Zdravstvuite!
Zunächst möchte ich mich bei Martin Gläaser für seinen Antwort auf meine Frage nach dem Kühlwasservorwärmer bedanken. Spasibo!
Inzwischen hat es bei uns nach 10 Wochen endlich einmal geregnet, die ganze Riesenstadt stinkt nach Rauch von den brennenden Torflagern rings um die Stadt, keinFlugzeug konnte gestern durch die Smogglocke hindurchstoßen. Aber bei morgendlicher Frische von 4 Grad ist der OM 615 nicht ohne längeres Vorglühen anzuwerfen. Der russischen 160 Ah-Batterie macht es natürlich noch nichts aus.
Leichter Rauch bei längerem Vorglühen
Mein Problemchen: Bei längerem Vorglühen (gut eine Minute) steigt aus dem Armatruenbrett hinter dem Kombimessinstrument ein wenig Rauch auf. Es sieht nach Kurzschluß aus. Habe Vassili gebeten, beim nächsten Vorglühen alles abzuschrauben und zu beobachten, wo es genau raucht. Ich sehe den Unimog erst in 14 Tagen wieder.
Meine Frage: Ist diese Vorgehensweise richtig? Oder kann es sein, daß gar kein Kurzschluß an der Stelle ist, wo es raucht, sondern irgendwo anders im System etwas mit den Glühkerzen nicht in Ordnung ist. Man muß zum Beispiel gut aufpassen, daß der Zughebel STOP (- bei diesem Motor ist laut Vorbesitzer nicht am Handgas eine AUS-Stellung möglich gewesen, deshalb wurde ein extra Zughebel durch die Motorabdeckung vor dem Gangschalthebel angebracht -) bei heruntergenommener Motorabdeckung nicht auf die hinterste Glühkerze fällt. denn dann gibt es einen Kurzschluß. Dieser Fall ist beim Vorglühen bei geschlossener Abdeckung ausgeschlossen.
Neuverkabelung
Jetzt noch eine Frage zur Neuverkabelung. Habe mich entschlossen, bei der bevorstehenden Generalüberholung alle Kabel neu zu verlegen. Wer hat das schon mal gemacht und dabei vielleicht eine Kabelstückliste zusammengestellt, die ich so in etwa übernehmen könnte?
Da meinr OM 615 ein PKW-Diesel mit 54 PS/ bei 4.200 U/min ist und deshalbeiniges vom Originalzustand abweicht, wäre es auch noch wichtig, von einem erfahrerenen Verkabler zu lernen, was man sonst so noch beachten sollte, z.B. bei der Kabelführung, Schutz vor besonders starker Reibung während der Geländefahrt; nützliche Steckverbindungen für die Reparatur, welche 1967 noch nicht bei der Fertigung vorgesehen waren.
Ich überlege mir, ob ich nicht wegen einiger Freilufveranstaltungen imS ommer, wo wir mit dem Unimog einiges in den Wald karren und dort betreiben müssen, eine 7- und eine 13-polige Steckdose heraus führen soll, um eine zweite externe Batterie laden zu können. Aus früheren Beiträgen im Forum habe ich entnommen, daß man den Ladesstrom entweder, wie es bei der Unimog-Battterie ist, über die Erregener-Klemmen abnehmen kann, oder aber über eine Sperrdiode direkt aus dem allgemeinen Bordnetz. Wer kann mir da seine Erfahrungen mitteilen? Falls Diode, dann interessierte mich auch noch das Fabrikat, bzw. die technische Charakterisitk und die genaue Einbaustelle.
Kann mir jemand auch noch verraten, wie man am geschicktesten Kabelenden verlötet: Lötkolbenleistung, Art der Spitze, Stärke des Lötzinns, Beigaben wie Lötzinn, Kolifonium etc. Hatte 35 Jahre keinen Lötkolben in der Hand gehabt und mußte neulich feststellen, daß ich das Zinn nicht in ästetischer Form auf die abisolierten Kabelstellen bekomme.
Herzlichen Danke für Eure Antworten!
Aus dem verrregneten Moskau grüßt Karl
Zunächst möchte ich mich bei Martin Gläaser für seinen Antwort auf meine Frage nach dem Kühlwasservorwärmer bedanken. Spasibo!
Inzwischen hat es bei uns nach 10 Wochen endlich einmal geregnet, die ganze Riesenstadt stinkt nach Rauch von den brennenden Torflagern rings um die Stadt, keinFlugzeug konnte gestern durch die Smogglocke hindurchstoßen. Aber bei morgendlicher Frische von 4 Grad ist der OM 615 nicht ohne längeres Vorglühen anzuwerfen. Der russischen 160 Ah-Batterie macht es natürlich noch nichts aus.
Leichter Rauch bei längerem Vorglühen
Mein Problemchen: Bei längerem Vorglühen (gut eine Minute) steigt aus dem Armatruenbrett hinter dem Kombimessinstrument ein wenig Rauch auf. Es sieht nach Kurzschluß aus. Habe Vassili gebeten, beim nächsten Vorglühen alles abzuschrauben und zu beobachten, wo es genau raucht. Ich sehe den Unimog erst in 14 Tagen wieder.
Meine Frage: Ist diese Vorgehensweise richtig? Oder kann es sein, daß gar kein Kurzschluß an der Stelle ist, wo es raucht, sondern irgendwo anders im System etwas mit den Glühkerzen nicht in Ordnung ist. Man muß zum Beispiel gut aufpassen, daß der Zughebel STOP (- bei diesem Motor ist laut Vorbesitzer nicht am Handgas eine AUS-Stellung möglich gewesen, deshalb wurde ein extra Zughebel durch die Motorabdeckung vor dem Gangschalthebel angebracht -) bei heruntergenommener Motorabdeckung nicht auf die hinterste Glühkerze fällt. denn dann gibt es einen Kurzschluß. Dieser Fall ist beim Vorglühen bei geschlossener Abdeckung ausgeschlossen.
Neuverkabelung
Jetzt noch eine Frage zur Neuverkabelung. Habe mich entschlossen, bei der bevorstehenden Generalüberholung alle Kabel neu zu verlegen. Wer hat das schon mal gemacht und dabei vielleicht eine Kabelstückliste zusammengestellt, die ich so in etwa übernehmen könnte?
Da meinr OM 615 ein PKW-Diesel mit 54 PS/ bei 4.200 U/min ist und deshalbeiniges vom Originalzustand abweicht, wäre es auch noch wichtig, von einem erfahrerenen Verkabler zu lernen, was man sonst so noch beachten sollte, z.B. bei der Kabelführung, Schutz vor besonders starker Reibung während der Geländefahrt; nützliche Steckverbindungen für die Reparatur, welche 1967 noch nicht bei der Fertigung vorgesehen waren.
Ich überlege mir, ob ich nicht wegen einiger Freilufveranstaltungen imS ommer, wo wir mit dem Unimog einiges in den Wald karren und dort betreiben müssen, eine 7- und eine 13-polige Steckdose heraus führen soll, um eine zweite externe Batterie laden zu können. Aus früheren Beiträgen im Forum habe ich entnommen, daß man den Ladesstrom entweder, wie es bei der Unimog-Battterie ist, über die Erregener-Klemmen abnehmen kann, oder aber über eine Sperrdiode direkt aus dem allgemeinen Bordnetz. Wer kann mir da seine Erfahrungen mitteilen? Falls Diode, dann interessierte mich auch noch das Fabrikat, bzw. die technische Charakterisitk und die genaue Einbaustelle.
Kann mir jemand auch noch verraten, wie man am geschicktesten Kabelenden verlötet: Lötkolbenleistung, Art der Spitze, Stärke des Lötzinns, Beigaben wie Lötzinn, Kolifonium etc. Hatte 35 Jahre keinen Lötkolben in der Hand gehabt und mußte neulich feststellen, daß ich das Zinn nicht in ästetischer Form auf die abisolierten Kabelstellen bekomme.
Herzlichen Danke für Eure Antworten!
Aus dem verrregneten Moskau grüßt Karl