Unimog Ersteinsteiger mit Ziel Metal-Festival-Camper 404.114

Hallo Jürgen,

beim Unterdruck dachte ich an die "modernen" Unterdruck Bremskraftverstärker von PKW's.
Muss ich aber noch prüfen ob meiner überhaupt nen BKV hat. Bei meiner Gewichtsklasse fühlt sich auch ein normales Hydraulisches System ohne BKV recht leicht an ;)

Das genaue Symptombild sowie die Reproduzierbarkeit muss ich noch prüfen.
Im Stand auf gerader Fläche im Leerlauf nur mit Handbremse tuckerte er gemütlich vor sich hin.

Bergab stehend mit getretener Bremse ging er aus. Da war allerdings auch die Kupplung getreten und wohl noch ein Gang drin.

Naja, will hier auch noch keine diversen Ursachen ergründen bevor ich nicht ein genaues Fehlerbild erstellt habe.

Wenn ich am Wochenende dazu komme werde ich folgende Kombinationen testen.

Gerade Ebene:
Leerlauf+Handbremse
Leerlauf+Handbremse+Fußbremse
Leerlauf+Handbremse+Fußbremse+Kupplung
Leerlauf+Fußbremse
Leerlauf+Fußbremse+Kupplung
Gang+Handbremse+Kupplung
Gang+Fußbremse+Kupplung

Das selbe nochmal am Hang.

Sollten die Fehler nur am Hang auftreten werde ich nochmal voll tanken. Der ist jetzt laut Anzeige ca. bei 1/2. Die Anzeige wackelt bei mir durch die Bewegung der Flüssigkeit immer etwas. (Ist das Normal)

Viele Grüße

Sven
 
Hallo Sven,

der Funkkoffer hatte soweit mir bekannt keinen Bremskraftbremsverstärker.
Auch die Zündverstellung wird beim 404 nicht, wie beim PKW üblich, über Unterdruck gesteuert.

Deine Versuchsreihe klingt erst einmal gut.
Eventuell musst Du noch abrupte Drehzahlreduzierung mit aufnehmen. z.B. üblich wenn Du aus mittlerer Drehzahl die Kupplung trittst und bremst
 
Hallo
wenn ein Unterdruck-BKV nachgeüstet wurde,( beim 404 gab eine Druckluft und auch Unterdruck-Version) und dieser undicht ist, kann der Motor durchaus absterben, da im Sugrohr dann Falschluft eintritt. Je nach Leckagegröße kann das bei höherer Drehzahl noch kompensiert werden und nur im Leerlauf zu Gemischabmagerung im Saugrohr führen. Die Beschreibung des Fehlers passt genau dazu.
 
Hallo Zusammen,

zum testen der Motorproblematik bin ich leider noch nicht gekommen, dafür hab ich am Ausbau des Koffers etwas weiter gemacht. Das Gestell für die Sitzbank/Bett wurde in Schwarz lackiert. Zudem wurde das beige Kunstleder aufgeklebt. Da ich noch keine Erfahrung hatte wieviel von dem Sprühkleber ich dafür benötigte, und auf den Dosen auch keine m² angegeben waren hatte ich natürlich zu wenig :x das Selbe natürlich auch für den schwarzen Lack ... Also musste ich Samstag nochmal zum Baumarkt (30km entfernt) fahren. Kurz in Google geschaut wie lange der bei uns auf hat. 18 Uhr war angegeben. 16:30 stand ich vor verschlossenen Türen ... also ab nach Passau und den Rest nachgekauft.

Durch Umleitungsstrecken hat mich der Spaß gleich 3,5h gekostet. :mauer

Jedenfalls hat es dann doch noch vorm Gewitter am Sonntag gepasst.

Zum Einsatz kam von Würth der Kraftsprühkleber Plus bis 110° beständig (Super Sache aber eine Dose ist nicht sehr ergiebig, 2 Dosen reichten für 3 Dachbahnen) Der Uhu Sprühkleber Permanent (war das einzige im Baumarkt) ist trotz 15min Ablüften und beidflächig einsprühen nicht so der Knaller. Hier muss ich schauen ob der Himmel wieder runter kommt. Für die Seitenflächen ist dieser aber wohl ausreichend. Davon habe ich 4 große Flaschen verbraucht.

Die oberen Platten wurden wieder ausgebaut und weiß lackiert. Diese kommen am 9.9 zum Airbrusher.



Kommendes WE wird der neue Bodenbelag noch eingeklebt sowie die Bank/Bett und die Geräte eingebaut.
: trink2
Anschließend kann ich mich dem Äußeren bzw. der Technik zuwenden.

bis dahin viele Grüße

Sven
 

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Hallo Leute,

es gibt gute und schlechte Neuigkeiten.

Die Schlechte zuerst, der UHU Sprühkleber Permanent, ist tatsächlich Mist.
Die Angegebenen Verwendungszwecke (das wichtigste Leder auf Holz) hat so gar nicht funktioniert. Alle damit geklebten Flächen durfte ich am Wochenende nacharbeiten. Habe dafür aus dem Textilhandel "Kontaktkleber Bonatap" genommen. Der Ersteindruck ist gut, ich hoffe der ist am kommenden Wochenende immernoch so.

Der Würth Kleber hält nach wie vor bei 28° bei Montage sowie bei 7° am vergangenen Wochenende.

Nachdem durch die Nacharbeit wieder ein halber Tag drauf gegangen ist, hab ich mein Wochenendziel nicht erreicht. Die Technik kommt nächstes WE.

Dafür ist jetzt immerhin das Bett und der neue Boden drin.
Haben auch gleich noch paar Bierchen getrunken, lässt sich gut aushalten da drin. Auch bei 7° Außentemperatur war es mit 2 Leuten hinten drin ganz okay. Die Fenster verlieren im Moment noch recht viel Wärme. Die Abdunkelungsplatten waren auch nicht angebracht.

Anbei noch ein Vergleich vom Boden vorher



zu nachher



Mehr Bilder als Fortsetzung ... ich kann nur 3 Bilder pro Beitrag einstellen.

bis gleich
 

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Hallo nochmals liebe Leser,

anbei noch die beiden Bilder vom Sofa / Bett





Die fehlenden Platten oben wurden gestern zum Airbrusher gebracht, diese kann ich mir voraussichtlich am 3.Nov abholen.

Ich hoffe die Temperaturen steigen nochmal, bei uns oben kann es ab Oktober schon Schnee geben. Das wäre natürlich Schade, da ich den Mog diese Saison noch einsetzen wollte, auch wenn die schon fast am Ende ist.

Bis zum nächsten Mal

-Sven
 

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Fliewatüüt schrieb:
Wer hat den behauptet, dass man einen Unimog im Schnee nicht fahren kann/ darf?

Hallo Martin,

das hat natürlich niemand gesagt, aber bei sonnigem Wetter macht die Party mit Grillen nun mal mehr Spaß :wink:

Und bei uns in den bergen wird recht stark gesalzt. Der Unterboden sieht zwar noch 1A aus, das soll aber auch so bleiben, daher wollte ich das dicke Baby im Winter nicht großartig bewegen.

Viele Grüße

Sven
 
Hallo Zusammen,

am vergangenen Wochenende wollte ich die Elektrik hinten im Koffer machen, leider sind die Litzen nicht gekommen (1 Woche überfällig), also hab ich improvisiert und erst einmal zu Testzwecken normales NYM Kabel genommen. Durch Starkregen konnte (oder besser wollte) ich von außen kein Foto machen.

Die LED-Strips kommen in Live richtig gut. Auch die Lichtorgelfunktion der Controller funktioniert überraschend gut.

Hier ein kleiner Eindruck.
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Betrieben werden die LED's mit 2x110AH Gel-Batterie bei einer Leistungsaufnahme von 2x 6,4A. Dies ermöglicht bei 50% Restkapazität ca. 17h Betriebszeit auf Volllast. Da diese meist gedimmt laufen, sollten die Batterien ein Festivalwochenende problemlos überstehen und noch um die 50% Restladung haben.

Dieses Wochenende kommt der kleine in die Werkstatt, der Mechaniker soll noch ein Paar Kleinigkeiten erledigen, da ich dafür aktuell keine Zeit habe. (Austausch Zündkabel und Einstellung, Ölwechsel und Beseitigung der Leckage an der Hinterachse links sowie Fehlersuche des Motorabsterbens). Da am 21./22. das letzte Festival in erreichbarer Nähe für diese Saison ist, und ich das noch mitnehmen will. Dies wird das erste Festival für den Mog sein.

Zusätzlich wird er über die Werkstatt/TÜV auf 3,5t abgelastet. Aktuelles Leergewicht 3160 kg mit vollen Tanks. Der Werkstattbetreiber meinte, das sei überhaupt kein Problem. Im Wald ticken die Uhren noch anders :party


Bis zum nächstenmal

Sven

PS: Neue Türgummis gab es auch für den Koffer. vorher schlug Metall auf Metall, jetzt muss man relativ stark drücken um die Türen zu schließen. Denke beide varianten sollten so nicht sein. Ich habe beim einbau den neuen Gummi nur aufgelegt und die Halterungsbleche aufgeschraubt und bei den Ecken etwas mit Zug gearbeitet. Hätte ich überall den Gummi stärker ziehen und somit verjüngen sollen?

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Hallo Ralf

den Gummi gibt es in der Bucht. Suchbegriff "Gummi Türdichtung Profil Dichtung Koffer Unimog 404 MAN 630 Ford SAM"

Kostet dort 8,90€ / m

Ich selbst habe für die Doppeltür hinten und die Seitentür rechts insgesamt 15m bestellt. Diese werden am Stück geliefert.

Das war auch nur grob gemessen, aufgerundet und ein Sicherheitszuschlag oben drauf. Habe jetzt noch ein langes Reststück von ca. 2m ... geschätzt

Viele Grüße

Sven
 
Hallo Zusammen,

es gibt erfreuliche als auch nicht so erfreuliche Nachrichten.

Nachdem ich den Mog in eine Werkstatt für Nutzfahrzeuge gebracht habe, welche sich auch mit Unimogs auskennt, sind das Leck an der Hinterachse als auch die Symptomatik des ausgehenden Motors behoben.

Ich habe auf Grund von Zeitmangel in der Werkstatt folgendes erledigen lassen.

-Neue Dichtung HA
-Neue Öle überall
-Ölbadluftfilter gereinigt
-Benzinleitungen und Filter gereinigt
-neue teilzivile Zündkabel mit neuen Kerzen
-Vergaser einstellen lassen

Der kleine läuft wieder erste Sahne :spitze er springt auch bei Temperaturen um 0°C direkt ohne Choke an.
Er klettert die Berge (wenn alle Öle Warm sind) mit einer vernünftigen Geschwindigkeit hoch. (BAB von PA nach M nach N und alles rückwärts mit min 70 km/h)
Die Gänge lassen sich einwandfrei schalten (Motul 80/90)

Allerdings hat der kleine nun wieder ein neues Problem.
Er verliert nun an der Vorderachse auf beiden Seiten Öl.
Habe ihn gleich wieder in die Werkstatt gefahren. Der Meister wollte sich das nochmal anschauen.

Was mir bei der Fahrt noch an weiteren Problemchen aufgefallen ist.
Durch die Vibrationen lösen sich die beiden Schrauben die das Verdeck an der Frontscheibe sichern sollen. Das Problem wurde mit Kontermuttern hofentlich gelöst.
Das neue gemachte Verdeck was er drauf hat, hat hinten an der oberen Stange mittig keine Lederriemchen zum festmachen. Bei entsprechendem Fahrtwind (so ab 80) flattert das Verdeck nun mit einem höllischen Lärm. Hier muss nächstes Jahr jmd noch die Lederriemchen annähen.
An die Tankanzeige muss ich mich ebenfalls noch gewöhnen. Der Zeiger wackelt mit heftigem ausschlag hin und her, ab ca. 1/2 Markierung ist er ruhig und bleibt eigentlich fast stehen. Jedenfalls hab ich mich dann als ungeübter gleich mal leer gefahren und bin am Berg aufwärts liegen geblieben. Das Umschalten auf Reserve hat nicht so funktioniert. (Entweder nicht rechtzeitig oder er hat immer noch das Problem das Reserve nicht Funktioniert wie beim orbesitzer) Das muss ich noch prüfen. Jedenfalls bin ich glücklicherweise direkt neben einem Schrottplatz liegen geblieben. Da konnte mir der Besitzer weiter helfen und hat mich angeschleppt, nachdem ich vorher nochmal 40L Nachgeschüttet hatte.

Schlucken tut er ca 28L bei Reisegeschwindigkeiten auf der BAB bei 85km/h.

Eingesetzt habe ich den Mog am vergangenen Samstag in Nürnberg zur Halloweenveranstaltung auf der Missesippi Queen.

Hier ein Foto:
IMG-20171104-WA0000.jpg

Übernachtung bei 8° Ohne Heizung mit 2 Personen ohne Probleme.

Der Teufel Rockster beschallt den Funkkoffer ungemein :party da muss man eigentlich garnicht mehr in eine Disco fahren :roll:
Die RGB-LED mit Sound-Controller über Mikrofon sind ganz okay, hier werde ich jedoch nochmal umbauen und versuchen einen mit richtigem Eingangssignal zu bekommen.

Am Sonntag ging es dann nach München zu Freunden, einen gemütlichen Tag verbringen. Anschließend bei 4° ohne Heizung bei 1 Person war dann schon nicht mehr so angenehm.

Am Montag ging es dann auf eine private Halloweenparty.
Auch hier war der Mog ein richtiger Hingucker. Die Soundanlage macht richtigen Eindruck : trink2
Die Temperaturen sollten in jener Nacht auf 1° fallen. Hier habe ich mich doch dazu entschieden die Heizung anzuwerfen.

Es ist eine Innenraum-Gasheizung mit CO2 Mangelsicherung und Thermoelektrischer Zündsicherung. Zusätzlich habe ich noch einen CO Melder laufen. Die beiden vorderen Fenster waren je zur hälfte aufgestellt und die hintere Dachluke ebenfalls. dadurch wurde eine leichte Kaminwirkung erzielt. Das Gerät hat nicht abgeschaltet und der CO Melder hat ebenfalls nicht ausgelöst.

Diesmal haben wir zu 3. im Mog geschlafen. Dies hat sehr gut Funktioniert. Wenn man in einen leichten Kuschelmodus geht, können sogar 4 Personen darin übernachten.

Die nächsten Ausfahrten stehen sogar schon an.
Im Januar darf der Mog sogar als kleine Showeinlage direkt am Haupteingang von einem kleineren "1-Tages-Metal-Festival" parken :party

Bis dahin ist auch der Airbrusher mit den letzten Platten fertig.
Daher auch aktuell keine weiteren Bilder vom Innenleben :sorry

Der Aufmerksame Leser wird sich sicherlich noch die Frage gestellt haben, ob ich den Wagen schwarz gefahren habe.
Ja! Also zumindest in schwarzer Kleidung :twisted: der Wagen ist offiziell abgelastet mit 3,3t Leer (alle Partyeinbauten hinten, 2x75Kg Sitzplätze und volle Tanks + 2 Kanister) und 3,5t max.
Erst wollte der TÜV-Prüfer nicht so recht, hat dann aber im Netz recherchiert. Keine Ahnung was er da gefunden hat. Er ist nachwievor ein LKW geschlossener Kasten. die 20% Zuladung hatte der Mog schon im Original Brief nicht, da hier die Funkeinbauten im Leergewicht dazugerechnet waren und er ursprünglich mit 4,4t Leer zu 4,7t max da stand.

Die Eintragung im Schein lautet "Ablastung ohne technische Veränderung nur Ausbau der fest eingebauten Funkkofferausstattung [...]"

Evtl hilft das jemandem weiter.

Bis zum nächsten mal ihr Lieben

-Sven
 
kinzigsegler schrieb:
Wo ist der Mog den an der Vorderachse inkontinent? Am Achskörper oder an den Vorgelegen?

Hallo Jürgen,

ich würde auf die Vorgelege tippen. Die Ölflecke waren ca. 4cm von den Reifen entfernt. Auf der linken Seite hat es im Laufe der Zeit auch nachgelassen. Auf der rechten Seite sappert er immernoch. Teilweise war die komplette Felge auf der Innenseite mit einem Ölschleier bedeckt.
Soweit ich das an anderen Stellen sehen konnte, wurde nach dem Öl ablassen für den Ölwechsel auch immer eine neue Dichtung eingesetzt.
Das sollte er dann auch an den Achsen gemacht haben.

Werde dann berichten was es war.
 
Hallo Sven,

wenn das Öl aus den Vorgelegen kommt musst Du vorsichtig sein. Dort ist nur sehr wenig drin, jeweils ca 250ml. Also solltest Du och einmal mit dem Mg Fahren vorher den Ölstand in den Vorgelegen prüfen / richtigstellen.

Zur Tankanzeige, diese zeigt nur einen der beiden Tanks an. Wenn Du auf den falschen geschaltet hast ist dieser Leer und trotzdem zeigt die Tankuhr etwas an.
 
Hi Jürgen,

ja, da bin ich vorsichtig. Muss es aber auf grund von Zeitmangel eben machen lassen.

Das Thema mit der Tankanzeige, wie das Funktioniert ist mir bewusst, auch wie die beiden Tanks funktionieren, aber der Zeiger schwingt halt schon extrem aus (1cm zurück 1cm vor). Entweder zu sensibel oder es schwabbert hinten drin ganz schön.

Anbei ein Foto wie der Messbereich bei mir aufgeteilt ist. (1/2 außer mittig)

Tankanz.JPG

Theoretisch müsste man doch erst in Reserve umschalten, wenn die Nadel sozusagen "fast unten aufliegt" oder? Kann auch sein dass durch den Berg nichts mehr angesaugt werden konnte.

Wann schaltet man am besten in Reserve um? Der Motor muss ja dann noch die Zeit haben aus dem vorderen Tank anzusaugen.
Wobei ich ehrlich gesagt am überlegen bin, die beiden Tanks gegen einen großen tauschen zu lassen. Muss ich nur erstmal nachlesen was dann der Tüv bezüglich H-Kennzeichen sagt.

Grüße

Sven
 
Hallo Sven,

die Taktik zum Umschalten zwischen den Tanks kann ich Dir leider nicht nennen, denn ich habe bei mir nur einen Tank.
Wenn Du nicht mit dem Mog in schweres Gelände gehen willst, kannst Du auch die beiden Tanks durch eine relativ kleine Leitung (entsprechend der normalen Benzinleitung) am Boden verbinden. Dann entleeren sich immer beide Tanks gleichmäßig egal aus welchem gesaugt wird.
 
Hallo Jürgen,

das verbinden der beiden Tanks im unteren Bereich ist natürlich eine sehr gute Idee :)
Werde dies wohl so umsetzen.

Was mir bei der Tour noch aufgefallen ist, der CO Warner im Kofferaufbau hat während der Fahrt ausgelöst. Scheinbar dringen irgendwo die Abgase vom Auspuff in den Koffer ein. Nachdem der Boden nun einen kompletten PVC Belag hat und dieser eigentlich die Schlitze zwischen den Holzdielen abdecken müsste, dürfte ein Eindringen der Abgase nur über die Aussparung fürs Getriebe eindringen, da hier die Metallabdeckung nur verschraubt ist und keine vollständige Abdichtung erfolgt.

Allerdings bedeutet dies, dass schon vor dem Auspuffende entsprechend die Abgase entweichen müssen.
Werde hierzu am Wochenende nochmal eine Sichtprüfung machen ob ich was finde.

Am Samstag steht dann die nächste Veranstaltung in Passau an.

Im Wetterbericht ist schon Schneefall angekündigt. Dies führt natürlich zur Überlegung bezüglich der Winterreifenpflicht in Deutschland.
Ich habe hierzu auch schon kurz im Forum gestöbert, allerdings noch keine richtige Aussage gefunden.

Alle Fahrzeuge mit Ausnahme von Land- und Forstwirtschaft sowie von Einsatzkräften müssen ja eine Schneeflocke oder M+S Beschriftung haben. Bei Fahrzeugen über 7,5t auf Antriebsachse.

Jetzt ist der Mog natürlich nicht für LoF Zwecke deklariert und da er im Privatbesitz ist, ist er auch kein Einsatzfahrzeug mehr.
Montiert sind derzeit MPT Reifen von Michelin. Welche auch im Herstellerblatt gute Fahreigenschaften bei Schnee versprechen.
Fällt hier der Unimog in die Kategorie der Sonderfahrzeuge, welche auf Grund ihres Grobstolligen und Selbstreinigenden Profils ebenfalls keine Winterreifen benötigen? Oder bin ich gezwungen noch Reifen für den Winter zu besorgen, nur damit eine entsprechende M+S oder Schneeflocke drauf ist?

Danke für die Infos und beste Grüße

Sven
 
Hallo Sven,

zum Auspuff kann ich so nicht viel sagen, weil ich einen M130 mit geänderter Auspuffanlage habe.

Schau mal bei Deinem Mog ob nicht in Fahrtrichtung rechts neben dem Getriebe eine Verbindungsstelle / Schiebestück am Auspuff ist.

Zu den Reifen, welche Michilin MPT Reifen hast Du denn? Hast Du wirklich geschaut ob sie eine M&S Kennzeichnung haben oder nicht?