Hallo Community,
mein Name ist Lukas, 23 Jahre alt, komme aus dem Sauerland und ich restauriere aktuell einen Unimog 421.124 BJ 1972.
Das Fahrgestell ist im groben eigentlich fertig und ich habe vor kurzem noch einmal den Deckel vom Getriebe inkl. Schaltplatte abgenommen. Der Aludeckel ist nun gestrahlt und die Stahlkomponenten noch einmal neu lackiert. Die Schaltplatte habe ich gereinigt und wollte dann alles wieder zusammenbauen. So weit so gut.
Jetzt zu meinem Problem: Ich bekomme die Rückwärtsgruppe nicht eingelegt, der Hebel ist bombenfest und lässt sich kaum bewegen. Ich habe drauf hin noch einmal die Schaltplatte abgenommen und nur mit dem Deckel zusammen verschraubt, das lässt sich alles wunderbar schalten. Beim erneuten Aufsetzen dann penibel drauf geachtet, dass die Schaltfinger und Gabeln alle in ihren Mitnehmern sitzen, was der Fall ist. Voller Zuversicht zusammengebaut aber wieder ist der Hebel fest. Also wieder Deckel & Schaltplatte runter, sowie Kriechganggetriebe abgebaut um auch mal von unten einen Blick ins Getriebe zu werfen. Habe dann mal versucht den entsprechenden Mitnehmer zu bewegen und siehe da, keine Chance. Weder von Hand, noch mit einem großen Schraubendreher als Hebel war der Mechanik kaum ein Zucken zu entlocken. Erst mit Klopfern mit dem Schonhammer gegen das Zahnrad (jaja ich weiß, Schande über mein Haupt) begann es sich zu verschieben. In beide Richtungen das gleiche Spiel. Bevor ich es vergesse zu erwähnen, ich habe natürlich vorher die Schaltung in die kleine Gruppe (Gang 1 & 2) gestellt. Lediglich in Endstellung "vorwärts" kann ich das Zahnrad ca. 5 mm relativ leicht von Hand hin und her verschieben.
Es handelt sich im Übrigen um ein UG 2/27, welches sich vor der Demontage von Schaltdeckel und Schaltplatte astrein in alle Gänge durchschalten ließ. Ich kann eigentlich nicht glauben, dass nur durch Abnehmen von Deckel und Schaltplatte ein grober mechanischer Defekt entstanden ist, daher wollte ich erst das Schwarmwissen aus diesem Forum in Anspruch nehmen, bevor ich alles wieder demontiere.
Bevor ich nun alles wieder auseinanderreiße, wollte ich jetzt hier erstmal bei euch nachfragen, ob wer eine Idee hat.
mein Name ist Lukas, 23 Jahre alt, komme aus dem Sauerland und ich restauriere aktuell einen Unimog 421.124 BJ 1972.
Das Fahrgestell ist im groben eigentlich fertig und ich habe vor kurzem noch einmal den Deckel vom Getriebe inkl. Schaltplatte abgenommen. Der Aludeckel ist nun gestrahlt und die Stahlkomponenten noch einmal neu lackiert. Die Schaltplatte habe ich gereinigt und wollte dann alles wieder zusammenbauen. So weit so gut.
Jetzt zu meinem Problem: Ich bekomme die Rückwärtsgruppe nicht eingelegt, der Hebel ist bombenfest und lässt sich kaum bewegen. Ich habe drauf hin noch einmal die Schaltplatte abgenommen und nur mit dem Deckel zusammen verschraubt, das lässt sich alles wunderbar schalten. Beim erneuten Aufsetzen dann penibel drauf geachtet, dass die Schaltfinger und Gabeln alle in ihren Mitnehmern sitzen, was der Fall ist. Voller Zuversicht zusammengebaut aber wieder ist der Hebel fest. Also wieder Deckel & Schaltplatte runter, sowie Kriechganggetriebe abgebaut um auch mal von unten einen Blick ins Getriebe zu werfen. Habe dann mal versucht den entsprechenden Mitnehmer zu bewegen und siehe da, keine Chance. Weder von Hand, noch mit einem großen Schraubendreher als Hebel war der Mechanik kaum ein Zucken zu entlocken. Erst mit Klopfern mit dem Schonhammer gegen das Zahnrad (jaja ich weiß, Schande über mein Haupt) begann es sich zu verschieben. In beide Richtungen das gleiche Spiel. Bevor ich es vergesse zu erwähnen, ich habe natürlich vorher die Schaltung in die kleine Gruppe (Gang 1 & 2) gestellt. Lediglich in Endstellung "vorwärts" kann ich das Zahnrad ca. 5 mm relativ leicht von Hand hin und her verschieben.
Es handelt sich im Übrigen um ein UG 2/27, welches sich vor der Demontage von Schaltdeckel und Schaltplatte astrein in alle Gänge durchschalten ließ. Ich kann eigentlich nicht glauben, dass nur durch Abnehmen von Deckel und Schaltplatte ein grober mechanischer Defekt entstanden ist, daher wollte ich erst das Schwarmwissen aus diesem Forum in Anspruch nehmen, bevor ich alles wieder demontiere.
Bevor ich nun alles wieder auseinanderreiße, wollte ich jetzt hier erstmal bei euch nachfragen, ob wer eine Idee hat.