Hallo,
Wie schon von Kaspar und Mannix gesagt.
bei Bodenkontakt nützt auch eine 1A geschliffene Kette nichts.
Dass es beim Schärfen von Ketten Unterschiede gibt, ist vollkmomen klar.
Das muss man im Gefühl haben. Lasse meine Ketten von einem guten ehemaligen Schlosser schärfen. Da hält keine Schärfmaschine und auch kein Kundendienst mit. Besonders, weil beim Kundendienst, oft sehr viel von der Kette geschilffen wird.
Im Wald besonders beim Rücken schon darauf achten, dass die Stämme nicht dreckig werden. Wenn ein Polterschild samt Winde vorhanden ist vorne anheben. Dann schleifen die Stämme den Boden nicht so auf.
Geht auch ohne Winde. Mit Kette sehr kurz binden, mit der Hydraulik hinten dran. Eng an die Ackerschiene schlaufen und anheben. So kriegst du Last auf die Hinterachse und hast wengier Ärger mit dem Dreck.
Den zweiten Mann, der immer dabei ist im Wald, dazu nutzen, Holzstücke am Polter unter die Stämme zu legen. Spart ungemein Zeit beim schneiden und schont die Ketten. Auch kein lästiges und anstrengendes Drehen der Stämme notwendig!
Und wie Kaspar das schon sagte. Mit etwas Gefühl und Übung kann man die Länge des Schwertes verdammt gut einschätzen.
Und wenn du ganz viel Zeit hast: nimm dir ne Axt, zeichne auf nen Meter an und die Schnittstellen schön freischlagen. Machen wir bei Holz, dass komplett im Schlamm lag. Da ist die Kette nach 10 Schnitten im Eimer. Und ich hab nichts verdient. Zeit verloren, durch wechseln der Kette und Schärfen. Dann lieber ein paar Minuten mehr Arbeit und ich spar mir das ganze.
Es sei denn man macht das absolut Hauptberuflich, aber bei unserem Holzbedarf, der alles andere als gering ist hat mich das noch nie gestört!
Man kann sich durch gut übelegtes Arbieten viel Arbeit ersparen.
Aber ewig hält keine Kette!!