Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland

Die Spule des Winkers zieht an. Ohne Winkerarm sehr flüssig, mit Winkerarm hakelt es etwas. Ich vermute momentan, dass dies durch ein zu großes Gelenkspiel am markierten Teil kommt, wodurch dieses seitlich abwandern kann und streift. Muss dies aber noch verifizieren.
Der Winkerarm geht nach wegnehmen der Spannung auch nur mit montiertem Arm selbsttätig nach unten. Ohne Arm erfolgt dies nicht. Im Vergleich mit einem anderen Unimog-Winker habe ich festgestellt, dass der übliche Öffnungswinkel ca. 90Grad ist. Bei mir öffnet er mehr, auf ca. 105Grad.
Der Verdacht liegt nahe, dass die Mechanik damit über einen gewissen Punkt hinaus läuft und das Zurückstellen ohne Gewicht des Arms verhindert. Auch das gilt es aber noch detailliert zu betrachten.
 

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Meine anfängliche Zuversicht, die beiden erstandenen Winker zum Laufen zu bringen, hat sich nach weiteren detaillierten Betrachtungen am Wochenende leider zerschlagen. Das mechanische Hebelwerk ist an mehreren Stellen deutlich verschlissen, sodass kein sauberer Bewegungsablauf mehr erfolgt. Dadurch gerät auch die Spule immer wieder in einen Rattermodus, öffnet nicht bzw. nicht zuverlässig und erwärmt sich dabei deutlich.
Die beiden Winker werden daher aussortiert und wandern in die Schauobjektkiste.
 
Im Zuge der vorsorglichen Keilriemenerneuerung habe ich heute auch der Wasserpumpe etwas Aufmerksamkeit geschenkt und sie endlich mal über den Schmiernippel mit neuem Fett versorgt.
Hatte vor einiger Zeit schon den einen oder anderen Wassertropfen unterhalb der Pumpe wahrgenommen und daher heute etwas genauer betrachtet.
Die Tropfen kommen nicht von der Dichtung zwischen Pumpe/Zylinderkopf, sondern ca. alle 30 Sekunden aus der unteren Öffnung des Pumpengehäuses. D.h. das pumpeninterne Dichtungssystem schwächelt etwas.
 

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Auch bei der Bereifung gibt es nun konkrete Fortschritte. Habe vier neue Mitas NB37 bestellt, die innerhalb einer Woche da sein dürften.
 
Erstmal den U2010 der Jahreszeit entsprechend aufgeklappt.
 

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Mit dem U411 die neuen Reifen für den U2010 abgeholt. D.h. 70min Unimog-Fahrvergnügen 😀.
 

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Irgendwann ist auch der schönste Urlaub vorbei und es geht weiter am U2010. Konnte heute schon die neu bereiften Räder abholen und montieren.
 

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Nun geht es mit der Warnblink-/Blinkanlage voran.
Alles dubios verdrahtete der vorhandenen Blinkanlage im Motorraum habe ich nun entfernt, bis auf den Blinkerschalter. Und den verbleibenden Verdrahtungsanteil etwas übersichtlicher platziert.
Den ebenfalls dubiosen Verdrahtungsanteil zum/am Heck hatte ich ja bereits vorab schon entfernt.
Die für den Neuaufbau nötigen Anteile wie Warnblinkschalter, Blinkrelais sowie Litzen zur Kabelbaumherstellung .... sind auch bereits disponiert.
Eine evtl. Integration der (noch nicht funktionierenden) Winker verschiebe ich bewusst mal etwas in die Zukunft.
 

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Zwischenzeitlich ist alles benötigte Verdrahtungsmaterial eingetroffen. Nur Warnblinkschalter und Blinkrelais lassen noch etwas auf sich warten.
Als Lückenfüller habe ich die Vorderachsspur noch eingestellt, die zulässige Toleranz war weit überschritten. Nun ist der Felgenabstand hinter der Achse 1mm mehr als der vor der Achse und liegt damit prima in der Toleranz von 0 bis 4mm.
 

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Bezüglich der Blinkanlage habe ich mich entschlossen, erst mal meinen Anfangsmotto treu zu bleiben, die Patina und damit den Elsass-Zustand äußerlich beizuhalten und ihn so auf die Strasse zu bringen. Also mit Einkreis-Blinkerschalter, runden Blinkern vorn und eckige Dreikammerleuchten hinten, wobei ich letztere erneuert habe.
Technisch sauber eingerüstet wird ein neuer Kabelbaum nach hinten, Warnblinkschalter und Blinkrelais.

Die üblichen ovalen Blink-/Positionsleuchten und originale, ovale Bosch-Zweikammerleuchten habe ich zwar auch vorliegen, aber über deren evtl. Integration möchte ich irgendwann in der Zukunft entscheiden, ggfls. auch abhängig davon, ob ich die erworbenen Winker richtig lauffähig bekomme.
 

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