Unimog beim Holzmachen

Hallo Christian,

um noch einmal auf deinen Bodenpanzer zu kommen:
War der schon dran? Läßt er sich nachrüsten? Wie aufwändig (Std. & ¤) kann das in etwa sein?

Danke schon mal im Voraus
 
- dann lag es an der Terminologie - unter einer Rahmenwinde verstehe ich eine Winde, die zwischen Kabine und Pritsche verbaut ist. Das andere sind Frontwinden, Heckwinden oder Winden für Dreipunktanbau.
Selbst mit einer Heckanbauwinde sollte die Bodenfreiheit bei einer vorausschauenden und vernünftigen Fahrweise für den Hobbybereich ausreichen. In Verbindung mit Standketten dürfte das für den Brennholzeigenbedarf eine vernünftige Lösung sein und man sollte damit zudem noch wendiger wie mit einer Winde für Dreipunktanbau sein.

Mattes 1980 hat auch eine Rahmenwinde an seinem Unimog. Im Gegensatz zu meinem Polderschild läuft an seinem Unimog die Polderschildschwinge etwas auf Kosten der Bodenfreiheit unter der Ha hindurch nach vorn bis in Windennähe und stützt damit die Kräfte dort ab, wo sie entstehen. Diese Winde hat allerdings nur eine Seiltrommel, dafür kann er aber auch die lange Pritsche verwenden - hat alles seine Vor- und Nachteile...

Die Unterbodenpanzerung war, wie der größte Teil der Forstausstattung bei meinem Unimog dabei, als ich ihn gekauft habe. Sie läuft unter SA 35433 "Sonderteile für Aggregatschutz Forstfahrzeuge" im EPC. Dazu gehören auch die Scheinwerfergitter, der runde Forsttank und der hochgezogene Auspuff, den es ab Werk nur in Verbindung mit der kurzen Pritsche gab.
Ob diese Teile noch erhältlich sind, weiß ich nicht. Nachrüsten kann man am Unimog so ziemlich alles, was es einmal gegeben hatte, mit den üblichen, vor allem finanziellen Konsequenzen.

Ich könnte mir Vorstellen, daß einige dieser Teile inzwischen stärker gefragt sind, als jemals Forstfahrzeuge ausgeliefert wurden und dabei noch ähnlich stark ernsthaft benötigt werden, wie der Unimog an sich - Hobby eben...
 
Hallo,
Uncle Benz hat recht mit der Panzerung!!
Das Problem ist aber wirklich der Preis.
Der Um und Anbau kostet bestimmt 2000¤+ oder du bekommst sowas gebraucht.
Ich habe damals solange gesucht, bis der richtige Mog gefunden war.
Die Druckluftsteuerung der großen Winden ist schon super! Es ist aber wichtig, einen Druckminderer einzubauen, um die Zugkraft zu beschrenken.
Das Polterschild kostet auf grund des Rahmens ca. 15cm unter der Achse.
Das sind etwa 8cm tiefer wie das Differential.
Mir ist es halt wichtig gewesen, Immer einen Anhänger mit nehmen zu können und die volle Ladefläche zu haben.
Deshalb habe ich mir diese Ausstattung ausgesucht.

mfg. Mattes
 
Hallo,

mir war es bei meiner Lösung wichtig das ich mir mit der Winde hinter dem Fahrerhaus nicht alles andere verbaue, durch die Seilwinde als Wechselpritsche mit Staufächern brauche ich die Ladefläche nicht fürs Werkzeug, das Holz wird auf den Anhänger geladen. Den Rest vom Jahr habe ich die normale Ladefläche drauf, dadurch das das Rückeschild an der Seilwinde hängt ist im abgebauten Zustand auch der Heckkraftheber verfügbar.

Jürgen
 

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Hallo Jürgen
Super Sache das mit deinem Aufbau habe eine Frage ist die Winde in dem Aufbau? Ich habe gesehen das du Anbauböcke für einen Frontlader dran hast wird dort die Fronthydraulik eingehangen? Ich wollte dort mal eine Seilwinde einhängen habe aber den Plan aufgegeben habe die Winde jetzt an der Fronthydraulik und in der Heckhydraulik die Zange geht ganz gut.Bei Dir ist es ja anders herum wie bist du damit zufrieden?

Mfg Ramon
 
Hallo Ramon,

die Winde sitzt im Aufbau, der Aufbau sitzt an den Befestigungen vom Klaus Bagger 215.
Die Fronthydraulik ist in den FL4 Platten eingehängt, funktioniert gut, nur der Frontkraftheber an sich ist noch nicht optimal ( zu schwach ), aber man braucht ja noch was zum Basteln.
Zange vorne ist nicht schlecht, man sieht gut hin zum aufnehmen und absetzen, muss dann eben rückwärts fahren.

Jürgen
 
Jürgen
Kannst du mal ein paar bilder von dem Aufbau machen?
Am Samstag hat Wir noch das thema seilwinde als Ich mit meinem Kumpel Boris am Rückewagen umbau war da habe Ich ihm gesagt das die Winde auf ein Mulagrahmen müsste dann könnte man den Rückewagen noch mit nehmen.Mit dem Antrieb waren wir uns nicht einig ob Hydraulisch oder Kette wie hast du es gelöst?

Ramon
 
Hallo Ramon,

anbei noch ein Bild vom "Rohbau".
Ich bin mit einer Kette nach oben, Ritzel auf eine Zapfwellenmuffe geschweißt und hinten auf die Zapfwelle geschoben, im Seilwindenrahmen eine Lagerung mit Ritzel und Zapfwellenstummel eingebaut, dann mit Zapfwelle ( mit Rutschkupplung zur Sicherheit ) nach vorne auf die Seilwinde, dort auf einen gedrehten Adapter mit Zapfwellenprofil.
Habe erst überlegt, von dem mittleren Lagerbock nach oben zu gehen, habs dann aber verworfen wegen der Verwindung. Steuerung Elektropneumatisch, rechts und links vom Fahrzeug, oder über Funk.

mfg

Jürgen
 

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Ich find die Idee zwar gut, aber...
Ich glaube, das ist ein wenig zu "labil". rein Optisch.

Die wernerwinde ist doch relativ knapp am Rahmen, mit recht starkem Hilfsrahmen montiert. wird doch nicht ohne grund so sein.
Wie hast du das Gelöst, dass die Stabilität weiterhin gegeben ist?
Wie leitest du die Kräfte weiter ( wodurch)
 
Hallo Lukas,

ich denke die erste Frage ist wozu will man es verwenden. Meine Anforderungen waren, Brennholz rücken für den Eigenbedarf (50m / Jahr), kein Starkholz ( 60cm Durchm. und mehr ), keine Bäume mit Wurzeln umziehen, die säge ich vorher ab. Mir ist klar das ein Werner Aufbau andere Leistugnsmerkmale hat als mein Aufbau, war auch so gewünscht.

Die Winde sitzt auf einem stabilen Rahmen aus 80 x 80x 5 mm Rohr, der Zug der Seilwinde wird als Schubkraft nach hinten in die Anbauböcke geleitet, durch den Versatz ( ca 20 cm ) nach oben entstehen Verdrehkräfte die den Aufbau vorne anheben wollen, dies wird vorne in den Hilfsrahmen vom Klausbagger eingeleitet und somit auf den Rahmen übertragen. Das Rückeschild stützt sich über einSchubrohr ( 80 x 80 x 10 mm) nach vorne an einem Hilfsrahmen der ebenfals an den Befestigungsschrauben des Hilfsrahmen vom Klaus Bagger angeschraubt wird, also wieder in der Rahmen.

Ich arbeit nun seit 3 Jahren damit, und ist für meine Anwendung so ok, würde es wieder so machen. Die Winde ist in 15min aufgebaut und auch wieder abgebaut, die winde war diesen Winter ca.6 Wochen aufgebaut, nun steht sie wieder in der Ecke, und ich kann die anderen An und Aufbauten nutzen, ist ja schließlich ein UNIversalMOtorGerät.

Jürgen
 
Bereit für den Wald, morgen gibts dann Bilder vom Einsatz...
 

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So, war ein harter Tag, der Polter links waren 5,4FM, sind fast fertig geworden bis auf 3 kleine Stämme, vom beladenen Mog hab ich leider keine Bilder da wir es zum Schluß etwas eilig hatten, aber Mog und Hänger waren bis auf Kabinendachhöhe beladen. :? :?
 

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Hallo Zusammen!
Um die Windendiskussion weiterzuführen, zeige ich für alle die es noch nicht kennen, meine Lösung.
Eigenbaurahmenwinde, Zugkraft 4,5t, Steuerung pneumatisch und die Kupplung elektrohydraulisch über Kabel oder Funk.
Keine Pritschenerhöhung, Seil über Heckstütze nach vorne umleitbar.
Gesamtgewicht mit Heckstütze ca. 230Kg
 

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Hallo und guten Abend miteinander.
Ein schönes Cabrio,sieht mit den Rädern Spitze aus.Bin gerade dem Unimogfieber verfallen und baue einen 421 Kipper auf.ist fast fertig.llerdings leider kein Cabrio.
 
Hallo "Eichenbarg" ??

Wie ist Dein Vorname?

Welches Cabrio?
Sowohl der 406 als auch der U1000 sehen ziemlich "blechdachmäßig" ;-)
aus.

Grüße, Frank
 
Hallo,
so, habe heute endlich mal daran gedacht einige Bilder mit dem Handy zu schießen. War alles etwas knapp von der Zeit aber für ein Baum hat es dann doch noch gereicht. War zwar etwas kompliziert weil
- erst den Stacheldraht der Weide entfernt werden musste
- vormittags nur ca. 1,5 Stunden incl. Hin und Rückfahrt
- nachmittags nur 1,5 Std. incl. Abladen der ersten Fuhre

So ist auch nur eine kleine Fuhre Holz auf der Prische gelagert, die dicken Stämme hatte ich vormittags schon geladen und mitgenommen.

Ich bin froh den Atlas benutzen zu können. Es erleichtert die Arbeit wesentlich. Seht einfach selber.
 

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Nachmittags den Rest von der anderen Seite aus mooriger Weide geholt, zum Glück war noch etwas Frost tiefer im Boden
 

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So, und nun noch zu den Reifen,
in dieser Einfahrt habe ich mit dem Unimog unter fast den gleichen Bedingungen mit dem alten Blockprofil gestanden weil die Reifen die ca. 35 cm hohe Kannte nicht greifen wollten.
Waren verklebt und drehten nur durch. Ging dann nur mit Schwung.
Hier bin ich jetzt gemütlich und ohne durchdrehende Reifen, durch die Weide im zweiten, nach den schießen dieser Fotos im ersten Gang einfach durch den Dreck bzw. den Kuckel hochgefahren.
Wie man an den Rädern erkennen kann sind diese sauber und der Abdruck des Profils ebenfalls sehr ausgeprägt. Hier nun der Beweis zu meinen sonstigen Äußerungen zu den Reifen. Die Aliance oder Bkt mit der unterbrochenen Stolle saß gundsätzlich zu wenn es naß wurde.
Somit, lieber diese in 10" als 12" die sich verkleben
 

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Hallo Bernd,

schöne Bilder hast du da gemacht. Ich hab aber ein paar Fragen. Am Wochenende bekomme ich sehr wahrscheinlich auch einen Atlas Lader, allerdings einen 402. Diesen möchte ich natürlich auch zum Holz laden nutzen. Wie hast du das mit dem Rotator und der Zange gelöst? So viel ich weiß ist ein doppeltwirkender Anschluss zu wenig dran. Hast du Vielleicht einen Dreiwegehahn in die Leitung von der Abstützung gesetzt um den Rotator zusätzlich antreiben zu können? Sonst noch weiterhin viel Spaß beim Arbeiten mit dem Atlas.

Gruß,

Volker