Hallo Adi, hallo Jürgen,
danke für Euer Mitgefühl, wir werden es wohl irgendwie überleben, aber der Schaden ist für mich schon erheblich, allein, was will man machen...
Es standen ein paar Investitionen an, die wohl nun zurückgestellt werden müssen...
Hoffentlich reicht der Ertrag, um wenigstens die durch den "Betrieb des Betriebes" entstehenden Kosten zu decken...
Versichert gegen Hagel ist in unserer näheren Gegend wohl kaum jemand.
In den etwa 4 Jahrzehnten, die ich mit halbwegs Verstand die Welt beobachte, hat es bei uns keinen solchen Hagel gegeben. Die größten Körner, an die man sich hier in fast 8 Jahrzehnten erinnert, sind so 10 mm gewesen, der dadurch entstandene Schaden war höchstens mal in der Erntezeit ein paar ausgefallene Körner, dieses mal waren es jedoch "Taubeneier"...
Es ist anhand eines Unwetters kein Schluss ziehbar, aber der Verdacht, die Unwetter würden stärker, erhärtet sich auch anhand meiner Erfahrungen in unserer Gegend...
Grüße und lasst Euch die Laune nicht verderben, das war nicht meine Absicht. Wir werden es mit Fassung tragen, meinen "Messungen" zufolge dreht sich der Planet trotzdem ungebremst weiter, also werden wir uns mitdrehen - was bleibt uns auch anderes übrig?
Holger
PS an Jürgen: Das Unwetter selbst habe ich mit der wahrscheinlich gleichen (wahrscheinlich kindlich neugierigen) Faszination beobachtet, wie Du. Als Kind hat mein Großvater mir Bücher über Wissenschaftler, Abenteurer, Erforscher und Entdecker geschenkt und bei jedem Gewitter erinnere ich mich an die "Versuche" eines Herrn Benjamin Franklin, der nicht nur die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika unterzeichnete, sondern auch mit angefeuchteter Drachenschnur dem Geheimnis von Blitz und Donner auf die Spur zu kommen suchte.
Alle Phänomene der Natur sind großartig, wie klein stehen wir Menschen vor diesen Ereignissen und einzelne erdreisten sich dann sogar noch, dem Schöpfer dieses komplexen Meisterwerkes den Namen "Zufall" zu geben...