Unimog U900/417 von 84PS Umbau auf 110PS

hallo,

weiss nich ob ich was versäumt habe, aber hier geht es nicht im den 421 sondern um den 417. ich darf hier mal einen namen erwähnen, Uinmurr, denke den franz kennen so ziemlich alle und ich meine, was er sagt /schreibt ist gesetz bei den 406 bis 417! ug2/30 mit 130ps ist kein problem, da ja, so wie wir alle wissen, nahezu 100% nach UNTEN untersetzt sind.

ein paar, die in die schweiz gegangen sind, sind nach oben ÜBERSETZT.

es war immer nur die pumpe, die den unterschied zw. 84 und 110PS ausgemacht hat.

lg
Thomas
 
Toll Lugge,

Was anderes.. Du lädst ihn voll, und ziehst einen 40t Zug aus dem Gatsch, aber das ist 110 PS wie 84 PS bei Vorschaltgetriebe nicht empfehlenswert, wo man doch mit Kriech/Schneckegang nicht Lasten ziehen darf => BA.

Nebenbei: Hast Du schon mal einen 120PS Trecker gesehen dem die Puste aus ging weil der keinen kleineren Gang mehr hatte? Ich ja.
Hast Du schon einen 65PS MB-trac vor einem Pflug gesetzt der sonst für 90PS ausgelegt ist? Ich ja. Da reicht der 1. Gang nicht um den Motor auf Touren zu halten, du gehst da gaaaanz langsam nebenher. Ich schätze dass es ca. 4 km/h waren. Und ich spreche ja auch nicht vom 1. Krichgang. So wiel langsamer wie der 1. Zwischengang ist der größte Kriechgang auch nicht und schon ist das Getriebe kaputt.

Wieso sollten Zwischengänge nicht empfehlenswert sein, steht das irgendwo? In den BA vom 421 und 406 konnte ich da nichts finden.
MIR ist es klar dass die KRICH- und SCHNECKENgänge nicht für Zugabreiten ausgelgt sind. Dieser Hinweis befindet sich in vielen BA´s auch bei Treckern. Wurde anfangs hier aber NIRGENDWO erwähnt.

Ich dachte dass ich anfangs gehört hatte das JAS unrecht hatte. Ist es doch nicht so unrecht?

Und:
War der Unimog denn keine Arbeitsmaschine? Wenn jemand einem Landwirt einen Schlepper (oder Unimog) verkauft so muss dieser auch so gebaut sein dass er etwas aushält. Ist denn der Unimog einem Trecker nicht ebenbürtig? Dann hätte Mercedes nie Werbung für die Landwirtschaft machen dürfen, oder? Wie soll ein Landwirt bestimmte Arbeiten mit dem einfachen 6 Gang Getriebe erledigen. Es gibt nun mal Geräte die andere Geschwindigkeiten benötigen. Auch unter Zug.

WARUM ICH MICH HIER so oft ÄUSSERE? Tu ich normal nicht so, aber:
Wenn schon jemand auf Schwachstellen hindeutet die nun mal da sind und dieser Person im Klartext gesagt wird dass er im Technik-Forum nichts zu suchen hat, wer hat denn hier etwas zu suchen? Zwar waren nicht die kleinen Gänge angesprochen aber waren doch Hinweise. Ich entnehme der anfänglichen Diskussion dass ich ohne Probleme das 417 Getriebe ,wie immer es auch heißen mag, ob nun groß oder klein, in allen Gängen voll belasten darf.
Wir können ja ein Fragensammelforum anfertigen und einmal die Woche bekommt jeder eine e-Mail in der die Fragen beantwortet sind.
Aber dann auch komplett und nur von einer Person. Es erinnerte mich anfangs sehr stark an Ebbinghoff dessen Antworten ich aber viel Beachtung geschenkt hatte.
 
@ Bernd : was ist mit Toll Lugge?
bzw was willst du ausdrücken...

Ein UG2/27 VSGsoll 110 Ps nicht aushalten. Beweis, gegenbeweis?

Ein UG2/30 ( 417) VSG wurde auch vom Werk aus schon mit 110 ps geliefert..

das ist FAKT!

Weiter: Wer hat shon sein UG2/27VSG aufgrund von den 110 PS hingmacht, wo 84 PS nichts angerichtet hätten.

Gegenbeispiel: Mercedes SK, VA: Achswellen wie Korkenzieher aufgezogen, weil überlastet und Motor aufgedreht.
 
Die VSG im UG 2/27 sind bei 110PS schon stark in Mitleidenschaft gezogen. Vor allem die ältere, genietete Version. Hier soll es schon genug Schäden gegeben haben. Eine reines 6-Ganggetriebe ist da wieder eine ganz andere Geschichte.

Erfharungen muß man da wohl selber machen. Habe ich diese Erfharungen nicht oder bin mir bei meinem Wissen nicht sicher schreibe ich beim betreffenden Posting eine kleine Notiz hinzu und stelle nicht einfach Behauptungen auf die nicht der Wahrheit entsprechen oder laße mich gerne eines besseren belehren. Bei letzterem macht allerdings auch der Ton die Musik.

Gruß Markus
 
Hi Leute,
jetzt schreib ich auch mal was, wofür ich vielleicht wieder zerrissen werde.
Sind aber Fakten - vielleicht etwas einseitig beleuchtet.

Mein Nachbar - bei dem ich in oft in der Freizeit aushelfe hat einen U 2100 Baujahr 1996, Ziemlich vollausgestattet, Unicomp, Terramatic, Reifendruckregelanlage, 495er Bereifung, hydraulische Fahrwerksstabilisierung an der HA,....

Erstens hat er keinen U2400 mit Garantie auf Getriebe und Zapfwellengetriebe kaufen können, deshalb "nur" der U 2100.

Zweitens:
ca. alle 2500 Stunden muss die Antriebswelle für die Hinterachse erneuert werden (Verzahnung abgedreht). Auch hat er Hinten schon einen neuen Triebling im Vorgelege bekommen.
Und dass, obwohl wir, wenn er schwer Ziehen muss, immer mit Allrad fahren.
Weitere Unimog Typische sachen:
Bei der Arbeit mit der DUTZI (wer weiß noch was das ist? ;-) ) müssen Motorhaube und das schwarze Blech entfernt werden - da sonst Thermische Probleme (ja, Kühler sauber, Thermostst und Lüfterantrieb OK!).
Die gleich Arbeit macht nun ein John Deere 8200 (auch Baujahr 1996, auch 215 PS).
Er wurde noch nie warm! Keine Probleme mit Getriebe und Kupplung (die beim Mog auch schon gewechselt wurde - bei 6000 Std.). Der Jonny macht die Arbeit viel leichter - er hat sogar mehr Stunden und (zum Glück) noch keine mechanischen Defekte gehabt.

Mir ist auch klar, dass der JD 8200 nix für Transportarbeiten ist und der Unimog ein Kompromiss ist.

Wenn mich allerdings jemand nach der Dimensionierung der Komponenten bei Mercedes (auch MBTrac - zB Getrieben) fragt so antworte ich, dass vergleichbare Standartschlepper deutlich haltbarer sind - nicht nur JD (zB die 55er Serie - 4455/4755/4955 auch zB die 600er von Fendt.

Grüße, Frank
 

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@ Alle
Hallo Zusammen,

erst einmal für Alle, die dies heute lesen, ein schönes sonniges Wochenende. Na klar den Anderen anwesenden hier auch.

Ich bedanke mich vorerst für die rege Anteilnahme mir zu helfen und mich mit meiner Frage nicht alleine zu lassen, DANKE EUCH !!! :P

Also was ich in Zukunft mit meinem Mog für Arbeiten bewältigen möchte, ist neben dem alljährlichen Brandholz erstellen, für bestimmte Kleinhöfe und bekannte Pferdeleute: Weiden-mulchen....Weiden-schleppen....Heuernte-komplett....Heu/Stroh-Transport von A nach Z (evt. 2 Hänger) und und und. Ja und den Mog streicheln...

Da ich ganz bestimmt nicht so versiert bin, in Sachen Mog-Technik, erlaubt mir die vielleicht dumm scheinende Frage:

:?: Ist der U900/417, auch in Bezug der Mehrleistung von 110PS, geeignet solche Arbeiten problemlos, über einen längeren Zeitraum (ca. 10 Jahren) ohne nennenswerte Schäden (Getriebe etc.) zu verrichten ???

:?: Oder ist mit Schäden zu rechnen, welche die Laune und die Wirtschaftlichkeit (aus finanzieller Sicht) zum erliegen bringen ???

Und bitte, wir sind doch Alle halbwegs erwachsen....ich denke Jeder der hier Antwortet, möchte etwas beitragen und helfen und ist in der Annahme, dass er weiß wo von er berichtet....haltet Euch nicht damit auf Ellenlange Sätze zu schreiben um Andere zu beleidigen....wir Alle hier, so soll es auf jeden Fall sein, lieben den Mog und wollen uns nicht mit Konkurrenz-Spielchen aufhalten. :wink:

Alles Gute
Gr.
RONNy
 
Grundsätzlich JA!
=> Alte Maschine- keiner weiß.
Aber sonst, bei lieber behandlung, nicht treten, ordentlicher Bedienung und Wartung eher nicht.
 
Hallo,

ich, besitzer eines 417 mit ug 2/30 hab 110ps serie. werde demnächst die pumpe machen lassen und hab dann 130ps, was noch immer in grünen bereich ist, lt. anderen foren. und quellen. hab da schon viel gelesen und vertraue darauf, mehr als 130ps sollten es nichts sein.

Da die Getriebe auf ein bestimmtes Drehmoment ausgelegt sind, ist es eigentlich nicht nötig hier über Leistungen zu sprechen. Schaut auf das entsprechende Drehmoment, das sich bei der jeweiligen Einstellung des Motors ergibt.

die 416 von der feuerewehr haben auch alle 130ps und die schnellen achsen (100km).

Nein. Den 416er gab es als 416.162 und .163 mit maximal 125PS. Dann aber auch nur ohne Vorschaltgetriebe. Bei allen Versionen ab 100PS gab es beim 416er schon weitere Unterschiede zur 84PS-Version. Da war das zumindest in Deutschland nicht lieferbare Vorschaltgetriebe nur ein Detail. Zum Einen waren ab 100PS immer größere Kupplungen mit 310 statt 280mm Durchmesser verbaut, es kam ein zusätzliches Luftleitblech am Kühler hinzu und die Nebenaggregate wie Hydraulikpumpe und Zusatzluftpresser waren mit anderen Riemenscheibendurchmessern auf die erhöhte Abregeldrehzahl abgestimmt. Die Unterschiede beim 417er kenne ich allerdings nicht im Detail.

Gruß,
Michael
 
Wobei die einfache Frage immer noch nicht klar beantwortet wurde.
Mittlerweile ist klar das es verschiedene Getriebe gibt und Achsen und was was ich noch, aber ob das geht oder nicht kommt da nicht wirklich rüber.
Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, aber meiner muss auch nicht extrem Arbeiten.
Die Frage ist auch, bringt das auch was, oder merkt man da eher weniger davon, so das sich der Umbau überhaupt lohnt?
 
Hallo Claus,

ich denke die Frage ist schon beantwortet. Möglich ist nahezu jeder Umbau - Leistungsmäßig.

Und die Frage ob das hällt kann wohl keiner Beantworten. Getriebe gehen auch bei serienmäßigen Agrar 406 (84PS) kaputt - siehe meins. Obwohl ich sehr sorgsam damit umgehe.

Lukas hat das sehr knapp und ziemlich treffent beantwortet:

"........Grundsätzlich JA!
=> Alte Maschine- keiner weiß.
Aber sonst, bei lieber behandlung, nicht treten, ordentlicher Bedienung und Wartung eher nicht.........!

Dem ist eigentlich nicht allzuviel hinzuzufügen.

Grüße, Frank
 
Hallo
und nochmals vielen Dank,

übrigens Helmut Deine PN war sehr aufschlußreich hat mir gut gefallen, vielen Dank, komme gerne auf Dich zurück. Ebenso auch an alle Anderen die mir hier sehr mit Ihren Beiträgen weiterhelfen.

Bis jetzt kann ich nur sagen, dass man hier in dieser Community nicht allein, mit seinen Problemen, gelassen wird.

Ich kann es nicht oft genug sagen, DANKE :P

Gr
RONNy