Hallo Markus,
aus einem aktuellen Laser-Projekt heraus bzw. meiner bisherigen Erfahrung nach muss die Zerspanung wichtiger Funktionsflächen nach dem Schweißen/Lasern stattfinden.
Hier das aktuelle Projekt:
Holzgreiferaufnahme/Pendelgelenk für einen 9,5t Radbagger.
Der Brocken hat ca. 200x185mm und ist 80mm dick.
Die 35mm Bohrung wurde nicht vorgelasert, diese wurde nach Rücksprache vom befreundeten Zerspanungsbetrieb (hatte den Laserauftrag in die Wege geleitet) ins Volle eingebracht und die Seitenwangen wurden geplant.
Ich hatte auf der Skizze die Bohrung mit Untermaß zum Aufbohren angegeben, seiner Erfahrung nach hat er dies nicht lasern lassen.
Da die Blechstärke etwas größer als 80mm war, musste ich noch ein wenig auf 79,7mm für das landwirtschaftliche Spiel planfräsen:
Hier bereits komplett mit den Laschen und mit WIG geheftet. Die baggerseitigen Bohrungen hatte ich damals auch nach dem Schweißen nachgespindelt.
Mal sehen wie es sich hier nach dem Durchschweißen verhält:
Der Maschinenpark wäre da, nur die Zeit nicht momentan....