Unimog beim Maisfahren - Maisernte

Unimoghöfer

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29. Jan. 2007
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Hallo

wir waren bei der Maisernte, ich hab ein paar Bilder gemacht.

Glücklicherweise war es trocken und der Boden auch.

Es waren noch 2 John Deere und 2 Fendt mit dabei um dem Claas keine Langweile zu bereiten. :wink:

Ich konnte leider kein Bild vom Unimog beim beladen machen.





Gruß Stefan
aus dem Trulloland
 

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Hm,
wenn ich mir die Maisernte hier so ansehe dann braucht man schon einen Schlepper mit über 150PS. Die Wagen sind in den letzten Jahren riesig geworden. Ein solcher Anhänger wie auf dem Bild ist ja mit den 8 bis 14 reihigen Häckslern nach einigen Metern voll. Außerdem besitzen die Häckselwagen einen Kratzboden. Zum Teil habe ich aber auch schon wieder Muldenkipper mit 3 Achsen fahren sehen.
Wer weiß wie groß die Maschinen noch werden - viel mehr geht doch fast nicht. Da muß ein Unimog schon andere Dimensionen annehmen um es mit solchen Fahrzeugen aufzunehmen.
Würde mich wirklich interessieren wie ein Unimog mit vergelichbarer Leistung mit einem heutigen Schlepper beim Silofahren abschneidet.
Sagen wir mal, 180 PS, trockener oder feuchter Boden, 20 to Anhänger, überfahren des Silos usw. usw.
Ach ja, der Silohaufen auf dem Bild sieht sehr vernünftig und fest gewalzt aus. Und das ist für die Qualität des Silos entscheident. Was nützt jemanden ein schnell zusammengefahrener Haufen wo sich nacher nur Buttersäurebakterien wohl fühlen. Dann lieber mit der alten Technik und genügend Zeit mit dem großen / schwersten Fahrzeug des Betriebes zu walzen.
Ich selber habe damals, nachdem der Haufen fertig war, auch die Ränder gewalzt. Der Trecker konnte da aber nur rückwärts mit Allrad hinauf. War schon ein seltsames Gefühl für einen "Flachlandtiroler." Ich war auch der einzige der dies so gemacht hat, hatte aber im Winter auch keine Randverluste am Silo. Gewaltzt wurde auch ohne Zwillinge um Gewicht aufbringen zu können, dafür lieber mit zwei Schleppern.
 
Hi Stefan, schöne Bilder?

Wie bist du denn beim Befahren des Haufens zurecht gekommen? Denk da sind die Reifen das A u. O? Hast du den Unimog auch beladen oder nur den Hänger...

gruß chris

Ach ja hab scho a paar bilder von unseren Mogs. Aber das Einstellen hab ich noch net Raus.....
 
Das sollte natürlich heißen "schöne Bilder!!!" und kein Fragezeichen dahinter, sorry...
 
Ich war auch beim Maisfahren tätig und möchte euch die Bilder auch nicht vorenthalten. Leider habe ich nur wenige, und auch nur zu Anfang der Aktion weil ich selbst mit dem Fahren eigentlich ganz gut beschäftigt war...

Gruß Matthias


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Hallo zusammen!!
Gestern habe ich im Vorbeiflug schnell diese Bilder mit dem Handy geschossen.
Liebe Grüße
Frank
 

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Hallo allerseits,


ich setzt noch 3 Bilder dazu.

@Lugge / Lukas : das Schild paßt schon, besser für die Nachbarn :wink:

@ Bernd : das Maisfahren wurde nur für 1 Bauer als Viehfutter gemacht. Ich war mal versuchsweise mit dabei. Hat aber alles gut geklappt.
Die Schlepper waren alles 6 Zylinder mit sattem Klang. Es wurden 2 Haufen angelegt, der andere wurde mit einem Radlader bearbeitet. Der Besitzer achtete auch genau aufs richtig festfahren.

Die 8 tonner Rollen reichten völlig aus bei 5 Fahrern. Mehr wäre zugtechnisch schwer geworden wegen Maishügel hochfahren. Der Hof war auch recht eng, ich kam gerade so rum.
Da einigermaßen Zeit war (z.B. hochziehen eines Schleppers) wurde die Unimog Pritsche nicht beladen. Quasi ein Test was so geht, auch war kein Ballast verbaut.

Am Anfang waren bei den anwesenden Schlepperfahren schon zweifel mit hochfahren auf den Hügel mit dem Unimog.
Ich kam bis zum Schluß hoch ohne fremde Hilfe (ein Schlepper wurde raufgezogen, konnte ich nicht sehen da unterwegs).

Mit einem größeren Ladewagen (18 to) wär das so nicht gegangen, dafür waren alle Fzg zu schwach / Leicht. Für die Menge waren unser Equipment ausreichend.


Mit dem Maishäcksler mithalten war gut möglich, ich bin im 2. Gang gefahren mit Halbgas. Wieviel Last der Jaguarfahrer gab weiß ich nicht. Ich frag nochmal nach, interessiert mich auch.


Es gibt noch ein kleines Video (ca. 5 MB) vom Hügel hochfahren wo er am höchsten war, da bin nicht ich gefahren sondern ein anderer. Der Unimog wurde im falschen Gang (2.) hochgewürgt - grrrrr- . Ich war immer im 1. gefahren und die Quersperren erst kurz vorm Hügel eingelegt weil vorher eine scharfe Einfahrt kam, genauso beim runterfahren - kein Problem.

Falls das Video jemand haben möchte schickt eine PN.

@ chris : Die Reifen waren einwandfrei, 13.00 R20 Michelin XZL und XL. Luftdruck etwas abgesenkt und hat besser geklappt als alle dachten.


Gruß Stefan
aus dem Trulloland
 

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Hallo,
tolle Bilder von Euren Aktionen. Würde mir sicher auch mal wieder richtig Spaß machen. Gut, mit einem 421 bringt es nichts, ich weiß.

@Frank:
Der Arme Kerl der den Häcksler am Trecker fährt. So wie es scheint hat der Trecker keine Rückfahreinrichtung - weiß gar nicht ob es so etwas heute noch gibt :roll: . Wenn dem so ist dann hat der abends besitmmt einen steifen Nacken. :wink:

Hier sind die Dimensionen wohl etwas anders geworden. Die kleinen Häckselwagen können auch noch mit 70 bis 100 PS bewegt werden, sind die 8to mit hohem Aufbau und Kratzboden. Diese Wagen sind aber schon in der Minderzahl. Und oftmals walzt auch nicht mehr der Landwirt selber sondern der Lohnunternehmer mit einem schweren Schlepper, was ja auch sinn macht. Die anderen Geschosse sind dann schon wieder Dimensionen, so etwas habe ich auch noch nicht gefahren. Erstmalig erzählte ein Bekannte, der sonst beim Nachbarn mit Mais fahren durfte, daß in diesem Jahr der Lohnunternehmer alles macht. Sein 100 PS IHC wäre zu klein für die Wagen und auch noch zu langsam. Damit könne er höchstens noch walzen.
 
Hallo Bernd,

ich kann mich noch sehr gut errinern das vor ca. 20-25 Jahren ein Unimog 421 beim Mais Fahren eingesetzt wurde. Bin selber mit gefahren. Er hat Zwei und Dreiseitenkipper gefahren, wie gut oder schlecht das funktioniert hat kann ich leider nicht mehr sagen ich weis nur er sie gezogen.

schöne Grüße aus Hessen Jens
 
Hallo,
die Dimensionen haben sich stark geändert. Bei uns wird Mais für die Biogasanlage zusammengefahren. Das wird mit 30 Kubikmeter-Wagen und mindestens 200 Ps davor, durchgeführt. Die Wagen werden mit Vorrichtungen abgeschoben, weil Kratzboden viel zu lang dauern würde.
Ich sehe nur das Problem, dass die Wege die zu den Ländereien führen den Belastungen nicht gewachsen sind. Die meisten Weg sind ca. 3 m breit, und waren für Fahrzeuge und Anhänger mit 2m bis 2,50 m Spur und ca. 8 t - Anhänger gemacht. Die großen Zugfahrzeuge und Anhänger fahren mit bis 3m Spurweite an den äußersten Rändern der Wege und quetschen die Ränder mit dem hohen Gewicht in die Flutgräben. Das begann bei uns vor ca. 5 Jahren mit dem Abtransport der Zuckerrüben mit LKW-Anhängern ( 20 - 25 Tonnen Rüben pro Zug) und geht jetzt mit dem Mais-Transport weiter. Wo soll das hinführen? Wer zahlt die Wegeinstandsetzung?
Ist das bei Euch auch so ??????
Gruß aus Norhessen
Volker
 
Hallo Volker,

bei uns gibts zwar keine Zuckerrüben, dafür auch ne Biogasanlage. Die Zeiten wie bei den Bildern von Stefan sind auch bei uns vorbei - Fendt 7xx, 8xx, JD-irgendwasvergleichbares usw. Früher wurd mit ner Anbaufräse wie bei Frank stundenlang in die Nacht rein gehäckselt, heut der selbe Acker in ner halben Stunde wech!
Mog sind beim örtlichen Maschinenringbetrieb dafür passe (nur noch einer für Bankett-Arbeiten), weil se mit den Abschiebern (und langsam auch Tridem) nicht die Halden hochkommen (wird zumindest so begründet), zudem fehl den Mogs die entsprechende Leistung für die Riesendinger. Würd mich mit meinem 406 zwar mal interessieren mit nem "kleinen" Tandem mit zu fahren, allerdings ist selbst bei dem schon die Frage, ob mein Hydraulikvolumen reicht . . . .

mfG
Axel
 
Hallo Axel,

einen Einsatzzweck gibt es bei der Mais- und Zuckerrübenernte auch noch für den Mog. Der darf wenn Alles fertig ist mit dem Besen vorn dran die Straßen sauber machen, die die Großen verschmutzt haben.
Ansonsten........ wo soll das noch hinführen, bei den Spritpreisen und den Maschinenkosten. Bin gespannt, wer so über die Zeit überlebt und wer sich da beim Kauf von den großen Schleppern und Mascinen übernommen hat.
Nur eine Zahl: die Lademaus, die jetzt 4 Jahre bei der Liefergemeinschaft im Einsatz war, sollte für dieses Jahr ca. 60.000 ¤ Reparatur kosten, damit sie ohne große Ausfälle über die Saison kommt. Das war zu teuer, also wurde eine neue für über 300.000 ¤ gekauft. Das sind Dimensionen !?!?!

Gruß
Volker
 
Hallo Volker,

selbst zum kehren wurde letztes Jahr ein DX genommen.
Da haben se sogar ein schönes Video erstellt:
http://www.youtube.com/watch?v=0pkMJeW7gPw
Diese Jahr wie erwähnt zusätzlich Tridem.
Der kleine schwarze Tandem wär wohl grad noch was am 406.
Mir ist klar, im Osten bzw. auf den wirklich großen Flächen z.B. in Südbayern laufen noch ganz andre Geräte als hier gezeigt. . . .

mfG
Axel
 
Stimmt schon, dass nicht mehr viele Landwirte oder Lohnunternehmer Unimogs verwenden.
Allerdings habe ich vor ein Paar Wochen meine neue Kipperpritsche für meinen 1400er geholt. Da war allerdings für mich Weihnachten und Ostern zusammen als ich den Fuhrpark gesehen habe.
Dieser Betrieb betreibt auch ein Lohnunternehmen. Große Anhänger (teilweise Tridem) und was davor? Eigentlich nur Unimogs. 7x als Zugfahrzeug. Allerdings 5 x 2100 und 2x 2400.

Auch ein Grund, die Mogs in der Größe sind zu teuer, dafür bekommt man den besten Schlepper neu. Sind aber halt langsamer und nach Auskunft des Inhabers auch nicht so angenehm zu fahren. Und der weiß wovon er spricht. Hat zahlreiche MB Tracs in allen Größen und eine zusätliche Claas Vertretung.
Wenn ich das mit dem Bilder einstellen mal auf die Reihe bekomme schicke ich euch welche.

Chris
 
Ich hab auch noch ein paar Bilder zum Thema Unimog und Mais.
Ihr seht meinen U 45 auf einem Haufen mit ca. 9000 t. Links und rechts ligen nochmal die gleichen Mengen. Hab ich aber nicht ganz allein festgefahren!
mfG
Joachim
 
Tag zusammen,

hab hier 2 Bilder von 2009. Mehr war nicht drin zeitlich. Der Anhänger war ein 7,4to.
Das reichte auch da der Maishügel diesjahr höher wurde und keine AS montiert waren. Evtl nächstes Jahr mit AS und einem 8to mit höheren Bracken.

Analog wie letztes Jahr kam ich (mit dem Unimog natürlich :wink: ) alleine hoch und runter.

Also hochziehen war nicht nötig. 8)

Das Abtankbild hab ich während der Fahrt gemacht, der Steg des Fahrerhaus ist im Weg leider. (nein , ich schneid ihn nicht heraus) :)





Gruß Stefan
aus dem Trulloland
 

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Hi Stefan,

schöne Winde, seit wann hast Du die denn? Hat sich eigentlich etwas mit dem Getriebegerausch ergeben?

Gruss,
Stefan
 
Moin Stefan,

die Winde ist erstmal nur angebaut. Endlich. Aber die Hydraulik und die Elektrik fehlt noch. Aktuell ein Frontanbaugewicht

Die Anschlüsse sind bestellt für Hydraulik und die Verkabelung muß ich noch anfertigen.

Da gibts noch ein Fred zur Winde, den mache ich noch weiter demnächst.

http://www2.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=33847&highlight=


Tja das Getriebegeräusch ist noch weiterhin.. Ich werd erstmal umölen auf das Synthtrans weil die Schaltung schon kernig ist. In weiterer Zunkunft werde ich aber bestimmt nicht um ein anderes Getriebe kommen... :?

Ich käre das noch. Sobald ich mehr weiß geb ich dir Laut. Der kleine macht Geräusch das aber auch....

Ok, dann steht noch bei dir ein Besuch meinerseits an wegen der Säge. :oops:

Wenn ihr wieder holzt.........dann können mir mal die Geräusche vergleichen.



Gruß Stefan
aus dem Trulloland