U 1000 vor der Schlachtbank bewahrt und restauriert.

Hallo Unimogliebhaber,

an der ewigen Baustelle hat sich wieder einiges getan. Dei Kipperbrücke ist zu 95 % fertig gestellt.
Ich habe die restlichen Bordwände mit Endleisten und Schanieren versehen, des Einlegedreieck mit den
Verstärkungen verschweißt und die Winkel auf die sich das Einlegedreieck auflegt an die Kipperbrücke
geschweißt. Jetzt fehlen nur noch die Kipplager und das Ding ist fertig für die Lackierung .
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Grüße Lorenz
 
Wenn Du jetzt schon so viel Arbeit in die Pritsche steckst ein Tipp von mir.
Eine zusätzliche Sicherung des Dreiecks ist etwas sehr sinnvolles. Bei ausgehängter Bordwand wird dieses ja nicht mehr in seiner Position gehalten.
Wenn man also lange Gegenstände transportieren will und dazu die hintere Bordwand aushängt, muss das Dreieck auch raus was die Ladefläche unnötig reduziert.
Zwei Sicherungsbolzen unten an der Pritsche können hier zur Steigerung des Nutzwertes beitragen.
 
Hallo Martin,

Deinen Vorschlag habe ich umgesetzt und 2 Bolzenverriegelungen am Dreieck angebracht. Gute Idee.
Leider ging es auch einige Schritte zurück. Soll heißen die Kippbrücke passt so nicht auf den Mog.
Durch die 425 er Bereifung hatte ich die Kotflügel nach außen gesetzt und ein wenig noch oben. Jetzt
sind die Kotflügel so wie die Kotflügelhalter im Weg.Kipperzett liegt auf Kotflügel auf. Nach langem hin und her
wobei ich versucht habe die Sache zu vermitteln hat dann doch die Flex gesiegt . Alle Kotflügelhalter abgeschnitten
und es passt wieder. Die U 1000 Kotflügel werden verkauft und es wird auf runde Kotflügel umgerüstet.
Daher gleich mal die Frage welche Spannweite. Breite und welchen Kreisbogen haben die originalen Kotflügel. Achso
und die Höhe auch noch. Ich möchte Kunststoffkotflügel montieren die der Originalform am ähnlichsten sind.
p.s. :twisted: Ich hasse es fertig lackierte Teile mit der Flex zu bearbeiten :twisted:
Beste Grüße Lorenz
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Hallo Unimog Freunde,

der Pritschenbau geht geht zum Glück dem Ende entgegen. Farbe ist nun auch drauf. Am Wochenende muß ich noch die
Hohlräume mit Fluid Film konservieren und endlich ab auf den Unimog oder besser gesagt auf das Fahrgestell. ( so
ein "ganzer" Unimog ist es ja noch nicht. ) Leider haben sich beim Lackieren auf dem Hof einige Mücken verewigt. :cry:

Grüße Lorenz
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Hallo Leute,

kein Tag ohne eine gute Tat am Unimog. Heute mal zur Abwechselung das Schweißgerät gequält und die Unter-
lenker komplettiert.

Grüße Lorenz
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Hallo Mogfreunde,

wieder sind ein paar Hürden auf dem Weg zum " neuwertigen" Unimog genommen. Die letzten Wochen
habe ich mir den rechten Fußraum und die B Säule vorgenommen. Die Säule war ca. 200 mm von unten weg-
gegammelt , Außenblech wie Innenblech. Die Bleche hierfür habe ich mir angefertigt ( konnte bei Tobias gut
abkupfern) . Auf den Bildern sind die Bleche vorbereitet für`s einschweißen , was kommende Woche geschehen
soll. Vorher sind aber noch ein paar kleine Anpassungsarbeiten an dem Übergang Radlauf- A Säule zu bewerk-
stelligen.

Grüße Lorenz
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.......
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Hallo Unimog Freunde,

die Tage ist wieder einiges an der Kabine passiert. Der Boden auf der Beifahrerseite , der Radlauf und Radkasten sind
eingeschweißt. Die Traverse ist ausgerichtet und angeschweißt und die A- Säue ist mit den angefertigten Blechen
geschlossen worden. Kann mir jemand eine Empfehlung für eine gut verstreichbare Korosseriedichtmasse geben.
Jetzt noch ein paar Bilder .

Grüße Lorenz
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Hallo Leute ,

es ist wieder einiges an der Kabine passiert. Die übelste Ecke der Kabine ist weitesgehend erledigt. Hinten links
war 200 mm von unten nichts mehr vorhanden. Weder B Säule noch hinterer Querträger noch Rückwand . Es war
odentlich Arbeit auch wenn man das so nicht sieht. Nach dem Herstellen der verschiedenen Profile kam die elendige
Anpassungsarbeit. Die Kabinenrückwand durfte auch schon mal probesitzen um die Maße für die Ecke hinten neu festzulegen. Hier noch ein paar Bilderchen.

Gruß Lorenz

 

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...........



:flex :flex :flex
 

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...... warum liefert Mercedes zum Teufel :evil: verzinkte Reparaturbleche????????? Das hätten die lieber mal vor
30 Jahren machen sollen!!!! Lässt sich ohne gründliches entfernen der Zinkschicht beschissen schweißen, wie das
Zink nun mal so an sich hat und bringt null Vorteile da der Gammel so wie so niemlas auf der Fläche entsteht sondern
an den Verbingungsstellen und Knotenpunkten. Also vergebene Liebesmüh mit den Zinkblech.







Gruß Lorenz
 

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Hallo,

@Helmut: wieder was gelernt - WIG jetzt auch zum löten. MIG-Löten kenn ich schon länger, hab mir auch schon um 2000 den CuSi-Draht zugelegt und ein bisschen was damit gemacht.
Um ein WIG-Gerät sein eigen zu nennen, braucht es aber doch ein paar Teuros mehr als für ein MIG-Gerät - muss man also noch ein bisschen mehr als ambitioniert sein...
Zu beachten bei der Vorbereitung für's MIG-Löten ist, das beim Lochpunkt"löten" keine runden Löcher sondern Langlöcher erstellt werden (locker 3-4xd, genaues müsst ich raussuchen), damit genug Querschnitt vorhanden ist.

mfG
Axel
 
Hallo
ist etwas OT, können wir aber gerne bei Bedarf vom Thema abtrennen
Um ein WIG-Gerät sein eigen zu nennen, braucht es aber doch ein paar Teuros mehr als für ein MIG-Gerät - muss man also noch ein bisschen mehr als ambitioniert sein...
da reicht auch ein einfaches Wig-Gerätchen, wie es sie in der Bucht zu Haufe gibt. Ich hatte mal bei einem Schraubertreff mit ein paar Schwarzblechen Versuche gemacht, selbst das Stoß-Löten hat relativ gut funktioniert, ohne jemals vorher damit gearbeitet zu haben. Mit ein wenig Übung dürfte das für Karosseriearbeiten ausreichend sein. Allerdings ist absolute Rostfreiheit erforderlich. Ich möchte auch mal versuchen, mit einem Galvanikset vorher mal den Randstreifen am Fahrzeug selber zu verzinken.

Edit: es mussheißen WIG-Gerätchen
 
Hallo Helmut,

na denn noch kurz weiter OT
da reicht auch ein einfaches MIG-Gerätchen
was da alles notwendig ist, wurde mal auf Oldtimer-Praxis schön beschrieben. Problem stellt demnach bei vielen MIG- (also nicht WIG-)Geräten eine zu hohe Spannung (wie sich das beim WIG-Löten verhält, wurde damals noch gar nicht betrachtet).
Mein MIG is ein mittleres Gerät von Schweißring - eigentlich auch nicht gerade ideal dafür, aber es schein zu funktionieren.
Und zurück zum Thema - ja, damit sollte sich das verzinkte Blech verarbeiten lassen. Das ist gerade das schöne daran - man kann verschiedenste Materialien verbinden.

mfG
Axel
 
Hallo Axel
sorry da war ein Buchstabendreher, der in diesem Falle von großer Bedeuung ist. Der Versuch wurde mit einem WIG-Gerät gemacht mit CuSi3.
Habe ich oben korrigiert
 
Hallo an Alle,

habe wieder einiges an der Kabine gerichtet. Die Reste der Bodenbleche im Frontbereich links sind abgebohrt,
so wie der Anschluss der Traverse an die A Säule zum Teil ausgeschnitten.

Schönen 3. Advent Lorenz

 

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hallo Lorenz!
Meine allergrößte Hochachtung zu deiner prima Arbeit. Vorallem deien Ausdauer ist bemerkenswert. Falls ich richtig gelesen habe, bist du schon im vierten Jahr des Wiederaufbaues. Kompliment.
Selbst hab ich auch etwa 2 Jahre mit meinem 411 gebraucht. Wobei scheinbar weit weniger wirklich ganz hinüber war (dein Getriebeschaden ist böse). Überdies hab ich die Wesfalia-Kabine machen lassen.
Jetzt bitte zu meiner Frage, da du ja auch die Kostenseite (Mercedesteile!) erwähnt hast.
Ist es unhöflich darüber nachzudenken ob so eine aufwendige Sache denn vom wirtschaftlichen Blickwinkel sinnvoll ist? Mal abgesehen dass unsere Arbeit natürlich auch Freude bringt. Manchmal denke ich ein gutes gebrauchtes Grät das im Schuss ist, hält die finanzielle Aufwendung eventuell niedriger und überschaubar. Hab auch einige Motorräder gemacht, da sieht es gleich aus. Rad passabel im Zustand: 5000,-
Restaurierung eines gleichen Modells am Ende zusammen 12 bis 15 Tausend.
Nun ja, da muss wohl ein Virus im Spiel sein...
l.G.
Norbert