Unimog 421, Vorschaltgetriebe lässt sich nicht einschalten

EK 421

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24. Apr. 2023
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Burgstetten
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Unimog 1 Typ
421 U600
Unimog 1 Baujahr
1982
Hallo zusammen,
ich bin neu im Forum aktiv, habe aber schon viele Beiträge gelesen. Den Unimog 421 haben wir 2016 gebraucht gekauft. Es ist ein Typ U600 mit 52 PS, hat großes Getriebe und ist Baujahr 1982.
Nun zu meinem Problem: Das Vorschaltgetriebe ließ sich schon immer nur mit großem Kraftaufwand einschalten (den Hebel musste man nach vorne reißen).
Eventuell ist dadurch eine Schaltklaue abgebrochen, die nach dem Öffnen des unteren Getriebedeckels zum Vorschein kam (siehe Foto).

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Nach einer längeren Ausfahrt kann man den Hebel nun überhaupt nicht mehr schalten, er scheint blockiert zu sein. Ich habe in einem Beitrag gelesen, dass das an einer Madenschraube liegen könnte, die den Hebel jetzt blockiert.
Hat jemand damit eine Erfahrung gemacht und kennt sich damit aus? Gibt es eine einfache Lösung des Problems?

Vielen Dank im Voraus!

Gruß Erich
 
Hallo Erich,
wie ist das zu verstehen, dass Du nach öffnen des unteren Schaltdeckels dort größere Bruchstücke von Irgendetwas gefunden hast.
Was hast Du dann gemacht? Das Getriebe auf weitere Schäden untersucht oder nur die Bruchstücke entfernt und das Getriebe wie es ist weiter benutzt?
Die einfache Lösung wird zunächst eine genauere Untersuchung des Getriebes sein. Wenn sich solche Bruchstücke im Getriebe befinden wird es wohl kaum mit dem Einsetzen einer Madenschraube ausgehen.
 
Hallo Jürgen,
vielen dank für deine schnelle Rückmeldung! Die ausführliche Geschichte ist folgende:
Als wir vor 10 Jahren den Unimog ziemlich unerfahren gekauft hatten, bemerkten wir erst nach einiger Zeit, dass er auch ein Vorschaltgetriebe hat. Es ließ sich aber nicht schalten. Wegen Schweißarbeiten an der Kabine war der Unimog dann in einer Werkstatt und der Fachmann dort hat uns erklärt, dass man mit etwas Kraft das Vorschaltgetriebe schalten kann, was auch funktionierte. Kurz darauf bemerkte ich, dass das Getriebegehäuse auf der rechten Seite einen Haar-Riss hatte und leckte. Den Riss habe ich mit Power-Stahl (2-Komponenten-Knetmasse) abgedichtet, was auch seither hält (6 Jahre). Ich hatte die Vermutung, dass der Riss zustande kam, weil ein loses Getriebeteil von den Zahnrädern am Getriebegehäuse durchgequetscht wurde. Die Zahnabdrücke auf dem Teil haben mir das bestätigt.
Das Vorschaltgetriebe ließ sich 4 Jahre lang mit hohem Kraftaufwand schalten, bis nach einer Tagestour, seitdem blockiert der Hebel.

Das Getriebe haben wir noch nicht untersucht, da ich nicht weiß, ob ich den oberen Deckel ohne Probleme wieder drauf kriege. Wenn es eine Fachwerkstatt macht, werden wohl hohe Kosten auf uns zukommen, das möchten wir möglichst vermeiden.