Hallo zusammen,
mein Name ist Wolfgang (der jüngste Wolfgang der Welt) und ich lese hier schon eine Weile still mit. Da das heute mein erster eigener Beitrag ist, möchte ich mich kurz vorstellen:
Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und schraube seit jeher an allem, was Räder und einen Motor hat. Neben einem 1993er Mercedes Wolf habe ich mir Anfang des Jahres einen 1986er Unimog U1300L von privat zugelegt. Grundsätzlich mache ich alle Reparaturen und Wartungen selbst, stehe aber aktuell vor einem Rätsel, bei dem ich auf die geballte Erfahrung der Unimog-Community hoffe.
Zum Problem: Nachdem ich hinten links am Vorgelege den großen Dichtring getauscht und im Hauptgetriebe einen Ölwechsel durchgeführt habe (Castrol Transmax 75W85), trat ein extremes Geräusch auf:
Hat jemand von euch eine Idee, wo ich gezielt weitersuchen kann? Kardanwelle/Schiebestück, Doppelgelenk-Verbindung der Vorderachse oder doch die pneumatische Allrad-Zuschaltung?
Ich bin für jeden Hinweis dankbar, bevor ich weiter systematisch vorgehen werde
Viele Grüße
Wolfgang
mein Name ist Wolfgang (der jüngste Wolfgang der Welt) und ich lese hier schon eine Weile still mit. Da das heute mein erster eigener Beitrag ist, möchte ich mich kurz vorstellen:
Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und schraube seit jeher an allem, was Räder und einen Motor hat. Neben einem 1993er Mercedes Wolf habe ich mir Anfang des Jahres einen 1986er Unimog U1300L von privat zugelegt. Grundsätzlich mache ich alle Reparaturen und Wartungen selbst, stehe aber aktuell vor einem Rätsel, bei dem ich auf die geballte Erfahrung der Unimog-Community hoffe.
Zum Problem: Nachdem ich hinten links am Vorgelege den großen Dichtring getauscht und im Hauptgetriebe einen Ölwechsel durchgeführt habe (Castrol Transmax 75W85), trat ein extremes Geräusch auf:
- Bremsen bei Geradeausfahrt: Starke Vibrationen im Fahrerhaus, gefühlt auch am Lenkrad spürbar.
- Linkskurve: Bedenkliches Grummeln/Poltern.
- Besonderheit: Das Geräusch tritt nur vorwärts und ohne zugeschalteten Allrad auf. Sobald der Allrad eingelegt ist oder ich rückwärts fahre, ist absolut Ruhe, zumindest beim Bremsen.
- Das Phänomen trat vor ein paar Monaten schon einmal auf, nachdem ich an einer Ampel stark bremsen musste, kam aber dann nicht mehr.
- Hinterradbremse nochmals kontrolliert: Montage Bremsscheibe und Grundeinstellung der Bremsbeläge.
- Vorgelege vorne rechts gecheckt (wegen Grummeln bei Linkskurve): unauffällig.
- Öle von Vorgelege und Differenzial kontrolliert: keine Auffälligkeiten, keine Späne.
- Aufgebockt lässt sich alles ohne Geräusche oder Widerstand durchdrehen.
Hat jemand von euch eine Idee, wo ich gezielt weitersuchen kann? Kardanwelle/Schiebestück, Doppelgelenk-Verbindung der Vorderachse oder doch die pneumatische Allrad-Zuschaltung?
Ich bin für jeden Hinweis dankbar, bevor ich weiter systematisch vorgehen werde
Viele Grüße
Wolfgang