgendwelchen Kram im Beifahrerfußraum liegen (Spanngurte, Ketten, Werkzeug), und finde es lästig, durch das Fahrerhaus krabbeln zu müssen, nur um die Tür zu öffnen. Daher suche ich nach einer Lösung.
Die pneumatische Idee scheidet aus. Ich möchte den Unimog nicht starten, damit die Tür sich öffnet. Auch hält mein Unimog durchaus ein, zwei Tage den Druck. So lange soll die Tür nicht offen sein.

Da ich ein Fan von Arduino und ESP32 bin, gefällt mir das eigentlich am besten. Damit liesse sich der Unimog sogar über Handy öffnen und schliessen. Das würde ich gleich bauen, aber die Teile ziehen nicht unerheblich Strom. Ich müsste mal schauen, wie lange die Fahrzeugbatterie das durchhält.


Gut finde ich die Idee, die Schloßstellung an der Fahrertür abzufragen, und dann einen Linearmotor in der Beifahrertür anzusteuern. Das Problem ist, bei Betätigung des Fahrertürschlosses ändert sich mechanisch in der Türverriegelung nichts. Nur im Schloss selbst wird der Betätigungsknopf entriegelt. Es wird schwer, das mit Microschaltern zu erfassen. Der von Dir beschriebene "Unterschied" ist also minimal. Falls es möglich wäre, dann gefällt mir das mit dem Linearmotor sehr gut. Sorry, aber dabei musste ich gleich an Fensterheber für den Unimog denken, die ich auch sehr praktisch fände. Aber das vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt.

Mir persönlich ist die Originalität am Fahrzeug nicht so wichtig. Es soll möglichst praktisch sein. Daher ist mir jede Lösung recht.

Nochmals vielen Dank für Deinen tollen Beitrag,

viele Grüsse, Rüdiger
 
Hallo
Ruedi406 schrieb:
Nur im Schloss selbst wird der Betätigungsknopf entriegelt. Es wird schwer, das mit Microschaltern zu erfassen
der Linearmotor hat in dem Fall nur zwei Positionen, Entriegelungsknopf oben odewr unten. Das ließe sich einfach mit zwei Reedkontakten oder induktivem Sensor abfragen.
 
Hallo Freunde,

Reden wir hier eigentlich von einem Cabrio oder dem geschlossenen Fahrerhaus?

Gruß
Jochen
 
Hallo:

Zur Stromaufnahme des Arduinos kommt es natürlich drauf an:

Wenn du irgendwo diese physischen Schalter verwenden kannst, dann hast du natürlich den Vorteil, dass die dir in einem Zustand die Spannungsversorgung Kappen können.
Dann kannst du dazwischen in die Spannungsversorgung noch ein Relais mit Uasschaktverzögerung oder evtl einfach einen Kondensator hängen, dass der Arduino noch kurz anbleibt um die Tür weiter abzuschließen.

Wenn der Arduino dann natürlich ausgeschaltet ist, bringt dir auch ein Funkschlüssel o.ä. nichts.

Allerdings: ImNormalbetrieb braucht der Arduino 25MA. Im Standby 7.
Dann wäre der Verbrauch für eine Woche ja so grob irgendwo zwischen 1-4Ah.
Das wäre ja noch verkraftbar. Wenn er sehr lange steht lohnt sich dann ein Trennschalter für die Batterie so oder so.

Natürlich könnte man ja wieder ein Funkschlüssel bauen, oder auch einfach mit RFID den Bereich um das Fahrerschloss abscannen und da dann einen Transponder am Schlüssel(Bund) haben.
Jedes Mal, wenn der Schlüssel in das Feld rein kommt und so und so lange da bleibt ändert sich der Status von zu auf auf oder umgedreht.


Eine ganz andere Überlegung wäre es vielleicht auch einfach ein Auto mit ähnlichen Griffen und Zentralverriegelung zu finden, wo der Schließzylinder direkt Schalter drin hat. Dann auch direkt beide Türen darüber ansteuern. Dann kannst du auch auf der Beifahrerseite aufschließen.


Gruß
Sebastian
 
Hallo zusammen,

es handelt sich um das Ganzstahlfahrerhaus.

Hier hab´ ich mal ein Video vom Türschloss, und wie es funktioniert, eingestellt.

https://youtube.com/shorts/Nj3NNi0yXLc?feature=share

Der Hinweis von Dir, Helmut, müsste sich umsetzen lassen, nämlich die Schlossstellung durch einen Reedkontakt abzufragen. Bei Drehung des Schlüssels macht der in der Tür liegende Vierkant eine 180° Drehung. Die müsste ich irgendwie abfragen. Damit liesse sich dann der Linearmotor in der Beifahrertür ansteuern.

Vielen Dank für Eure Beiträge !
Viele Grüße,
Rüdiger
 
Hallo Sebastian,

Du hast gerade parallel zu meiner Antwort auf Helmut und Jochen geschrieben.

Erstmal muß ich mich korrigieren:
"Das Problem ist, bei Betätigung des Fahrertürschlosses ändert sich mechanisch in der Türverriegelung nichts. "
Das ist falsch. Ich habe das Türschloss einmal ausgebaut. Auf der Türinnenseite dreht sich ein Vierkantbolzen mit einer Schraube. Das wäre irgenwie abfragbar. Damit liesse sich
die Beifahrertür bei Schlüsseldrehung an der Fahrertür über einen Linearmotor ansteuern.

Ich werde einmal versuchen, ob ich hier eine Abfrage bauen kann.

Danke Dir für die Stromverbräuche des Arduino und die Idee mit den RFID. Das wäre am Ende die Krönung

Viele Grüße,
Rüdiger
 
Guuden,

Warum nicht gleich ein Keyless Go einbauen? Der seperate Startknopf ist ja schon da!

Gut Mog! Justus
 
Hi Justus,
das kommt auf die Wunschliste. Falls es irgendwie eine elektronische Lösung wird, dann sollte das kein Problem sein. Danke für Deine Idee 💡
Viele Grüße, Rüdiger
 
Guuden,

Es gibt im Netz Nachrüstbausätze zu finden.
Ich habe für einen Ganzstahl 404 ein etwas längere Leiste, die oben eingeschlizt ist.
Mit der kann ich von der Fahrertürseite ohne einzusteigen den Innengriff der rechten Tür betätigen.

Gut Mog! Justus
 
Hallo zusammen,

danke für den Tipp mit der Stange, darauf würde ich gerne zurückkommen, falls das mit der Zentralverriegelung nichts wird :D .

Ich habe nun einmal einen Magnetkontakt bestellt, und versuche mal ob ich die Schlossstellung damit abfragen kann.
Ich halt Euch auf dem Laufenden.

Einfach einen Nachrüstsatz für Zentralverrieglungen aus dem Internet, das wäre natürlich prima. Hat das schon einmal jemand beim Unimog 406 eingebaut ?

Gruss, Rüdiger
 
Hallo zusammen,

da ich für elektrische Spielereien jeglicher Art zu haben bin, macht es mich schon neugierig wie das Problem gelöst wird.
Bitte auch immer die passenden Bilder dazu einstellen.

Bei mir sind momentan noch 2 abschließbare Türgriffe verbaut, aber die rechte Seite funktioniert nicht wirklich gut.
 
Hallo zusammen,

hier mal ein kurzes Update.
Aktuell ist mein Ziel, die Schloßstellung an der Fahrertür abzufragen, und abhängig davon die Beifahrertür zur ver- bzw. entriegeln. Da bin ich ein Stück weitergekommen.

Die Schlossstellung der Fahrertür ist jetzt über einen Reedkontakt bekannt. Verwendet habe ich einen Abus Fensterkontakt.
Der Reedschalter besteht aus einem runden Stabmagneten und einem runden Reedkontakt. Der Magnet wird mit einer Halterung am Schlosskörper befestigt. Der Reedkontakt mit dem zweiten Halter an der Tür, oberhalb des Schlosses.
Dreht man das Schloss, so schwenkt der Magnet um 180° nach oben. Dort befindet sich der Reedkontakt. Der Kontakt wird durch das Magnetfeld bei Annäherung geschlossen. Das funktioniert schon bei einem Abstand von ca. 1cm.
Bei geöffnetem Schloss ist der Reedkontakt geschlossen. Ihr findet unten einen kurzen Videolink, um das zu verdeutlichen.

Die schwarzen Halter stammen aus dem 3D Drucker. Magnet und Reedkontakt sind dort nur eingepresst.

Funktion: https://youtu.be/MAKhijGwRtQ

Ich werde den Vorschlag von Sebastian aufgreifen, und zum Entriegeln der Beifahrertür einen Linearmotor ausprobieren.
Die Schlossentriegelung ist sehr schwergängig. Das müsste ein Linearmotor schaffen.
Um das zu Steuern, läuft es vermutlich wie vorgeschlagen auf einen Arduino hinaus.

Nun muß ich mal schauen, wie man solch einen Motor verbauen könnte. Das Beifahrerschloss kennt drei Positionen
- verriegelt, man kommt von außen nicht rein
- entriegelt, man kommt von außen rein
- entsperrt um von innen auszusteigen.

Der Linearmotor darf nur die beiden ersten Stellungen anfahren, damit nicht jedesmal die Tür aufspringt. Ausserdem soll das alles auch nach wie vor manuell funktionieren.

Mal schauen, wie es weitergeht. Falls ihr noch Vorschläge habt, her damit :mog4

Gruss, Rüdiger

Ach ja, falls ihr fragt: Ja, das Fenster geht noch auf !
 

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Hallo Rüdiger,

damit hat sich dein ersten Problem ja schon top gelöst :party

Ich hätte so 2,5 spontane Ideen für die Interaktion mit dem Linarmotor. Ich muss aber gerade sagen, dass ich nicht weiß, wie man innen an diesen Verstellhebel heran kommt um ihn zu manipulieren.
Idee 1 wäre es ähnlich zu machen, wie bei den Gasstellmotoren von Seilwinden. Mit einer Kette oder einem Draht. Wie rum es jetzt geht hängt dann natürlich vom Schloss ab, aber: Für's, öffnen z.B. fährt der Linearmotor aus und drückt irgendetwas mit seiner "Ende" weiter, sodass der Mechanismus in die offen Position springt. Da der Motor nur Drück und nicht starr fest ist, kann das das Innenleben sich noch weiter in Richtung ganz öffnen bewegen.
Wenn du dann jetzt noch ein Stück Seil/Kette, Draht mit langer Öse machst, dass diese Bewegung noch zulässt, dann kann der Motor zurück fahren, bis das Seil gespannt ist/das Ende der Öse kommt und das Schloss in seine Geschlossenposition mit zurück zieht. Dafür muss dein Linearmotor entsprechend einen etwas längeren Hub haben. Alternativ ginge das bestimmt auch mit einem Stück Blech mit einem Langloch.

Meine andere Idee wäre noch einen größeren Servo zu verwenden, der "Backdrivable" ist, d.h. den man mechanisch von Außen verdrehen darf. Der könnte dann einfach starr mit der Tür verbunden sein und wenn du sieh Öffnest drehst du sie halt einfach weiter.

Noch ganz andere Idee: Du Vergisst einfach die originale Sperre und blockierst den Mechanismus einfach mit einem Querpin. Wenn ich mich recht entsinne ist in der Tür ja so ein langer hebel für das Schloss? Da einfach ein Loch rein und mit einem kurzen Motor oder kleinen Servo einen Pin rein und rausschieben.
Gerade da gilt aber dann natürlich die Sicherheit gegen Fehlbedienung: Was passiert, wenn du Abschließt, während die Tür noch offen ist? Kann man die danach noch schließen? Oder was ist, wenn einer während des Abschließens selber den Knopf gedrückt hält, bzw der mal klemmt?

Wo ich oben jetzt Servos erwähnt habe und du eh schon einen Arduino verbaust und auch schon die Idee von der Wegfahrsperre im Raum stand:
Wie wäre es mit Servos an den Außenspiegeln, damit die auch automatisch einklappen, wenn du den Unimog abschließt? So der ganze Spiegelarm. Drinnen dann auch noch einen kleinen Poti, dass du die Spiegel elektrisch verstellen kannst.

Bei der ganzen Elektronik braucht dein Unimog nur noch einen tollen Projektnamen. Ich meine optimiert wurde ja schon beim Optimog. Bei dir sind es ja eher "Spielereien" - Gadgets. Der Engländer würde ja jetzt für Gadget auch mal Gizmo sagen. Deshalb werfe ich hier mal den Gizmog in den Raum - der Unimog mit der Elektronik :D .


Gruß
Sebastian
 
Hallo zusammen,

mittlerweile bin ich wieder einen Schritt weiter. Diesmal geht es um die Verriegelung der Tür durch den Linearmotor. Ich habe einen Motor aus dem großen Warenhaus bestellt. Er hat einen Hub von 50mm und eine Bärenkraft von 1500N. Dabei ist er nicht der schnellste. Für einen kompletten Weg benötigt er 13sec. Aber Unimogfahrer haben ja Zeit.

Ich zitiere mal kurz aus dem vorangegangenen Posting von Sebastian:
"Dafür muss dein Linearmotor entsprechend einen etwas längeren Hub haben. Alternativ ginge das bestimmt auch mit einem Stück Blech mit einem Langloch." :respekt
Das habe ich genau so gelöst.

Der Hub ist mit 50mm tatsächlich länger, als für die Schlossentriegelung notwendig. Aber das hat sich als ideal herausgestellt. Unten findet ihr ein paar Fotos. Es gibt drei Stellungen des Linearmotors:
- offen
- verriegelt
- neutral

In der Stellung "neutral" lässt sich das Schloss wie gewohnt von Hand am Türhebel ver- und entriegeln. Die Neutralstellung liegt zwischen "offen" und "geschlossen". Sie lässt soviel Bewegungsspielraum in beide Richtungen, wie vom Schloss zur Handbedienung notwendig.

Als nächstes geht es an die Elektronik. Das ist gar nicht so trivial. Um den Linearmotor von rechtslauf auf linkslauf umzuschalten, braucht es mindestens zwei Wechsler. Ein weiterer ist zum Abschalten des Linearmotors notwendig, damit er nicht immer nur auf- und zufährt. Ferner muss ja die Zwischenstellung für die Handbedienung angefahren werden. Das geht nur mit programmierbaren Laufzeiten.
Das versuche ich also im nächsten Schritt.

Gruss, Rüdiger
 

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Hallo,

da hast du aber einen Klopper an deiner Tür hängen. Stört das dann den Beifahrer oder geht's noch vorbei.
Dafür hast du aber all die Power. Bei 1500Nm musst du ja fast aufpassen, dass du deinen Mog nicht um den Schließmechanismus bewegst.

Aber Hut ab, das sieht so aus, als wenn es cool wird.


Gruß
Sebastian